Ein ständig verschärftes Sanktionsregime, das auch die Schweiz weitgehend mitmacht, erweckt die Illusion, dass es keine westliche Geschäftstätigkeit mit Russland mehr gibt.
Blödsinn.
Zu den grössten westlichen Konzernen, die trotz des Ukrainekriegs weiterhin Milliardenumsätze in Russland erzielen, gehören Philip Morris, PepsiCo, Auchan, Mars, Raiffeisen, Metro, Procter & Gamble, Mondelez, UniCredit, Knauf und Bayer.
Alleine Philip Morris international weist für das Jahr 2025 einen Russland-Umsatz von rund 2,5 Milliarden Dollar aus. Bei PepsiCo sind es sogar 4,7 Milliarden.
Metro aus Deutschland (2 bis 3 Milliarden Euro), Raiffeisen Bank International aus Österreich (Geschäftsvolumen mehrere Milliarden Euro) oder die UniCredit aus Italien (Russland-Gewinn 814 Millionen Euro) sind ebenfalls dick im Geschäft.
Reuters bezeichnet Raiffeisen sogar als die „grösste westliche Bank“, die weiterhin in Russland tätig ist.
Diese Zahlen stammen nicht von der gerne zitierten Kiewer Wirtschaftshochschule (KSE), die wohl nicht ganz unparteiisch ist. Sondern aus anderen Quellen, meistens aus den Geschäftsberichten dieser Firmen.
21 Sanktionspakte der EU, die US-Behörde OFAC hat bislang gegen mehr als 4’000 Personen und Unternehmen im Zusammenhang mit Russland Sanktionen ausgesprochen.
Das hindert die US-Bude Mondolez (Russland-Umsatz 1,43 Milliarden USD) nicht daran, beispielsweise Milka-Schokolade dort zu produzieren.
Ganz allgemein dürfen westliche Konzerne Lebensmittel herstellen und verkaufen, Getränke oder Milchprodukte produzieren, Medikamente absetzen, bestimmte Hygiene- und Konsumprodukte vertreiben, russische Mitarbeiter beschäftigen oder Fabriken besitzen und betreiben.
Im Fall der EU umfassen die Verbote Waren und Technologien im Wert von knapp 50 Milliarden Euro Exporte und etwas über 91 Milliarden Importe.
Im Vergleich zu 2021 sind die Exporte um 54 Prozent, die Importe um 58 Prozent zurückgegangen.
Das hat einerseits in Deutschland zu einer Energiekrise geführt, andererseits bedeutet das, dass es weiterhin einen regen Handelsverkehr gibt.
Präsident Putin hat am 17. September ein Dekret unterzeichnet, das die russischen Vermögenswerte von Nestlé unter „temporäre Verwaltung“ des Staates stellt.
Der Riesenkonzern verfügt in Russland über sechs Fabriken und rund 7000 Beschäftigte. Damit macht er (laut der letzten Zahl von 2021) einen Umsatz von 2 Milliarden Franken.
Ob das der erste Schritt zur Enteignung oder zu einem Zwangsverkauf ist, bleibt zurzeit offen.
Einer ganzen Reihe von westlichen Firmen ist das Gleiche passiert. Die grössten Fälle waren Danone und Carlsberg.
Die Kontrolle ging jeweils an putinnahe Oligarchen. Carlsberg sprach damals von einem „Diebstahl unseres Geschäfts“.
Insgesamt soll der russische Staat laut Berechnung der Moskauer Kanzlei NSP seit Kriegsbeginn bis 2025 private Vermögenswerte von insgesamt 50 Milliarden Dollar beschlagnahmt haben.
Wieso es gerade jetzt einen Schweizer Konzern trifft? Weil das Land die meisten Sanktionen der EU und der USA mitmacht, wird es inzwischen von Russland nicht mehr als neutral gesehen, sondern als „unfreundlicher Staat“.
Zudem soll Nestlé in den Augen des Kreml eine Ausweitung der Produktion abgelehnt, also zu wenig Russlandgeschäft betrieben haben.
Das sind auch Reaktionen auf die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte im Westen. Alleine von der russischen Zentralbank sind Guthaben in der Gesamthöhe von rund 300 Milliarden Dollar beschlagnahmt oder eingefroren.
Es gibt immer wieder Anläufe, zumindest die anfallenden Zinsen der Ukraine zur Verfügung zu stellen.
Obwohl die USA unter Präsident Trump angeblich ein rigoroses Sanktionsregime führen, sind dort lediglich 5 Milliarden Dollar Russengelder blockiert.
Aber die Drohungen der OFAC, der US-Sanktionsbehörde, genügten, dass in Liechtenstein in Scharen Treuhänder Fersengeld gaben und aus von ihnen verwalteten Trusts mit Russland-Bezug flüchteten.
Seit zwei Jahren stehen seither rund 800 Zombie-Trusts als lebende Tote herum. Sie können weder verwaltet, noch bewirtschaftet, noch liquidiert werden.
Ihre Besitzer, ob sanktioniert oder nicht, kommen nicht an ihr Eigentum ran, das langsam verrottet und zerfällt.
Kommt hinzu, dass lediglich 11 ernstzunehmende Staaten (die EU als Einheit gezählt) Sanktionen gegen Russland unterhalten, darunter die Schweiz.
Die übrigen 167 Staaten der Welt tun das nicht, darunter Schwergewichte wie China, Indien oder Brasilien.
Die Sanktionen sind löchrig, arbiträr und werden nur von einer Minderheit der Staaten mitgetragen.
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zeit, dass man diese firmen klar benennt
und boykottiert.
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Wieder jemand der noch nie dort war, da kannst Du boykottieren wie Du willst, das interessiert die gar nicht. Der Westblock ist heute kleiner als der Rest der Welt, also weiter Stämpfelä und meinä es bringt öpis, mär mues nur danz fest grah glaubä, dänn funktionierts au.
Es ist schon tragisch wie die Corona Leute jetzt dem nächsten Bougyman nach rennen.
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Und der Atommacht und einem der Ressourcenreichsten Länder der Welt den Wirtschaftskrieg (Sanktionen der EU mitmachen) erklären.
Und dann sich beklagen beim Lieferanten Russland, der früher zu fairen Preisen (Bruchteile der Preise die die USA verlangen, da Trump zu schlau für EU und Schweiz) zuverlässig lieferte.
Ja die moralische Ueberlegenheit und gleichzeitige Milliardengeschenke an den Coci-Korrupt Selinski kommen nicht gut an.
Weder in Russland noch in den USA.
Wir sind ganz einfach zu blöd in der sinkenden EU und der Schweiz,
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Nice job, comrade Ivanov
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Bitte nicht vergessen, obwohl es schon 4+ Jahre her ist: Zuerst hat Putin mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine gelb-rot gesehen!
Nicht alles im Leben ist Business.
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USA machen mehr Geld in Europa, machen mehr Geld in Russland. Russland verdient mit dem Rest der Welt weiterhin genug Geld. Europa wurde geschwächt und ist nun viel abhängiger von den USA.
Ziele der Sanktionen voll erreicht.
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Propagandaopfer
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Die Sanktionen wirken. Warum hat Putin Vermögenswerte beschlagnahmt? Weil ihnen das Geld ausgegangen ist. Alle Schweizer in Russland sind selber schuld. Sie hätten bereits nachdem Russland Georgien zwei Regionen gestohlen hat, aussteigen können. Wenn der Autor die Redewendung unfreundlich für die Schweiz verwendet, dann übernimmt er die Sprachregelung aus Moskau und ist ein russischer Troll, der Desinformation verbreitet. Russland ist das Geld ausgegangen und die Ukrainer wollen keine Russen sein. Die Kommentarschreiber bei mir sind enfältig, weil sie russische Trolle sind.
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Wieder ein Schaaf mehr, tragisch.
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Es ist genau das eingetreten was ich geschrieben habe. Ein russischer Troll hat wieder einen einfältigen Kommentar geschrieben. Leiden an Projektion. Sie werfen anderen vor, was sie selber sind.
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Es ist an der Zeit, nicht länger nett zu diesen Kriminellen aus dem Kreml zu sein. Sie bestehlen uns.
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Die gleiche Pille (Original Präparat, Novartis) in RU kostet umgerechnet CHF 1 und hier 3,5, aber die Russen bestehlen uns. Es ist schon krass wie die CIA Gehirnwäsche via Propaganda wirkt. Die selben Leute die bei Corona wie Schafe gefolgt sind, machen das jetzt wieder.
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Man muss korrekt und konsistent mit der Wortwahl sein und bleiben. Es wurden bisher weder Enteignungen durchgeführt, noch beschlagnahmt. Es wurden lediglich Vermögenswerte, d.h. Anteile an in Russland inkorporierten Firmen, auf eine verwaltende russische Gesellschaft übertragen. Allfällige Gewinne entfallen für die westlichen Eigentümer.
Das entspricht der Blockierung von russischen Geldern in der EU und der Verwendung der Zinsen für die Ukraine.
Russland hat mit diesen Gegenmaßnahmen auch sehr lange gewartet, und es war absehbar. Man konnte sich also darauf vorbereiten. Was Nestlé sicher tat.
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Ich bin eher überrascht, dass Russland noch kein größeres Gegengewicht zu den faktisch enteigneten russischen Vermögen geschaffen hat – sozusagen als Verhandlungsmasse.
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Hauptimporteure von russischem LNG: FR: Größter absoluter Abnehmer und Empfänger von Yamal-Lieferungen. ES: Wichtiger Hafenstandort für ankommendes Flüssiggas. BE: Bedeutender Umschlagplatz (u. a. Zeebrugge) für den europäischen Markt. Im Juni importierten die EU-Staaten 14 Prozent mehr Flüssiggas (LNG) aus Russland als ein Jahr zuvor.
Deutschland importiert nicht direkt russisches LNG, bezieht es aber über Pipelinenetzwerke aus Frankreich und Belgien.
Die irische Aluminiumoxid-Raffinerie Aughinish Alumina steht wegen anhaltender Exporte von Aluminiumoxid nach Russland in der Kritik.
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Geschäften mit dem Belzebub unter dem Motto „no Risk no Fun“ geht irgendwann tüchtig in die Hose. Wie Nestlé wird’s noch anderen gleich ergehen. Selber schuld.
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Herr Zeyer, warum sollten westliche, oder ganz spezifisch gefragt, warum sollten CH Firmen keine Geschäfte mit Russland machen ???
So weit ich informiert bin macht die CH auch weiter Geschäfte mit den USA & Israel.
Wenn es keine Doppelstandards gäbe, keine moralische Deutungshoheit und ideologischen Überlegenheitskomplex, hätte die CH nach den illegalen Angriffen der USA auf Serbien, Afghanistan und den Irak die alle auf Lügen basieren sofort Sanktionen einführen müssen.
Dann gegen UK & FR bzgl. Lybien, dann ist da noch Syrien, und der Genozid in Gaza.
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Es wird die Zeit kommen, wo die EU auf die Knie geht für GAS von Russland.
Die 21 Sanktionen verpuffen jeden Tag am Kreuzpass zwischen Tiflis und Russland. Stellt mal eine Live-Cam vom Kreupass in die Büros der Politiker. Dann sehen sie wie Sanktionen wirken.
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Die europäischen Staaten greifen bei der Versorgung ihrer Kernkraftwerke mit angereichertem Uran weiterhin in erheblichem Umfang auf den russischen Staatskonzern Rosatom zurück (der über 46 % der weltweiten Anreicherungskapazitäten verfügt). Der russische zivile Nuklearsektor ist bislang von den Sanktionen der Europäischen Union ausgenommen geblieben, obwohl rund 23 % der von der EU genutzten Anreicherungsdienstleistungen direkt aus Russland stammen. Frankreich beispielsweise bezog etwa 39 % seines angereicherten Urans aus Russland.
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Neuerdings liefert Deutschland brennstäbe an akws russischer Bauart…
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Ich verstehe dieses ganze Gerede über die Sanktionen nicht.
Habe gestern 2.18 Franken für einen Liter Bleifrei bezahlt.
Die Sanktionen wirken doch! Der ultimative Beweis! 🤣
Es gibt keinen Grund nicht mit Russland Geschäfte zu machen.
Die absolute Merhheit der Länder tut dies. Lediglich die USA, UK und die arme EU tun dies nicht.
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32 % der auf dem russischen Markt noch aktiven ausländischen Unternehmen sind europäischer Herkunft.
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Hat es der Washingtoner Elite geschadet mit Deutschland durch beide Weltkriege und dazwischen in grosem Stil zu handeln? Ich bin immer wieder erstaunt, wie geschichtsvergessen und – ignorant oder sollten wir sagen gesponsert einseitig Journalisten berichten und ihre Leserschaft für nicht ganz dicht halten?
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1Tagesschau 21.02.2025 • 10:44: „Laut der US-amerikanischen Statistikbehörde Census Bureau kauften die USA 2022 so viel Uran aus Russland wie nie zuvor, bis Russland Ende vergangenen Jahres ein Exportverbot in die USA einführte. Da Trump die Atomkraft..wieder hochfahren will, dürfte er sowie die gesamte Branche ein Interesse am Handel mit Russland haben.“
Die USA brauchen, möchten oder wollen das russische Uran und so wird es wohl sehr bald einen Deal geben. Die europäischen Konzerne sind vom russischen Markt isoliert und US-Konzerne werden die Lücke fühlen.
Gunther Kropp, Basel
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Bravo Putin. Nimm diesen westlichen Firmen ihr Geld weg. Das westliche Kapital zu den Arbeitern Russlands!
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Heisst Du nicht MARX ? ?
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Liebe gerr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite von Medien und Wirtschaft ich lo…e leidet erst jetzt dazu Ihnen zu gratulieren sie sind hier der beste, (Schellenberg
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In Kriegszeiten verstaatlicht die Russische Föderation westliche Unternehmen (vorübergehend?!).
In Friedenszeiten ist im Westen die (vorübergehende?!) Verstaatlichung kapitalistischer Unternehmen infolge von Missmanagement seit 2008 an der Tagesordnung.
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Perfektes Beispiel, dass russland auch unsere Kriegsgewinnler und Russlandversteher nicht verschont. Merkt euch das.
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Sanktionen wie auch jegliche Art von Kriegsführung treffen Land & Leute und nicht die globalisierten Wirtschaftkreise, respektive die paar immergleichen Personen dahinter, die sich dabei bereichern egal wie der Hase läuft.
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Die Schweizer Exporte in die Russische Föderation stabilisierten sich im Jahr 2025 bei rund 2,69 Milliarden US-Dollar (USD). Der Schweizer Handelsbilanzüberschuss auf diesem Markt liegt bei über einer Milliarde US-Dollar. Aufgrund einer international anerkannten rechtlichen Ausnahmeregelung machen Pharmaprodukte (vertrieben durch Großunternehmen wie Roche oder Novartis) mehr als 80 % des Gesamtwerts der Schweizer Exporte nach Russland aus – gegenüber etwa einem Drittel vor 2022.