Der Akademische Sportverband Zürich (ASVZ) macht etwas, das in der Schweiz inzwischen fast als revolutionär gilt:
Er schaut sich die Auslastung seiner Infrastruktur an und zieht Konsequenzen.
Per September 2026 werden verschiedene Membership-Kategorien teurer. Die offizielle Begründung des ASVZ klingt dabei erstaunlich nüchtern.
Nicht alle der über 71’000 Mitglieder hätten den gleichen Bezug zu den Zürcher Hochschulen, für die der Verband den Sportbetrieb organisiert.
Deshalb wolle man die Membership-Struktur „stärker an die Nähe zu den Zürcher Hochschulen knüpfen“ .
Uni-Zürich-Abgänger können sich ab Herbst billiger fithalten als Akademiker aus der übrigen Schweiz.
Am teuersten wird’s für Ausländer – die müssen neu am tiefsten ins Portemonnaie greifen, wenn sie die ASVZ-Angebote nutzen wollen.
Die Massnahme passt perfekt in die aktuelle politische Landschaft.
Während die Schweiz über die berühmte „10-Millionen-Schweiz“ diskutiert, entdeckt sogar der Hochschulsport das Konzept der begrenzten Kapazitäten.
Man könnte fast meinen: Irgendwann wird selbst auf dem Crosstrainer klar, dass unendliches Wachstum auf endliche Garderoben trifft.
Besonders betroffen sind ehemalige Hochschulangehörige und externe Kategorien. Also genau jene Gruppen, die den ASVZ über Jahre zu schätzen wussten:
Modernste Fitnesscenter, Zürcher Toplagen und Preise, bei denen selbst Migros Fitness kurz nervös aufs Geschäftsmodell schaute.
Das System war lange grosszügig gedacht. Vielleicht etwas zu grosszügig.
Wer einmal einen Abschluss an einer Zürcher Hochschule gemacht hatte, blieb dem ASVZ oft noch Jahrzehnte erhalten – sportlich und tariflich.
Akademische Unsterblichkeit quasi. Der Doktortitel als lebenslang vergünstigtes Leg-Press-Abo.
Jetzt signalisiert der Verband höflich, aber bestimmt: Der Bezug zur Hochschule soll wieder relevanter werden als die Erinnerung an eine Vorlesung aus dem Jahr 2009.
Interessant ist weniger die Preiserhöhung selbst als die Sprache dahinter. Der ASVZ argumentiert nicht moralisch, sondern organisatorisch.
Infrastruktur, Zweckbindung, Nähe zur Trägerinstitution. Sehr schweizerisch. Sehr effizient. Fast schon verdächtig pragmatisch.
Irgendwie passt das perfekt zur aktuellen politischen Stimmung im Land.
Ob Wohnungsmarkt, Züge, Strassen oder Unis: Überall taucht derselbe Satz auf – vielleicht haben doch nicht alle gleich viel Platz.
Im ASVZ sagt man das einfach etwas freundlicher. Dort heisst es: „Nicht alle Mitglieder haben den gleichen Bezug zu den Zürcher Hochschulen.“
Klingt natürlich besser als: „Der Fitness-Kurs ist bereits voll.“

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Wurde dieser Artikel von einem Fitnessinstruktor geschrieben ?
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Nein, von einem Legastheniker!
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Ausländer müssen mehr bezahlen?
Da wird sich aber die EKR noch melden!
Art. 261 bis StGB ist ein Offizial-Delikt. Die Stawa wird sich auch noch melden. Ausser die Täter sind Rot-Grüne.
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Sonst hapen ales gratis!
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Gibt es für ausrangierte ausländische Fachkräfte einen Rabatt?
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Erhalte ich eigentlich im Dezember auch eine dreizehnte Invalidenrente?
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Die Uni Zürich ist doch 1. weltoffen und „weiss“ 2., dass Schneeball-Systeme immer, auch in endlich grossen Umgebungen funktionieren, solange man ihnen die Zufuhr an Neu-Mitgliedern nicht abschneidet.
Dann hetzt die Uni Zürich noch mit irrationalen „Argumenten“ gegen die Nachhaltigkeits-Initiative, weil sie „weiss“, dass in der Schweiz unendlich viele Menschen Platz haben, weil die Schweiz unendlich gross ist.
Und an der Wirtschafts-Fakultät wird das Lügen-Märchen des unendlichen Wirtschafts-Wachstums auf einem endlichen Planeten als „Theorie“ gelehrt.
Und jetzt das.
Irrenhaus?
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Mit meinem Invaliden Ausweis erhalte ich normalerweise überall eine Vergünstigung !
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Bist du das wieder Palfner alias Loomit?
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Dass Leute mit einem ausländischem Abschluss beim ASVZ den Zürchern gleichgestellt waren, war schon immer etwas „zu grosszügig“… man könnte ihnen den Beitritt auch ganz verwehren.
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CHF 35.– pro Halbjahr sind ein Witz
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Sieht aus als hätte das mittlere Management gehandelt.
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Palfner“, „Loomit“ und „Papers“ sind wirklich ein beeindruckendes Trio vor allem, wenn man bedenkt, dass offenbar eine einzige gelangweilte Person verzweifelt versucht, sich selbst Zustimmung zu simulieren.
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Grundsätzlich sollte man hier davon ausgehen können, dass Studienabgänger finanziell in der Lage sind, die normalen Preise für solche Fitnessangebote zu bezahlen und Vergünstigungen auf Studenten reduziert werden können.
Und wer als Studienabgänger keinen Job findet, der sollte nicht im Fitness abhängen, sondern könnte körperlich arbeiten. Das kostet nicht nur nichts sondern man wird sogar dafür bezahlt. Das sind ja auch oft die Jobs die Schweizer angeblich nicht machen wollen.
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Verwirrender Artikel Hr. Schellenbaum.
Was besagt dieser?
Wie meinen Sie Nichtzürcher?
Sind nur diejenigen als Zürcher gemeint die in der Stadt Zürich Wohnen und angemeldet sind?
Sind diejenigen die im Kanton Zürich Wohnen und angemeldet sind keine Zürcher obwohl sie im Kanton Zürich Wohnen und daher eigentlich auch Zürcher sind.
Wie jetzt?
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Gerne beantwortet Robocop deine Frage..
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Kann man dort auch PingPong spielen. In Thailand flogen mir die PingPong Bälle immer aus speziellen Öffnungen um die Ohren.