Zwölf Milliarden Franken Umsatz. Zwei Milliarden Gewinn. Für Klaus Stöhlker ist der Fall damit erledigt.
Gianni Infantino hat den Weltfussball erfolgreicher gemacht als je zuvor.
Doch wer nur die Bilanz liest, versteht weder den Sport noch den Markt. Die erste WM mit 48 Mannschaften steht für die Verwässerung des Erfolgsprodukts Weltmeisterschaft und die Entwertung der Qualifikation.
Und die von Infantino jetzt sogar angestrebte Ausdehnung auf 64 Mannschaften hätte mit einer echten Endrunde ungefähr so viel zu tun wie die Zürcher Seeüberquerung mit einem olympischen Final über 100 Meter Crawl.
Auch ein anderer Bauerntrick gibt zu denken.
Um das Rotationsprinzip zwischen den Kontinentalverbänden auszuhebeln, verteilt Infantino die WM 2030 auf drei Kontinente – und macht so den Weg frei für die Endrunde 2034 in Saudi-Arabien.
Danach vielleicht im Format eines Tennis-Grand-Slam-Turniers mit 128 Teams.

Dabei braucht es kein Wirtschaftsstudium, um das wichtigste Prinzip zu verstehen: Premiumprodukte leben von ihrer Knappheit.
Die Fussball-WM war jahrzehntelang das exklusivste Turnier der Welt. Wer sich qualifizierte, gehörte zur Elite.
Heute wird das Teilnehmerfeld immer weiter aufgebläht. Mehr Mannschaften, mehr Spiele, mehr Sponsoren – kurzfristig mehr Ertrag, langfristig die Verwässerung einer Weltmarke.
Und US-Präsident Donald Trump mischt sich per Telefon sogar in den sportlichen Verlauf ein. Das gibt es sonst nur beim „Donnschtig-Jass“.
Stöhlker nennt die FIFA ein Paradebeispiel liberaler Marktwirtschaft. Tatsächlich ist sie ein Monopol.
Der Verein muss sich keinem Wettbewerb stellen und kann sein Produkt beliebig ausdehnen. Ein echter Markt würde eine solche Inflation bestrafen.
Besonders entlarvend ist Stöhlkers Satz, „es gibt keine Regeln mehr“. Genau das ist das Problem.
Der Fussball lebt von klaren Regeln, Fairness und Glaubwürdigkeit. Wer den Regelverlust als Fortschritt feiert, beschreibt nicht die Zukunft des Sports, sondern dessen Erosion.
Natürlich hat Infantino die Einnahmen gesteigert. Doch Geld allein macht noch keine starke Marke.
Wer jedes Regime hofiert, jede WM vergrössert und jeden Sponsor willkommen heisst, verkauft nicht nur ein Turnier. Er verkauft dessen Exklusivität.
Sepp Blatter bot als FIFA-Präsident ebenfalls Angriffsflächen. Aber er verstand, dass die Weltmeisterschaft von ihrer Einzigartigkeit lebte.
Nachfolger Infantino dagegen denkt in Reichweite, Skalierung und Wachstum. Seinen Erfolg misst er an Milliardenumsätzen.
Und an der Zahl seiner Telefongespräche und Treffen mit den Mächtigen dieser Welt.
Oder anders gesagt: Nicht jede Rekordbilanz ist eine Erfolgsgeschichte. Manche ist bloss die Bilanz eines Ausverkaufs.
Der Autor kennt die FIFA aus eigener Erfahrung – als ehemaliger Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung und aktueller medialer Berater des früheren Präsidenten Sepp Blatter.
Im September erscheint im Helvetia-Verlag sein neues Buch „Die Fussballmafia – wie die Fifa das schönste Spiel verkauft“.
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Gute Widerrede Herr Renggli. Noch besser, dass beide Artikel auf IP erscheinen!
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Stöhlker ist deutscher durch und durch. Dies kommt bei jedem seiner Artikel extrem durch. Ja in Deutschland geht alles den Bach runter, Wirtschaft, Politik, EU, Demokratie, Meinungsfreiheit, Schulen , Infrastruktur usw eben auch der Journalismus. Ach Stöhlker, bei deiner Gesinnung da hilt auch eine Einbürgerung in der Schweiz nicht weiter.
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Kein Deutscher lobt Infantino oder Blatter. Ganz im Gegenteil. Ihr Stöhlker-Bashing ist ein verschossener Elfmeter.
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Nein! „Voll daneben“ ist wohl auch ein Teutone: Solche Typen hat es in unserer Eidgenossenschaft leider viel zu viele. Also quasi: „Adolfs“ späte Rache am Schweizervolk!
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@Penalty kläglich verschossen…
Geschichte lernen, hier Adolf in Zürich – Artikel NZZ: https://www.nzz.ch/schweiz/hitler-in-der-schweiz-eine-geschichte-von-geld-angst-und-einem-mordversuch-ld.1751648
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Man muss das verstehen Herr Renggli. Infantino ist Italiener und Schweizer.
Er will daher, dass in Zukunft nicht nur die Schweiz, sondern auch Italien mitspielen können.
Daher die Erweiterung auf 64 Mannschaften.
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Infantino ist der Totengräber der FIFA und der moralischen Schweiz!
Als Lakaie von Trump macht er sich noch unglaubwürdiger und seine Sitten verludern weiter !!
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„…und der moralischen Schweiz!“ Was soll denn in dieser elenden Bananenrepublik je „moralisch“ gewesen sein?
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Wird man in der Schweiz automatisch ein korrupter FIFA-Funktionär? Wir haben es ausprobiert.
Erst Blatter, dann Infantino: Seit 30 Jahren wird die FIFA von zwielichtigen Männern aus dem Wallis regiert. Was mischen sie dort ins Trinkwasser? Verwandelt der Schweizer Kanton rechtschaffene Bürger in korrupte Funktionäre? Ein Selbstversuch.
https://www.11freunde.de/international/selbstversuch-fifa-funktionaer-der-wallismann-a-cf5aff02-24bc-4850-8759-f1e589a59e1a
Artikel: https://www.ndr.de/sport/fussball/geld-gier-gianni-wie-infantino-fussball-kaputt-macht,fifa-500.html
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Es war mir zu blöd auf den unsinnigen Artikel des Herrn Stoehlker zu reagieren.
Hier aber tu ichs: Danke Herr Renggli haben sies kurz und klar auf den Punkt gebracht !
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Bei Sepp Blatter ging es um den Fussball und ums Geld.
Bei Infantino geht es ums Geld.
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
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Das ist Geschichtsklitterung. Blatter wurde doch von Medien und Politik genauso kritisiert und abgestraft wie jetzt Infantino. Aus den exakt gleichen Gründen: Geldgier, Korruption, Lügen, Grössenwahn usf.
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Stöhlker war immer der Speichellecker der „Elite“, da kommt er auch im hohen Alter nicht weg und etwas Korruption ist nicht so schlimm. Dem Alter entsprechend kann er „liberale Marktwirtschaft“ und „Monopol“ auch nicht mehr unterscheiden!
Danke.
Danke.
Danke.
DANKE!
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Herr Renggli, gut, dass Sie dem immer-alles-besser-wissenden Klausi entgegenhalten. Einmal mehr hat sich der von Teutonien uns zugefallene Papierlischwyzer Stöhlker mit seinem im fortschreitenden Alter immer bedenklicher werdenden, verquer-abhältigen Wahrnehmungsvermögen neue und kaum für möglich gehaltene „Höhenflüge“ erreicht. Der Klausi ist nicht nur bedauernswert, sondern man muss grosses Mitleid mit ihm haben und schon fast grenzenlose Nachsicht üben.
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Milliarden sind nicht alles, das ist zweifellos korrekt.
Wir van Dünkels haben darüber hinaus Eleganz, Stilsicherheit, Eloquenz und blendendes Aussehen zu bieten.
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Super, noch so ein Selbstdarsteller… Sie mögen vieles haben und sein, echter Humor fehlt jedoch auf der ganzen Linie…
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Ja. Wirklich beschämend wenn sich über 80-jährige
Greise nur noch von Milliarden beeindrucken lassen.
Zumal sie sich noch dazu als gläubige Katholiken zu
erkennen geben. Oder ist Kohle noch das Einzige, was
die alten Knacker am Leben erhält?
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Vielen Dank für diesen Bericht. Das ist echte Öffentlichkeitsbildung, was man bei Stöhlkers Beiträgen definitiv nicht sagen kann. Er ist ein geldgieriger Selbstdarsteller und hofiert Typen der gleichen Spezies. Wenn er Infantino hochjubelt und rechtschaffene Menschen, insbesondere Politiker diffamiert, sagt das alles über seinen Charakter. Ethik und Fairness sind für ihn Fremdwörter.
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Renggli – Stöhlker: 10:0!
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Fifa muss Verein sofort annulliert werden und wie eine normale Firma behandelt werden. das heisst, ab sofort normale Steuerrechnung. prüsten sich mit Milliarden Gewinn aber wollen fast keine Steuern zahlen. geht far nicht.
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Dann geht die FIFA und Zürich verliert sehr viele Renommee in der ganzen Welt und Zehntausende von Besuchern jährlich.
Aber das ist all den Lölis egal die das verlangen. Hauptsache man konnte es der FIFA zeigen. Zum Glück sind nicht alle Verantwortlichen so einfach gestrickt.
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Stöhlker feiert immer nur sich selber. Darum sind seine Artikel auch ewig gleich langweilig
Meiner Meinung nach war das die schlechteste Fussball WM aller Zeiten. Aus genau den Gründen, die Herr Renggli hier beschreibt. Guter Artikel !
Bin froh, dass dieser durch und durch manipulierte Kommerz-Käse endlich vorbei ist
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Die Bünzlis und Moralapostel haben heute wieder einmal die zugeschlagen – so what. Schlussendlich hat der Zirkusdirektor (Infantino) den wild gewordenen Gorilla (Trump) souverän von der Bühne abgeführt.
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„Premiumprodukte leben von ihrer Knappheit.“ Einverstanden. Aber für all jene (die überwältigende Mehrheit der Länder und Menschen), die genau wissen, dass sie nie Zugang zu diesem „Premiumprodukt“ haben werden und sich bestenfalls die Nase am Schaufenster plattdrücken können, wenn sie nicht sofort von der Security verjagt werden, ist es irgendwann uninteressant. Genau hier setzt die Vergrösserung des Teilnehmerfeldes an. Ich sage nicht, dass es gut ist, auch nicht, dass es schlecht ist. Aber dass es gute Gründe dafür gibt.
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Stöhlker ist seit vielen Jahren mit einer Walliserin verheiratet und wohl gut vernetzt mit diesem Kanton.
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Gianni Infantinos Aufstieg – Vom Einwandererkind zur mächtigen Fussball-Reizfigur.
Als Secondo wächst Infantino im Wallis auf. Jahrzehnte später regiert er den Weltfussball – trotz zweier linker Beine.
Seine Eltern waren italienische Gastarbeiter (Wanderarbeiter). Seine Mutter Maria betrieb einen Kiosk am Bahnhof Brig, während sein Vater Vincenzo als Zeitungsbote arbeitete und Schienen für die SBB verlegte.
Ganzer Artikel: https://www.srf.ch/news/gesellschaft/gianni-infantinos-aufstieg-vom-einwandererkind-zur-maechtigen-fussball-reizfigur
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„Aufstieg“? Nun, kann mann so oder anders sehen.
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Stöhlker berät Infantino. Renggli berät Blatter. Also gehts um reine PR für ihren Kunden. Dass sich der alte und der neue FIFA-Boss nicht mögen, ist ja kein Geheimnis. Somit sind beide Artikel undifferenziert. Die FIFA ist mit der UNO vergleichbar. Auch Schurken und Korrupte haben dort eine Stimme. Alle wollen Brot und Spiele für ihre Staaten, um von ihrem Versagen abzulenken.
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@FIFA = UNO
Danke. Ja, der Journalist Thomas Renggli berät den ehemaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter in Kommunikations- und Medienfragen und hat auch als Co-Autor an dessen Publikationen mitgewirkt. Kommunikationsbeirat: Thomas Renggli fungiert als langjähriger Vertrauter und Berater in der Öffentlichkeitsarbeit für den früheren FIFA-Chef. enggli verfasste Werke über und mit Blatter, darunter «Sepp Blatter – Mission & Passion Fussball» und die Biografie «Overtime. Die wahre Geschichte».
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Infantilo hat nur nicht realisiert das Leute wie Trump ihn jetzt nicht mal mehr mit den Füssen berühren würden, weil er Ihnen keinen Nutzen mehr bietet.
Es ist fast wie bei den Dirnen
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Jetzt kommt also auch noch der Sohn vom grossen Sepp Renggli mit seinem Quark. Und der nennt sich auch noch „Berater“ von Sepp Blatter… Janu. Er schwafelt tatsächlich von „Verwässerung des Erfolgsprodukts WM“. Machte er während der letzten Wochen Ferien im Urwald? Milliarden Menschen haben die beste WM der Geschichte gesehen. Begeisternde Spiele, die richtigen Teams in den Halbfinals, volle Stadien, keine Ausschreitungen. Und die Organisation auf drei Kontinenten: eine Meisterleistung der Fifa. Ich empfehle allen Schwätzern das Editorial von Roger Köppel in den aktuellen „Weltwoche“.
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FIFA ein erfolgreicher Konzern, der ebenso keine Steuern bezahlen muss wie der FC Hinterpfupfikon, was bringt das dem Standort Schweiz? Ruhm, wohl kaum bei dieser komischen Organisation. Lasst die FIFA gehen oder erhebt wenigstens Steuern wie für andere Konzerne.