Gestern Freitag, 30. Oktober 2026
In Warschau (PL) dringt die Polizei laut eigenen Angaben nach Zwischenfällen ins Verfassungsgericht ein. Von der Regierung unterstützte Richter erklären den Gerichtspräsidenten für suspendiert, Präsident Nawrocki bricht seine Auslandsreise ab.
In Trappes (FR) demonstrieren laut der Stadt 12'000 Menschen gegen Rassismus, eine Woche nach dem Anschlag. Der Verdächtige war drei Tage vor der Tat festgenommen worden.
In Italien kommt es beim Generalstreik zu Zusammenstössen mit der Polizei in Rom, Turin und Vicenza. Am Abend greift die Polizei in Turin laut ANSA erneut ein. In Paris (FR) verbietet die Präfektur CGT und Gelbwesten die Demo-Routen durchs Zentrum. Frankreich bietet für die Demonstrationen am Samstag 70'000 Polizisten und Gendarmen auf.
In Belfast (GB) durchsuchen Terror-Ermittler zwei Häuser an der Shankill Road, ein 35-Jähriger wurde laut Polizei festgenommen. In der Edwina Street fand die Polizei laut PSNI mehrere verdächtige Gegenstände.
In Stein AG hat die Kantonspolizei einen Mitbewohner des getöteten 33-Jährigen aus Burundi verhaftet, laut Oberstaatsanwaltschaft einen 43-Jährigen aus Bangladesch.
Das Bezirksgericht Zürich verurteilt die beiden Anführer der rechtsextremen Jungen Tat zu bedingten Freiheitsstrafen.
In Oberhausen (DE) sucht die Polizei nach einem Schuss vor einer Kita einen 27-Jährigen. In Dublin (IE) wird ein Arzt in einem Obdachlosenzentrum niedergestochen. In Kloten ZH nimmt die Kantonspolizei laut eigenen Angaben einen Mann nach einem versuchten Raub fest. In Manchester (GB) ist ein 35-Jähriger schuldig, einen Schulleiter unter dem Auto zu Tode geschleift zu haben. Nach der Explosion mit sechs Toten in Athen (GR) sind drei mutmassliche Kupferdiebe festgenommen. Ein Gericht in Canterbury (GB) spricht einen 24-Jährigen des Mordes an einem 13 Wochen alten Baby schuldig. In Düsseldorf (DE) erhält der «Maschseemörder» zehn Jahre Haft und Sicherungsverwahrung. Im Fall Fabian in Güstrow (DE) fordert die Verteidigung Freispruch.
Meldungen
Den Haag (NL): Zehn Festnahmen, aber laut NOS keine grossen Demonstrationen
In Den Haag (NL) nahm die Polizei am Samstag rund um das Malieveld mindestens zehn Menschen fest. Das berichtet NOS, Grund waren Vermummung oder illegales Feuerwerk. Grosse Demonstrationen blieben in den Städten laut NOS aus. Läden hatten aus Angst vor Krawallen ihre Schaufenster vernagelt. Es gilt ein Notbefehl, der erweitert wurde.
Warschau (PL): Polizei am Verfassungsgericht, Präsident Nawrocki bricht Auslandsreise ab
Am Verfassungsgericht in Warschau (PL) ist am Freitagabend ein Machtkampf eskaliert. Von der Regierung unterstützte Richter erklärten Gerichtspräsident Bogdan Święczkowski für suspendiert, berichten RTÉ und Notes from Poland. Die Polizei drang laut eigenen Angaben ins Gericht ein, nachdem gefährliche Gegenstände auf Beamte geworfen worden seien. Laut Notes from Poland hinderte sie Święczkowski am Betreten. Święczkowski und die Opposition sprechen von einem Staatsstreich. Präsident Karol Nawrocki brach seinen Flug in den Senegal ab und kehrte zurück. Premier Donald Tusk nennt die Wiederherstellung des Rechtsstaats Pflicht der Regierung. Nawrocki drängte sich laut SRF in der Nacht trotz Widerstand ins Gericht. Ein Richter wirft ihm vor, dabei eine Kollegin angegriffen zu haben. Hunderte Anhänger der PiS und rechtsradikaler Parteien demonstrierten laut SRF vor dem Gericht. Das Gericht nennt die Suspendierung laut SRF die Folge eines Hackerangriffs auf seine Website. Die neu nominierte Richterin Anna Korwin-Piotrowska berief für den 3. November eine Sitzung ein. Nawrocki verlangt laut VRT ein Krisentreffen aller Parlamentsparteien und den Abzug der Sicherheitskräfte vom Gericht.
Trappes (FR): Tausende demonstrieren eine Woche nach dem Anschlag gegen Rassismus
In Trappes (FR) haben sich am Freitagabend mehrere tausend Menschen zu einer Kundgebung gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit versammelt. Laut der Stadt waren es 12'000, berichtet Le Monde. Anlass ist der rassistische Anschlag vor einer Woche, bei dem laut franceinfo ein Mensch starb und sieben verletzt wurden. Anwesend waren Politiker vor allem der Linken, darunter Jean-Luc Mélenchon und Raphaël Glucksmann. Bürgerliche Politiker wie Édouard Philippe gingen zu einer eigenen Kundgebung in La Verrière.
Castel d'Azzano (IT): Drei Carabinieri-Kommandanten unter Verdacht der fahrlässigen Tötung
Die Staatsanwaltschaft Verona (IT) ermittelt gegen drei Kommandanten der Carabinieri wegen fahrlässiger Tötung. Das berichten Repubblica und ANSA. Sie leiteten die Räumung des Bauernhauses der Geschwister Ramponi in Castel d'Azzano, bei der 2025 drei Carabinieri starben. Vorgeworfen werden ihnen Fehler bei Planung und Durchführung. Sie hätten den Einsatz trotz Gefahrenzeichen wie Gas im Gebäude fortgesetzt. Ein Disziplinarverfahren wurde deshalb ausgesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dublin (IE): Drei Männer wegen geplanten Brandanschlags auf Moschee in Galway zu Haftstrafen verurteilt
Das Sondergericht in Dublin (IE) hat drei Männer wegen eines geplanten Anschlags auf eine Moschee in Galway verurteilt. Das berichten RTÉ und BBC. Garrett Pollock (36) erhält zehneinhalb Jahre, Darren Gorman (34) und Karolis Peckauskas (39) je acht Jahre. Jeweils das letzte Jahr ist bedingt. Die drei gestanden den Versuch einer terroristischen Tat, verschärft durch Hass. Sie wollten die Maryam-Moschee am 4. oder 5. November 2025 mit Brandsätzen angreifen. In Pollocks Lieferwagen fand die Polizei Sprengstoff in vier Gläsern. Die Gruppe drohte laut RTÉ auch Unterkünften für Asylsuchende. Laut Richterin Caroline Biggs bringen die Männer Schande über das Land.
Güstrow (DE): Verteidigung fordert im Fall Fabian Freispruch für Gina H.
Es geht um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow (DE). Im Prozess fordert die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. Das berichtet der Spiegel. Die Indizien reichten nicht aus, um ihr die Tat zweifelsfrei nachzuweisen, sagte Verteidiger Thomas Löcker vor dem Landgericht Rostock. Der 30-Jährigen wird vorgeworfen, Fabian am 10. Oktober 2025 bei Klein Upahl erstochen zu haben. Das Motiv soll laut Anklage mit ihrer Beziehung zu Fabians Vater zusammenhängen. Gina H. bestreitet die Vorwürfe.
Wien (AT): Polizei ermittelt nach Gewaltaufrufen für Halloween sechs Verdächtige
Nach Aufrufen zu Gewalt an Halloween hat die Wiener Polizei sechs Tatverdächtige ermittelt. Das teilt die Landespolizeidirektion Wien auf X mit. Bei Hausdurchsuchungen in Wien (AT) und Niederösterreich seien vier Personen zur Vernehmung vorgeführt worden. Die Ermittlungen laufen.
Belfast (GB): Terror-Ermittler durchsuchen Häuser an der Shankill Road, 35-Jähriger festgenommen
Ermittler der Terrorismusabteilung der nordirischen Polizei durchsuchen zwei Liegenschaften an der Shankill Road in Belfast (GB). Das teilt die Polizei PSNI mit, berichten BBC Northern Ireland und Belfast Live. Es geht um mutmassliche Terrorstraftaten. Ein 35-Jähriger wurde nach dem Terrorgesetz festgenommen. An einer Adresse in der Edwina Street seien Gegenstände gefunden worden, mehrere Häuser wurden evakuiert. Am Abend war die Polizei laut PSNI mit Munitionsexperten weiter in der Edwina Street. Dort seien mehrere verdächtige Gegenstände gefunden worden, die Bevölkerung solle das Gebiet meiden.
Düsseldorf (DE): «Maschseemörder» Alexander K. erneut verurteilt, zehn Jahre Haft und Sicherungsverwahrung
Das Landgericht Düsseldorf (DE) hat Alexander K. zu zehn Jahren Haft und anschliessender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das berichtet die FAZ. Der als «Maschseemörder» bekannte 38-Jährige ist laut Gericht der Geiselnahme und Körperverletzung an seiner damaligen Freundin schuldig. Er hatte die Vorwürfe bestritten. K. war 2013 wegen Mordes an einer Prostituierten in Hannover (DE) zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Psychiater stufte ihn laut FAZ als gemeingefährlichen Hangtäter mit starkem Rückfallrisiko ein.
Paris (FR): Präfektur verbietet die Routen von CGT und Gelbwesten durchs Zentrum für Samstag
Die Pariser Polizeipräfektur verbietet die Demonstrationsrouten der Gewerkschaft CGT und der Gelbwesten durch das Zentrum von Paris (FR). Das berichtet Le Figaro. Die Kundgebungen gegen die hohen Lebenskosten sind für Samstag, 31. Oktober, angekündigt. Erlaubt ist ein Umzug am Stadtrand zwischen Porte de Bagnolet und Porte de Charenton. Die Gelbwesten wollten von der Bastille zur Place de la Concorde vor die Nationalversammlung ziehen. Die Routen seien wegen vieler Polizeiposten, Banken und Geschäfte mit der öffentlichen Ordnung nicht vereinbar, schreibt die Präfektur.
Manchester (GB): 35-Jähriger schuldig, einen Schulleiter unter seinem Auto zu Tode geschleift zu haben
Ein Gericht in Manchester (GB) spricht einen 35-Jährigen des Mordes an einem Schulleiter schuldig. Das berichtet die BBC. Simon Richardson hatte den 56-jährigen Michael Mullins im April in Warburton mit dem Auto erfasst, als dieser vom Velo heimfuhr. Laut Anklage flüchtete er und schleifte den noch lebenden Mann über mehr als eine Meile unter dem Wagen mit. Richardson wurde auch wegen gefährlichen Fahrens verurteilt. Das Strafmass wird am Montag verkündet, für Mord gibt es laut der Richterin nur lebenslang.
Italien: Generalstreik, Zusammenstösse mit der Polizei in Rom, Turin und Vicenza
In Dutzenden italienischen Städten demonstrieren am Freitag Tausende bei einem Generalstreik der Basisgewerkschaft USB. Das berichtet ANSA. Der Protest richtet sich gegen hohe Lebenskosten, Krieg, Aufrüstung und die Politik der Regierung (IT) von Giorgia Meloni. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot präsent, nach gewalttätigen Protesten in Mailand, Turin, Rom und Bologna in den letzten Wochen. In Vicenza setzte die Polizei Wasserwerfer ein, als Demonstrierende eine Rampe der Umfahrungsstrasse besetzen wollten. Laut den Organisatoren wurden drei Teilnehmende verletzt, einer durch eine Tränengaspatrone am Kopf. In Turin setzte die Polizei laut ANSA Wasserwerfer ein. Studierende und linke Aktivisten hatten versucht, zur Präfektur vorzudringen. Am Abend ging die Polizei in Turin laut ANSA im Zentrum gegen den Demonstrationszug vor, nachdem Flaschen geworfen worden waren. In Rom demonstrierten laut der Gewerkschaft USB rund 100'000 Menschen. In Rom warfen laut ANSA Demonstrierende beim Kolosseum Gegenstände auf die Polizei und zündeten Barrikaden an. In Vicenza wurden vier Polizisten verletzt.
Tessin: Staatsanwaltschaft klagt zwei Polizisten wegen Amtsmissbrauchs bei Demo in Camignolo an
Die Tessiner Staatsanwaltschaft klagt zwei Polizisten wegen Amtsmissbrauchs an. Das berichtet RSI. Es geht um einen Einsatz am 13. Oktober 2025 bei einer unbewilligten Kundgebung vor der Mittelschule Camignolo TI. Dort nahm Bundesrat Ignazio Cassis an einer Sitzung der FDP teil. Das Anlegen von Handschellen bei einer Frau war laut Staatsanwaltschaft unverhältnismässig. Beantragt sind bedingte Geldstrafen von 15 und 10 Tagessätzen. Ein Beamter ist von der Kantonspolizei, einer von der Stadtpolizei Lugano. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dublin (IE): 65-Jähriger wegen versuchten Mordes an Arzt in Obdachlosenzentrum angeklagt
Ein 65-jähriger Mann ist wegen versuchten Mordes an einem Arzt in Dublin (IE) angeklagt. Das berichtet TheJournal.ie. Der Arzt wurde am Freitagmorgen in einer Einrichtung der Gesundheitsbehörde für Obdachlose schwer verletzt. Der Angeklagte Fionnbarra Ó Tuama wurde am Tatort festgenommen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Zürich: Bezirksgericht verurteilt Anführer der Jungen Tat zu bedingten Freiheitsstrafen
Das Bezirksgericht Zürich verurteilt die beiden Anführer der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat. Das berichten 20 Minuten und NZZ. Die 24- und 25-jährigen Schweizer sind unter anderem der Diskriminierung, der Nötigung und des Landfriedensbruchs schuldig. Sie erhalten bedingte Freiheitsstrafen von zwölf Monaten und unbedingte Geldstrafen von 3150 und 1200 Franken. Drei weitere Beschuldigte erhalten bedingte Geldstrafen. Angeklagt waren laut NZZ unter anderem die Störung eines Pride-Gottesdiensts 2022 und einer Drag-Vorlesestunde für Kinder.
Stein AG: Mitbewohner des getöteten Burundiers verhaftet, laut Staatsanwaltschaft ein 43-Jähriger aus Bangladesch
Im Fall der zerstückelten Leiche im Rhein bei Stein AG hat die Kantonspolizei Aargau einen Tatverdächtigen verhaftet. Das teilt die Oberstaatsanwaltschaft Aargau laut Blick und 20 Minuten mit. Es ist ein 43-jähriger Mann aus Bangladesch. Er teilte sich mit dem 33-jährigen Opfer aus Burundi ein Zimmer in der Asylunterkunft. Festgenommen wurde er am Dienstagabend. Beweismittel erhärteten laut der Staatsanwaltschaft den Verdacht. Der Mann zeigte psychische Auffälligkeiten, ob sie mit der Tat zusammenhängen, wird abgeklärt. Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv gibt es laut den Behörden nicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Niederlande: Erstanträge auf Asyl im dritten Quartal 13 Prozent tiefer
In den Niederlanden stellten im dritten Quartal knapp 5900 Menschen erstmals einen Asylantrag, 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das meldet das Statistikamt CBS laut NOS. Vor allem Eritreer und Syrer stellten weniger Anträge. In den ersten neun Monaten liegen die Erstanträge aber 8 Prozent über dem Vorjahr. Es ist das erste volle Quartal seit Inkrafttreten des EU-Asylpakts am 12. Juni.
Uddevalla (SE): Haft für Lehrer beantragt, der zwei Kinder vergewaltigt haben soll
Die Staatsanwaltschaft hat für einen Mann um die 40 aus Bohuslän (SE) Untersuchungshaft beantragt. Das berichtet SVT. Er soll zwei Kinder in vier Fällen vergewaltigt haben, dazu kommen sexuelle Belästigungen. Die Taten sollen sich 2021 in Grästorp und 2025 in Uddevalla (SE) ereignet haben. Der Mann ist Lehrer, laut der Staatsanwältin deutet bisher nichts auf einen Zusammenhang mit seinem Beruf.
Grossbritannien: Farages Sicherheitsmann war im Wahlkampf wegen Vergewaltigung angeklagt
Ein Sicherheitsmann von Reform-UK-Chef Nigel Farage war während des Wahlkampfs im Frühling wegen Vergewaltigung angeklagt. Das berichtet der Guardian. Im Juni wurde er verurteilt und erhielt acht Jahre Haft. Er hatte 2022 eine schlafende Frau in einem Wohnwagen an der Royal Windsor Horse Show vergewaltigt. Reform UK sagt, ein externer Dienstleister habe die Überprüfung zugesichert. Labour verlangt von Farage eine Erklärung.
Ceuta (ES): Polizei sucht laut Lokalzeitung Hunderte abgewiesene marokkanische Asylsuchende
Die spanische Nationalpolizei sucht in Ceuta (ES) Hunderte Marokkaner, deren Asylgesuch abgelehnt wurde. Das berichtet die Lokalzeitung El Pueblo de Ceuta unter Berufung auf Polizeiquellen. Seit dem Massenübertritt Ende Juli stellten rund 1500 Marokkaner ein Asylgesuch, etwa 800 wurden abgelehnt. Viele haben laut der Zeitung die Aufnahmezentren verlassen, ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Das erschwere den Vollzug der Entscheide.
Österreich will für den Familiennachzug von Flüchtlingen nur 314 Plätze pro Jahr
Das Innenministerium (AT) sieht für den Familiennachzug von Flüchtlingen 2026 und 2027 je 314 Aufenthaltstitel vor. Das berichtet der ORF unter Berufung auf einen Verordnungsentwurf. 2024 kamen auf diesem Weg noch über 6000 Menschen nach Österreich. Die Regierung hatte den Familiennachzug ab März 2025 ausgesetzt. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) nennt die Quote einen Schutz wichtiger Systeme und eine Massnahme gegen Jugendkriminalität. Die Bundesländer haben vier Wochen Zeit für Stellungnahmen.
Södertälje (SE): Heute Urteil zu Mord an 18-Jährigem, Angeklagte hätte in Haft sein sollen
Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen 18-Jährigen in Södertälje (SE) fällt am Freitag das Urteil. Das berichtet SVT. Angeklagt sind ein 29-jähriger Mann als mutmasslicher Schütze und eine 34-jährige Frau als mutmassliche Fahrerin. Die Frau hätte am Tag vor der Tat im Oktober 2025 eine dreijährige Haftstrafe antreten sollen. Sie erschien laut Anklage nicht. Beide bestreiten die Vorwürfe. Laut Polizei ging es um einen Konflikt zwischen kriminellen Netzwerken.
El Hierro (ES): Vier Tote auf Migrantenboot aus Gambia, darunter laut Überlebenden ein Baby
Auf einem Boot aus Gambia sind vier Menschen gestorben, darunter ein Baby. An Bord waren 115 Menschen auf dem Weg zu den Kanaren. Das berichtet El Mundo unter Berufung auf die Seenotrettung und Überlebende. Die Seenotrettung fand das Boot in der Nacht auf Freitag. Es lag rund 68 Kilometer südlich von La Restinga auf El Hierro (ES). Es war acht Tage unterwegs. Zwei Leichen warfen die Mitreisenden laut El Mundo ins Meer. Ein etwa zweijähriges Mädchen wurde in schwerem Zustand nach Teneriffa ins Spital geflogen. Laut Canarias7 überlebten 113 Menschen, 61 davon sind minderjährig.
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