Gestern Mittwoch, 28. Oktober 2026
In Cambridge (GB) beginnt der Prozess zu den Messerangriffen im Zug nach London. Der Angeklagte soll im Zug innert fünf Minuten zehn Menschen niedergestochen haben. Die 14 Anklagepunkte wegen versuchten Mordes bestreitet er laut Independent.
Die Tessiner Regierung entlässt zwei Kantonspolizisten im Fall Gobbi, meldet RSI. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen beide wegen undichter Stellen zum Verkehrsunfall von Staatsrat Norman Gobbi.
Tommy Robinson wird in London (GB) wegen Belästigung zweier Journalisten schuldig gesprochen. Laut Guardian drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
Deutschland schiebt 40 afghanische Straftäter nach Kabul ab, melden Welt und Spiegel.
Beim toten Demonstranten in Paris (FR) nennt die Autopsie laut Staatsanwaltschaft akutes Herz-Kreislauf-Versagen. Die Familie weist auf den Einsatz von Tränengas hin. Ein Verteidigungsrat bereitet den Ordnungseinsatz für die Demonstrationen vor.
In Belgrad (RS) erschiesst ein Polizist einen Messerangreifer vor der israelischen Botschaft. Innenminister Dačić spricht von einem Terrorakt. In Marseille (FR) wird ein 45-Jähriger wegen Terrorverherrlichung verurteilt. Frankreichs Innenminister Nuñez fordert mehr Schutz für Kirchen und Friedhöfe zu Allerheiligen.
In Ängelholm (SE) wird eine Frau tot gefunden, ein Mann steht unter Mordverdacht. In Longiano (IT) wird ein vermisster 31-Jähriger tot in einem Brunnen gefunden, er soll erschossen worden sein. In Hanau (DE) gesteht ein 51-jähriger Ukrainer eine tödliche Prügelattacke. Weitere Tötungsdelikte: Marseille (FR), Lebetain (FR), Tübingen (DE), Brügge (BE), Kottingbrunn (AT), Monaco (MC). Messer und Gewalt: Neustadt am Rübenberge (DE), Hamburg (DE), Zaventem (BE), Nossegem (BE). Dazu: Derry (GB), Ceuta (ES), Uetze (DE), Turin (IT). Sexualdelikte: Herbertingen (DE), Frankfurt (DE), Berlin (DE).
Meldungen
Paris (FR): Gericht setzt die nächtliche Ausgangssperre für unbegleitete Minderjährige aus
Das Verwaltungsgericht Paris (FR) setzt die Ausgangssperre für Minderjährige ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten aus. Das berichtet Le Monde unter Berufung auf den Verein Vigie Liberté, der geklagt hatte. Die Sperre galt seit Montag von 21 bis 6 Uhr in Teilen von Paris. Betroffen waren etwa die Gegend um den Élysée und die Champs-Élysées. Sie folgte auf die Ausschreitungen vom 17. Oktober. Laut Gericht legte der Polizeipräfekt keine konkreten Hinweise auf besondere Risiken mit Minderjährigen vor.
West-Belfast (GB): 24-Jähriger wegen versuchten Mordes an einem Taxifahrer angeklagt
Die Polizei in Nordirland klagt einen 24-Jährigen wegen versuchten Mordes an einem Taxifahrer in West-Belfast (GB) an. Das berichten BBC Northern Ireland und der Belfast Telegraph. Der Taxifahrer wurde am 23. Februar 2025 in seinem Auto zweimal angeschossen. Der Mann wurde am Mittwoch festgenommen und ist auch wegen Waffendelikten angeklagt. Er soll am Donnerstag vor Gericht erscheinen.
Lyngby (DK): 27-Jähriger bei Messerangriff verletzt, Polizei sucht zwei Jugendliche
Ein 27-jähriger Mann wird am Mittwochabend auf dem Ulrikkenborg Plads im Zentrum von Lyngby (DK) mit einem Messer verletzt. Das berichtet DR unter Berufung auf die Polizei Nordseeland. Er wurde über dem Auge getroffen und ist nicht in Lebensgefahr. Er flüchtete in einen nahen 7-Eleven, von dort ging die Meldung um 23.20 Uhr ein. Die Polizei sucht zwei Täter, laut Beschreibung 15 bis 16 Jahre alt. Sie flüchteten auf einem Moped oder Motorrad. Zum Motiv äussert sich die Polizei noch nicht, sie hält die Tat nicht für bandenbezogen.
Frau in Ängelholm (SE) tot aufgefunden, Mann unter Mordverdacht festgenommen
In einer Wohnung in Ängelholm (SE) wird am Mittwochnachmittag eine tote Frau gefunden. Das teilt die Polizei laut SVT mit. Ein Mann ist unter Mordverdacht festgenommen. Die Frau und der Mann standen sich laut Polizei nahe. Die Art ihrer Verletzungen lässt laut einer Polizeisprecherin auf Mord schliessen.
Toulouse (FR): Polizeiaufsicht IGPN ermittelt nach schwerer Handverletzung eines Demonstranten
Nach der Anzeige eines 20-jährigen Demonstranten ermittelt die Polizeiaufsicht IGPN in Toulouse (FR). Das teilt die Staatsanwaltschaft mit, berichtet Le Monde. Der Mann wurde bei Zusammenstössen mit der Polizei am 24. Oktober schwer an einer Hand verletzt. Die Staatsanwaltschaft prüft vorsätzliche Gewalt durch einen Amtsträger mit Verstümmelung oder dauerhafter Behinderung. Das präjudiziere die rechtliche Einordnung nicht, sagt Staatsanwalt David Charmatz. Am 24. Oktober wurden laut Innenminister Nuñez in Frankreich 1435 Personen festgenommen. Verletzt wurden 267 Polizisten und Gendarmen sowie rund 150 Demonstrierende.
Longiano (IT): Seit drei Wochen vermisster 31-Jähriger erschossen in Brunnen gefunden, Mann festgenommen
In Longiano (IT) bei Cesena finden die Ermittler die Leiche eines 31-Jährigen in einem Brunnen. Das berichtet La Repubblica. Der Mann wurde seit dem 7. Oktober vermisst. Er soll erschossen worden sein. Die Carabinieri nehmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Forlì (IT) einen Mann fest. Das Auto des Opfers war am Tag nach dem Verschwinden ausgebrannt in der Nähe gefunden worden.
Niederlande (NL): Polizei prüft einen Teil der unbearbeiteten Anzeigen von 2024 erneut
Die Polizei in den Niederlanden (NL) prüft einen Teil der Anzeigen und Meldungen von 2024 erneut. Sie wurden damals nicht bearbeitet. Das berichtet NU.nl. Zunächst geht es um Anzeigen wegen versuchten Mordes, Totschlags und schwerer Sexualdelikte. Weitere Einzelheiten liegen in den vorliegenden Quellen nicht vor.
Frankreichs Senat stimmt für die Unverjährbarkeit von Sexualverbrechen an Minderjährigen
Der französische Senat stimmt dafür, Sexualverbrechen an Minderjährigen unverjährbar zu machen. Das berichtet franceinfo. Die Senatoren nahmen die Änderung mit 252 zu 80 Stimmen an, die Regierung (FR) unterstützt sie. Bisher galt diese Ausnahme nur für Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Heute können Opfer einer Vergewaltigung in der Kindheit bis zum Alter von 48 Jahren Anzeige erstatten. Die Nationalversammlung hatte die Massnahme im Sommer in einer breiteren Fassung angenommen. Der Weg zur endgültigen Verabschiedung ist damit laut franceinfo offen.
Syrien (SY): Französischer Dschihadist stirbt bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften
Im Nordwesten von Syrien (SY) stirbt ein französischer Dschihadist bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Das berichtet Le Figaro. Laut den syrischen Sicherheitskräften verliess eine bewaffnete Gruppe das Lager der Franzosen bei Harem (SY). Das verstosse gegen eine Vereinbarung. Die Gruppe habe auf eine Patrouille geschossen. Ein Mitglied sei getötet und ein Zivilist verletzt worden. Die Gruppe der französischen Dschihadisten widerspricht laut Le Figaro: Ihre Mitglieder hätten Essen kaufen wollen. Das sind Angaben der Konfliktparteien.
Marseille (FR): 45-Jähriger wegen Terrorverherrlichung nach dem Anschlag von Trappes verurteilt
In Marseille (FR) wird ein 45-Jähriger zu 16 Monaten Haft verurteilt, acht davon auf Bewährung. Das berichtet Le Monde. Er verbüsst den Rest mit Fussfessel. Er hatte am 26. Oktober in einem TikTok-Livestream den Anschlag von Trappes (FR) verherrlicht. Zudem sagte er laut Le Monde, er wolle Muslime «massakrieren». Er kündigte ein Ereignis für den 29. Oktober an. Der Mann stand seit 2020 in psychiatrischer Behandlung und hatte die Therapie vor zwei Monaten abgebrochen. Er bereut seine Äusserungen laut Le Monde.
Kottingbrunn (AT): Mutmasslicher Komplize im Fall einer getöteten 28-Jährigen ausgeliefert
Im Fall der Tötung einer 28-Jährigen im Mai in Kottingbrunn (AT) wird ein mutmasslicher Komplize von Deutschland nach Österreich ausgeliefert. Das berichtet Der Standard und bezieht sich auf die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Der 32-jährige Italiener mit Wohnsitz in Deutschland soll laut Kurier einen geplanten Raub gestanden haben. Die Vorwürfe um Beihilfe zum Mord bestreitet er laut Kurier. Er sitzt in der Justizanstalt Wiener Neustadt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Fall Paty: Anzeige des Islamisten Sefrioui wegen verletzten Ermittlungsgeheimnisses eingestellt
Die Anzeige der Anwälte des Islamisten Abdelhakim Sefrioui wegen Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses wird eingestellt. Das berichtet Le Figaro unter Berufung auf AFP. Die Staatsanwaltschaft Nanterre (FR) begründet dies am 12. Oktober mit dem Quellenschutz. Er mache es unmöglich, die Urheber zu identifizieren. Sefrioui wurde im März zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er hatte die Bedingungen für den Mord am Lehrer Samuel Paty vorbereitet. Er hat gegen das bestätigte Urteil Kassationsbeschwerde eingelegt.
Monaco (MC): Ukrainer (42) nach dem Tod eines Verwandten des Fürsten in Untersuchungshaft
In Monaco (MC) ist ein 42-jähriger Ukrainer nach dem Tod eines 29-jährigen Verwandten von Fürst Albert II. in Untersuchungshaft. Das berichtet Le Figaro unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft. Ihm werden fahrlässige Tötung und unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Ein Untersuchungsrichter führt die Ermittlungen. Der Mann lebt seit 30 Jahren in Monaco und bestritt in Polizeigewahrsam die Vorwürfe. Der Tote wurde am Sonntag gefunden. Todesursache ist laut Obduktion wahrscheinlich ein Sturz aus 13 Metern Höhe. Er war ein Cousin zweiten Grades des Fürsten.
Nossegem (BE): 27-Jähriger dreimal mit Messer gestochen, 28-jähriger Verdächtiger festgenommen
In Nossegem bei Zaventem (BE) wird am Montagabend ein 27-Jähriger in der Nähe eines Hotels dreimal mit einem Messer gestochen. Das berichtet VRT NWS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde. Das Opfer ist nicht in Lebensgefahr. Ein 28-jähriger Verdächtiger ist festgenommen. Ein Untersuchungsrichter wirft ihm laut Staatsanwaltschaft versuchten Totschlag vor und ordnet die Untersuchungshaft an. Die beiden Männer sollen sich von der Arbeit kennen.
Tessin (CH): Regierung entlässt zwei Polizisten im Fall um den Unfall von Staatsrat Gobbi
Die Tessiner Regierung entlässt zwei Kantonspolizisten mit sofortiger Wirkung. Das berichtet RSI. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen beide wegen undichter Stellen zum Verkehrsunfall von Staatsrat Norman Gobbi im November 2023. Einer der beiden soll zudem gegen das Waffengesetz verstossen haben. Er soll in Monteggio auf einen Radar geschossen haben. Parallel zum Strafverfahren lief eine Verwaltungsuntersuchung. Laut Regierung ist das Vertrauensverhältnis endgültig und unwiederbringlich beschädigt.
Deutschland (DE): 40 afghanische Straftäter per Charterflug nach Kabul abgeschoben
Deutschland schiebt 40 afghanische Männer per Charterflug von Leipzig/Halle nach Kabul ab. Das berichten Welt und Spiegel. Laut Bundesinnenministerium handelt es sich ausschliesslich um Straftäter. Sie wurden wegen Taten wie Totschlag, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Kindern, Körperverletzung und Drogenhandel verurteilt. Zehn Bundesländer waren beteiligt. Seit Beginn der Legislaturperiode wurden laut Ministerium insgesamt 303 Afghanen abgeschoben. Innenminister Alexander Dobrindt sagt der «Bild», Straftäter müssten das Land verlassen. Am Wochenende demonstrierten Hunderte Menschen an Flughäfen gegen Abschiebungen.
Paris (FR): 38-Jähriger droht in Supermarkt mit dem Tod und verherrlicht Terror
In Paris (FR) nimmt die Polizei am Dienstag einen 38-Jährigen in Gewahrsam. Das berichtet Le Figaro. Ihm werden Terrorverherrlichung und Morddrohungen aus rassistischen Gründen vorgeworfen. Der Mann soll gegen 13 Uhr in einem Supermarkt im 12. Arrondissement Kunden bedroht und beschimpft haben. Zwei Polizisten der Anti-Kriminalitäts-Brigade BAC wurden auf ihn aufmerksam. Er soll rassistische Beschimpfungen und Todesdrohungen gerufen und Rache im Namen Allahs angekündigt haben. Der Mann ist laut Le Figaro 38 Jahre alt.
London (GB): Tommy Robinson wegen Belästigung zweier Journalisten schuldig gesprochen
Ein Geschworenengericht in London (GB) spricht den laut Guardian rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson am Mittwoch in beiden Anklagepunkten schuldig. Das berichten Guardian, RTÉ und GB News. Er hat zwei Journalisten der Daily Mail so belästigt, dass sie Gewalt fürchteten. Laut Guardian drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Der Richter will bei der Strafzumessung alle Optionen prüfen. Laut Guardian verbreitete Robinson Fotos der Familie eines Journalisten. Ein Journalist verliess mit seiner Partnerin die Wohnung, ein anderer erhielt Personenschutz. Die Geschworenen berieten zwei Tage.
Frankreich (FR): Innenminister fordert mehr Schutz für Kirchen und Friedhöfe zu Allerheiligen
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez fordert die Präfekten auf, Kirchen und christliche Friedhöfe zu Allerheiligen und Allerseelen stärker zu schützen. Das berichtet Le Monde laut einem Telegramm vom Dienstag, das AFP vorliegt. Für 2025 zählt das Ministerium 843 antichristliche Taten, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie machen 34 Prozent der antireligiösen Taten aus. 87 Prozent davon sind Sachbeschädigungen. Von Januar bis August 2026 zählt es 605 Fälle, 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Nuñez nennt die Terrorbedrohung sehr hoch.
Herbertingen (DE): 40-Jähriger nach Vergewaltigung seiner Ex-Partnerin in Untersuchungshaft
In Herbertingen (DE) im Landkreis Sigmaringen soll ein 40-Jähriger vergangene Woche seine 43-jährige Ex-Partnerin vergewaltigt haben. Er soll sie in ihrer Wohnung schwer verletzt haben. Das teilen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Ravensburg mit. Der Mann ist laut Mitteilung deutscher Staatsbürger und einschlägig wegen Gewaltdelikten vorbestraft. Er floh nach der Tat und wurde am Wochenende in Karlsruhe (DE) von der Bundespolizei festgenommen. Ein Richter setzte den Haftbefehl wegen Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung in Vollzug. Die Frau kam ins Spital.
Hanau (DE): 51-jähriger Ukrainer gesteht tödliche Prügelattacke auf einen Obdachlosen
Vor dem Landgericht Hanau (DE) beginnt der Prozess gegen einen 51-jährigen Ukrainer. Das berichtet die FAZ. Er soll im Mai 2025 einen 58-jährigen Obdachlosen mit Schlägen gegen den Kopf schwer verletzt haben. Der Mann starb gut drei Monate später im Spital. Zum Prozessauftakt gesteht der Angeklagte laut FAZ die Schläge. Das Gericht klärt, ob er betrunken war und ob er den Mann töten wollte. Der Angeklagte lebt seit 2012 in Deutschland.
Frankfurt (DE): Polizei sucht Zeugen nach mutmasslicher Vergewaltigung in einem Taxi
Die Polizei in Frankfurt (DE) sucht Zeugen nach einer mutmasslichen Vergewaltigung vom 4. Juli 2026 in der Nacht. Das teilt das Polizeipräsidium mit. Ein bislang unbekannter Mann soll die Frau in einem Waldstück am Wilhelmsbader Weg in seinem Taxi eingeschlossen haben. Er soll ihr Handy weggenommen und sie zu einer sexuellen Handlung genötigt haben. Danach liess er sie an der Hanauer Landstrasse aussteigen. Die Polizei veröffentlicht ein Bild einer Videoaufnahme des Verdächtigen von einer Tankstelle. Er fuhr einen Mercedes-Kombi mit Taxischild.
Cambridge (GB): Prozess zu Messerangriffen am Halloween-Wochenende und im Zug nach London beginnt
Vor dem Crown Court in Cambridge (GB) beginnt der Prozess gegen einen mutmasslichen Messerangreifer. Das berichtet der Independent. Er soll am Halloween-Wochenende 2025 in Peterborough, London und in einem Zug von Doncaster nach London Menschen angegriffen haben. Im Zug soll er innert fünf Minuten zehn Menschen niedergestochen haben. Zuvor soll er in 24 Stunden vier Menschen angegriffen haben, darunter einen 14-Jährigen und einen 17-Jährigen. Er räumt laut Independent ein, die vier verletzen gewollt zu haben. Die 14 Anklagepunkte wegen versuchten Mordes bestreitet er. Laut Staatsanwaltschaft zeigt der Messereinsatz eine Tötungsabsicht. Laut BBC fragte er im Zug ein Opfer, ob es sterben wolle. Fahrgäste flohen laut Staatsanwalt in blankem Entsetzen.
Zaventem (BE): 14-Jähriger mit Messer am Kopf verletzt, 16-jähriger Verdächtiger gesucht
Im Feldheimpark in Zaventem (BE) wird am Mittwochmorgen ein 14-Jähriger mit einem Messer am Hinterkopf verletzt. Das berichtet VRT NWS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger sei nach der Tat geflohen. Die Polizei sucht ihn aktiv. Das Opfer war nicht in Lebensgefahr und konnte das Spital inzwischen verlassen. Das Motiv ist unklar.
Mailand (IT): Gericht lässt Administrator der Telegram-Kanäle des Movimento 17 ottobre frei
Das Gericht in Mailand (IT) bestätigt die Festnahme eines 30-jährigen Forschers nicht. Das berichten ANSA und Repubblica. Der Mann war in der Nacht auf Samstag als Administrator der Telegram-Kanäle des «Movimento 17 ottobre» festgenommen worden. Laut Repubblica spricht die Richterin von zivilem Ungehorsam, nicht von Gewalt, und sieht keinen Umsturzplan. Der terroristische Hintergrund und der neue Straftatbestand der Regierung entfallen. Es gibt keine Fluchtgefahr, er kommt nicht ins Gefängnis. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nennt die Entscheidung laut ANSA beschämend. Das sind Angaben von ANSA und Repubblica.
Turin (IT): Schüler greift Lehrer mit Fusstritten, Schlägen und einem Stuhl an
An einer Schule in Turin (IT) greift ein Schüler am Mittwoch einen Lehrer an. Das berichtet ANSA. Der Minderjährige soll den Lehrer des Istituto Carlo Grassi mit Fusstritten und Schlägen traktiert haben. Er soll auch einen Stuhl nach ihm geworfen haben. Der Lehrer kommt mit leichten Verletzungen ins Spital Giovanni Bosco. Er erhält den Grünen Code, also einen nicht dringenden Fall. Ein Kollege alarmiert den Notruf 112. Carabinieri und Rettungskräfte rücken aus. Der Schüler besucht die zweite Klasse. Die Carabinieri bringen ihn zur Befragung in die Kaserne. Die Hintergründe sind noch unklar. Das sind Angaben von ANSA.
Berlin (DE): Landgericht verurteilt 69-Jährigen wegen Vergewaltigung zu zwölf Jahren Haft
Das Landgericht Berlin (DE) verurteilt einen 69-Jährigen zu zwölf Jahren Haft. Das berichtet der Spiegel. Das Gericht ordnet anschliessend Sicherungsverwahrung an. Der geständige Mann hatte von 2016 bis 2022 14 Frauen sediert, vergewaltigt und die Taten gefilmt. Die Frauen waren zwischen 50 und 60 Jahre alt. Er lernte sie über Online-Dating-Plattformen kennen und gab sich als Polizeikommissar oder Bundeswehrpilot aus. Die Videos teilte er mit anderen mutmasslichen Tätern. Es ging um 22 Taten. Die Staatsanwaltschaft hatte 13 Jahre gefordert. Sie geht von insgesamt 59 Betroffenen aus und ermittelt weiter. Das sind Angaben des Spiegels.
Lebetain (FR): Justiz ermittelt wegen Mordes nach dem Schusstod eines 56-Jährigen
Die Staatsanwaltschaft Belfort (FR) eröffnet ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes. Das berichtet franceinfo unter Berufung auf ICI Belfort-Montbéliard. Ein 56-jähriger Mann starb am 16. Oktober in Lebetain an mindestens einem Schuss. Seine Frau fand ihn auf der Terrasse des Hauses. Der Mann ist ein Jäger und hatte schwere Verletzungen, unter anderem eine abgerissene Hand. Die Autopsie schliesst laut Staatsanwaltschaft einen Suizid aus. Blutspuren bestätigen, dass er auf der Terrasse erschossen wurde. Fernschüsse hält der Staatsanwalt für unwahrscheinlich. Bisher ist kein Verdächtiger identifiziert. Er spricht von einer Tat mit besonders rätselhaften Umrissen. Das sind Angaben der Staatsanwaltschaft laut franceinfo.
Oslo (NO): Staatsanwalt fordert im Berufungsprozess 30 Jahre Verwahrung für Arfan Bhatti
Im Berufungsprozess in Oslo (NO) fordert der Staatsanwalt 30 Jahre Verwahrung für Arfan Bhatti. Das berichtet NRK. Das Amtsgericht hatte ihn zu 30 Jahren Verwahrung verurteilt. Bhatti wurde wegen Beihilfe zum Terroranschlag in Oslo am 25. Juni 2022 verurteilt. Bei dem Anschlag auf das queere Milieu wurden zwei Menschen getötet. Er soll zudem mit dem IS weitere Terroranschläge geplant haben. Bhatti legte im Gerichtssaal Berufung ein. Seine Verteidiger halten ihre Schlussvorträge am Donnerstag. Das sind Angaben von NRK.
Ceuta (ES): Festnahme nach Messerstich gegen einen Migranten in einer «Patera-Wohnung»
In Ceuta (ES) nimmt die Nationalpolizei einen Mann fest. Er soll einen Migranten niedergestochen haben, weil dieser seine Unterkunft verspätet bezahlte. Das berichten El Pueblo de Ceuta und Ceuta Actualidad. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Er soll die Bewohner einer «Patera-Wohnung» im Viertel El Príncipe mit einer Katana bedroht haben. Die Migranten zahlten laut Ceuta Actualidad 300 Euro im Monat. Bei der Durchsuchung fand die Polizei mehrere Hieb- und Stichwaffen, eine Schreckschusswaffe und 19 Haschischtafeln. Die Ermittlungen begannen am 25. Oktober. Ein Migrant gab im Spital an, er sei in der Wohnung niedergestochen worden. Das sind Angaben der Polizei laut den Medien.
Uetze (DE): Die Polizei fahndet öffentlich nach einem 44-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdelikts
Die Polizei Hannover fahndet mit Bildern nach einem 44-jährigen Mann aus Uetze (DE). Das teilen die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizeidirektion Hannover mit. Er steht im Verdacht, am 16. September gegen 22 Uhr den neuen Partner seiner ehemaligen Lebensgefährtin angegriffen zu haben. Er soll dabei unter anderem ein Messer eingesetzt haben. Der 30-jährige Mann und die 41-jährige Frau entwaffneten den Angreifer. Zusammen mit einem Nachbarn hielten sie ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt. Der Verdächtige kam zunächst wieder frei. Später ergaben sich Hinweise auf eine gezielte Tötungsabsicht. Die Tat gilt nun als versuchtes Tötungsdelikt.
Trappes (FR): Frankreich kündigt nach dem rassistischen Anschlag eine nationale Ehrung an
Die französische Regierung kündigt eine nationale Ehrung für die Opfer des rassistischen Anschlags in Trappes (FR) an. Das berichtet Le Figaro. Regierungssprecherin Maud Bregeon teilt es nach dem Ministerrat am Mittwoch mit. Sie gibt die einleitenden Worte von Präsident Emmanuel Macron wieder. Er nennt das sehr geringe Mitgefühl in den Stunden nach dem Anschlag beunruhigend. Beunruhigend seien auch die folgenden Versuche der Instrumentalisierung. Macron betont laut Bregeon, es gehe um Verantwortung, Einheit und Würde. Man müsse an der Seite der Familien stehen. Datum und Ablauf der Ehrung nennt sie nicht. Bei dem Anschlag am Freitag erschoss ein Mann einen 26-Jährigen und verletzte mehrere Menschen.
Brand-Prozess: Die Verteidigung beginnt, Brand sagt erstmals selbst aus
Im Prozess gegen Russell Brand (GB) beginnt die Verteidigung ihren Teil. Das berichten Guardian, Independent und BBC. Der 51-Jährige ist wegen dreifacher Vergewaltigung, dreifacher sexueller Nötigung und eines versuchten unsittlichen Übergriffs angeklagt. Die Vorwürfe betreffen sechs Frauen und die Jahre 1999 bis 2009. Der Richter hat die Anklage wegen unsittlichen Übergriffs auf versuchten unsittlichen Übergriff geändert. Dafür reichten die Beweise nicht aus. Brand sagt aus, die Vorwürfe hätten sein ganzes Leben bestimmt und verheerende Folgen gehabt. Er hat auf nicht schuldig plädiert. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Vor der Gen-Z-Kundgebung in Berlin steigen laut Tagesspiegel fast alle Organisatoren aus
Wenige Tage vor der Kundgebung «Gen Z regelt» in Berlin sind laut Tagesspiegel fast alle Organisatoren ausgestiegen. Nur eine 48-jährige Frau bleibt übrig. Das berichtet Welt. Die Kundgebung ist für Samstag um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor geplant. Es fehlten wesentliche Vorbereitungen. Laut Bericht ist weder eine Bühne bestellt noch sind genug Ordner organisiert. Auch eine Rednerliste gibt es nicht. Ausgestiegene Aktivisten zweifeln an den Strukturen der Initiative und fragen, was mit den Spenden geschieht. Sicherheitsbehörden beobachten laut Welt gewaltbereite Gruppen, die zu Protesten mobilisieren wollen. Die Regierung rechnet mit Aktionen von Linksextremisten.
Rouen (FR): Ermittlungen, weil ein Polizeiprojektil vor den Füssen eines Kindes explodierte
In Rouen (FR) ermittelt die Justiz, nachdem ein Projektil der Polizei vor den Füssen eines Fünfjährigen explodierte. Das berichtet Le Figaro. Der Vorfall geschah am Samstag, den 24. Oktober, gegen 17 Uhr am Rand einer Demonstration. Videos zeigen, wie ein Polizist das Projektil wirft. Die Staatsanwaltschaft Rouen eröffnet laut Präfektur eine Untersuchung. Der Bürgermeister, Nicolas Mayer-Rossignol (PS), hatte die Justiz eingeschaltet. Er verlangt Sanktionen, falls sich Verfehlungen bestätigen. Laut dem Bürgermeister nahm die Mutter nicht an einer Versammlung teil. Sie war mit drei minderjährigen Kindern auf dem Heimweg. Die Mutter hat laut Bürgermeister Anzeige erstattet.
Italien: 41 Festnahmen bei einer Grossaktion gegen die 'Ndrangheta bei Cosenza, auch ein Bürgermeister
Die Carabinieri der Spezialeinheit ROS nehmen am Mittwoch 41 Personen fest. Es ist eine Grossaktion gegen die kalabrische 'Ndrangheta im Raum Cosenza (IT). Das berichtet ANSA. 24 Verdächtige kommen ins Gefängnis, 17 unter Hausarrest. Darunter ist Flavio Stasi, der Mitte-links-Bürgermeister von Corigliano-Rossano. Auch der mutmassliche Mafiaboss Damiano Pepe gehört zu den Festgenommenen. Er war am Freitag bei einem Anschlag verletzt worden. Die Vorwürfe lauten laut ANSA auf Mitgliedschaft in einer mafiaähnlichen Organisation, Mord und illegalen Waffenbesitz. Hinzu kommen Erpressung, Raub, Diebstahl, Beihilfe zur illegalen Einwanderung und mafiöse Wahlabsprachen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Frankreich: Ein Verteidigungsrat bereitet den Ordnungseinsatz für die Demonstrationen vom 31. Oktober vor
In Frankreich tritt am Mittwoch ein Verteidigungsrat zusammen. Das teilt der Élysée laut Le Figaro mit. Er soll den Ordnungseinsatz für das kommende Wochenende und die folgenden Demonstrationen vorbereiten. Ziel sei, ein Versäumnis wie am 17. Oktober zu vermeiden. Die Sitzung dient auch dem Rückblick auf das vergangene Wochenende. Es sei laut dem Élysée ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Die Präsidentschaft will ein hohes Mass an Wachsamkeit beibehalten.
Brügge (BE): 64-Jähriger nach fast zwei Jahren erneut wegen Mordes an seiner Frau festgenommen
Der Untersuchungsrichter in Brügge (BE) lässt einen 64-Jährigen wegen Mordverdachts festnehmen. Das berichtet VRT NWS. Er soll seine 45-jährige Ehefrau getötet haben. Ihre Leiche wurde am 27. November 2024 in ihrem Haus in Brügge gefunden. Der Mann war im Dezember 2024 schon einmal festgenommen worden. Nach der ersten Sitzung der Ratskammer kam er unter Auflagen frei. Am 13. Oktober 2026 wurde er erneut dem Untersuchungsrichter vorgeführt und festgenommen. Die Ratskammer in Brügge ordnete am 16. Oktober elektronische Überwachung an. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein. Am Dienstag fand im Haus eine Rekonstruktion statt. Der Mann erscheint am Donnerstag vor der Anklagekammer.
Antimafia-Staatsanwaltschaft Florenz ermittelt laut Medien im Fall Rossi wegen Mordes
Die Antimafia-Staatsanwaltschaft in Florenz (IT) ermittelt laut ANSA seit einigen Monaten zum Tod von David Rossi. Rossi war Kommunikationschef der Bank Monte dei Paschi di Siena. Er starb am 6. März 2013 nach einem Sturz aus dem Fenster seines Büros in Siena. Laut Corriere della Sera und La Repubblica, die ANSA zitiert, geht es um Mord. Das wäre das erste Mal, dass diese Annahme geprüft wird. Zwei Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Siena hatten den Tod als Suizid eingestuft. Siena habe die Akten nach einer Anzeige von Rossis Frau und Tochter nach Florenz geschickt. Auch die Antimafia-Staatsanwaltschaft Brescia soll eine Akte führen. Untersucht werde ein wirtschaftliches Motiv, es gehe um Sponsoringgelder der Bank.
Trappes (FR): Verdächtiger gilt als schizophren und rassistisch eingestellt
Fünf Tage nach dem Anschlag in Trappes (FR) und La Verrière zeichnet franceinfo ein Profil des Verdächtigen. Laut franceinfo wurde er für schizophren erklärt und hat keine nennenswerte Vorstrafe. Sein Umfeld beschreibt ihn als isoliert und zunehmend rassistisch eingestellt. Er tötet einen 26-jährigen Mann und verletzt sieben Menschen, vier davon schwer, darunter ein elfjähriges Kind. Im Auto finden die Ermittler laut Anti-Terror-Staatsanwalt eine Maschinenpistole und Munition. Seine Wohnung ist laut franceinfo mit Gasflaschen präpariert. Laut Staatsanwaltschaft bestreitet er die Taten nicht, wohl aber den rassistischen Charakter. Laut Le Figaro ergab eine toxikologische Analyse am Sonntag Cannabis und Kokain in seinem Blut. Er stand zeitweise unter psychiatrischer Beobachtung, seine Polizeihaft ging am Montag weiter.
Ceuta (ES): Gericht lehnt laut El País mindestens 45 Eilanträge auf Schutz ab
Die Audiencia Nacional (ES) lehnt laut El País mindestens 45 Eilanträge von Migranten in Ceuta ab. Die meisten stammen aus Marokko, nämlich 30. Die Gesuche sollten die Rückführung stoppen. Laut El País sind das die letzten Rechtsmittel vor der Rückkehr ins Herkunftsland. Laut der Regierung sind 1697 Verfahren zum internationalen Schutz eröffnet. Davon sind 853 entschieden, 704 davon abschlägig. Das Innenministerium sagt laut El País, der nächste Schritt sei die Rückführung.
Laut El Mundo prüft die EU-Kommission die Legalisierung von Migranten in Spanien (ES)
Die EU-Kommission prüft laut El Mundo eine Beschwerde der Partei Junts gegen die ausserordentliche Legalisierung von Migranten in Spanien (ES). Die Kommission schrieb Junts am 23. Oktober, sie prüfe die Beschwerde nach EU-Recht. Sie lässt offen, ob sie später ein Vertragsverletzungsverfahren einleitet. Die spanische Regierung führte die Legalisierung per Dekret durch, ohne das Parlament abstimmen zu lassen. Insgesamt gingen 1'174'968 Anträge ein, die Regierung hatte mit einer halben Million gerechnet. Junts kritisiert auch, dass Madrid die EU nicht vorab informierte. Die Antragsfrist endete am 30. Juni.
Ceuta (ES): Polizeizentrum CENIF warnte laut ABC vor dem Ansturm
Das Migrations- und Grenzzentrum CENIF der spanischen Polizei warnte am 29. und 30. Juli die Grenzposten von Ceuta und Melilla. Das berichtet ABC. Laut ABC meldete es mehr private Gruppen in sozialen Netzwerken, die Annäherungen an die Grenze koordinieren sollten. Sie hiessen etwa «Ataque a Ceuta» oder «Ataque seguro». Eine Notiz vom 31. Juli hielt laut ABC die Alarmstufe «extremes Kollapsrisiko» aufrecht. Das CENIF hielt die Grösse des Ansturms für kaum vorhersehbar. Das Innenministerium (ES) hatte vor der Justiz erklärt, es habe keine Warnung gegeben.
Ceuta (ES): Laut ABC zieht das Innenministerium 80 Bereitschaftspolizisten ab
Das spanische Innenministerium (ES) zieht laut ABC zwei Einheiten der Bereitschaftspolizei aus Ceuta ab. Das berichtet ABC unter Berufung auf Polizeiquellen. Etwa 80 Beamte verliessen die Stadt am 23. und 24. Oktober und werden nicht ersetzt. Bisher waren sechs Einheiten mit rund 240 Beamten dort, nun sind es vier. Als Grund nennen die Quellen Aufrufe der Bewegung «Blocus» in den grossen Städten Spaniens. Die Polizeigewerkschaft SUP äussert Sorge, weil Ceuta nicht zur Normalität zurückgekehrt sei.
Derry (GB): Mann in den Dreissigern mehrfach niedergestochen, Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes
In Derry (GB) wird am Dienstagabend ein Mann in den Dreissigern mehrfach niedergestochen. Das berichtet Belfast Live. Die Polizei wird kurz vor 23.40 Uhr gerufen. Das Opfer winkte auf der Skeoge Link Road einen Autofahrer heran, der Hilfe holte. Der Mann wird mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes. Es ist noch unklar, wo die Tat geschah. Mehrere Tatorte werden gesichert. Laut Polizei waren zwei Männer beteiligt. Sie sucht Zeugen, die gegen 22.30 Uhr in der Gegend um den Earhart Park und die Cornshell Fields etwas beobachteten.
Belgrad (RS): Polizist erschiesst Messerangreifer vor israelischer Botschaft
Kurz nach Mitternacht greift ein junger Serbe vor der israelischen Botschaft in Belgrad (RS) einen Polizisten mit zwei Messern an. Das sagt Innenminister Ivica Dačić im Staatsfernsehen RTS, so ORF und Der Standard. Der Beamte bewacht das Gebäude. Er erschiesst den Angreifer aus Notwehr und wird laut dem Innenministerium (RS) im Gesicht leicht verletzt. Der Angreifer ruft laut Dačić «Allahu akbar» und stammt aus Šabac (RS). Laut ORF ist er den Behörden als Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat bekannt. Laut RTBF zeigte sein Instagram-Profil die schwarze Flagge und das Emblem des IS. Laut Medienberichten ist er minderjährig. Dačić spricht von einem Terrorakt und ruft die höchste Terrorwarnstufe aus. Israel bestätigt laut RTBF einen Terroranschlagsversuch. Der Vorfall wird untersucht.
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