Gestern Freitag, 6. November 2026
In Komyschuwacha (UA) nennt Gebietschef Semikin laut Kyiv Independent 53 bestätigte Tote und 53 Vermisste. Russland warf am 2. November laut Selenskyj neun Fliegerbomben ab. Sie trafen zuerst Menschen bei der Hilfsausgabe in einer Schule, dann einen Schutzraum. Das russische Verteidigungsministerium spricht laut Kyiv Independent von Schlägen gegen ukrainische Einheiten mit bis zu 25 getöteten Soldaten. Belege nannte es laut dem Bericht nicht.
Präsident Selenskyj nennt die Energielage in Kiew die schlimmste aller Regionen. Grund seien die nicht umgesetzten Entscheide der Stadt zur Vorbereitung der Heizsaison und die russische Operation gegen die Energieinfrastruktur. Der Netzbetreiber Ukrenerho verhängt laut RIA Nowosti Notabschaltungen in Kiew und vier Gebieten. Ermittler durchsuchen laut Kyiv Post im Umfeld des Wärmeversorgers Kiewteploenergo, Stadt und Staatsanwaltschaft widersprechen sich.
Für die Gespräche in Abu Dhabi (AE) schlägt Kiew laut Berater Leschtschenko einen Kampfstopp an der aktuellen Front vor. Kushner legt laut Kyiv Post fünf Ziele für eine europäische Sicherheitsordnung vor. Der Kreml kennt laut Peskow keine Details zu Trumps Abkommen.
Die EU schafft ein eigenes Büro für Sanktionen und eine Taskforce gegen Umgehung mit Krypto. Die EU-Kommission überweist der Ukraine 4,36 Milliarden Euro für Haushalt und Verteidigung.
In der Nacht auf Freitag brennt laut Kyiv Independent die Raffinerie Afipsky im Gebiet Krasnodar (RU) nach einem Drohnenangriff. Laut ukrainischer Luftwaffe griff Russland mit 227 Drohnen an, 196 wurden abgeschossen oder unterdrückt. Das russische Verteidigungsministerium meldet laut TASS einen Treffer auf einen Frachter, laut RIA Nowosti südwestlich von Odessa (UA).
Ausserdem: Kaution im Fall Karthago laut Ukrinform hinterlegt.
Das russische Aussenministerium nennt es eine Lüge, dass Russland gezielt Energie- und Zivilinfrastruktur angreife. Es treffe nur militärische Ziele. Selenskyj spricht von einer russischen Operation gegen die ukrainische Energieinfrastruktur.
Meldungen
Selenskyj warnt vor «Jalta 2.0», Kallas will Abkommen ohne Europa nicht umsetzen
Präsident Selenskyj warnt vor dem von Trump vorgeschlagenen Sicherheitsabkommen mit Russland für ganz Europa. Er wolle kein «Jalta 2.0», sagte er laut Kyiv Post bei CNN. Die EU werde ein Abkommen, an dem sie nicht beteiligt sei, nicht umsetzen, sagte EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas laut Kyiv Post. Polens Aussenminister Radosław Sikorski fordert laut Kyiv Post zuerst eine Waffenruhe, dann Friedensverhandlungen. Erst danach könne man über Europas Sicherheitsarchitektur reden. Putins Gesandter Kirill Dmitrijew rief Europa laut TASS auf, sich keine Sorgen zu machen.
«Jedes Abkommen, an dem wir nicht beteiligt sind, werden wir auch nicht umsetzen»
«Any agreement that we are not party of, we are not going to implement either»
Russisches Verteidigungsministerium meldet Treffer auf Frachter südwestlich von Odessa (UA)
Russlands Streitkräfte haben am Freitag laut dem Verteidigungsministerium (RU) im Schwarzen Meer einen Frachter getroffen. Er habe militärisches Material in die Ukraine gebracht, meldet TASS. Laut RIA Nowosti lag das Schiff südwestlich von Odessa (UA). Eine ukrainische Stellungnahme oder eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Russisches Aussenministerium greift NZZ-Artikel über Angriffe auf die ukrainische Energie an
Das russische Aussenministerium kritisiert auf Telegram zwei Artikel der NZZ vom 3. und 4. November. Die Autoren werfen Russland laut Ministerium vor, die Kälte als Waffe einzusetzen. Das Ministerium nennt es eine Lüge, dass Russland gezielt Energie- und Zivilinfrastruktur angreife. Es treffe nur militärische Ziele. Es wirft westlichen Medien einschliesslich der NZZ einseitige Berichterstattung vor. Präsident Selenskyj spricht am selben Tag von einer russischen Operation gegen die ukrainische Energieinfrastruktur.
«Das ist eine offenkundige Lüge.»
«Это – откровенная ложь.»
EU schafft ein eigenes Büro für Sanktionen und eine Taskforce gegen Umgehung mit Krypto
Die EU schafft ein eigenes Büro für Sanktionen. Das kündigte Finanzkommissarin Maria Luís Albuquerque an, berichtet Kyiv Independent. Es soll die Koordination stärken und die Wirkung auf Russland maximieren. Eine Taskforce soll Schlupflöcher über Kryptowährungen schliessen. Sie arbeitet laut einem EU-Diplomaten zunächst zwölf Monate. Die russische Agentur TASS berichtet ebenfalls über das neue Büro.
Generalstab: Russland setzte in einer Woche 7947 Molnija- und Lancet-Drohnen an der Front ein
Russland hat vom 29. Oktober bis 4. November an der Front 7947 Kampfdrohnen der Typen Molnija und Lancet eingesetzt. Das meldet der ukrainische Generalstab laut Euromaidan Press. Davon seien 7225 unschädlich gemacht worden. Die Drohnen richten sich laut Generalstab gegen Stellungen, Fahrzeuge und Nachschubwege, aber auch gegen Zivilisten in Frontorten.
Kiew: Stadt warnt nach Durchsuchungen bei Kiewteploenergo, Staatsanwaltschaft widerspricht
Ermittler haben am Freitag laut Kyiv Post Durchsuchungen im Umfeld des städtischen Wärmeversorgers Kiewteploenergo durchgeführt. Die Kiewer Stadtverwaltung warnt, beschlagnahmte Projektunterlagen könnten Notstrom-Projekte verzögern. Die Kiewer Staatsanwaltschaft nennt das unwahr. Durchsucht worden seien nur Wohnungen von zwei Mitarbeitern und von Auftragnehmern. Es gehe um mutmassliche Veruntreuung über überhöhte Baukosten.
Selenskyj: Lage in Kiew am schlimmsten, Stadt setzte Entscheide zur Heizsaison nicht um
Präsident Selenskyj nennt die Energielage in Kiew die schlimmste aller Regionen. Das schreibt er auf X. Menschen und Firmen litten unter langen Strom- und Wasserausfällen. Grund seien die nicht umgesetzten Entscheide der Stadt zur Vorbereitung der Heizsaison und die russische Operation gegen die Energieinfrastruktur. Mit Deutschland und Spanien gebe es Abmachungen über Generatoren, Kabel und weiteres Material. Die russische Staatsagentur TASS berichtet über Selenskyjs Vorwurf an die Kiewer Behörden.
«Am schlimmsten ist die Lage in Kiew – Menschen und Unternehmen sind mit langen Strom- und Wasserausfällen konfrontiert, und die Herausforderungen sind äusserst ernst.»
«The situation is worst in Kyiv – people and businesses are facing prolonged power and water outages, and the challenges are extremely serious.»
G7-Aussenminister beraten am 10. November in Paris (FR) mit Sybiha über Ukraine-Hilfe
Die Aussenminister der G7 halten am 10. November in Paris (FR) ein eigenes Treffen zur Ukraine ab. Der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha nimmt teil. Das berichtet Ukrainska Pravda unter Berufung auf das französische Aussenministerium. Themen sind Luftabwehr, Finanzhilfe und Energie. Am 9. November geht es um die Reparatur der Schutzhülle von Tschornobyl.
Abu Dhabi: Kiew schlägt laut Leschtschenko Kampfstopp an der Front und Teil-Waffenruhen vor
Die Ukraine will bei den Gesprächen in Abu Dhabi (AE) ein Ende der Kämpfe entlang der aktuellen Front vorschlagen. Das sagt Serhij Leschtschenko, Berater im Präsidialamt, laut Ukrinform. Gebiete gebe die Ukraine nicht ab. Dazu kommen Waffenruhen für Energie und Schwarzes Meer sowie die Vorbereitung eines Treffens der Präsidenten. Die Gespräche mit den USA und Russland sind am 10. und 11. November geplant. Kremlsprecher Peskow nennt laut TASS das Treffen der Delegationen mit Melania Trump in Washington positiv.
Ukrenerho verhängt Notabschaltungen in Kiew und vier Gebieten, Rada ohne Wasser und Heizung
Der Netzbetreiber Ukrenerho verhängt Notabschaltungen des Stroms in Kiew und in den Gebieten Kiew, Schytomyr, Tschernihiw und Tscherkassy. Das meldet RIA Nowosti. Der Energiekonzern DTEK sagt laut RIA, bei Notabschaltungen gälten die Abschaltpläne nicht. Ein Abgeordneter schreibt laut Rossijskaja Gaseta über die Oberste Rada. Dort gebe es Strom mit Unterbrechungen, aber kein Wasser und keine Heizung. DTEK meldet laut Ukrinform Angriffe auf mehrere Energieanlagen im Gebiet Dnipropetrowsk. Das Energieministerium meldet laut Kyiv Independent Notabschaltungen in sieben Gebieten, am schwierigsten sei die Lage in Kiew.
Medwedew: Musk habe Starlink-Hilfe für die Ukraine als Fehler anerkannt
Elon Musk hat auf X einen Beitrag weiterverbreitet, wonach SpaceX mit der Hilfe für die Ukraine einen Fehler gemacht habe. Das melden TASS und Rossijskaja Gaseta. Der Beitrag nennt Starlink laut Rossijskaja Gaseta die Grundlage für autonome Kampfdrohnen. Medwedew schreibt auf Telegram, Musk habe die Übergabe von Starlink für militärische Zwecke als Fehler anerkannt. Selenskyj hatte Musk laut TASS im ZDF Einmischung in die Politik Europas und der Ukraine vorgeworfen.
«Ja, Musk hat spät die Augen geöffnet und die Übergabe der Starlink-Möglichkeiten für militärische Zwecke als Fehler anerkannt»
«Да, Маск прозрел поздно и признал ошибкой передачу возможностей Starlink для военных целей»
Russisches Verteidigungsministerium meldet für die Woche einen massiven und 11 Gruppenschläge
Das russische Verteidigungsministerium meldet für die Woche vom 31. Oktober bis 6. November einen massiven und 11 Gruppenschläge. Das teilte es auf Telegram mit. Getroffen wurden laut Ministerium Rüstungsbetriebe, Logistikzentren sowie Energie- und Verkehrsanlagen. Es meldet zudem 14 neutralisierte Frachter mit Militärgütern für die Ukraine. Allein im Bereich der Gruppe Zentrum beziffert es die ukrainischen Verluste auf über 2380 Soldaten.
Rutte erwartet laut Kyiv Post ein Ende des Ukraine-Kriegs durch einen Kompromiss
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hält einen vollständigen Sieg einer Seite im Ukraine-Krieg für unwahrscheinlich. Das berichtet die Kyiv Post unter Berufung auf Bloomberg. Er erwartet eine ausgehandelte Lösung. Rutte sagte im niederländischen Fernsehen, ein funktionierendes Verhältnis zwischen Trump und Putin sei wichtig. Zum Diesel-Abkommen der USA mit Russland wollte er laut Kyiv Post kein Urteil abgeben.
«Solche Kriege enden immer mit einem Friedensabkommen, das oft eine Art Kompromiss ist»
«These kinds of wars always end in a peace deal, which is often a kind of compromise»
Peskow: Kreml kennt keine Details zu Trumps Abkommen, keine europäischen Garantie-Ideen
Der Kreml kennt laut Sprecher Peskow keine Einzelheiten zum Abkommen, das Trump angekündigt hat. Das meldet RIA Nowosti. Aus Europa erhielt Moskau laut Peskow keine Ideen zu Sicherheitsgarantien für alle Seiten. Dmitrijew ist laut Peskow noch nicht aus den USA zurück und hat Putin noch nicht berichtet. Der Kreml bewertet das Treffen mit Melania Trump positiv. EU-Ratspräsident Costa unterstützt laut Kyiv Independent die Kritik Melonis an unkoordinierten Friedensinitiativen der EU.
«Die Europäer können sich nicht entscheiden, wer in ihrem Namen befugt ist, mit Russland zu sprechen»
«Европейцы не могут определиться, кто от их лица уполномочен разговаривать с РФ»
Isjum (UA): Fünf Mitarbeiterinnen einer Seuchenschutzstelle sterben bei Gleitbombenangriff
In Isjum (UA) sind am 29. Oktober fünf Frauen gestorben, die in der Seuchenschutzstelle des Gebiets Charkiw arbeiteten. Das meldet laut Ukrainska Pravda das ukrainische Gesundheitsministerium. Russland griff die Stadt mit einer Gleitbombe an. Die Frauen gehörten laut Ministerium zu den Ersten, die nach der Befreiung der Stadt an ihre Arbeit zurückkehrten. Eine Stellungnahme Russlands liegt in den Quellen nicht vor.
EU zahlt der Ukraine 4,36 Milliarden Euro für Haushalt und Verteidigung aus
Die EU-Kommission hat der Ukraine am Donnerstag 4,36 Milliarden Euro überwiesen, rund 4,0 Milliarden Franken. Das berichtet die Kyiv Post. 3,7 Milliarden Euro gehen in den Staatshaushalt, nachdem die Ukraine alle 12 Reformauflagen erfüllt hat. 658 Millionen Euro sind die siebte Verteidigungszahlung aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU. Es ist laut Kyiv Post die zweite von drei Haushaltstranchen für 2026 mit insgesamt 8,35 Milliarden Euro.
Fico bietet der Ukraine in Lwiw (UA) Hilfe beim EU-Beitritt an
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bietet der Ukraine Hilfe beim EU-Beitritt an. Das sagte er laut der slowakischen Agentur TASR am 5. November bei einem gemeinsamen Regierungstreffen in Lwiw (UA). Die Hilfe solle freundschaftlich sein und Erfahrungen der Slowakei beim eigenen Beitritt umfassen. Das berichtet Kommersant. Auch die oppositionelle belarussische Seite Charter 97 meldet den Besuch.
Generalstab meldet 188 Gefechte binnen eines Tages, Russland nennt getroffene Hafeninfrastruktur
Der ukrainische Generalstab meldet laut Ukrinform für den Donnerstag 188 Gefechte. Russland flog demnach 79 Luftangriffe und warf 235 Gleitbomben ab. Dazu kamen 7093 Kamikazedrohnen und 2794 Beschüsse. Laut Generalstab verlor Russland binnen eines Tages 2440 Soldaten und seit Februar 2022 insgesamt 1'601'830. Das russische Verteidigungsministerium meldet laut TASS getroffene ukrainische Hafeninfrastruktur, die Militärgüter lagerte.
Gebiet Charkiw (UA): Sieben Verletzte binnen eines Tages, darunter ein Kind, laut Gebietsverwaltung
Bei russischen Angriffen im Gebiet Charkiw (UA) wurden binnen eines Tages sieben Menschen verletzt, darunter ein Kind. Das meldet Gouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram. In Isjum wurden zwei Frauen und ein Mann verletzt, im Dorf Iwaniwka zwei Männer und eine Frau. Ein dreijähriges Mädchen erlitt eine akute Stressreaktion. Getroffen wurden die Stadt Charkiw und acht Ortschaften. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Ukrainische Luftwaffe: 196 von 227 russischen Drohnen abgeschossen, Treffer an 14 Orten
Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Freitag mit 227 Drohnen angegriffen, darunter 86 strahlgetriebene Shahed. Das meldet die ukrainische Luftwaffe auf Telegram. Die Luftabwehr habe bis 8 Uhr Ortszeit 196 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt. Rund 15 weitere Drohnen seien noch in der Luft gewesen. Treffer gab es demnach an 14 Orten, Trümmer fielen an 8 Orten. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Selenskyj: Ukraine will Evakuierungen wie in Oleschky auf weitere besetzte Gebiete ausweiten
Die Ukraine will vorschlagen, Evakuierungen wie in Oleschky auf weitere besetzte Gebiete auszuweiten. Das sagte Präsident Selenskyj laut Ukrinform dem Sender TSN. Lubinez und Arachamija sollten das Thema im Weissen Haus ansprechen. Die Ukraine teile mit den USA Informationen über mögliche Gebiete. Wie die USA und Russland reagieren, wisse er nicht. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Kanada will laut Kyiv Post 2,3 Milliarden kanadische Dollar in Drohnen investieren
Kanada will in fünf Jahren mindestens 2,3 Milliarden kanadische Dollar in Militärdrohnen und Drohnenabwehr investieren. Das steht laut Kyiv Post im Entwurf des Bundesbudgets 2026. Das Geld ist demnach vor allem für die eigenen Streitkräfte gedacht, nicht als Hilfspaket für die Ukraine. Premierminister Mark Carney hatte zugesagt, ein Drittel der in Kanada hergestellten Militärdrohnen an die Ukraine zu liefern. Kanada will laut Carney innert zwei Jahren Millionen Drohnen herstellen können.
Verteidigungsministerium (RU) meldet Treffer auf Frachter in Odessa und Energiespeicher in Bila Zerkwa
Das Verteidigungsministerium (RU) meldet nächtliche Drohnenangriffe auf Ziele in der Ukraine. Das berichtet Interfax. Im Hafen von Odessa (UA) sei ein Frachter getroffen worden, der Güter mit doppeltem Verwendungszweck geliefert habe. In Bila Zerkwa im Gebiet Kiew (UA) sei ein Batteriespeicher getroffen worden. Er habe laut dem Ministerium Betriebe der Rüstungsindustrie mit Strom versorgt. Der Stadtrat von Bila Zerkwa meldet laut Ukrainska Pravda einen Angriff mit drei Drohnen auf Energieanlagen der Gemeinde. Es gebe Stromausfälle. Zum Frachter in Odessa fehlt eine ukrainische Stellungnahme.
Gebiet Krasnodar (RU): Brand in Raffinerie Afipsky nach Drohnenangriff, Krisenstab bestätigt Feuer
In der Raffinerie Afipsky im Gebiet Krasnodar (RU) ist in der Nacht auf Freitag ein Brand ausgebrochen. Das berichtet Kyiv Independent unter Berufung auf den ukrainischen Kanal Exilenova Plus. Grund sei ein ukrainischer Drohnenangriff. Auch in der benachbarten Republik Adygeja (RU) wurden demnach Explosionen und Brände gemeldet. Der regionale Krisenstab bestätigt laut Interfax einen Brand auf dem Gelände eines Betriebs in Afipski nach dem Absturz von Drohnentrümmern. Verletzt wurde demnach niemand. Die Raffinerie gehört laut Kyiv Independent zu den grössten der Region und steht seit April auf der EU-Sanktionsliste. Das Verteidigungsministerium (RU) meldet laut Interfax 142 in der Nacht abgeschossene ukrainische Drohnen.
Selenskyj: Ukraine könnte Online-Wahlen prüfen, Wahlen ohne Stimmrecht der Soldaten wären unfair
Präsident Selenskyj sagt im ZDF, die Ukraine könne Wahlen online prüfen. Das Parlament müsste dafür eine Lösung finden. Das berichtet Ukrainska Pravda. Die Truppen an der Front lehnen Wahlen derzeit laut Selenskyj ab. In den Schützengräben gebe es keine technische Möglichkeit zur Stimmabgabe. Am 11. Oktober hatte er Wahlen nach einer 60-tägigen Waffenruhe in Aussicht gestellt.
«Wahlen abzuhalten, ohne den Soldaten die Möglichkeit zur Stimmabgabe zu geben, wäre unfair. Es wäre zu 100 Prozent unfair.»
«Allowing elections to take place while not giving soldiers the opportunity to vote would be unfair. It would be 100% unfair.»
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