Blick und SonntagsBlick wissen, wie das Geschäft geht. Die dort oben, wir hier unten – das Elixier des Boulevards.
Für sich selbst scheinen sie das Gespür verloren zu haben. Hohe Kader von Ringier, der Verlegerin der beiden wichtigen Zeitungen, inszenieren sich auf LinkedIn.
Beim Austern-Schlemmern mit Sprudel-Alk im sonnigen Marseille an der funkelnden Côte d’Azur.
Dort verbrachten die Manager des wichtigen Zeitungshauses ein paar Tage an einem Kongress eines internationalen Medien-Verbands.
Präsidentin des Verbunds ist Ringier-Schweiz-Chefin Ladina Heimgartner, die oberste Bossin von Blick und SonntagsBlick.
Heimgartner hat eine grosse Aufgabe vor sich: Sie muss die Zeitungen fittrimmen. Als Mittel kommt ihr vor allem Sparen in den Sinn.
Laut Quellen laufen derzeit Analysen für einen 10-Prozent-Abbau in Zürich an der Seefeld-Dufourstrasse, wo Ringier sein Headquarter hat.
Zudem sitzen Hunderte Journalisten und übrige Angestellte im Medienzentrum Altestetten, auf der anderen Seite der Stadt. Auch sie blicken mit gespannten Nerven auf die nahe Zukunft.

Unsere grossen Chefs auf Luxus-Reisli, wir am Schwitzen und vor dem Rausschmiss – so die Stimmung im Ringier-Maschinenraum.
Dort weiss man noch, wie Boulevard funktioniert.
„Das Bild zeigt Ringier-Mitarbeitende am Vorabend des WAN-IFRA World News Media Congress in Marseille“, sagt eine Ringier-Sprecherin auf Anfrage.
„Das Essen war privat, an einem freien Tag und wurde entsprechend privat bezahlt. Ladina Heimgartner war als WAN-IFRA Präsidentin zwar in Marseille, aber nicht Teil dieser Runde.“
Der Hammerschlag für die Zuhause Gebliebenen könnte vor der Tür stehen:
Der SonntagsBlick soll auf den Samstag verlegt werden – wegen des Rotstifts. Dann hiesse es: Statt Top-Stories aus heimischer Feder Deli-Kader-Gelage an der Côte.

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Man soll die Feste feiern wie sie fallen.
Altes thailändisches Sprichwort.
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🍹🍺🍻🍷🧉🍾
Feiern? ausgerechnet mit dem doch sehr fragwuerdigen Pattaya-Touristen Segment ? Noch tiefer unten Party machen geht wohl nicht.
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Davon kannst du nachts träumen, gäll Lomi – und selbst da wird es dir wegen akuter Erfolglosigkeit verboten!😂
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So so, Lukas verbring seinen Samstag Morgen damit, die Konkurrenz vom Blick auf LinkedIn zu stalken.
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Präsidentin aka Quotenfrau ;).
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Bro, seit wann bist du den wieder draussen?
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Wir gönnen doch der hard-working Ladina die schönen Tage mit dem guten Essen in Marseille!
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Wer auch schon an Messen und Kongressen war, weiss, dass dies dazugehört. Es geht um Austausch, Netzwerk, neue Produkte ect.
Was ist da falsch dran.
PS
Würde dies aber sicherlich nie in den Sozialen Netzwerken teilen.
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Ja genau früher snder Swissbau oder Hilsa warst du am Abend auch Sternhagel voll. Aber heute hat sich das ganze gegenüber früher eher gemässigt.
Sogar bei Banken sind opulente vierstündige Lunches heute eher die Ausnahme.
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No news: Das will wahrscheinlich der Artikel ebenfalls sagen. Entweder auf so etwas verzichten, und wenn doch so etwas stattfindet, das nicht gerade auf den Social Media posten, wenn anderseits mitgeteilt wird das möglicherweise aus der Sonntagszeitung eine Samstagszeitung wird.
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Passt doch zu diesem linken Käseblatt… Oben Klotzen und unten Treten!
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Wäre das eigentlich nicht ein Artikel für Beni Frenkel mit seinem Flix-Bus?
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Austern schmecken in Marseille besser als in Zürich. Der Sonntagsblick
Schreiber Frank A. Meyer und Michael Ringier finden es sicher auch
toll. Sonntags-Blick zukünftig am Samstag liefern, dann braucht es
die Zeitung nicht mehr..
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Sorry dieses Bild zeigt eine ganz normale Beiz in Marseille, nichts besonderes ! Statt Züri Gschnetzeltes isst man in Marseille halt Krustentiere .
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Marseille statt Zürich, Austern statt Geschnetzeltes alles gut. Nur eines bleibt überall gleich: Austern sind Muscheln und keine Krustentiere. Man lernt eben nie aus.
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Meinetwegen können sie dort bleiben und das ganze Jahr Austern schlürfen – dieses Käseblatt lese ich sowieso nicht!🤗
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Wie der Blick, so der Hässig. IP bringt neuerdings auch Samstags LH-Artikel, siehe heute. Es geht immer nur um das eine. Warum auch nicht.
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Du bist offensichtlich doch am Samstags LH-Artikel interessiert, sonst würdest du jetzt nicht so einen Leerlauf schreiben.😂
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Soll man denn verhungern? Die Stadt liegt am Meer, natürlich isst man dann nicht Fondue oder Älplermagronen.
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Alle Spitzenkräfte der Konzerne verhalten sich gleich. Luxus dekadent geniessen gehört zur ‚work-life balance“.
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Wo genau siehst du Luxus auf dem Foto? Das ziemlich eng bestuhlte und vermutlich laute Restaurant wohl kaum. Wegen dem Schaumwein? Ist wohl kein Dom Perignon, sonst hätte man die Flasche so gedreht, dass das Etikett sichtbar ist. Lugt da unten links eine Papierserviette unter dem Teller hervor? Luxus sieht anders aus…
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Das Verb ist schlemmen…der Schlemmer..aber nicht schlemmern.
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‚Schlemmer‘ ist nicht woke. Es heisst „die Schlemmenden“.
Student / Studentin -> Studierende
Koch / Köchin -> Kochende
Schweizerin / Schweizer -> Schweizende
…
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Wo liegt das Problem? Wenn Sie das in der Freizeit gemacht haben und die Rechnung selbst bezahlt haben können schlemmen so viel Sie möchten. Das Käseblatt Blick gehört sowieso schon längst abgeschafft.
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Dass Zeitungen um ihre Existenz kämpfen müssen, ist wohl in erster Linie den schwachen Leistungen der Redaktoren anzulasten. Diese dürften in Marseille nicht dabei gewesen sein.
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Ein halbes Dutzend Austern in Marseille kosten weniger als 2 Coffee to go in Zürich aus dem Becher.
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Es sollte heissen:
Zwei Dutzend Austern in Marseille kosten weniger als ein halber Coffee to go in Zürich aus dem Becher.
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IP und korrekte Rechtschreibung. Kein einziges Mal!! Ein Armutszeugnis ohnegleichen.
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Blick ist die dümmlichste Zeitung im Land. Irgendwelche Jugendliche-Journis, welche ihre moralisch untermalten Bullshit-Fragen unter ein Bildchen setzen mit der Hoffnung, dass man dann draufklickt. Das Ende naht und es ist selbstverdient.
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Alle Printausgaben sind so. „Was mit Medien und so“. Was haben wir damals gelacht, als die dümmsten Hühner sowas geschwafelt haben. Jetzt haben wir das Resultat.
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In Südfrankreich gibts Austern wie Sand Meer und sie sind weder besonders teuer noch eine besondere Delikatesse.
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Und während dieser Zeit ist Blick Suisse Romande (nur on line) zu einer der informativsten Tageszeitung der Romandie geworden, dank der Qualität der Journalisten (Wehrli, Krafft, Zaki, etc) und der Gastschreiber. Kein Boulevard Blatt.
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Ich mag das Haus Ringier nicht, ich mag Austern nicht sollen sie doch machen was Sie wollen machen sie ja eh
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Von Austern muss ich kotzen.
Besser, die essen alle auf, so dass ich sie nicht sehen muss.
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Nicht einmal mehr das Internet
von Blick.Wo jede Woche 80 %
der gleiche Schrott steht !!
Beim Tagi das gleiche !! Das
Bild Abo wird dagegen jeden Tag
die neusten Nachrichten sofort
aufgeschaltet.Gibts immer die
besten Informationen über Reisen
und Technik Geräte und Waren
Tests.Da sind die Medien bei
uns noch im 19 Jahrhundert,aber
wundern Sich das Sie immer
weniger Abonnenten haben !!
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Der statistische Aufreger-Wert dieses Bildes liegt bei exakt 0 %. Ein Pro-Kopf-Einsatz von 27 Euro in einem Bistro mit Papiertischdecken ist kein „Schwelgen im Luxus“, sondern das französische Äquivalent zu einer Portion Pommes und einer Stange Bier am Kiosk. Das Framing des Artikels bricht an der simplen Mathematik der Speisekarte zusammen.
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Ob Frank A. Meier mitgeschlürft hat oder nicht, seine Kommentare im SoBli sind immer noch mit Abstand das Beste, was das Blatt zu bieten hat.
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Ein einziger Passage in dieser Region, als Partnerin eines Kongressteilnehmers, hat mich (nein, uns) für immer von dieser geografischen Zone abgestoßen (wo nichts authentisch ist außer den Preisen).
Der Blick ist keine Zeitung, tatsächlich weiß man nicht genau, was das ist. Man sagt auf FRA: „Une feuille de chou“ für eine wertlose Zeitung.
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Haben sie die Subventionen für die Zustellung der Print-Ausgabe verprasst?
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Ja, wie alle anderen Medien für die ‚Meinungsvielfalt‘.
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das foto zeigt ein ganz normales bistro, austern und champagner sind an der cote d’azur so normal wie bei uns wurst und bier. war der autor noch nie in frankreich?
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Und erst noch privat bezahlt…
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Der Einwand hat etwas Rührendes: Niemand erwähnte Marseille, aber es wurde vorsorglich klargestellt, dass Marseille nicht an der Côte d’Azur liegt. So ähnlich stelle ich mir jemanden vor, der in einer Diskussion über Astronomie plötzlich erklärt, dass Bielefeld nicht auf dem Mond liegt. Sachlich richtig, nur von erstaunlich begrenztem Erkenntniswert.
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Aus dem Portal bfs.admin.:’Die Bundessubventionen im Bereich Massenmedien bilden eine wichtige Finanzierungsgrundlage für den Mediensektor. Im Jahr 2024 betrugen diese rund 137 Mio. Franken… Bei den Medien sind dies etwa die Gewährleistung der Meinungsvielfalt und die politische Meinungsbildung…Direkt oder indirekt gefördert wird unter anderem das Lesen, der Film und die Presse.’Für diejenigen, die an diesen Blödsinn glauben oder die, die Millionen eingesteckt haben. Es lebe die liberale Demokratie…