Heinz Huber rauschte von St.Gallen nach Chur – in seinem schönen Porsche und unter Zurücklassung unverrichteter Dinge.
Das Aufschnaufen in der Gallus-Stadt bei der Raiffeisen war hörbar. Das Stöhnen bei der Graubündner Kantonalbank (GKB) wird dafür jetzt umso lauter.
Huber hat sich verrannt mit Martin Ebner. Vom Zampano des 20. Jahrhunderts, der auch im 21. gross und wichtig sein will, liess sich Huber offensichtlich blenden.
Jedenfalls schlug Huber Drohungen eines Ebner-Kunden in den Wind, die GKB und deren von Ebner gekaufte BZ Bank über mehr als eine halbe Milliarde zu verklagen.
Huber dachte, der werde schon nicht blöd tun. Und wenn, dann sind wir die Stärkeren.
Er unterschätzte Remo Stoffel. Dessen Ruf ist angeschlagen, sein Wille zum Fighten scheint aber intakt.
Huber hätte gewarnt sein müssen. Das Bundesverwaltungsgericht gab der Finma im Fight gegen Ebners BZ Bank im 2020 recht.
Die Bank war wegen Insiderverletzung von der Finma abgestraft worden. Die Aufsicht gewann den Fight, die BZ verlor ihn.
Die Finma hatte ein Enforcement gegen Ebners BZ durchgeführt, nachdem sie 2015 den Verdacht geschöpft hatte, die Bank habe im Zuge einer Übernahme „Marktmanipulation“ begangen habe.
Die Finma vermutete, dass die BZ Bank „mutmasslich über vertrauliche Informationen verfügt und im Wissen darum vor deren öffentlicher Bekanntgabe verschiedene Transaktionen in Aktien der X. (für Kunden und Nostro) durchgeführt hatte“.
Das findet sich in das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) in einem Urteil von 2020.
Der Fall erinnert genau an die jetzt umstrittene Transaktion rund um eine Tochter der Georg Fischer, mit der die BZ Bank respektive Ebner reich geworden war – und Stoffel weniger. Auf da gehts um eine Akquisition.
Im alten Fall setzte die Finma 2016 einen Untersuchungsbeauftragten ein. Nach Schriftenverwechseln und einer Ausweitung des Enforcement-Verfahrens fällte der Berner Watchdog am 19. Januar 2018 sein Verdikt.
Die BZ Bank hatte aufsichtsrechtliche Bestimmungen der Finanzmarktgesetzgebung „schwer verletzt“, so die Finma. Die BZ und Ebner opponierten in St.Gallen am BVGer gegen diese Verfügung.
Mit dieser hatte die Aufsicht Klartext geesprochen. Sie verpflichtete die BZ zur „Sicherstellung einer geeigneten Trennung der Funktionen innerhalb der Bank“.
Dabei sei insbesondere dem Umstand (Rechnung zu tragen), dass Organe der Bank Doppelfunktionen ausüben (…) sowie den räumlichen Gegebenheiten „.
Weiter verlangte die Finma eine neue „Compliance-Instanz“ bei Ebners BZ Bank, wo „insbesondere das Entschädigungssystem für Mitarbeiter (…) keine Anreize setzen, die zu lnteressenkonflikten führen“.
Auch verpflichtete die Aufsicht die BZ, ein „Konzept und geeignete Massnahmen zur Umsetzung (… ‚Marktverhaltensregeln‘ zu erlassen“ inklusive der Einhaltung von „Aufzeichnungspflichten“.
Die Finma setzte einen Prüfbeauftragten ein.
Das BVGer gab der Aufsicht in Dreierbesetzung am 19. Mai 2020 recht und wies die Beschwerde der BZ Bank ab.
„Zusammenfassend erweisen sich die erhobenen Rügen zwar teilweise als begründet, was sich im Ergebnis jedoch nicht auswirkt“, so die Unparteiischen.
„Weder die Feststellung, die (BZ Bank) habe aufsichtsrechtliche Bestimmungen der Finanzmarktgesetzgebung schwer verletzt, noch die verfügten Massnahmen sind deshalb zu beanstanden.“
Die BZ musste der Finma 120’000 Franken fürs Enforcement und 50’000 Verfahrenskosten in Rechnung. Der Gang ans BVGer kostete die Bank 5’000 Franken.
Trotz dieses öffentlich einsehbaren Urteils hat sich Huber jetzt vor Ebner hingestellt und Angreifer Stoffel gesagt: Get Lost.
Das könnte für die GKB ins Auge gehen. Dann müsste Huber womöglich wieder abdüsen. Dass die Übernahme der Ebner-Bank nicht auf seinem Mist gewachsen ist, sondern auf jenem seines Vorgängers, würde ihm kaum helfen.
Sein Job war es, Chancen und Risken für einen Monsterprozess mit einem alten Ebner-Kunden wie Stoffel genau zu analysieren. Vielleicht hat er das getan. Im Lichte des Urteils von 2020 hätte er sich aber ein paar zentrale Fragen stellen müssen.
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Porsche Fahrer sind per se unseriös. We ein Auto braucht um sein Ego aufzuwerten, dem ist nicht mehr zu helfen.
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ich habe zwar keinen porsche. aber dieser kommentar ist so ziemlich der dümmste, den ich je gelesen habe.
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Der Porsche Fahrer Heinz Huber wird sicher bald in den Vorruhestand
abhauen. Zuviel Arbeit war nie sein Ding.
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Es ist ja nicht mehr zu übertreffen, dass man (GKB) einen der als CEO gnadenlos gescheitert ist und dessen Ruf unterirdisch ist zum VRP macht. Seilschaften fahren langsam aber sicher die Banken der Schweiz ab die Wand, weil nicht mehr alles mit hohen und automatisch fliessenden Profiten kompensiert werden kann.
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land-der-gauner . ch
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GR (Gauner Republik)
VS (Verein der Seilschaften)
IP (Inside Paradeplatz) 😳
Porsche-Huber, Turm-Stoffel und der fliegende Ebner. Das gibt einen tollen Dreier auf der Bündner Alm.
Aber um was ging es da nochmal? Inhalt?
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Bei dir geht es definitiv nie um Inhalt!
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Eine solche Werbung möchte kein Autobauer.
Oder wie wäre ein komplett neuer Werbeslogan:
Von Fiasko zu Fiasko jetz noch schneller:
Porsche- gahren in seiner schönsten Form- auch für Versager.
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Passende Synonyme für Selbstherrlichkeit sind Überheblichkeit, Arroganz, Eingebildetheit, Hochmut, Selbstgefälligkeit, Anmaßung und Dünkel.
Ob das auch für die im Kanton GR zutrift, wird jetzt die Realität brutal offenlegen.
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Was ist Huber‘s Rolle in der BZ-Geschichte? Das hätte mich interessiert, bevor das Huber Bashing richtig losgeht.
Zu den Umständen: die Bündner leiden an akutem Talentmangel, deshalb kam HH zum Zug. Seine Qualifikation: er hatte damals seinen Zweitwohnsitz in Falera und kannte einen Teil der Schickeria. Ist der Zürcher wowöglich vom Thurgau endgültig zu Gian und Giachen gezogen?
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Etwas muss man ihm lassen: Er hinterlässt überall verbrannte Erde…
…bei der TKB (Thurgauer KB), bei der langweiligen, aber rufmässig schwer angeschlagenen Raiffeisen und nun ganz gewaltig das GR-KB-Fiasko!
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Immerhin in einem Bereich eine Performance Steigerung 😉
Aber offensichtlich hat er Fähigkeiten im Bereich Seilschaften bauen/erhalten.
(Für die ohne Sarkasmus Gene:Performance kann auch negativ sein und im falschen Bereich)
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Ein Identitätsproblem der mittleren Kantonalbanken: sie wollen etwas besseres sein als die Kleinen und wollen mit den Grossen mithalten.
Und das mit maximal durchschnittlichem Management (im Fall der Blkb mit unterdurchschnittlichem Management).
Dazu erfinden sie die Welt neu oder akquirieren. Anstatt das eng zu begleiten, lassen sie „etablierte“ Manager mit Gelder des Kantons wüten. Die KB Manager vergeuden die Zeit lieber bei Cüpli Anlässen. Wenn’s heiss wird, verschwinden sie oder zeigen auf andere.
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Huber who? Niemand kannte ihn und niemand wird in 10 Jahren wissen wer er war
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Er war Porschfahrer!
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Eine Flasche ersetzt die andere bei den Staatsbanken – nichts Neues und die Steuerzahlenden müssen das Fiasko blechen !!
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Man schaue sich den VR der GKB an – Zero Kompetenz für schwierige Situationen v.a. mit Finanzprodukten, dafür gendergerecht zusammengestellt
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Immerhin hat Huber bei Raiffeisen einen desolaten Laden stabilisiert und die höchsten je erzielten Gewinne eingefahren. – Vielleicht wurde Huber bei GKB eben gerade dafür geholt, die nicht KB-kompatiblen Wurmfortsätze (weg)zu operieren? – Tee trinken und abwarten; alternativ: Porsche fahren. (Sind wirklich grossartige Autos).
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unglaublich, wo überall pump….s auftauchen
und die firmen regelrecht belasten.
wie kann sowas sein??
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Morgen erhöhen wir die „Schuldenobergrenze“ das dumme, unwissende Volk „rettet“ die Banken über die Steuerverwaltung, damit wiederum die Kontoguthaben der steuerzahlenden Bevölkerung bei den geretteten Banken gesichert sind (links-grüne-nachhaltige „Kreislaufwirtschaft“ zugunsten der FDP-Banker+Kreditzinskassierer,
– nennt sich das!).
Porschefahrer finanzieren mit Fiatwährung😁🤑!