50 980 000 000 000, die Derivate-Bombe mitten im Herzen vom Paradeplatz

Die Zeitbombe tickt mit vielen Nullen täglich tief unter dem Paradeplatz, jährlich wird sie grösser, ihre Zündschnur kürzer. Vom globalen Derivatevolumen über 630 000 000 000 000 US-Dollar hat allein die Credit Suisse 50 980 000 000 000 bilanziert, im Jahr 2007 waren dies noch 40 233 000 000 000 Dollar, somit plus 10 747 000 000 000 Dollar in nur 8 Jahren.

Brisant: Trotz andauerndem Versprechen, das Investment Banking zu reduzieren, um die Banken krisenresistenter zu machen, wachsen deren Derivatebestände weiter.

Die rasante Entwicklung ist auf die pulsierenden Herzen der Investment-Banken zurückzuführen. Diese pumpen die Derivatepositionen gewinnbringend und pausenlos auf den Markt und in die Kundenportfolios, anschliessend werden sie bilanziert mit einer sogenannten „Fair Value“ Bewertung.

Wie fair und liquide diese Bewertungen tatsächlich sind, wird spätestens in Krisen wie LTCM 1998, 2008 oder Griechenland im 2010 sichtbar. In der Zwischenzeit lautet die offizielle Stellungnahme: Netto gleichen sich die Risiken aus.

Dieser Ausgleich verschleiert die Wachstumsdynamik und Komplexität der Derivate und erlaubt den verantwortlichen Investment-Bankern, immer höhere Gewinne abzuschöpfen, finanziert durch kostenloses Geld und geringen Eigenkapitaleinsatz. Die Entwicklung sorgt am Jahresende zur Rechtfertigung neuer Rekordboni. Die damit verbundenen Risiken hinterfragt bei spielender Musik niemand. Weder interne Kontrollmechanismen noch Regulatoren stellen zur rauschenden Party Fragen.

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Kritische Stimmen tauchen dagegen bei Steuerhinterziehung im traditionellen und nahezu risikolosen Wealth Management auf, welches neben dem Investment Banking eine Nebenrolle einnimmt und allenfalls der Imagepflege dient.

Im Gegensatz zu dem Musterknaben Wealth Management, das sich der Hebeleffekt von Finanzinstrumenten weniger zu Nutze machen kann, verzaubert das Investment Banking die Profiteure – in ihrer Gier nach Geld, Macht und Ansehen.

Warren Buffett bezeichnete die Derivate-Instrumente der Finanzindustrie als Massenvernichtungswaffen. Seit Jahrzehnten schlummernd, gut versteckt und gelagert in den dunklen Kellern der US-Grossbanken sowie der Credit Suisse und der UBS. Keines dieser Häuser öffnet gern ihre verstaubten Hintertüren, da die Gefahr einer Detonation durch Aufdeckung von Illiquidität zu gross wäre.

Kopf an Kopf misst sich das Gefahrenpotenzial der Schweizer Grossbanken verglichen mit den anderen Finanzinstituten. Konsolidiert dürften die beiden Banken UBS und CS der Deutschen Bank, die 54 652 083 000 000 Dollar an Derivativen bilanziert, sogar voraus sein.

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Das wahre Ausmass verdeutlicht sich im Vergleich zur Wirtschaftsleistung der Schweiz und Europa. Mit einem Vielfachen des BIPs lässt sich im intransparenten Derivategeschäft Geld verdienen; sehr viel Geld, so wie dies die vergleichsweise kleine Leonteq und andere Investmenthäuser mit ihren stolzen Gewinnen immer wieder aufs Neue beweisen.

Die sprudelnden Einnahmequellen sind gefährdet, sobald die Derivate-Dominosteine zu wackeln beginnen – und sie hätten bei einem Zusammenbruch ungeahnte Konsequenzen auf Gewinn und Stabilität der Finanzinstitute und somit das ganze System. Genau deshalb müssen Eventual-Risiken wie Finanzkrise oder Griechenland mit allen Mitteln verhindert werden.

Ein relativ kleiner prozentualer Verlust auf den riesigen Derivatepositionen hätte für die globalen Finanzinstitute analog 2008 gravierende Ausfallrisiken zur Folge. Vor diesen sogenannten „Tail Risks“ fürchten sich die Banken-CEOs.

Nach der Finanzkrise 2008 lösten renommierte Banken, die gigantische Verluste erlitten und in der Folge Staatsrettungen nötig machten, Anti-Wallstreet-Bewegungen aus. Deren Chefs standen da als die grossen Buhmänner, nachdem das Derivate-Königshaus Lehman Brothers detoniert war.

Oswald Grübel und Peter Wuffli, welche die Warnsignale korrekt interpretierten oder einfach Schwein hatten, hatten kurz vor der Implosion den Hut genommen. Steht die nächste Finanzkrise vor der Türe, werden die gegenwärtigen CEOs das Nachsehen haben; ungeachtet allfälliger früherer Glanzleistungen.

Kommentar eines IP-Lesers im Herbst 2015:

I thought Deutsche Bank was bad, but today I looked at Credit Suisse annual report of 2014.

All I can say is

THIS. WON’T. END. WELL.

Please anybody correct me if I got something wrong

https://www.credit-suisse.com/media/cc/docs/publications/annualreporting…)

I didn’t read the whole document, but first looked at the largest amounts in CHF-terms. If I didn’t miss anything, by far the largest amounts are the “notional amounts” of derivatives, The total amount (in Trading) is 51 trillion CHF (= 51’000’000’000’000 CHF?) p.304. A bit further down in the report I read that the notional amounts are given „as an indication of the volume of derivative activity within the Group“. So this is an indication of the order of magnitude (on December 31st 2014?), could be 10 trillion more at times, or 10 trillion less?!? And then further down, I read that some of derivative contracts apparently don’t need to be disclosed at all (under US GAAP, surprise, surprise!), if some conditions are met.

Next, we are to believe, that the “fair value” of those gigantic risks are not the notional values, but the positive and negative replacement values “the amount receivable from or payable to the counterparty if the derivative transaction were to be settled at the reporting date“ or something like the cost to re-enter into the same bet if the counterparty defaults or the cost to close the position on 31st of December 2014. This doesn’t make much sense to me at all: If a company owns a building and a shareholder wants to know the biggest potential damage a fire could cause, I would certainly not report it as the cost of buying fire insurance. Or put differently: A roulette player in the casino puts 100 CHF on 36 and he reports the fair value of his bet is 100 CHF, although he hopes to win 3’500 CHF with the bet (= buying to open a put or a call option?). Even more striking: The casino takes the 100 CHF bet and reports the maximum risk is 100 CHF although the casino could potentially lose 3’500 CHF (= selling a put or a call option to open?).

But then even how are the “fair values” determined: They are „calculated“ according to different levels (page 323):

– Level 1 means if I there are actually prices out there at a certain date (more or less correct?) –> less than 1% of the derivatives fall in that category

– Level 2 means there is no price but something similar is taken instead or “any other” input is available (sounds quite fuzzy) –> about 98% of the derivatives fall in that category

– Level 3 means the value is essentially made up („reflect the Group’s own assumptions“) –> less than 1% fall in that category

But what remains one of the big unknowns is: How much leverage is behind all those bets, especially the Level 2 and Level 3 ones?

After this massive apparently legal (!) accounting gimmick, the next hammer hits me. These “fair value” amounts, two orders of magnitude smaller than the notional amount are not the final relevant values in the balance sheet, they are further reduced by “netting”. We read: „Derivative contracts are reported on a gross basis by level. The impact of netting represents legally enforceable master netting agreements“. And „Netting agreements are contracts between two parties where under certain circumstances, such as insolvency, bankruptcy or any other credit event, mutual claims from outstanding business transactions can be offset against each other. The inclusion of a legally binding netting agreement reduces the default risk from a gross to a net amount“.

This means that since Credit Suisse has bilateral contracts potentially reducing credit risks „under certain circumstances“ (can those contracts be enforced? under which jurisdiction? has this process ever been legally tested?), only a small fraction of the so called fair values are shown on the balance sheet. Of the original derivatives position of 50 trillion, 38 billion remain on the assets side and 37 billion on the liabilities side. Four orders of magnitude less. Then I am not sure, I didn’t check in detail but how does this feed into risk-weighted assets under Basel III regulations, which is again about a third of the assets on the balance sheet and the capital to be held against those which is maybe 10% of those risk weighted assets?

Does this mean that the value of capital Credit Suisse has to hold against derivatives is five orders of magnitude smaller than the notional amounts of the derivatives?

How THE FUCK is this even legal?

As I said. This won’t end well. Run for cover!

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21 Kommentare zu “50 980 000 000 000, die Derivate-Bombe mitten im Herzen vom Paradeplatz

    • Der oben stehende „Kommentar eines IP-Lesers im Herbst 2015: “ (basierend auf der Lektüre der CS-Jahresberichts) bestätigt die absolute Grössenordnung.
      Der Dreisatz hinsichtlich „Mondeinheiten“ benötigt eigentlich nicht sehr viel mehr Know-how aus glücklichen Chindsgi-Tagen.
      Es folgt, dass die o.g. 60 Billionen („trillions“) – Bombe und die u.g. Geldstangenhöhe zutrifft.

      Aus der Rückfrage von Adam Riese schliesse ich, dass erst eine Visualisierung und Darstellung in Proportionen zu einem Aha-Effekt führt. Umgekehrt schliesse ich aus der Rückfrage von Adam Riese, dass (unter der Annahme seiner Zugehörigkeit zum Finanzkuchen) zahlreiche Finänzler eher wenig Ahnung bzgl. der Gesamtrelevanz (und Destruktivität) ihrer Branche haben.
      Es ist halt schon so, dass rein numerische Angaben wenig Auswirkungen auf das Bauchgefühl hat, räumlich grafische (proportionale) Darstellungen umso mehr.
      Hmm, würde mich reizen, die Billionenströme (fiat money und globale Plünderung) in Sankey-Diagrammen zu fassen.

      Ok, aber anderseits ist die Höhe der 1-Fränklerstange von 50 Millionen km so brutal viel auch wieder nicht: man wähle nur die die Einheit Lichtjahre, bemühe einen der vielen Online-Rechner und erhält komfortable 5 Mikro-Lichtjahre.
      Lumpige 5 Mikro-Lichtjahre! Da können sich die steuererretteten(und geständigen) Organisationen durchaus mal verzocken. Sind ja nur 5 Mü! Das zahlen unserer Kindeskinder doch locker wieder zurück.

      Schon klar, dass so ein ironischer und blumig-bildlicher Kommentar nicht jedermanns Sache ist, aber die Tragödie ist zu real, als dass sich alle auf unberührenden Trockensprech verpflichten lassen müssten.

  1. Wenn ich als Branchenfremder etwas Aufmunterung benötige, schaue ich kurz bei IP vorbei. Danach fühle ich mich öfters so richtig gut.
    Zum Zockerbetrag: Wenn ein 100er-Nötli etwa 0.1mm dick ist, machen 1000CHF etwa 1mm aus, somit 1000’000 CHF also 1m, die ganzen 50’980’000’000’000 CHF entsprechen also einem 100er-Noten-Bigeli von 50’980 km Höhe.
    Mit 1-Frankenstückli (vereinfacht mit 1mm Dicke angenommen) kämen wir auf eine Geldstange mit rund 50 Millionen Kilometer Höhe. Bei einer ungefähren Mondentfernung von 300’000 km wären das etwa 167 Mondentfernungen Zockergeld für eine einzige (nachweislich geständige) Org.
    Also ich würde vorschlagen, in der Finanzbranche Mondeinheiten einzuführen. Dann wird das Auge auch nicht von den vielen Nullen irritiert.

  2. Sind da bereits geschlossene FX Forwards von Kunden die noch einige Wochen/Monate laufen auch dabei? Das würde auch erklären weshalb der Grossteil Zinsgeschäfte sind. Falls dem so ist, sehe ich das Problem nicht, da kein Gegenpartei-Risiko.

  3. Ein Hauptproblem der Deutschen Bank ist, dass niemand genau weiß, wie gesund sie ist. Ihre Bilanz, vollgepumpt mit Derivaten, die wiederum mit Derivaten finanziert werden, ist selbst für ausgefuchste Experten schwer durchschaubar.

    Ein Hedgefonds-Manager spitzte das einmal auf die Bemerkung zu, vermutlich verstünden selbst die Deutsche-Bank-Manager ihre eigene Bilanz nicht.

    http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Wie-gesund-ist-die-Deutsche-Bank-article16982941.html

  4. Pingback: Anonymous
  5. Da die Positionen im Derivategeschäft ausgeglichen sind, stellen diese Postitionen tatsächlich solange kein Risiko dar, als alle Teilnehmer am Handel in der Lage sind, ihren Verpflichtungen aus diesen Geschäften nachzukommen. Bereits der Ausfall eines relativ kleinen Players kann jedoch das Kartenhaus zum Einsturz bringen. Dass das geschehen wird, ist absehbar. Deshalb wollen auch weltweit beinahe alle Länder das Bargeld abschaffen. Ohne Bargeld ist kein Bankrun mehr möglich.

    Fairer wäre, jetzt bereits einen geordneten Kollaps herbeizuführen. Dazu muss das alte Geld seinen Wert komplett verlieren und alle Schulden werden gestrichen. So wie Island das gemacht hatte. Denn die Situation in unseren Ländern ist derjenigen von Island äusserst ähnlich. Als Konsequenz, um die Not der geprellten Bevölkerung zu lindern, muss dann natürlich zwingend das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt werden.

    Banken, die in den Derivatehandel verwickelt sind, ist die Banklizenz zu entziehen. Solche Banken sind dem Spielbankengesetz zu unterstellen.

    • @Silver Gallo, finanzieren kann man das indem sämtliche Roboter, Computer, Scanner bzw sämtliche technische Geräte welche Arbeitsplätze ersetzen mit Sozabgaben belastet werden. Dann den pauschalbesteuerten Steuerschmarozern den Hahn zudrehen. Und gerechte Steuern einführen. Statt die Arbeitsleistung den Konsum besteuern. Oder falls es bei der Arbeitsleistung bleibt, all denen die Millionen Boni einstreichen (gemäss deren Definition aufgrund ihrer „Arbeitsleistung“ verdient) oder Saläre in Millionenhöhe abzweigen mit demselben Steuersatz belegen, der auch der ALV Bezüger hat. Kurz: Progressionen abschaffen. Und weil es keine Sozhilfe etc mehr gibt (dafür Grundeinkommen) kann man auch die sogenannten Subventionen für Landwirte abschaffen. Ich bin davon überzeugt, dass so das bedingunslose Grundeinkommen zu finanzieren ist. Aber alle unsere ach so visionären Politiker sind schlicht nicht willens (und auch Intelektuell nicht in der Lage) auch nur eine Minute lang darüber nachzudenken. Schade. Aber es gilt ja nur das Ziel für unsere Politiker, möglichst wenig für die Bürger des Landes zu tun. Wichtig sind Steuergeschenke an die Wirtschaft und das „in den Arsch kriechen“ bei den Steuerschmarozern. Und weil eben nichts passiert, wird der sich abzeichnende Derivatecrash massive Umwälzungen in unserem System haben. Bis hin zu sozialen Unruhen, ja sogar zum Bürgerkrieg. Mir aber scheissegal, denn wer nichts mehr zu verlieren hat, kann sich zurück lehnen und zugucken wie das asoziale, menschenverachtende kapitalistische System zusammen kracht.

    • @hans gseh:
      meinen Sie „das asoziale, menschenverachtende kapitalistische System“, das es Ihnen erlaubt, Ihre wirren, frühkommunistisch-sozialistischen ideen auf öffentlich zugänglichen portalen zu publizieren, ohne befürchten zu müssen, vom staatsapparat verhaftet, gefoltert oder umgebracht zu werden, wie das in diversen Ihren idealen näherstehenden ländern mit sozialistischer regierung der fall wäre?
      echt, wachen Sie auf – es ist nie zu spät, etwas zu lernen! auch wenn man bei null anfängt.

  6. Bravo, ein sehr guter und extrem wichtiger Artikel. Die Derivatenblase sehe ich neben einem 3.WK als grösste Gefahr für die Schweiz und Europa, denn sie übertrifft ein vielfaches des Volksvermögens der Staaten. Wenn nur 10 Prozent der Derivate faul sind – ich vermute es sind mind. 25% dann kracht es aber richtig.

    Ich vermisse die genaue Zahl der Derivaten der UBS.

  7. In welcher (welchen) juristischen Entität(en) innerhalb des CS-Firmengeflechts werden diese hier wohl konsolidierten Derivatepositionen gehalten? – Vielleicht sollten auch FDRNY, SEC und FSA die Dinge etwas genauer unter die Lupe nehmen.

    • LLC’s, Partnerships, Foundations, Trusts, Stiftungen aber garantiert, alle unversteuert + offshore, also in Dubai, Curacao, Bahamas, Marshall Islands, Panama, Guernsey, Jersey, British Virgin Islands … + 19 weitere Mickey-Mouse Steueroasen und deren Registered Agents, während Compliance Abteilung auf „Slim-Modus“ gehalten wird und der oberste Legal-Counsellor (möglicherweise) mit-abkassiert.

  8. http://www.armstrongeconomics.com – RECHT HAT ER!

    About 82 percent of the derivatives market in the United States relates to the interest rate derivatives. This reflect the real Debt Bubble that is brewing. Why did the banks need to repeal Dodd-Frank and the Volcker Rule to get taxpayer backing for their losses again? One need not look beyond the oil derivatives. The bank expected oil to rise, not fall. They are on the other-side of the hedging by oil companies. What exactly is their risk in energy can be very difficult to determined. Oil Derivatives is but a tiny fraction of the share of the 280-trillion dollar derivative market. It is not enough to trigger a financial crisis 2.0 just yet. However, a year-end closing below $57 will set in motion a cascade effect. How, this will start to impact the Credit Default Swaps in debt. Why? The Middle East, Russia, and many other nations rely upon energy revenue. As that revenue collapses, we will see more and more problems emerge in the interest rate sector. Keep in mind that this is by no means an exclusive US banking problem. The money-center banks in Britain, Germany and Switzerland are also exposed since they followed the lead of New York

    The “danger” comes in when derivatives are abused by banks who leverage themselves through the ceiling all out of greed with other people’s money. Whatever degree of leverage you allow, you must also understand that the leverage will reverse in a contraction against you. Hence, if you allow 10:1 leverage $1 million will control $10 million in fact, but during a decline where the market falls by a normal 40% contraction you will lose $4 million leaving you out-of-pocket by $3 million assuming the magnanimous banks work for free.

    The system is imploding BECAUSE government has historically acted in its self-interest and never for the people just like the EU Commission need not listen to anyone elected. The system is imploding BECAUSE of the debt that these people borrow year after year with no intention of paying anything back and when they fear they cannot pay the bankers, they raise taxes and blame you for cheating them. Don’t be absurd. It could never be them as they insist. This has nothing to do with DERIVATIVES – it is POLITICIANS and their complete fiscal mismanagement of the state.

  9. Der leiseste Zweifel an der CS im Bankensystem und sie ist bankrott. Urs kann dann noch das Licht ausmachen. – Leider sind dann auch die Schweiz und die schweizer Wirtschaft pleite und die SNB wird hilflos dastehen.

    • CS ist genauso sehr pleite oder nicht pleite, wie alle anderen grossen Investmentbanken dieser Welt. Je mehr Nullen in der Bilanz, desto systemrelevanter, will heissen: TOO BIG TO FAIL. Ergo, die Politik kann die Banken nicht hops gehen lassen, weil sonst das absolute Chaos und Krieg drohen – und das will schliesslich niemand. Also wird weitergewurstelt bis zur völligen Schmerzbefreiung der Völker in unserer ach so zivilisierten Welt!

    • @meyer

      Genau so ist es. Das geht solange bis das brot 1 mio kostet. Konkurs sein ist das business model einer bank mit fractional banking

    • Who cares, Urs und seine Mannen übersiedeln dann nach Nahost und fröhnen in Dubai dem Goldspiel. Das Züri Filmfestival bietet jährlich die Gelegenheit in der alten Heimat vorbei zu schauen und mit eigenen Augen zu sehen, welchen Schlamassel die eigene Unfähigkeit hervor gebracht hat.