Im September kommt der neuste Nachtzug von European Sleeper auch in die Schweiz. Er fährt von Brüssel über Köln ins Land und über die Gotthard-Bergstrecke nach Bellinzona-Lugano-Milano.
European Sleeper ist eine belgisch-niederländische Genossenschaft, die seit 2023 mit Erfolg internationale Nachtzüge anbietet. Das zumeist junge Personal ist hochmotiviert und das Gegenteil eines staatlichen Beamtenbetriebes.
Gefahren wird mit Schlafwagen, Liegewagen und Sitzwagen, die andere Gesellschaften ausrangiert haben. Die Beförderung mit den Lokomotiven wird bei privaten Anbietern eingemietet.
Es sind komfortable Nachtzüge ohne staatliche Mitfinanzierung.

Krachend gescheitert ist dagegen der von den SBB mit staatlicher Alimentierung geplante Nachtzug nach Kopenhagen und Malmö.
So weit, so einleuchtend. Doch jetzt legt die den SBB nahestehende Schweizerische Trassenvergabestelle der European Sleeper einen massiven Knüppel vor den Erfolg.
Nach eigenen Angaben finanziert sich die wenig bekannte Instanz aus dem staatlichen Bahninfrastrukturfonds. Mit Beginn am 9. September hat European Sleeper wie gewünscht die Trassen (Fahrpläne) via Zürich erhalten.
Wie keine zweite Stadt in der Schweiz gewährleistet Zürich durch die hohe Nachfrage gut ausgelastete Züge. Somit gute Aussichten für European Sleeper in der Schweiz, wie man hoffen möchte.
Die Freude bleibt nur von kurzer Dauer. Bereits mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember streicht die Trassenvergabestelle gänzlich die Bedienung von Zürich.
Stattdessen hält der Nachtzug fortan ersatzweise in Aarau und somit in der Provinz.
Ein Affront sondergleichen durch die Funktionäre in Bern – und ein schwerer Rückschlag für European Sleeper.
Die stereotype Floskel lautet, keine weiteren Trassen mehr verfügbar zu haben. Dies mag zutreffend sein für die traditionelle und teilweise einspurige Gotthard-Zufahrtsstrecke via Thalwil-Walchwil.
Hingegen absolut nicht für die durchgehend doppelspurige Zufahrtslinie via Heitersberg-Wohlen-Arth Goldau.
Die European Sleeper wehr sich nicht dagegen, Zürich nur für kurze Zeit bedienen zu dürfen. Man möchte endlich fahren und keine weiteren, mit Risiken verbundene Konflikte austragen müssen.
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2026 fährt der Gutmensch elektro Auto. Züge sind umweltschädlich und Antik.
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Der Geschäftsführer der Schweizerischen Trassenvergabestelle (TVS) ist Dr. Thomas Isenmann. Er leitet die öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes, die für die Planung, Zuteilung und Optimierung von Zugtrassen auf dem Schweizer Schienennetz verantwortlich ist. Unterstützt wird er dabei von der Geschäftsleitung, während Claudio Blotti den Verwaltungsrat präsidiert.
Die Entlöhnung in der zentralen Bundesverwaltung ist in 38 Lohnklassen unterteilt. Oberste Klassen (Lohnklasse 38): Für Führungskräfte, Botschafter oder den Armeechef. Der Lohn bis 405.000
https://www.tvs.ch/uber-uns/organigramm
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Nachtzug – Nachzug – Nachzu …….
Einfach mal genau durchdenken!
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War absehbar. Ein Staatsbetrieb kann nicht zulassen, dass eine private Firma das Feld aufrollt.
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1x damit gefahren, fürchterlich, stickig und heiß, konnte kaum schlafen
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Nach Brüssel ? – da braucht es bald keinen Nachtzug mehr, weil kein Schweizer Politiker nach Brüssel gehen und dort im EU-Parlament abkassieren kann…..
Wieso? – ganz einfach:
Die anstehenden Abstimmungen werden angenommen (10-Mio. Schweiz, „Unabhängigkeit + Selbstbestimmung“ der Schweiz, Anpassung der Billateralen I + II + „III“ mit Kündigung der Personenfreizügigkeit)
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Mitten in der Nacht kein Platz auf den Gleisen ? Wenn all die Pendler schnarchen ?
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Vielleicht liegt das Problem nicht beim Nachtzug, sondern bei Zürich. Die Stadt vermarktet sich als europäische Metropole, verliert aber zunehmend den Anschluss bei Infrastrukturprojekten. Hauptsache, man diskutiert über Velostreifen und Gendersternchen.