Die SBB, die Post, die Zeitung – früher hatten alle ein eigenes Haus. Heute wird vermietet, wo’s nur geht.
Die NZZ, der Tages-Anzeiger und jetzt auch die Basler Zeitung (BaZ), sie alle tun das.
„In eigener Sache“, berichtete der im Februar geschasste Chefredaktor am Mittwoch den Lesern. Seine News: „Neu arbeitet die Redaktion in Räumlichkeiten innerhalb des Hauses.“
Das Verlagshaus am Aeschenplatz 7 in Basel wurde renoviert. Die Redaktion teile jetzt die Räume mit einer „Fitnesskette“.
Wehmütig heisst es unter einem Bild von einst: „Die Räume der alten Börse boten der Redaktion viel Platz.“

Früher hatte die Redaktion nämlich das Haus für sich allein. Beim aktuellen Foto sieht man eine schallisolierte Einzelzelle.
Die Immobilie gehört inzwischen der Helvetia Baloise. Bald müssen die Einzelzellen häufiger frequentiert werden.
Denn es wird von unten nicht nur gestöhnt (die Sportler im Erdgeschoss), auch oben wird es lauter.
„(…) Neben der Fitness-Kette und der BaZ vermieten wir im Gebäude am Aeschenplatz 7 noch weitere Gewerbeflächen sowie Wohnraum.“, heisst es von der Versicherung.
Die BaZ gehört dem Zürcher Verlagshaus TX Group. Der Chef heisst Pietro Supino. Seit März 2007 sitzt er auf dem Thron. 20 Jahre.
Aus den früheren Besitzern, der Familie Coninx, hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine riesige Erbengemeinschaft gebildet.

Sie heissen nebst Calcagni, Kaczynski, Kaestner, Landshoff, Schulthess, Supino. Und Coninx natürlich.
Ihre Dividenden gehen ans Substrat des Unternehmens. Was in Basel geschieht, wird in Zürich folgen.
Supino plant am Sitz des Verlagshauses einen riesigen Komplex. Das Projekt Werd25 wirbt unter anderem Fitness-Ketten an.
Die Räume für die Journalisten werden hingegen immer kleiner und erinnern an den Film „Escape Room„.
TX-Präsident Supino hat nicht die beiden besten Jahrzehnte im Schweizer Journalismus abbekommen. Das wirft ihm niemand vor.
Er ist mehr der rechnende Nachlassverwalter, der nicht blind in den Journalismus investiert. Lieber in Liegenschaften.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei jungen Eltern wird halt ab und zu mal unten gestöhnt und oben gebrüllt
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
In Zukunft brauchts nur noch einen KI-Serverraum.
Meistens lesen sich diese Postillen sowieso schon so.
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Geht der rot-grünen Propaganda-Tröte das Geld aus?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Altmedien produzieren nur bezahlte Artikel für eine politische Richtung. Oder dann kopieren und übersetzen sie irgendwas aus den angelsächsischen Medien, weil sie glauben der eigene Leser kenne diese nicht, oder kann kein Englisch. Klar bezahlt niemand für so etwas.
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Supino war der, der bei der Tombola vom Firmenfest den Hauptpreis, einen Laptop, gewonnen hat und ihn selbstverständlich eingesackt hat.
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Eric Weber wäre der ideale CEO für die Basler.
https://youtu.be/DCYxFGcRrM0?si=9vyzfojQR1DELpdQ