„Finanziell saniert“? Das mag den systemrelevanten Akteuren im Gesundheitswesen so vorkommen – den Krankenkassen, Spitaldirektionen, Tarifbürokratien und Funktionärsapparaten.
Für die zwangsversicherten Bürger sieht die Realität etwas anders aus: Prämien, die selbst gutverdienende Familien an den Rand der Zahlungsunfähigkeit treiben.
Insgesamt beziehen über 2,3 Millionen Menschen in der Schweiz inzwischen Prämienverbilligungen – also staatlich organisierte, aber von den Versicherten geschulterte Quersubventionierung eines Systems, das angeblich vor Gesundheit strotzt.
Die meisten davon sind keine „Sondergruppe“, sondern ein breiter Teil der Bevölkerung. Saubere, nationale Gesamtdaten nach „Schweizer vs. Ausländer“ werden öffentlich kaum systematisch ausgewiesen.
Honi soit qui mal y pense.
Und dafür erhalten wir im Selbstverständnis von NZZ-Redaktor Simon Hehli laut dessen Kommentar von Ende Mai „eines der besten Gesundheitssysteme der Welt“.
Die Schweiz hatte auch einmal die „beste Airline der Welt“, zwei „globale Spitzenbanken“, die „weltbeste Offiziers- und Generalstabsausbildung“ und das „beste Bildungssystem“.
Resultat bekannt: Swissair tot, Credit Suisse implodiert, strategische Schlüsselkonzerne unter ausländischer Führung.
Vielleicht wäre etwas weniger Selbstbeweihräucherung und etwas mehr Realitätssinn angezeigt.
Besonders grotesk wirkt die Behauptung, das System sei nun finanziell gesundet, bloss fehlten die Arbeitskräfte. Nein: Es fehlen nicht einfach Arbeitskräfte. Es fehlt Produktivität, Effizienz und Reformwille.
Jahrzehntelang wurde ein groteskes Tarif- und Besitzstandssystem gepflegt, in dem jede Lobby ihre Pfründen verteidigt.
Der Tarmed war ein Monument organisierter Fehlanreize; der Tardoc droht vielerorts bloss dessen digitalisierte Fortschreibung zu werden.
Reformstau wird in Bern jeweils so lange „partizipativ begleitet“, bis ihn niemand mehr versteht – oder bezahlen kann.
Natürlich braucht die Schweiz engagierte Pflegefachkräfte und medizinisches Personal.
Aber es wäre primär die Verantwortung dieses Landes, genügend eigene Leute rechtzeitig auszubilden, ein attraktives Berufsbild zu schaffen und jene Menschen, die tagtäglich körperlich und psychisch Schwerstarbeit leisten, endlich adäquat zu entlöhnen.
Stattdessen hat man sich über Jahre daran gewöhnt, strukturelle Defizite bequem mit Rekrutierung im Ausland zu kompensieren.
Dabei wirkt die gegenwärtige Diskussion zunehmend widersprüchlich. Einerseits predigt der Zeitgeist pausenlos Sensibilität gegenüber kultureller Aneignung und globaler Gerechtigkeit.
Andererseits betrachtet man es offenbar als selbstverständlich, dem nahen und fernen Ausland genau jene motivierten und leistungsfähigen Arbeitskräfte zu entziehen, die dort selbst dringend benötigt würden.
Denn auch ausserhalb der Schweiz altern Gesellschaften. Auch dort brauchen Menschen Pflege, medizinische Versorgung und funktionierende Gesundheitssysteme.
Besonders fragwürdig erscheint dabei der reflexartige Ruf nach zusätzlicher Rekrutierung aus dem europäischen Ausland.
Viele EU-Staaten kämpfen selbst seit Jahren mit wirtschaftlicher Stagnation, sinkender Leistungsbereitschaft und einem zunehmenden Fachkräftemangel.
Wer wirklich emsige, belastbare und engagierte Pflegekräfte sucht, blickt heute oft eher nach Asien – in Gesellschaften, in denen Berufsdisziplin, Leistungswille und familiäre Verantwortung vielerorts noch einen deutlich höheren Stellenwert besitzen.
Umso zynischer ist es allerdings, wenn westliche Wohlstandsgesellschaften ihren eigenen Reformstau dadurch kaschieren, dass sie anderen Ländern systematisch qualifizierte Arbeitskräfte entziehen.
Und dann die Digitalisierung: Das elektronische Patientendossier wird seit Jahren als Heilsversprechen verkauft und funktioniert bis heute im Wesentlichen als teure PDF-Ablage.
Das Gefährlichste seien nicht Datenlecks, sondern Behandlungsfehler wegen Informationsmangel, schreibt Simon Hehli. Wirklich?
Sind die Patienten in der Herzklinik wegen fehlender Informationen gestorben – oder wegen eines Systems, in dem Behörden, Verwaltungsräte und Politik jahrelang tatenlos zusahen?
Nicht nur einzelne Ärzte waren das Problem, sondern ein bis ins Mark verfilzter Apparat.
Auch die Pandemie hat den Mythos vom überlegenen Schweizer Gesundheitswesen kaum bestätigt. Trotz Freiheitspathos, Milliardenaufwand und Dauerkommunikation war die Bilanz keineswegs besser als anderswo.
Eine ernsthafte Aufarbeitung? Fehlanzeige.
Und .NZZ-Hehli? Er beschreibt die Sackgasse elegant, aber konkrete Auswege bleibt er schuldig. Vielleicht, weil die unangenehme Wahrheit lautet:
Die Schweiz braucht nicht einfach „mehr Arbeitskräfte“, sondern weniger künstlich erzeugten Bedarf an Arbeitskräften.
Weniger Bürokratie, weniger Überversorgung, weniger regulatorische Beschäftigungstherapie.
Wer jeden ineffizienten Prozess mit zusätzlicher Zuwanderung kompensieren will, kuriert nicht das System – er konserviert dessen Dysfunktion auf immer höherem Niveau.
Besonders fragwürdig wirkt in diesem Zusammenhang die gegenwärtige, in Gesundheitsthemen verpackte, politische Angstmacherei rund um die Volksabstimmung vom 14. Juni zur Nachhaltigkeitsinitiative.
Mit unterschwelligen Drohkulissen nach dem Motto „Wer pflegt dann Mutti und Vati?“ oder „Wer pflegt mich alsdann?“ wird versucht, eine hochkomplexe Zuwanderungs- und Systemfrage emotional zu instrumentalisieren.
Aus pekuniärer Sicht der Profiteure eines ständig expandierenden Gesundheitsapparates mag ein solches Vorgehen nachvollziehbar erscheinen.
Aus Sicht übergeordneter journalistischer Verantwortung bleibt es jedoch ein erbärmliches Spiel mit Angst, Abhängigkeit und moralischer Erpressung.
Stephan Rietiker, Dr. med., hat diesen Beitrag als Kenner der Gesundheitsbranche verfasst.
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Die Schweiz hat mit Abstand das beste Gesundheitssystem der Welt. Sogar besser wie das von Thailand.
Aus der ganzen Welt kommen die welche es sich leisten können in die Schweiz um sich behandeln zu lassen.
Zum Glück kann ich immer zurück in die Schweiz um mich behandeln zu lassen.
Direkt nach dem BVG ist das Gesundheitswesen das beste, staatlich geschützte Selbstbereicherungssystem.
Da werden die Bauern neidisch.
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Auf dem Punkt gebracht!! 👍
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Dann kommt das Bildungswesen, dann das Betreuungswesen und dann das Justizwesen. Komischerweise alles sehr frauenlastige Industrien.
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@MarcelPalfner: ausgezeichnet. Aber wir können gegen dieses abwegige System kämpfen. Z.B., indem in der Schweiz keine Informationen darüber gegeben werden, warum es zu keiner Ansteckung mit diesem oder jenem Virus gekommen ist. Oder andere Informationen, die in der Schweiz blockiert sind = Gesetz des Talion.
Das ist notwendig, da wir seit vielen Jahrzehnten betrogen & belogen werden.
Und da dieses Spiel für die Bürger nicht mehr spielbar wird, muss man sich komplett parallel organisieren. Kinderspiel.
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Die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP erlaubt eine Zuwanderung von bis zu 40’000 Personen pro Jahr.
Einordnung:
Aktuell wandern 80’000 Personen in die Schweiz ein. Davon sind 1 Prozent Ärzte und 0,5 Prozent Pflegefachkräfte. Also nur 1,5% der Zuwanderer (2025) arbeiten im Gesundheitsbereich.
Rechenbeispiel: 100’000 neue Zuwanderer benötigen wiederum rund 500 Ärzte, 2’000 Pflegende und 420 Spitalbetten zusätzlich. Eine Endlosspirale. Wir holen Personal ins Land, um die Zugewanderten zu pflegen.
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@Alter
80’000 Zuwandernde liefern 1’200 Gesundheitsfachkräfte, verursachen aber wegen ihres Durchschnittsalters von 32 Jahren nur den Bedarf von unter 300 – wer daraus eine „Endlosspirale“ konstruiert, betreibt Rechnen ohne Mathematik.
Beweis:
Zuwandernde sind im Schnitt 32 Jahre alt, die Schweizer Bevölkerung 43.
Gesundheitskosten pro Kopf:
30‑Jährige ≈ 2’000 CHF/Jahr
80‑Jährige > 30’000 CHF/Jahr
= Faktor 15 Unterschied.
Die Schweiz hat kein Zuwanderungsproblem, sondern ein Systemproblem, das durch Zuwanderung nur sichtbar wird.
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Ich kann nur jedem empfehlen, das NZZ-Abo zu beenden. Es lohnt sich einfach nicht mehr.
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Einzig bei den Politikern herrscht ein Mangel an Fachkräften.
Ja, lieber „Yew Phat Tuat“ und dieser Fachkräftemangel in der Politik wird erst noch durch das Volk gewählt! Dazu gibt es auch ein gängiges Sprichwort…aber das möchte ich hier lieber nicht erwähnen.
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Auch bei den Leitmedien.
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Aussagen wie: „Prämien, die selbst gutverdienende Familien an den Rand der Zahlungsunfähigkeit treiben.“ zeigen, es stimmt wirklich ganz massiv nicht mehr.
Sehr erfreulich, dass ein Mann der sehr gut versteht von was er spricht, das einmal laut sagt. Schlimm, daß er es in IP sagen muss, weil die gleichgeschalteten Staatsmedien das nicht bringen.
Vielen Dank Dr. Rietiker.Hoffentlich hört man sie auch dort, wo entschieden wird.
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„…Schlimm, daß er es in IP sagen muss, weil die gleichgeschalteten Staatsmedien das nicht bringen…“
Die rot-grünen, regime-treuen Qualitäts-Lügen-Medien sind von Subventionen abhgängig, und weil ihnen die Abonennten und Leser davonlaufen, weil sie keine rot-grüne Hass-Propaganda lesen wollen, wird der Finanz-Bedarf der rot-grünen, regime-treuen Qualitäts-Lügen-Medien immer grösser.
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Vielen Dank, aus dem Herzen vieler gesprochen!
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Meine Empfehlung: NZZ abonnieren und nicht lesen.
Aktiv Boykottieren.
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In den Gesundheitskommissionen der Räte gibt es mehr Interessenvertretungen als Sitze, d.h. jedes Mitglied hat im Durchschnitt mehr als ein Mandat aus der „Gesundheitsindustrie“. Wen wunderts dass die Politik nur darauf schaut, die Pfründe zu erhalten oder noch mehr herauszuholen. Schild daran sind wir alle: wir haben diese „Volksvertreter“ gewählt. Deshalb bei den nächsten Wahlen besser hinschauen und nie Parteilisten einlegen – diese sind voll von Lobbyisten. Andernfalls haben bald 90% der Bevölkerung Prämienverbilligungen, die wir uns irgendwann nicht mehr leisten können.
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@Oekonom: seit ich diese Welt der Gesundheit gründlich kenne (also 1981) weiß ich perfekt, dass alles nur Worte, Worte, Worte ist, ein bisschen wie das Lied von Dalida „Paroles, paroles“. Und keine konkreten Maßnahmen, um zum Beispiel die Prämien zu senken, die die Familien erdrücken.
De facto, man belügt uns ständig und leider glauben die Menschen weiterhin an all diese Lügen ….. also die bezahlen !
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Bei aller berechtigten Kritik: Die Schweiz hat tatsächlich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, wenn nicht das beste. Preis/Leistung ist top.
Wer jemals um Ausland auf medizinische Hilfe angewiesen war,weiss das.
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Stimme zwar zu und dennoch (kein Widerspruch, im Gegenteil): es gibt Sparpotential hüben wie drüben! Bevor man nun selber vor all den sozialistischen Verbilligungen einknickt sollten rigoros alle Kostentreiber identifiziert und eliminiert werden, der Katalog zurück zum Grundkatalog light gehen etc. – wenn man privat dermassen schlecht wirtschaften würde!!!
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@Ponzi
Die vielgepriesene Schweizer Spitzenmedizin entpuppt ist ein Mythos. In Basel diagnostizierte man bei mir Leberkrebs – und bot mir lediglich eine jahrelange experimentelle Therapie an, statt eine klare, kurative Lösung zu suchen. Erst im Gemelli-Spital in Rom entdeckte man zusätzlich einen Pankreastumor und entfernte beide Tumore vollständig. Vier Jahre später lebe ich ohne Medikamente. Nicht dank der Schweizer Medizin, sondern weil ich den Mut hatte, eine zweite Meinung einzuholen. Der Ruf der „besten Medizin der Welt“ hält einer Realität, in der Diagnostik und Effizienz nicht stand.
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@Säule
Echt jetzt?
Kettenraucher Helmut Schmidt wurde fast 100. Für Sie wohl der Beweis, dass Rauchen das Leben verlängert. Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Geschichte, aber daraus Allgemeingültigkeit zu destillieren ist dämlich und das wissen Sie.
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@Ponzi
Spannend, dass Sie mir Allgemeingültigkeit unterstellen, während genau Sie sie daraus machen. Ich habe meine Erfahrung geschildert – Sie erklären sie zur „dämlichen Verallgemeinerung“.
Wenn jemand hier etwas „destilliert“, dann sind Sie es….“und das wissen Sie“…
Übrigens: Ich kann problemlos beweisen, dass ich kein Einzelfall bin. Dass Sie meine Erfahrung als Ausnahme abtun, macht sie nicht zur Ausnahme – es zeigt nur, dass Sie die Realität ausblenden.
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Die Schweiz hat auch eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf liegen weit über dem OECD-Durchschnitt. „Bestes Gesundheitssystem“ ist schwer messbar. Länder wie Netherlands, Denmark, Norway oder South Korea schneiden je nach Kennzahl ähnlich gut oder teilweise besser aboft mit niedrigeren Kosten. Die steigenden Krankenkassenprämien belasten , viele Haushalte erheblich. Ein System kann medizinisch exzellent und gleichzeitig finanziell zunehmend problematisch sein.
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@Säule
Wie gesagt, Glückwunsch!
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@Ponzi: Völlig falsch ! Seit wie vielen Jahrzehnten vergleichen Sie für bestimmte Krankheiten und/oder bestimmte Moleküle ?
Das Schweizer System ist nur basiert auf Geld & Gewinnen. Der Patient steht nicht im Mittelpunkt.
Wenn Sie denken, dass dies das Beste ist, dann schreiben Sie uns, warum die CH-Med.-Sitzungen (Ende 2012) zu zukünftigen Pandemien nie einmal öffentlich gemacht wurden …… Warte gespannt auf Ihre Antwort.
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Das Schweizer Gesundheitssystem ist in weiten Teilen von Mythen, Schönfärberei und systematischen Falschdarstellungen geprägt und es hat die zweithöchsten Gesundheitskosten pro Kopf weltweit. Prämien (Steuer) sind nicht einkommensabhängig, Franchise + Selbstbehalt bestrafen Kranke, Versicherungen können Leistungen verzögern oder verweigern, Menschen mit tiefem Einkommen zahlen prozentual am meisten. Diese grenzenlose Steuer schmerzt weder die Reichen noch die Unternehmen, sondern die arbeitenden Menschen und die Mittelschicht. Deshalb ist sie die Einzige, die wir jedes Jahr steigen lassen.
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Der erste Satz ist richtig, der Rest Unsinn. Selbstverantwortung wird nicht honoriert. Fehlanreize werden nicht korrigiert.
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Wer im Schweizer Gesundheitswesen von „Eigenverantwortung“ spricht, ignoriert die ökonomische Realität: Ein System mit Kopfprämien, fehlenden Preissignalen und vergüteter Mengenausweitung kann gar keine Eigenverantwortung erzeugen – nicht weil Menschen sich nicht verantwortlich verhalten würden, sondern weil das System keine Mechanik besitzt, die dieses Verhalten überhaupt abbilden könnte.
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Und wer hat’s erfunden? Genau, die Sooozen, die damalige Bundesrätin Dreyfus die Prämien von unter 100.- versprach.
In diesem Land wird gelogen dass die Balken brechen, sieht man aktuell bei der Nachhaltigkeits-Initiative die von den Gegnern zur Chaos-Initiative umdeklariert worden ist. Oder die Zuwanderung generell, es käme max. 8000 Personen p.a. Auch bei der Energiestrategie die laut „Duschen mit Doris“ etwa 45.- koste p.a.
Das alles weiss auch die NZZ und die Story belegt nur einmal mehr, unter welche Decke sie gekrochen ist. System-Medien eben, nichts von 4.Gewalt. Bedeutungslose NZZ.
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Das Gesundheitssystem ist kompletter Müll. Im Hausarztmodell wird man dafür bestraft, dass man zum Spezial-Arzt muss. Also Hausarzt – bezahlen – der schickt einem weiter um dann beim Spezi eine Salbe kaufen zu dürfen, welche eh zu teuer ist. Also 150.- beim Hausarzt, 230.- beim Spezi und 27 Franken für eine Kortisonsalbe. Hallo? Gehts noch? Darf ich Eigenverantwortung für meinen Körper haben?? Ich zahle also für eine Salbe CHF 407.-
Wir hatten auch einmal einen sicheren Finanzplatz. Den geben wir aber mit dem Ausverkauf der Schweiz auf und lassen alles nach Indien exportieren.
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@Reto. Genau. Perfekt geschrieben. Danke.
PS: kaufe Ihre Salbe problemlos im Ausland, ohne zusätzliches Rezept und zu einem winzigen Preis (mache seit Jahrzehnten Vergleiche und habe nötige Produkte zu Hause, die anderswo ohne Rezept gekauft wurden). Basisbeispiel: Nitrofurantoin, Clobetasolpropionat-Salbe. Andere Beispiele kann ich in einer Zeitung nicht schreiben.
Sobald wir die med. Indikation, den Zugang zum Kompendium haben, kann man alles ins Ausland verlegen. Und von TI oder GR, noch einfacher …… Qual der Wahl = I, D, A …..
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Ganz klar, sie verstehen das System Hausarzt nicht. Während der Spezialarzt hauptsächlich sein Spezialgebiet im Auge hat, verfügt der Hausarzt über den Gesammtüberblick. Aufgrund dessen werden sie vom Hausarzt direkt behandelt, oder eben zum Spezialisten geschickt. In vielen Fällen kann das Problem beim Hausarzt gelöst werden.
Sollte eine Behandlung beim Spezialisten länger andauern und sie mehrere Male Medikamente brauchen, dann brauchen sie auch nicht jedes Mal wieder zuerst zum Hausarzt zu gehen. Das geht direkt via Spezialist.
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Gesundheitssystem können sich nur noch Gutverdienende leisten. Wir bilden halt viel zu wenige Personen mehr in unserem eigenen Land aus. Lieber füllen wir unsere Uni’s mit Ausländern, sowohl Studierende als auch Professoren. Müssen aber unsere Kinder, Kinder von guten Steuerzahlern an teure ausländische Universitäten schicken, weil es bei uns keinen Platz hat. Dann können die Auslagen nicht einmal von der Steuer abgezogen werden – man verdiene zu gut. Leute wo geht das hin? Und jetzt sollen wir sechs Familienmitglieder am Sonntag noch Nein stimmen. Ja klar!
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Das beste Gesundheit System jedes
Jahr mit höheren Prämien.Aber
nicht mit Leistungen wie
Medikamente.Fehlen immer noch
hunderte in Apotheken und von
Spitalleistungen wollen wir gar
nicht sprechen sterben jedes
Jahr tausende wegen Operationen
Versagen !! Aber von der Prämie
Erhöhen von min.5% nächstes Jahr
wird jetzt schon gesprochen,das
ist das wichtigste für die
Schweiz !!
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Kernfrage ist daher nicht nur zu teuer oder nicht, sondern wie viel direkte finanzielle Belastung pro Kopf ist akzeptabel, um hohe Zugänglichkeit und Qualität ohne starke Rationierung zu erhalten? Die politische Debatte in der Schweiz dreht sich genau um diesen Trade-off also um das Prinzip der Solidarität selbst und um dessen heutige Kostenkurve kümmern.
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@Urs: Einige Medikamente, die in der Schweiz fehlen, sind im Ausland sehr leicht zu finden. Machen Sie eine kleine Reise zu unseren Nachbarn und Sie werden sehen….. es ist so einfach (und kostengünstig), dass Sie sehr überrascht sein werden.
Hier werde ich die Moleküle nicht nennen, aber habe seit Jahrzehnten Listen & Vergleiche. Dazu mit Rezept in CH, ohne Rezept anderswo….. also ist alles einfach, man muss sich nur „bewegen“.
Anderes Beispiel: Multistix = kostenlos im Ausland als Prävention-Material. In CH, viel zu teuer …… CH will keine Prävention, es ist schon klar seit so lang.
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Dem ist nichts mehr anzufügen.
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Hervorragender Artikel! Dass es seit 20+ Jahren echte Lösungsvorschläge gibt, sei ergänzt. Ebenso die Tatsache, dass der Föderalismus Vieles verunmöglicht (hat). Aber es wurde zu einem super-Selbstbedienungsladen. Schlussendlich: Simon Hehli hat von Gesundheitsökonomie und -systemen so viel Ahnung, wie ein Arzt vom Brückenbau.
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2020 wurden 5.5 Mia. an Prämienverbilligungen ausbezahlt. Das macht für jeden Steuerzahlenden zusätzlich ca. 750.- Prämien im Jahr. Deshalb hat auch eine Versicherung keinen Anreiz zu sparen, weil es vom Staat „übernommen“ wird, was der Einzelne nicht mehr zahlen kann (wenn derjenige denn überhaupt noch/schon Anrecht hat auf Verbilligung). Allerdings liegt das Übel im ganzen System. Prävention wird abgeschafft und teure Folgeschäden im Alter werden dann bezahlt werden müssen. Man behält ein System bei, das selber am Geldschefflersyndrom krankt.
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Die meisten zahlen (so gut wie) keine Steuern! Nochmals rechnen.
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Makular-Behandlung:
gleiche medizinische Leistung unter Tarmed 2025 Fr. 1’254,
gleiche medizinische Leistung unter Tardoc 2026 Fr. 1’606.
Preissteigerung Fr. 352!
Pharma, Teile der Ärzte, Spezialisten, Spitäler zocken ab und die Höflinge im BAG applaudieren den Abzockern!
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Die Macula Spritze ist seit mind 30 Jahren der absolute Wucher.
Der Wirkstoff wurde nicht entwickelt mit teurer Forschung.
Damals wurde diese Goldgrube als Nebenwirkung entdeckt, in der Klinik von aufmerksamen Aerzten am behandelten Patienten.
Damals kostete der Wirkstoff 30 Franken.
Dann wurde der Wirkstoff etwas 20 mal teurer verkauft.
Selbstherstellung verboten.
Augenärzte dürfen für die einfache Verabreichung etwa gleichviel abrechnen wie die Wucherspritze kostet. Ebenfalls der absolute Wucher.
Wahrscheinlich Schweigegeld, damit sie Pharma nicht auf die Füsse treten.
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Die NZZ hat sich vor längerer Zeit ideologisch eingeigelt und den Bezug zum Alltag verloren.
Ein Planet, der unverdrossen im Weltall herumgeistert.
Kein Bezug mehr zur Realität; nur noch irrelevantes Gegacker.
Zur Erinnerung: Der Kern des „Liberalismus“ besteht aus der Selbst-Verpflichtung, sich der Realität auch in unruhigen Zeiten zu stellen.
Feinsinn, statt Freisinn.
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Wie wäre es, wenn sämtliche Mitarbeiter der Krankenkassen keine Lohnerhöhungen mehr erhalten solange die Kassen die Prämien erhöhen müssen?
Das wäre mal ein Anreiz auf die Kosteneffizienz zu schauen. So lange es diesen Leuten, welche anstellungsbedingt sowieso von Topkonditionen bei der KK profitieren, nicht weh tut, ändert sich auch nichts. Die leben in ihrer Bubble einfach weiter.
Aber leider ist es in der Schweiz so, dass NIE etwas günstiger wird wenn grosse Interessengruppen und/oder der Staat involviert sind. Es kann und darf einfach nicht sein.
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Angst wird von führenden Kräften auf allen Ebenen bewusst als Werkzeug eingesetzt, um Ziele zu erreichen.
Erreicht die kollektive Angst jedoch ein gewisses Mass, schaltet das rationale Denken ab und treibt uns unbewusst in gegenteilige Handlungen.
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@Blue-Chip. „kollektive Angst“ = Genau ! Man hat es sehr gut mit der Pandemie gesehen-beobachtet.
Als Vergeltung werde ich in der Schweiz niemals die Gründe für meine völlige Abwesenheit von Kontamination angeben (natürlich ohne Impfung, medizinische sehr strikte Befreiungen).
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Auch im Gesundheitswesen sieht man was die Akademisierung angerichtet hat. Steigende Kosten, schlechtere Qualität und Personal das hohe Forderungen stellt, weil man sich mit Diplomen gut abschotten kann.
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Die NZZ ist die perfekte Zeitung für alle, die überzeugt sind, dass die Welt im Wesentlichen funktioniert, weil sie für sie selbst noch funktioniert. Nach dem Motto: Solange das Depot wächst, der Urlaub gebucht ist und das Eigenheim im Wert steigt, können die Sorgen anderer nicht allzu gravierend sein. Kritische Entwicklungen werden aufmerksam gelesen, sachlich analysiert und anschliessend mit dem beruhigenden Fazit abgeschlossen: „Aber uns geht es ja noch gut.“ Eine bemerkenswert komfortable Sicht auf die Welt.
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@E.H.Roth: Super. Danke. Für mich bedeutet das Schweizer Gesundheitssystem Verantwortungslosigkeit. Alle Akteure sind sehr froh, im totaler Debakel oder Zusammenbruch zu leben, außer den Prämienzahlern.
Werter Herr Kollege Rietiker, heute ist das Gesundheitswesen das Musterbeispiel eines durchorganisierten, planwirtschaftlichen Systems, in dem Zugang, Preise und Leistungen klar geregelt sind. Mit Preis-Absprachen/-Festsetzungen, Vertragszwang, flächendeckenden Tarifen für Ärzte (TARMED/TARDOC) und Spitäler (Swiss-DRG) und mit gesetzlichen Bestimmungen für den „Marktzugang“, ist jeglicher Wettbewerb im Preismechanismus ausgeschaltet. Es dient kleinen Kreisen in Politik, Medizin, Industrie und Verwaltung dazu sich schamlos auf Kosten der Bevölkerung zu bereichern. In einem Land wo über 25% der Bevölkerung den finanziellen Verpflichtungen nur dank staatlicher Unterstützung nachkommen können: in einem solchen Land herrscht kein Wohlstand!
https://insideparadeplatz.ch/2021/04/03/25-jahre-kranken-versicherungs-gesetz-wo-stehen-wir-heute/
Inzwischen denke ich gilt für den Entwicklungswillen grosser Teile der Schweizer Bevölkerung die alte Weisheit: „Nur durch Schaden wird man klug“!
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@Meier
Die Krankenkassenprämien in der Schweiz werden von privaten Trägern erhoben, funktionieren aber ökonomisch wie eine obligatorische Kopfsteuer. Würde die Schweiz – wie alle anderen OECD‑Länder – die Pflichtprämien korrekt in die Fiskalquote einrechnen, läge die staatlich verordnete Belastung im Verhältnis zum BIP deutlich höher, als es die offiziellen Zahlen suggerieren. Das Resultat ist ein System, das fiskalisch wie eine Steuer wirkt, aber politisch nicht als solche erscheint – eine Konstruktion, die finanztechnisch elegant, aber verteilungspolitisch hochgradig ungerecht ist.
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„Eines der besten Gesundheitssysteme der Welt“ = Natürlich nicht. Es ist ein System, das auf die vollständige Unterwerfung (Geld & ev.Pflege) der Versuchspersonen abzielt. Die Patienten sind in der Schweiz indoktriniert & völlig ruiniert.
Seit vielen Jahrzehnten werde ich im Ausland betreut (einschließlich Labor + Medik. + Befreiungen) und habe eine chron. Zell.-Nierenerkrankung …. Darüber hinaus kennen sich Ausländer mit dieser Patientenkategorie wirklich viel, viel besser aus.
Also Ersparnisse, Einsparungen & keine Ausgaben in der Schweiz (außer die Knechtschaft der Krankenkasse).
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Bravo!
Auch ohne Blick auf die bevorstehende Abstimmung – eine 100% zutreffende Diagnose unseres Gesundheitssystems.
Wie kann es bloss reformiert werden, wenn soviele Stakeholders davon profitieren? Die zuständigen Bundesräte werden von ihren eigenen Beamten übersteuert.
Ein schwacher Trost: hier geht es einmal nicht um Links-Rechts. Alle Seiten bedienen sich fürstlich.
Interessant wäre aber zu wissen, wieviele der Kosten unmittelbar der Zuwanderung von gesundheitlich angeschlagenen Asylanten zugeordnet werden können. Als Prämien- und Steuerzahler habe ich das Recht, dieses zu erfahren.
09:06
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Mein Tipp: Mit offenen Augen das Wartezimmer im hausärztlichen Spitalnotfall, in den Arztpraxen oder im Mehrbettzimmer im Spital ansehen und sich die gesprochenen Sprachen merken.
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Ich höre ständig:
„Wollen wir deutsche Verhältnisse?“ – aber genau das ist ein Trugschluss.
Der Vergleich funktioniert nur, wenn man unterstellt, dass das Schweizer System gut funktioniert und das deutsche schlecht. In Wahrheit zeigt der Verweis auf Deutschland vor allem eines: wie marode das deutsche Gesundheitssystem inzwischen ist – und wie wenig Aussagekraft dieser Vergleich für die Schweizer Realität hat. Ein marodes Referenzsystem erhöht die subjektive Bewertung des Schweizer Systems, ohne dass sich dessen strukturelle Realität verändert hätte.
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Die Roboter werden in Bälde sehr vieles ändern. Unsere Bachelis werden es mit Sicherheit nicht mehr lösen.
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Das Gesundheitssystem ist gesund, für die Pharma, für einen Teil der Ärzte und Spitäler, für die Teppichetagen in den Krankenkassen, für gekaufte PolitikerInnen die an den Honigtöpfen von Gesundheitsinstitutionen hocken. Und in Bern sind gefühlt die Hälfte aller PolitikerInnen gekauft!
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Wann kommt die KK-Prämien-Halbierungs-Initiative?
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Gut geschrieben.
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Bravo für den Artikel. Und ja wir zahlen alle brav eine echte Steuer für die Profiteure des „Krankheits- äh Gesundheitswesen“. Seit Jahrzehnten zahle ich Prämien für nichts, zahle alle Artzkosten selbst und gehe nur wenn es nötig ist. Wir brauchen eine Spitalversicherung wenn es um Operationen geht über 20’000 oder wählbare Wert. Denn eine Arztrechnung von CHF 130.- kann man meistens zahlen (ich weiss nicht Alle – da gibt es ja Unterstützung). Und wir brauchen ein System mit Verantwortung und Werten. Weniger Bürokratie
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Noch ein Punkt – als ich mal Fragte was eine Untersuchung kostet – bevor ich die machen würde, war erstens grosse Verblüffung und danach „das wissen wir nicht“ … als ich dann nachfragte und sagte dass sie ja die Taxpunkte, etc kennen rückten Sie dann raus. Aber was wir bei jedem Handwerker, Autoverkäufer, etc. machen ist hier unerwünscht. Es braucht auch viel Überzeugung dass ich die Rechnung direkt zahle und nicht über die Krankenkasse – weil das nur Geld kostet – da ich eh alles selbst zahlen muss. Krankenkasse abschaffen und 1 CH Krankenkasse machen und nur noch Spitalkosten
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@1. Sommer
Wenn dieselbe 3‑Tesla‑Ganzkörper‑MRI in Italien (Universitätsklinik) 490 CHF kostet und in der Schweiz über 2’000 CHF, dann kommt man zwindend zum Schluss, dass die Probleme hausgemacht sind. Und siehe da: Tatsächlich, Radiologie ist in der Schweiz hochprivatisiert, mit starker Kapitalrendite‑Logik = Wettbewerb senkt die Preise nicht, er erhöht die Menge.
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Antwort an @1. Sommer: Sie haben die richtigen Fragen gestellt …. ich habe es immer getan und werde es immer tun ! (Gewohnheit von Vergleichen).
Ein sehr einfaches Beispiel: der Katarakt (oder Graue-Star), der uns alle eines Tages betrifft …. die Unterschiede sind erschreckend von einem Kanton zum anderen ……. warum ? Es gibt keinen triftigen Grund (normales Krankenhaus).
Bei Medikamenten wie z.B. dem einfachen Bayer-Aspirin-lingual ist es ein Preiswahnsinn in CH (im Vergleich zum Ausland, also 3 Mal teurer bei uns für die ganz gleiche Sache). KK für nitrofurantoïne, fucidin usw.
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Antwort bis an @Abschaffung 2. Säule: Kann Sie so gut verstehen.
Bei USB enthielt einer meiner medizinischen Berichte einen monumentalen Fehler (Erfindung eines Nebeneffekts, der nie existiert hat), obwohl ich das vollständige Ergebnis geliefert hatte (sehr viele Dok ad hoc + USB-keys).
Seit sehr langer Zeit weiß ich, dass ich der Schweiz nicht mehr vertrauen kann und ich weiß perfekt warum ich woanders hingehen muss (I = Franciacorta, Brescia, Alto Adige = egal wo ich unterwegs bin habe alle nützliche Nieren- + Labor-Kontakte + A + D).
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@Eliane
Viele strukturelle Probleme im Schweizer System tauchen in keiner Statistik auf. Menschen sprechen sie selten offen an, melden sie nicht und erscheinen deshalb in keiner offiziellen Erhebung. Das führt dazu, dass Unzufriedenheit unsichtbar bleibt, bis sie sich im Verhalten zeigt: Rückzug, Isolation oder Auswanderung. Dass auf meinem Flug vor 3 Wochen nach Valencia ein sehr grosser Teil Eidgenossen war, die dort seit Jahren leben und ihren Schritt nicht bereuen, ist ein reales Signal, das statistisch nicht erfasst wird:
Unzufriedenheit wird nicht gemeldet, sondern still gelebt.
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…. weltbeste Offiziers- und Generalstabsausbildung!!!!! What a joke.
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Tja, das sagt der auf Staatskosten ausgebildete Stabs-Oberst.
Und er hat ein gutes Fundament:
Mit seinen Kenntnissen hat er GC total abgewrackt.
Ok, selbst dort haben sie es gemerkt und ihn nach kürzester
Zeit rausgeschmissen…
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Nicht zu vergessen – Die beste Armee der Welt (Ueli Maurer)
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Sehr guter Beitrag. Baume/Jans werden das als Propaganda abtun, um nicht auf die Argumente eintreten zu müssen. Drei BR rausschmeissen: B, J und C. Okay, P auch. 4 von 7 unfähig – keine gute Quote.
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Frau Baume-Schneider ist eine nette Person, meist gut drauf. Immerhin. Viel mehr können wir von ihr nicht erwarten, sie wird die Kostenexplosion im Gesundheitswesen einfach aussitzen, gewisse Details justieren. Fertig. Dasselbe galt für Vorgänger Berset und Burkhalter (3 Jahre im EDI). Weshalb ist das so ? Weil der Schweizer die Faust im Sack macht und es zu wenig Druck auf die Regierung gibt. In F würden Millionen auf die Strasse gehen und dem Parlament und der Regierung Beine machen.
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Wenn etwas strotzt in unserem Gesundheitswesen, dann ist es das Portemonnaie der Fachärzte, der Laboranalysenketten und der Spitalchefärzte. Auch etliche Krankenkassenmanager können sich mit ihrem doppelten Bundesratssalär nicht beklagen, wobei Letzteres den Braten nicht feiss macht. Es ist nur unanständig. Und so sehen wir, in unserem Gesundheitswesen gibt es keinen Sparwillen keine Motivation dazu, dafür jede menge Möglichkeiten Geld zu machen. Und so langt halt jeder zu.
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Bitte die Wählergruppe „Mich interessiert Politik nicht“ auch erwähnen. Damit ist Lobbyisten Tür und Tor erfolgreich geöffnet! Es ist halt so bequem, sich nicht zu informieren. Der Sozial-Staat übernimmt diese Dummheit: Kr.Ka. Beiträge, Ergänzungs-Leistung usw. Warum dann eine Selbstverantwortung und Leistungs-Bereitschaft in der Spaß-Gesellschaft?
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Bravo Dr. Rietiker, super Aftikel. Eine grundlegende Reform des sogenannten Gesundheitssystems wäre schon länger nötig. Will aber keiner der beteiligten Akteure. Inklusiv wohl die meisten Konsumenten.
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„…Besonders fragwürdig wirkt in diesem Zusammenhang die gegenwärtige, in Gesundheitsthemen verpackte, politische Angstmacherei rund um die Volksabstimmung vom 14. Juni zur Nachhaltigkeitsinitiative…“
Die rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medien des feudalistisch-kapitalistisch-sozialistischen Regimes haben in den letzten 6 Wochen eine massive Hass- und Lügen-Propaganda Kampagne mit irrationalen Schein-Argumenten gegen die Nachhaltigkeits-Initiative geführt, um bei den Stimmbürgern dumpfe Triebe, niedere Instinkte, primitive Gefühle und diffuse Ängste gegen die Initiaive zu schüren.
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Das Schöne an der ganzen Hass- und Lügen-Propaganda-Kampagne gegen die Initiative war auch, dass in diversen Artikeln bestätigt wurde, dass die AHV ein Schnee-Ball-System und kein Umlage-System ist.
Denn es wurde immer gesagt, dass ohne Bevölkerungs-Wachstum die AHV zusammen bricht.
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💡📚🗄️📆🖇️🧮🔎🖍️✏️
👉Gemäss unseren eigenen, hypothetischen-theoretischen Papier-Vergleichsstudien die jemand für uns gebastelt & „auf Kurs“ vorgerechnet hat, sind wir hier in allem WELTSPITZE.
– Beste Armee ohne Waffen
– Beste Bildung/pro Dörfli anders
– modernste Inhalte aus 2010
– Teuerste Lehrbücher Diversifikation
– Grösster Bildungsaufwand für sowas
– 26 volle Kantonsparlamente x6 P.
– 150 volle Stadtparalamnte x 6
– 200 volle Steuermänner/Frauen NR
– 40 volle Steuermänner/Frauen SR
– 7 volle Steuermänner/Frauen BR
– WeltspitzeAnzahl Politiker:Menschen
– Anzahl Gross Skandale/Monat
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Aktuell haben wir lediglich nur mal das 26xHealth nonData Chaos. Das 26x Dörfli Bildung Chaos ist vektoriell betrachtet in 1-2 Jahren dran – der Zeitenwandel (AI, Jobs) passt sich leider nicht den PHs und dem LP21 an.
Weiss das die gesamte Bildungsfraktion eigentlich schon ? Man lerne aus dem Gesundheitswesen !!!
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Herr Rietiker hat in vielem recht. Aber mit der „Unterbezahlung“ des Personals auf allen Stufen liegt er voll daneben.
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Selten eine so umfassende Replik auf einen Artikel der sogenannten Qualitätspresse gelesen. Nur eines gilt es anzumerken: Die individuelle Prämienverbilligung (IPV).Subsumiert unter der sozialen Wohlfahrt, macht allein diese Bundes-IPV 12 Prozent dieses Postens aus. Das entspricht rund 3,6 Milliarden Franken pro Jahr – Tendenz steigend. Das sind 7,5 Prozent der gesamten Bruttokosten der obligatorischen KK-Beiträge. Es handelt sich hierbei um eine steuerfinanzierte Subventionierung der Gesundheitsindustrie, die irreführend unter dem Deckmantel sozialer Wohlfahrt verbucht wird.
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„Pflegepersonal soll endlich adequat entlöhnt werden. “
Schreiben Sie doch, wieviel das sein soll in Ihren Augen.
Warum wird in der Schweiz nicht geschrieben, wieviel diese Leute verdienen. In Deutschland wird das des öfteren erwähnt bei Deutschem Pflegepersonal.Weil es belegt, dass die dort tatsächlich unterbezahlt werden.
Ganz einfach. Weil den meisten Leuten die Augen überlaufen vor Erstaunen, wenn sie lesen, was Schweizer Pflegepersonal bekommt.
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Weder Politiker, noch Krankenkassen, Spitäler und schon gar nicht die Pharma haben irgend ein Intersse die Kosten in den Griff zu bekommen. Ihr Allheilmittel der letzten Jahrzehnt ist einzig und allein die Prämien jedes Jahr meist weit über der Teuerung zu erhöhen. Die Pharma ist ein Grundübel, das wenn man auch nur andeutet sie zu challengen mit der Abwanderung droht. Aber am besten wäre es, wenn diese Giftmischer, deren Medikamente kaum heilen, dafür meist nur die Symtopme unterdrücken ganz verschwinden und Platz für echte Medizin Platz machen.
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Solange das Systemen den Fokus nicht auf den Gesundheitserhalt legt, spitzt sich die Spirale weiter zu. Da gibt es kein Entkommen.
Und der beste Weg dazu haben wir mit dem KK-Obligatorium aufgegeben.