Welche Bank wähle ich? Und kann ich ihr vertrauen?

Um mit Aktien zu sparen, brauchen Sie eine Depotbank. Diese kauft die Aktien in Ihrem Namen und bewahrt sie für Sie auf – als Ihr Eigentum. Selbst wenn die Depotbank in Konkurs geht, gehören die Aktien weiterhin Ihnen.

Eine Aktienanlage ist deshalb sicherer als ein Sparkonto, dessen Werte der Bank gehören. Doch die Wahl der richtigen Depotbank ist gar nicht so einfach, denn die meisten Kandidaten sind ausserhalb des Fachpublikums praktisch unbekannt: Swissquote, 2+, Saxo, Strateo.

Zum Glück sind im Internet Brokervergleiche zu finden, bei denen die verschiedenen Depotbanken gegeneinander geprüft werden. In unserer Expressanleitung finden Sie einige solcher Vergleichs-Websites.

Wer auf einen bekannten Namen vertrauen möchte, entscheidet sich für PostFinance. Auch 2+ und Strateo sind zuverlässige Anbieter, und Fortgeschrittene, die es technisch etwas anspruchsvoller mögen, schauen sich einmal Interactive Brokers an.

Sehen Sie in unserem Video, wie ich dem Osteopathen und Aktienneuling Michael Stadler den Sachverhalt erkläre.

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5 Kommentare zu “Welche Bank wähle ich? Und kann ich ihr vertrauen?

  1. Die meisten Leute
    werden nur deswegen nicht reich,
    weil sie vor lauter Arbeit
    keine Zeit zum Geldverdienen haben.

    Jimmy Durante
    * 10. Februar 1893 † 29. Januar 198

    • Die meisten „reichen“ Leute haben vergessen, um was es im Leben an und für sich gehen würde. Und diejenigen, die nicht „reich“ sind, streben nach Vergessenheit…

      Die im materiellen Sinn reichsten Personen sind oftmals die geistig ärmsten, und meinen Ihr geistiges Defizit mit materiellem Reichtum und Ruhm ausgleichen oder überdecken zu können…

      Visionär
      * April 1970

    • @Visionär:

      Aus persönlicher Betroffenheit:

      Vor 25 Jahren habe ich mich – noch nicht so vermögend wie heute – ungleich wohlhabender gefühlt, weil damals klar war, daß es in Zukunft für alle nur besser werden wird.

      Inzwischen bedeutend wohlhabender, fühle ich mich jedoch gar nicht so reich, weil zumindest für Europa klar ist, daß es in Zukunft wirtschaftlich eher wieder den Berg hinunter geht.

      Für mich persönlich nicht, der vergleichbar wie ein Fettauge in der Suppe obenauf schwimmt und von zukünftigen Krisen profitieren wird.

      Aber allein schon die Aussicht, daß zukünftige Krisen zur Vermögensbildung profitabler sein werden als der allgemeine Fortschritt in Gesellschaft und Technik zeigt, auf welchen Holzweg sich der Westen insgesamt begeben hat.

  2. Nach meiner eigenen Erfahrung sind schweizer Broker und Depotbanken auch für Inländer recht teuer:

    http://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=31001

    Insofern lohnt es sich für Schweizer, in Deutschland eine Depotbank zu suchen. Ein weiterer Vorteil einer deutschen Geschäftsbank (Deutsche Bank AG, Commerzbank, Unicredit AG, etc.) ist, daß diese zusätzlich zur EU – Einlagensicherung bis TEUR 100,0 eine eigene Sicherungseinrichtung betreiben, die Guthaben quasi vollständig schützt:

    https://bankenverband.de/was-wir-tun/einlagensicherung/sicherungsgrenze-abfragen/

    Wer zusätzlich einen Wertpapier – Lombardkredit einsetzt bzw. benötigt, ist günstig bei luxemburgischen Banken aufgehoben:

    https://www.nordlux-vm.lu/anlageberatung/kredite/

    Die luxemburgischen Banken sind darauf eingerichtet, ausländische Kunden bei der steuerlichen Deklaration bzw. Erstattung von Verrechnungssteuer zu unterstützen.

    Was ich nicht weiß ist, ob deutsche Banken vergleichbar wie schweizer Banken für Ausländer erhöhte Gebühren erheben. Luxemburger Banken tun dies beispielsweise nicht und verlangen von ihren internationalen Kunden dieselben Gebühren.

    • Letztlich machen es die Schlauen so:

      In einer wirtschaftlichen Krise, wenn der Yen – Kurs niedrig ist, wird ein Yen – Kredit aufgenommen.

      Dieser wird in US – Dollar oder Euro getauscht und damit unterbewertete Vermögensgegenstände in Europa und den USA erworben.

      Nach drei bis fünf Jahren, wenn sich der Konjunkturzyklus dem Ende zuneigt wird desinvestiert und der Yen Kredit zurückbezahlt.

      Da zu diesem Zeitpunkt der Yen – Kurs höher ist als zur Kreditaufnahme hat man trotz Zinszahlung noch etwas am Yen – Kredit verdient.

      Beispiel:

      2012 – 100 Yen Kredit werden aufgenommen und für 100 Yen / Euro in einen (1) Euro umgetauscht.

      2018 – 100 Yen Kredit müssen zurückbezahlt werden. Bei aktuell 133 Yen / Euro sind dafür EUR 0,75 notwendig, die verbleibenden EUR 0,25 sind Gewinn bzw. 25% Rendite aus der Kreditaufnahme abzgl. lächerliche Zinsen von ca. 1% p.a.

      Zzgl. der Rendite aus den Investitionen (Unternehmensbeteiligungen, Anleihen, Immobilien, etc.).

      Aus diesem Umstand wertet der japanische Yen in wirtschaftlich schlechten Zeiten auf (wie zuletzt von Mitte 2015 bis Mitte 2016 wegen Rohstoffbaisse und Brexit), weil international viele dergestalt investieren.