Gestern Samstag, 31. Oktober 2026
Das Innenministerium (FR) meldet bis 20 Uhr laut SRF 511 Festnahmen, ein Molotow-Cocktail verletzt in Paris (FR) einen Gendarmen. Er erlitt laut Le Figaro Verbrennungen zweiten Grades. Laut Innenministerium demonstrierten 320'000 Menschen, die Jugend-Intersyndicale nennt fast eine halbe Million.
In London (GB) nimmt die Polizei bei einem Protest gegen das Palestine-Action-Verbot bisher 139 Menschen fest.
In Bern greifen Teilnehmende nach einer Clubräumung laut Kantonspolizei die Polizei an, ein Polizist wird leicht verletzt.
In Frankfurt (DE) werden laut Polizei Molotow-Cocktails auf Einsatzkräfte geworfen, Scheiben gehen zu Bruch. In Köln (DE) und Hamburg (DE) setzt die Polizei Wasserwerfer ein.
In Tralee (IE) stirbt laut The Irish Times und RTÉ ein Mann bei einem Messerangriff in einer Asylunterkunft. Die Polizei nahm einen Mann fest, laut The Irish Times vermutlich einen Somalier.
In Warschau (PL) befiehlt Präsident Nawrocki laut ABC der Polizei den Abzug vom Verfassungsgericht (PL) und ruft das Parlament ein.
Über den Ärmelkanal kamen laut The Independent fast 1000 Migranten in zwei Tagen. In Ceuta (ES) gab es laut Stadtregierung seit der Massenankunft keine Rückführung auf dem Verwaltungsweg.
Gewalttaten: In Tordehumos (ES) stirbt ein Mann bei einem Messerangriff, zwei sind verletzt. In Madrid (ES) wird ein etwa 35-Jähriger niedergestochen. In Stockholm (SE) ermittelt die Polizei wegen Mordversuchs. In Mora (SE) sind zwei Männer wegen Verdachts auf Mordversuch festgenommen. In Örebro (SE) geht es um Mordversuch oder schwere Körperverletzung. In Dublin (IE) ist ein 65-Jähriger wegen versuchten Mordes an einem Arzt angeklagt. Im Gebiet Como (IT) stirbt laut ANSA ein Mann nach einem Messerangriff. In Essen (DE) wirft ein Unbekannter Steine auf die A40, eine Mordkommission ermittelt. In Bristol (GB) ist ein 28-Jähriger wegen Vergewaltigung schuldig.
Meldungen
Zürich: Polizei setzt im Kreis 4 Wasserwerfer ein, Barrikaden brennen, nach Mitternacht Beruhigung
In Zürich kam es am Samstagabend rund um Langstrasse und Helvetiaplatz zu Ausschreitungen. Das berichten SRF und NZZ. Teilnehmende errichteten Barrikaden aus Abfallcontainern und E-Trottinetten und setzten sie in Brand. Die Stadtpolizei setzte laut NZZ von zwei Seiten Wasserwerfer ein, die Fahrzeuge wurden mit Feuerwerksraketen beschossen. An der unbewilligten Demonstration nahmen laut Keystone-SDA einige Hundert Personen teil. Randalierer warfen laut NZZ Schaufensterscheiben ein. Nach Mitternacht beruhigte sich die Lage laut SRF, die Polizei blieb mit einem Grossaufgebot vor Ort. Linksextreme Gruppierungen hatten dazu aufgerufen. Angaben der Stadtpolizei zu Verletzten oder Festnahmen liegen in den Quellen nicht vor.
Frankfurt (DE): Plünderungen auf der Zeil, laut Polizei mehr als 30 vorläufig Festgenommene
In Frankfurt (DE) schlugen Randalierer am Samstagabend auf der Zeil und in angrenzenden Strassen Scheiben mehrerer Geschäfte ein. Das berichtet die NZZ, betroffen sei offenbar auch ein Waffenladen. Nach ihren Informationen sind mindestens vier weitere Geschäfte betroffen. Ein Polizeisprecher meldet mehrere Festnahmen und zwei sichergestellte Waffen. Ob sie aus dem Laden stammen, ist laut NZZ unklar. Insgesamt nahm die Polizei laut X mehr als 30 Personen vorläufig fest. In der Innenstadt setzte sie später um die 100 Personen für Kontrollen fest. Am Bahnhof Hanau (DE) nahm sie vier Minderjährige mit mutmasslichem Diebesgut fest. Hessische Präsidien und das SEK unterstützten sie.
Castro dei Volsci (IT): 38-Jähriger nach tödlichen Messerstichen beim Bahnhof wegen Tötung festgenommen
Bei einem Streit beim Bahnhof von Castro dei Volsci (IT) ist am Samstagabend ein 48-jähriger Trenitalia-Angestellter erstochen worden. Das berichtet ANSA. Er war auf dem Weg zur Nachtschicht. Die Carabinieri nahmen einen 38-Jährigen aus dem Ort wegen Tötung fest. Die Staatsanwaltschaft sieht laut ANSA schwere Indizien, der genaue Tatbestand ist noch offen.
Crans-Montana VS: 24 Opfer verlangen Untersuchung der Gemeindefinanzen und teilweise Zwangsverwaltung
24 Opfer des Brands in Crans-Montana VS verlangen eine offizielle Untersuchung der Gemeindefinanzen. Das berichtet der Tages-Anzeiger, vertreten werden sie von Anwalt Sébastien Fanti. Die Gemeinde soll teilweise unter Vormundschaft kommen. Mögliche Schadenersatzzahlungen erreichen laut der Zeitung bis zu einer Milliarde Franken. Beträge über 200 Millionen wären laut Experten nicht finanzierbar. Der vollständige Artikel liegt nicht vor.
Basel: Barrikaden brennen am St. Johanns-Platz, laut Kantonspolizei rund 150 Demonstrierende
In Basel zogen am Samstagabend laut Kantonspolizei rund 150 Personen unbewilligt durch die Innenstadt. Das berichtet SRF, Nau.ch hatte zuerst rund 250 junge Menschen genannt. Der Zug führte vom Claraplatz über die Mittlere Brücke zum Marktplatz und ins St. Johann-Quartier. Am St. Johanns-Platz errichteten Demonstrierende Barrikaden und setzten sie in Brand. Der öffentliche Verkehr musste eingestellt werden.
Kortrijk (BE): Acht Jugendliche festgenommen nach Handgemengen bei Pro-Palästina-Protest und Gegenprotest
In Kortrijk (BE) hat die Polizei am Samstagabend acht Jugendliche festgenommen. Das berichtet VRT NWS. Laut Polizei gab es Handgemenge zwischen Pro-Palästina-Demonstranten und einem Gegenprotest.
Essen (DE): Unbekannter wirft Steine von Brücke auf A40, Mordkommission ermittelt
In Essen (DE) warf eine unbekannte Person am Samstagabend Steine von einer Fussgängerbrücke auf die Autobahn A40. Das teilt die Polizei Essen mit. Ein Ziegelstein traf einen fahrenden Audi, die Insassen blieben unverletzt. Eine Mordkommission ermittelt, die Polizei sucht Zeugen.
Bern: Flaschen und Steine auf Polizisten nach Clubräumung, ein Polizist leicht verletzt
In Bern griffen Teilnehmende einer Veranstaltung in der Nacht auf Samstag nach einer Clubräumung die Polizei an. Das teilt die Kantonspolizei Bern mit, berichtet Nau.ch. Sie warfen Glasflaschen und Steine, ein Polizist wurde leicht verletzt. Die Polizei setzte Reizstoff und weitere Zwangsmittel ein. Der Veranstalter an der Stauffacherstrasse hatte laut Polizei Unterstützung angefordert.
Innenministerium (FR) meldet bis 20 Uhr 511 Festnahmen, Molotow-Cocktail verletzt Gendarmen in Paris (FR)
In Frankreich demonstrierten am 31. Oktober laut Innenministerium (FR) 320'000 Menschen, davon 70'000 in Paris (FR). Das berichten franceinfo und SRF. Die Jugend-Intersyndicale nennt fast eine halbe Million, davon 200'000 in Paris. Bis 20 Uhr meldet das Ministerium laut SRF 511 Festnahmen. Am Ende des Pariser Zugs traf ein Molotow-Cocktail einen Gendarmen, berichtet franceinfo. Er erlitt laut Le Figaro Verbrennungen zweiten Grades am Knöchel. Laut Polizeipräfektur griffen 200 bis 300 Randalierer die Polizei an, berichtet ABC. Auch in Bordeaux (FR), Marseille (FR) und Lyon (FR) gab es laut ABC Gewalt. Die Organisationen rufen laut Le Figaro zu Blockaden an Hochschulen auf.
Wallsend (GB): 27-Jähriger wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt
Ein 27-jähriger Mann ist nach einem Angriff auf eine Frau in Wallsend (GB) angeklagt. Es geht um versuchte Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Diebstahl. Das berichtet GB News. Er gibt laut dem Bericht an, aus der Westsahara zu stammen, und hat keinen festen Wohnsitz. Am 2. November steht er vor Gericht. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Tordehumos (ES): Ein Toter und zwei Verletzte bei Messerangriff unter indischen Arbeitern
In Tordehumos (ES) ist bei einem Messerangriff ein Mann gestorben, einer ist schwer und einer leicht verletzt. Das sagt Regierungsvertreter Jacinto Canales laut El Mundo. Alle drei sind demnach Arbeiter aus Indien, die für eine portugiesische Firma arbeiteten.
Oberlandesgericht Schleswig (DE): Polizei darf Christian B. nicht länger dauerhaft observieren
Der Tatverdächtige im Fall Madeleine McCann, Christian B., wird nicht mehr dauerhaft observiert. Das entschied das Oberlandesgericht Schleswig (DE), berichtet die FAZ. Der mehrfach verurteilte Sexualstraftäter gilt laut dem Gericht inzwischen als weniger gefährlich. Weitere Auflagen bleiben bestehen.
Ärmelkanal: Fast 1000 Migranten in zwei Tagen nach drei Wochen ohne Ankünfte
Fast 1000 Migranten haben in zwei Tagen den Ärmelkanal nach Grossbritannien überquert, nach drei Wochen ohne Ankünfte. Das berichtet The Independent. Am Freitag kamen 671 Menschen in neun Booten. Aufnahmen zeigen laut dem Bericht einen Mann mit einem Messer auf einem Boot.
Ceuta (ES): Laut Stadtregierung keine Rückführung auf dem Verwaltungsweg, 3626 Minderjährige aufgenommen
Drei Monate nach der Massenankunft Ende Juli gab es in Ceuta (ES) laut Stadtregierung keine einzige Rückführung auf dem Verwaltungsweg. Das berichtet El Faro de Ceuta. Auch kein Minderjähriger sei zurückgeführt worden, die Zeitung nennt 3626 aufgenommene Minderjährige. Für 73 Fälle läuft laut Stadtregierung ein Verfahren, eine Antwort Marokkos liege nicht vor. Migrationsministerin Elma Saiz nannte am 27. Oktober 13'823 nach Marokko zurückgekehrte Personen. Melillas Sozialkoordinator Daniel Ventura sprach von 327 aus Ceuta zurückgekehrten Minderjährigen.
Modena (IT): Anti-Mafia-Behörde schliesst bei El Koudri den Terror-Vorwurf aus
Die Anti-Mafia-Behörde in Bologna (IT) sieht im Fall Salim El Koudri keinen Terror-Hintergrund. Das berichtet Repubblica. Der 31-Jährige verletzte am 16. Mai im Zentrum von Modena (IT) laut dem Bericht sieben Menschen, eine Frau starb später. Er sitzt in Haft, der Fall bleibt bei der Staatsanwaltschaft Modena.
Overasselt (NL): Verdächtige erhielten Waffen für tödliche Schiesserei wohl in Halle in Evergem (BE)
Die Verdächtigen der tödlichen Schiesserei in Overasselt (NL) erhielten ihre Waffen wohl in einer Halle in Evergem (BE). Das schreibt De Standaard, VRT NWS bestätigt es. Die Tat war am 1. September, ein Mensch starb. Rund 30 Verdächtige sind festgenommen.
Trappes (FR): Bürgermeister Rabeh erhält rassistischen Brief mit weissem Pulver
Eine Woche nach dem Anschlag in Trappes (FR) hat Bürgermeister Ali Rabeh einen rassistischen Brief mit weissem Pulver erhalten. Das berichtet franceinfo. Das Pulver könnte laut ersten Ermittlungen Talk sein, eine Untersuchung läuft.
Warschau (PL): Nawrocki befiehlt Polizei den Abzug vom Verfassungsgericht (PL), ruft Parlament ein
Polens Präsident Karol Nawrocki befiehlt der Polizei, die Blockade am Verfassungsgericht (PL) aufzuheben. Das berichtet ABC. Zudem beruft er das Parlament ein und verlangt von Premier Donald Tusk, Verantwortung zu übernehmen. Laut Notes from Poland geriet Nawrocki mit Richtern körperlich aneinander. Unklar ist laut Notes from Poland, wem die Polizei folgt.
Niederlande: Twens sollen 61-Jährigen über Dating-App gelockt, entführt und misshandelt haben
Eine Gruppe von Zwanzigjährigen soll mindestens zwei Menschen über eine Dating-App angesprochen und misshandelt haben. Das berichtet NOS. Ein 61-jähriger Mann aus Schiedam (NL) wurde demnach entführt und eine Nacht in Amsterdam (NL) festgehalten.
Örebro (SE): 25-Jährige wegen mutmasslichen Mordversuchs an Mann in den 60ern festgenommen
In Örebro (SE) ist ein Mann in den 60ern im Quartier Vivalla verletzt ins Spital gebracht worden. Die Polizei ermittelt wegen Mordversuchs oder schwerer Körperverletzung, berichtet SVT. Eine Frau um die 25 ist festgenommen.
Leeds (GB): Festnahme in London nach Tötung eines 38-Jährigen bei mutmasslichem Gruppenangriff
Die Polizei hat einen Mann in London (GB) festgenommen. Sie ermittelt wegen der Tötung eines 38-Jährigen in Leeds (GB) bei einem offenbaren Gruppenangriff, berichtet Sky News. Die Polizei spricht von einer bedeutenden Entwicklung.
Breskens (NL): Polizei fängt Schlauchboot mit 38 Menschen ab, zwei Festnahmen wegen Schleppens
Vor Breskens (NL) hat die Polizei ein Schlauchboot mit 38 Menschen abgefangen. Das berichtet VRT NWS, der Motor war ins Meer gefallen. An Bord waren laut NU.nl 36 Afghanen. Die Marechaussee nahm zwei Sudanesen wegen Menschenschmuggels fest. Unklar ist, ob die Gruppe nach Grossbritannien wollte.
Bristol (GB): 28-Jähriger wegen Vergewaltigung schuldig, Handyaufnahme des Opfers war zentraler Beweis
Ein Geschworenengericht in Bristol (GB) hat den 28-jährigen Ayman Al-Shammari der Vergewaltigung schuldig gesprochen. Das berichtet die BBC. Das Opfer hatte die Tat mit dem Handy aufgenommen, die Aufnahme war laut BBC ein zentraler Beweis.
Kanaren (ES): 434 Migranten in vier Booten seit Freitag, darunter mindestens zehn Minderjährige
Auf den Kanaren (ES) kamen seit Freitagabend 434 Migranten an oder werden bis Samstagmittag erwartet, darunter mindestens zehn Minderjährige. Das berichtet Canarias7. Die Seenotrettung holte sie aus drei Cayucos und einer Patera bei El Hierro (ES) und Gran Canaria (ES).
London (GB): Polizei nimmt bisher 139 Menschen an Protest gegen Palestine-Action-Verbot fest
Die Metropolitan Police hat in London (GB) bisher 139 Menschen festgenommen. Es geht um einen Protest gegen das Verbot von Palestine Action. Das teilt sie auf X mit, die meisten Festnahmen am Nachmittag erfolgten wegen Unterstützung einer verbotenen Organisation. Hunderte versammelten sich laut The Guardian vor der US-Botschaft. Es ist laut der Zeitung die erste grosse Demonstration dagegen unter Premier Andy Burnham. Für Teile des Zentrums galt am Samstag eine Wegweisungsanordnung.
London (GB): Anklage sagt im Brand-Prozess, die sechs Frauen hätten nichts zu gewinnen
Im Vergewaltigungsprozess gegen Russell Brand (GB) hat die Anklage am Freitag ihren Schlussvortrag gehalten. Das berichtet der Guardian. Die sechs Frauen kennten einander nicht und hätten nichts zu gewinnen, sagte die Staatsanwältin den Geschworenen. Brand bestreitet alle Vorwürfe. Sein Verteidiger plädiert laut Guardian voraussichtlich am Montag.
Polen meldet vom 23. bis 29. Oktober keine illegalen Grenzversuche aus Belarus
Polen verzeichnet vom 23. bis 29. Oktober keinen Versuch, die Grenze aus Belarus illegal zu überqueren. Das teilt das Innenministerium (PL) auf X mit. Festgenommen wurden keine Schlepper. Über 180 Ausländer verliessen Polen aufgrund behördlicher Entscheide. Bei den vorübergehenden Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Litauen prüfte Polen über 48'800 Personen. Die Einreise verweigerte es 27 Personen an der deutschen und 29 an der litauischen Grenze.
Crans-Montana VS: Jacques M. wird am Montag allein befragt, Konfrontation mit Ehefrau abgesagt
In der Untersuchung zum tödlichen Brand im Constellation in Crans-Montana VS wird Jacques M. am Montag allein befragt. Das berichtet Le Temps. Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf seine Ehefrau, weil ihr laut Le Temps eine psychische Dekompensation droht. Anwälte von Privatklägern wehren sich dagegen. M. sitzt seit dem Sommer wegen mutmasslicher häuslicher Gewalt in Haft. Sie könnte laut Le Temps länger dauern, weil seine Kaution zurückerstattet wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Italien schafft laut Innenministerium 30-Jährigen nach Angriff in Kirche von Formia (IT) aus
Italien hat einen 30-jährigen Ausländer in sein Herkunftsland ausgeschafft. Das teilt das Innenministerium (IT) auf X mit. Der Mann hatte im September die Kirche San Rocco in Formia (IT) schwer beschädigt und Polizisten angegriffen. Die Auswertung seiner Geräte zeigte laut Ministerium, dass er eine radikalisierte islamische Person ist. Vor dem Flug sass er in einem Abschiebezentrum.
Deutschland: Laut Welt 670 islamistisch motivierte antisemitische Straftaten im vergangenen Jahr
Das Bundeskriminalamt (DE) registrierte 2025 insgesamt 670 islamistisch motivierte antisemitische Straftaten. Das berichtet die Welt und spricht von einem neuen Höchststand. Das rechtsgerichtete Portal NIUS nennt einen Anstieg um rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen stammen laut NIUS aus einer Sonderauswertung der Bundesregierung für die Grünen-Abgeordnete Lamya Kaddor. Der Zentralrat der Juden (DE) warnt laut Welt vor einer anhaltend hohen Bedrohung für jüdisches Leben in Deutschland.
Ceuta (ES): Laut El Faro über 6000 von 8000 Plätzen für Migranten belegt
In Ceuta (ES) stehen laut der Lokalzeitung El Faro über 8000 Plätze für Migranten bereit. Mehr als 6000 davon sind belegt. Weitere Zelte entstehen bei Mendizábal und im Serrallo. Die Stadt betreut laut der Zeitung fast 3600 Minderjährige in über 20 Einrichtungen. Die Regierung (ES) nennt die Lager vorübergehend. Am Freitag fand die Polizei laut El Faro im Viertel Recinto Dutzende Marokkaner auf einem Grundstück.
Melilla (ES): Stadtregierung fordert Rückführung minderjähriger Migranten nach Marokko wie in Ceuta
Die Stadtregierung von Melilla (ES) kritisiert die Regierungsdelegierte Sabrina Moh. Das berichtet MelillaHoy. Moh habe kein Interesse an Rückführungsverfahren für Minderjährige nach Marokko, sagt Sozialkoordinator Daniel Ventura. In Ceuta seien so schon 327 Minderjährige zurückgekehrt. Melilla betreut 330 Minderjährige, die meisten kamen in der Krise Ende Juli. Moh will laut Ventura vor allem Verlegungen aufs Festland beschleunigen. Das Stadtparlament bewilligte wegen der Minderjährigen zudem 10'000 Stunden mehr private Bewachung pro Jahr.
Stockholm (SE): Zwei Verletzte bei Messerstecherei in Restaurant, Polizei ermittelt wegen Mordversuchs
In einem Restaurant in Stockholm (SE) sind am Samstagmorgen zwei Menschen mit einem Messer verletzt worden, einer davon schwerer. Das berichtet SVT. Die Polizei ermittelt wegen Mordversuchs und Körperverletzung.
Paris (FR): Conseil d'État verbietet die Demo-Route von Bastille nach Nation
Der Conseil d'État verbietet die Demonstrationsroute von Bastille nach Nation in Paris (FR). Das berichten Le Figaro und BFMTV. Das Gericht hebt einen Entscheid des Verwaltungsgerichts auf. Dieses hatte das Verbot der Polizeipräfektur zuvor ausgesetzt, der Präfekt zog weiter. Die Route von Bagnolet nach Charenton ist laut BFMTV erlaubt. Innenminister Laurent Nuñez warnt vor einem sehr hohen Risiko für Ausschreitungen am Samstag. Kundgebungen seien erlaubt, aber nicht in den Stadtzentren.
Tralee (IE): Ein Toter und zwei Verletzte bei Messerangriff in Asylunterkunft, Mann festgenommen
In einer Unterkunft für Asylsuchende in Tralee (IE) wurden am Samstagmorgen Männer niedergestochen. Das berichtet The Irish Times, die drei Opfer nennt. RTÉ meldet einen Toten und einen Verletzten in den 40ern, nicht lebensgefährlich. Die Polizei nahm einen Mann in den späten 40ern fest, berichtet RTÉ. Er ist laut The Irish Times vermutlich Somalier. Die frühere Kaserne Ballymullen beherbergt bis zu 50 alleinstehende Männer im Asylverfahren.
Grossbritannien: Mahmood dürfte laut BBC nächste Woche über Regeln zum Daueraufenthalt entscheiden
Innenministerin Shabana Mahmood dürfte laut BBC nächste Woche ihren Entscheid zu den Regeln für legale Einwanderer bekanntgeben. Sie hatte vorgeschlagen, die Wartefrist für den Daueraufenthalt von fünf auf zehn Jahre zu verlängern. Für manche schlecht Bezahlte sollten es 15 Jahre sein. Pflegekräfte, die schon im Land sind, dürften laut BBC ausgenommen werden. Für die meisten anderen Arbeitskräfte blieben es wohl zehn Jahre. Das Innenministerium (GB) äussert sich erst vor dem Parlament.
Deutschland: Molotow-Cocktails und eingeschlagene Scheiben in Frankfurt (DE), Wasserwerfer in Köln und Hamburg
Bei den Jugendprotesten «GenZ regelt» kam es am Samstag in Köln (DE), Hamburg (DE) und Frankfurt (DE) zu Ausschreitungen. Das berichten Welt und FAZ. In Frankfurt wirft eine Gruppe laut Polizei Molotow-Cocktails auf Einsatzkräfte, Scheiben mehrerer Geschäfte gingen zu Bruch. Mindestens ein Polizist wurde laut Polizei Frankfurt verletzt. Hessens Innenminister Roman Poseck spricht laut FAZ von rund 100 linksextremen Gewalttätern. In Hamburg griffen Teilnehmende laut FAZ Einsatzkräfte mit Pyrotechnik an. In Köln und Hamburg setzte die Polizei Wasserwerfer ein. In Berlin (DE) demonstrierten laut FAZ Tausende gegen die Wehrpflicht und für mehr Geld für Schulen.
Paris (FR): Über 40 Metrostationen geschlossen, Ausgangssperre in République und Châtelet
In Paris (FR) schliessen am Samstag laut Le Figaro mindestens 41 Metrostationen. Die ersten machten um 5.30 Uhr zu, unter anderem bei den Champs-Élysées und der Nationalversammlung. In den Vierteln République und Châtelet-Les Halles gilt laut The Local eine Ausgangssperre. Sie dauert am Samstag und Sonntag von 23 bis 6 Uhr. Das Umfeld von Innenminister Laurent Nuñez erwartet laut Le Figaro städtische Gewalt wie am 17. Oktober. Nuñez warnt, Halloween sei kein legitimer Grund für verhüllte Gesichter. Laut Le Figaro droht dafür eine Busse von 1500 Euro.
«der Vorwand der Halloween-Nacht wird kein legitimer Grund sein, das Gesicht im öffentlichen Raum zu verhüllen»
«le prétexte de la nuit d’Halloween ne sera pas un motif légitime pour se dissimuler le visage dans l’espace public»
Madrid (ES): 200 Bereitschaftspolizisten schützen am Samstag die Einkaufszone vor möglichen Plünderungen
Die Polizei schützt am Samstagnachmittag das Einkaufsviertel im Zentrum von Madrid (ES) mit 200 Bereitschaftspolizisten. Das berichtet ABC. Die Gruppe Blocus hatte laut ABC gedroht, Krawalle und Plünderungen aus Barcelona in der Hauptstadt zu wiederholen. Die Organisatoren hätten die Aktion abgesagt, die Polizei misstraue dem aber. Die Behörden erwarten laut ABC keine Zwischenfälle.
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