Stunde der Not kommt rascher als erwartet – dann wird Martullo-Blocher Landesmutter

Der Jubel in der Schweizer Provinz war wesentlich grösser als in den urbanen Zentren der Schweiz, den Metropolen Zürich, Basel und Genf-Lausanne. Von einer grossen Wahl sprach niemand.

Die beiden neu gewählten Schweizer Bundesrätinnen stellen sich als klassische Vertreterinnen der national orientierten B-Schweiz heraus, während die A-Schweiz der global orientierten Unternehmen und Organisationen mindestens vorläufig leer ausgeht.

Die Beurteilung des erneuerten Schweizer Bundesrates bringt deshalb ein klares Ergebnis hervor: eine 3 (befriedigend) für Anliegen der nationalen Politik, eine 4 (ungenügend) für Anliegen der internationalen Politik der Schweiz.

Ausschlaggebend dafür ist die Wahl der St.Gallerin Karin Keller-Sutter, die sich noch während der Kandidatur für den Bundesrat vom Rahmenabkommen mit der EU distanzierte.

Kein Wunder: Der Erste, welcher sie nach ihrer Wahl umarmen durfte, war Paul Rechsteiner, SP-Ständerat und langjähriger Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Die neue Mitte-Links-Koalition zwischen FDP und SP verzeichnete ihren ersten Erfolg.

Ohnehin ging es in diesen Ersatzwahlen, wie es die Berichterstattung der Medien bestätigt, mehr um eine Innerschweizer Form des Geschlechterkampfes, wo die Gender-Zugehörigkeit eine grössere Bedeutung erhielt, als sie es verdient.

Mit grosser Sicherheit ist dies auch die Folge der Aufmerksamkeit zahlreicher Journalistinnen, die, feministischen Anliegen geneigt, dem Gender-Faktor in der Politik eine übergrosse Bedeutung zumessen. Vielerorts lobten deshalb schreibende Frauen andere nur sprechende Frauen, weshalb der einst dominierende maskuline Faktor in diesem Wettbewerb keine Chance mehr hatte.

Neben dem Gender-Faktor war der Brückenbauer-Faktor das andere bedeutende Element dieser Wahlen. Keine Kandidatin wollte Fundamentales bieten, sondern Brücken zwischen den polarisierten Fundamenten schlagen.

Die beiden Verlierer waren Albert Rösti, der Präsident der SVP, der sich, ebenso wie Gerhard Pfister, der Präsident der CVP, für die Urnerin Heidi Z’graggen stark gemacht hatte. Ihre beiden Fraktionen entschieden sich für die vitalere, besser vernetzte und besser beratene Oberwalliserin Viola Amherd, die sich nach der Wahl sofort den Titel der Landesmutter zusprach.

Gegen diese zupackende Argumentation kam Heidi Z’graggen so wenig an wie schon zuvor die Basellandschaftlerin Elisabeth Schneider-Schneiter, die sich früh auf eine aussenpolitische Positionierung festgelegt hatte.

Und nun?

Die Schweiz ist im Begriff, was nicht alle glauben mögen, sich in Brüssel gewaltig den Kopf anzuschlagen, weil die EU stärker ist, als die Schweizer Öffentlichkeit dies wahrhaben möchte. Der Aberglaube, die EU samt Euro würden demnächst zusammen brechen, beflügelt auch den neuen feminisierten Bundesrat.

Als „Häuflein der sieben Aufrechten“ (Gottfried Keller), angeführt von der vaterländischen St.Gallerin Keller-Sutter, wollen die standhaften Eidgenossen beider Geschlechter nun der Welt den Meister zeigen.

Das ist „Le soleil trompeur“, wie es in einem einst berühmten russischen Film über die Stalin-Zeit hiess. Das schreckliche Ende naht, wohl rascher als erwartet.

Sind unsere Bundesräte, angeführt von Bundespräsident Ueli Maurer, international satisfaktionsfähig?

Vor uns liegen elf Monate grosser Wirren: Wahlen in Zürich und anderen Kantonen, im Herbst Neuwahlen in den National- und Ständerat. Die Grünen sind auf dem Sprung, die CVP von Gerhard Pfister unter die 10%-Grenze zu drücken. Die SVP sucht einen Weg, die 30%-Marke zu erreichen, oder besser noch zu übertreffen.

Der neue Bundesrat hat 8 bis 10 Monate Zeit, um seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Wenn dieses nicht gelingt, wenn „Not am Mann“ gemeldet wird, steht Bundespräsident Ueli Maurer für den Rücktritt zur Verfügung. Das wird die Stunde von Magdalena Martullo-Blocher sein, die, wie sie sagt „Nur in der Not das Land retten will.“ Diese Stunde wird rascher als erwartet kommen.

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56 Kommentare zu “Stunde der Not kommt rascher als erwartet – dann wird Martullo-Blocher Landesmutter

  1. Lieber Stöhlker,
    Wenn die EU in ihrer heutigen Form zerfallen sollte ist das sicher kein Grund zum Jubeln für CH. Es ist fast so wie bei Pensionskassenpleiten, es leiden alle darunter, damit auch die CH. Was solls, die Bevölkerungen Welkriegsländer 14/18 + 39/45 haben 2 x fast alles verloren, CH auch aber weniger, weil wir nicht ganz im selben Zug sassen.

  2. @Frank Blunt: Ich bin aus Basel, wir haben 1992 Ja gesagt zum EWR. Wir leben immer in Europa, täglich. Das Nein war der Anfang vom Aufstieg der SVP und ihres anhaltenden Anti-EU-Kurses. Diese Politik bekämpfe ich. Das Friedensprojekt Montan-Union, EWG, EU ist seit 70 Jahren Garant für Wohlstand in Europa. Der Rest ist Polemik und Populismus von verantwortungslosen Leuten.
    ‚Pleonasmus‘ – bitte Duden konsultieren…….
    Wir erleben gerade in UK die ultimativen Konsequenzen eines falschen Nationalismus, das Lehrstück gilt auch für die Schweiz.
    Wenn Sie Sympathien haben für Salvini, Strache, Le Pen, Orban etc – dann ist mein Beitrag wohl vergeblich !

    • Sie repräsentieren exakt die Meinung, die dank gezielter Manipulation und Irreführung durch die Mainstream-Medien, genau in dieser Form gewollt ist.

      Glauben Sie wirklich es ist das Ei des Kolumbus, wenn man das Leben als solches und die gesamte Gesellschaft dem Profit für ein paar ganz wenige Superreiche unterordnet?

      Was denken Sie, woher rührt das, dass heute viele Menschen – auch ganz Junge z.T – unter Depressionen, Burnout, etc. leiden? Könnte es evtl. sein, dass bei allem Wohlstand, bei (angeblich) guter Bildung und Vorbereitung auf das Berufsleben, und dem von allen angestrebten Leben als Arbeitssklave und Konsument, andere wichtigere Dinge des Lebens auf der Strecke geblieben sind?

    • „Das Friedensprojekt Montan-Union, EWG, EU ist seit 70 Jahren Garant für Wohlstand in Europa.“
      Somit wäre wirklich alles gesagt!
      Dass Sie aus Basel kommen, dafür können Sie nichts. Für Ihr Ja im 1992 schon eher. Dass Sie aber seither nichts dazugelernt haben und an diese monströsen Gebilde à la EU glauben, ist traurig.

      Fragen Sie doch mal die Griechen, was Ihnen die EU gebracht hat (Tip: „Adults in the room“ von G. Varoufakis“) oder einen Ruander, was er von der UN hält („Shake hands with the devil“ von Romeo Dallaire).

      Und sonst träumen Sie halt weiter von rosa Einhörnern, hellblauem Feenstaub und glitzernden Wölkchen im friedlichen Paradies der EU, wo alle Elfen friedlich über Weihnachtsmärkte schlendern und sich alle gegenseitig fest lieb haben! Frohe Festtage!

  3. Weiser Artikel von Prof. R. Eichenberger in „20 Minuten“ :
    „Die Konfrontation mit der EU können wir uns leisten“
    Eigentlich logisch, wenn die Nettoempfänger Ungarn & Co.
    sich laufend Konfrontationen leisten können.

  4. @Frank Blunt: Wer keine Argumente hat, wird eben persönlich. Meinen Namen dabei zu besudeln, na ja, ich kann’s verschmerzen, Ihr Duktus entspricht dem Mainstream der neuen Proletarier-Generation.

    • Nun, Hr Bitterlin, Sie mögen verzeihen, aber wozu hätte ich denn Argumente liefern sollen?
      Zu Ihrem Pleonasmus: „Die CH ist seit 1992 der am längsten dienende Anti-EU-Basher.“ Öhhmm??? Wie jetzt?!?
      Oder eher zu Ihrem stilvollen Elaborat über Dritte, die „labern“, einem „Hype“ folgen oder ganz einfach „Populisten“ oder „Proletarier“ sind ?

  5. Stöööhlker, wie lange leben Siejetzt inder Schweiz? Schon sehr, sehr lange und Sie verstehen uns immer noch nicht! „Machet den Zuun nit zu wiit!“.

    • Bruder Klaus, das sehe ich wie Sie. Bei allem Verständnis für die auch Stöhlker zuzugestehende Zuspitzung in Beiträgen, es ist wohl schon so, dass der scharfzüngige Zolliker, seine intellektuelle Pickelhaubenmentalität nie ganz wird ablegen können, auch wenn er immer wieder ins fast anbiedernde „wir Schweizer müssen..“ verfällt. Es ist wahlweise sympathisch oder penetrant, aber immer irgendwie fremd, als könnt er 120 Jahre alt werden..aber der Charakter des keltischgeprägten Deutschweizers ihm auf alle Zeit fremd bliebe.

    • @ Bernhard Ecklin

      was verstehen Sie denn unter „intellektuelle Pickelhaubenmentalität“. Können Sie das etwas ausdeutschen? Es sind halt nicht alle so intelligent wie Sie.

  6. Die EU zerbröselt halt doch.UK weg ist eine sehr starke Schwächung der EU, auch in politischer Hinsicht.Das Duett Frankreich Deutschland wir in Frage gestellt durch die neue Hanse (8 starke Länder, inkl. Nicht EU Länder,zusammen stärker als Frankreich allein),Italien kaputt, Spanien Portugal insignifikant, was bleibt dann noch?Ein ewig krankes, nicht gesundendes Frankreich zusammen mit der überstarken Lokomotive Deutschland, kriegt alte Krieg mit UK.Frenchies sind nachtragend, kleinlich, arrogant und daneben Petit bourgeois.Das Forteresse sind 35’000 sture Bürokraten – bis die Gelbwesten nach Brüssel kommen.

  7. Wieder einmal schwurbelt der Möchte Gern Schweizer Stöhlker, der sich mit der Zolliker FDP anbiedert, seinen politischen Nonsense daher. Martullo Blocher, das Herrliberger Schlachtross mit dem weltbekannten Video von 10 vor 10, wo sie die dümmliche und stupide Unternehmenskultur von Ems Chemie zeigt „“you dreamer, you“…..hat keinerlei Chancen auf einen Bundesrat. Sie kopiert das dümmliche Redeverhalten von CB („Albisgüetli Vortragsstil“ und Teleblocher), nur hat sie nie das Format des abtretenden SVP „Denkmals“ CB. Schade, dass IP diesem ewiggestrigen deutschen Besserwisser und Oberlehrer Platz gewährt für seine geistigen Tiefflüge.

    • Wieso nicht? Mit Blocher-Martullo hätte der BR ein echtes Schwergewicht in seinen Reihen. Ein Gewaltskaliber, welches mit den weltgewandten „Seven sinking steps“ in Brüssel, wo es Dreamer und Trinker gibt, megatonnenmässig einschlagen würde. – Stellt sie Euch als Bundespräsidentin vor, wie sie im Hosenanzug die Ehrenkompanie (die armen Kerle, die strammstehen müssen!) abschreitet. – Satire pur.

  8. Lieber Herr Stöhlker
    Wenn Sie Gottfried Kellers wackeres „Fähnlein der sieben Aufrechten“ zu einem armseligen „Häuflein“ degradieren, tun Sie dem Dichter und Staatsschreiber mit Ihrem falschen Zitat auch im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr unrecht.
    Neuen Schwung ins Parlament werden sicher die angekündigten Kandidaturen von Cedric Wermuth in den Stände- und von Kollegin Tamara Funiciello in de Nationalrat bringen…..

  9. Moderator: Geschätzte Damen, als ehemalige Bundesrätinnen verfügen sie über einen enormen Schatz an Erfahrungen. Welche Empfehlungen geben sie den zwei neuen Bundesrätinnen mit auf den Weg?

    Elisabeth K.: Unbedingt ein abhörsicheres Mobiltelefon mit einer anonymen Nummer verwenden!

    Ruth D.: Unheilige Allianzen bilden. Mit diesem Geniestreich konnte ich das Krankenkassen Obligatorium einführen. Alle profitieren: von den Ärzten über die Pharmaindustrie bis hin zu den Spitälern und Patienten.

    Moderator: Aber die Kosten sind doch förmlich explodiert?

    Ruth D.: Bundesrätinnen haben einen Zeithorizont von 10 Jahren. Was darüber liegt ist Sache der Nachfolger. Zudem kann man Zweifel sehr gut mit Sockenstricken ausräumen.

    Ruth M.: Beziehungsnetze pflegen und die Zeit danach planen. Mit meinen Verwaltungsratsmandaten und der Rente für Bundesräte komme ich ganz gut über die Runden.

    Micheline C.: Termine frühzeitig abmachen. Als Bundesrätin können sie viele neue und interessante Personen kennen lernen, bspw. Irans Präsident Ahmadinejad. Leider haben die Amerikaner Osama Bin Laden ermordet, bevor ich ihn treffen konnte.

    Doris L.: Flexibel sein. Diese Eigenschaft hat es mir ermöglicht, problemlos von der «Atom Doris» zur Energiewende Befürworterin zu wechseln.

    Moderator: Es gibt aber einige warnende Stimmen welche die Energiewende als nutzlos und gefährlich für unseren Wohlstand ansehen.

    Doris L.: Das sind alles Schwarzmaler und Ungläubige. Zudem sind diese in der falschen Partei: bei uns wird das «C» von CVP noch gelebt: wir glauben.

    Evelin W.: Auf seine Eigeninteressen achten. Täuschen und Lügen ist erlaubt. Schlussendlich heiligt der Zweck die Mittel. Mir ist es zu verdanken, dass die SVP gespalten wurde, das Bankgeheimnis nicht mehr existiert und die Schweiz mehr nach links gerückt ist.

    Moderator: Der Finanzplatz Schweiz leidet aber unter ihrer Politik, tausende von Arbeitsstellen sind verschwunden.

    Eveline W.: Richtig so, es hat mich schon während meiner aktiven Zeit extrem gestört, dass Banker mehr verdienen als eine Bundesrätin.

    Moderator: Besten Dank für ihre Empfehlungen. Eine letzte Frage: was war ihre grösste Leistung als Bundesrätinnen?

    Im Chor: Das wir Frauen sind!

    • Eveline W. an Parlament (NR):
      „Ich gehe davon aus, dass Sie sich bewusst sind, dass durch dieses Abstimmungsergebnis, das Sie eben erwirkt haben, die Namen der entsprechenden Kundenberater an die USA gemeldet werden müssen.“
      Grosses Schweigen bei den Bürgerlichen.
      Meinen: dies sei das kleinere Übel. Man könne dann den Schwarzen Peter immer noch dem Bundesrat anhängen. Und die SVP erwähnt dies immer noch, obwohl ihre Mitglieder damals dafür gestimmt haben. Und hängen den Schwarzen Peter gleich noch bei EWS an. Warum wohl?

  10. Ich hätte nichts gegen eine BRin Martullo-Blocher. Wenn sie in Bern ebenso erfolgreich wirkt wie in Ems, dann lieber heute als morgen. Ihr Vater wurde ja von einem christlichen Politiker nach 4 Jahren wegintrigiert und konnte sich wenig entfalten. Ob Frau M-B allerdings BRin werden will, dürfte sehr zweifelhaft sein. Und selbst wenn, kann es durchaus sein, dass wieder eine Berner Intrige geschmiedet wird zu ihrer Verhinderung. Man will dort nette, umgängliche Leute.

  11. Frauen als Anführerinnen eines Volkes findet man in der Geschichte der Menschheit nur sehr selten. Wenn ein Stamm von einem anderen Stamm erobert wurde, hat man als erstes die Männer getötet oder versklavt und danach die Frauen vor die Wahl gestellt, entweder das gleiche Schicksal wie ihre Männer zu wählen oder sich den neuen mächtigeren Herrschern um den Hals zu werfen. Frauen sind daher genetisch darauf programmiert den Schutz des Stärkeren zu suchen, um so die Überlebenschancen für sich selbst und ihre Nachkommen zu erhöhen. Darum erwarte ich von den Bundesrätinnen auch keinen „harten Kampf“ gegen die EU.

  12. Was soll der Müll mit der A- und B- Schweiz Herr Stöhlker. Wenn Sie das ernst meinen (ich hoffe nicht) dann sind Sie für mich ein Vertreter der C-Schweiz aka Papierli-Schwiizer.
    Gottlob kann ich nicht fremdschämen, mir käme ansonsten die Galle hoch.

  13. Klaus Stöhlker, der vor lauter Zeitungsartikeln die reale Welt nicht mehr sieht (Achtung sonst schlagen Sie bei der fünften Kolonne noch den Kopf an) ist als PFZ Befürwortender Proto-FDPler Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.
    .
    PFZ delenda est. Dann kommt der Rest. Ohne unnötig gekünstelte Emotionen.
    Wer den PFZ Knebelvertrag unterzeichnet hat, hat (wie beim Euro) genau gewusst was er damit erreichen will.

  14. Sehr geehrter Herr Klaus Stöhlker,

    Sie werden immer besser. Bravo!

    „Der Aberglaube, die EU samt Euro würden demnächst zusammen brechen, beflügelt auch den neuen feminisierten Bundesrat.“

    Ich stelle immer wieder fest, dass sehr viele Schweizer und Schweizerinnen ein Wahrnehmungsproblem haben, wenn es um die EU und unsere Beziehungen zur EU geht. Die EU (500 Mio Einwohner) ist die grösste und stärkste Wirtschaftsmacht der Welt. Sie generiert rund 25% des globalen BIP. Das BIP der EU ist rund 30 mal grösser als dasjenige der Schweiz! Sie ist in keinster Weise auf die Schweiz angewiesen. Auch die EU hat wahrgenommen, dass die Schweiz wirtschaftlich wesentlich weniger erfolgreich war in den letzten 25 Jahren. Deswegen herrscht bei der EU in keinster Weise Neid, sondern eher Verwunderung über die Faktenresistenz der Schweiz…lesen Sie auch Kommentare zu dem Beitrag von Prof. Carl Baudenbacher. Bei der EU herrscht grundsätzlich sehr viel Goodwill gegenüber der Schweiz. Allerdings ist auch die Geduld der EU irgendwann mal am Ende. Man hat keine Lust mehr wegen der Rosinenpickerei der Schweiz immer wieder derart aufwändige Verhandlungen führen zu müssen. Das EWR-Nein führte in eine selbstverschuldete Geiselhaft und das der Bilaterale Weg nur eine Zwischenlöschung ist wird immer deutlicher. Wir müssen endlich eine Europapolitische Debatte führen und die einzelnen Varianten offen diskutieren.

    Sehr geehrte Frau Villalon,

    das Argument mit den Zahlungen aus Brüssel ist nicht stichhaltig. Sehen Sie sich die Berechnungen an. Die Märkte wurden geöffnet für die westlichen Konzernen, d.h. von 1 EURO der nach Osten geht fliessen 89 Cent wieder in den Westen zurück. Alle profitieren von der Mitgliedschaft in der EU die Zulieferer in den Osten und Westen zum Beispiel. Italien ist das reichste Land in der EU. Konfrontieren Sie die Staatsverschuldung vs. Privatverschuldung. Sehen Sie sich den Leistungsbilanzüberschuss Italiens an. Die Wirtschaft bestehend aus Klein,- Mittelständischen Unternehmen ist grundsolide (Quelle: Eurostat und Istat).

    Ich weiss nicht, ob Sie der italienischen Sprache mächtig sind. Dazu ein Link mit Prof. Paolo Savona Europaminister der Regierung. Er widerlegt Punkt für Punkt mit Fakten und Zahlen die Myhten und Falschdarstellungen die in den kapitalabhängigen Medien herumgeistern.

    https://www.youtube.com/watch?v=M1tXbEtxmHE

    Die Forderungen der „Gelbwesten“ sind legitim. Als erste Handlung hat Präsident Macron ein Steuerentlastungsgesetz von 5 Mrd. durchgepeitscht. Ist alles Aktenkundig (Quelle: Assemblee Nationale).

    Ich Frage mich, wann wir mal friedlich auf die Strassen gehen? Es ist beschämend das der Schweizer einfach sitzen bleibt, obwohl offensichtlich ist das unser Land und unser Sozialsystem vor die Hunde geht – SNB, Altersvorsorge-Steuersystem-Immomarkt, Lobbys, Verschandelung der Landschaft, Alters,- und Kinderarmut.

  15. Die SVP muss mit dem voraussichtlichen Rücktritt von BR Maurer Ende 2019 mit 2 offiziellen Kandiaten kommen.
    Sicher wird eine davon Frau Martullo sein, schliesslich lebt die SVP Parteikasse von Ihren Beiträgen, was übrigens bei ihrem Vater nicht der Fall war. Der hatte es als Milliardär nie nötig die SVP zu finanzieren, dass machten mit Freude andere Firmen und Reiche wie z.B. die UBS mit Präsident Ospel.
    Wer steigt mit ihr ins Rennen, ein Mann wie Thomas Aeschi, der männliche Doppelgänger ihrer Ideologie und weder besonders beliebt noch besonders argmentativ in seiner politischen Überzeugung.
    Es kommt auf die Wahlresultate 2019 an. Die SVP verunglimpft die EU und den € als Fehlkonstruktion, dies genügt ihr als Wahlkampf-Parole. Der eigentliche Wunsch der SVP Chef-Familie ist eine Art „Singapore in the Alps“ aber ohne den lästigen Sozialstaat. Diese Modell muss sich aber gegen „Singapore on the Thames“ behaupten, ob dies gelingt ist ein andere Frage. Mein Gefühl sagt mir diese Modell des SVP Clan B. ist ein Chimäre.
    Im Gegensatz zur SP, gewinnt die SVP mit ihrer Ablehnung, des Rahmenabkommens keine Stimmen. Die Leute merken langsam, dass es der SVP nur darum geht, den Sozialstaat abzubauen und die Import-Monopole beizubehalten. Ebenso will sie den Konsumentenschutz zertrümmern und die Löhne niedrig halten, besondern die vom Mittelstand.
    Dieses Modell „Singapore in the Alps“ kann sie nicht öffentlich verkaufen, dass würde die Anzahl ihrer verängstigten Stammwähler deutlich reduzieren. Der Vater von Frau Nationalrätin M. hat mit der Ablehnung des EWR 1992 unserem Land schwer geschadet und wir hätten den ganzen Tam-Tam mit der EU nicht.
    Dagegen wir der SP ihre Ablehnung des Rahmenabkommens als Zeugnis zugunsten der kleinen Leute interpretiert und sie war auch für den EWR 1992.
    Die FDP wird in den Wahlen 2019 stark zulegen und goutiert als BR-Kandidaten weder Frau Martullo noch Herr Aeschi, dagegen wird sie die zukünftige Zürcher Regierungsrätin Frau Rickli akzeptieren.
    Wenn die CVP und die BDP im Kanton Graubünden zusammenstehen, ist die Wahl von Frau Martullo dort unsicher.

    • @Rolf Zach
      Sie übersehen den Wähler. Die SVP wird nicht von“ dass machten mit Freude andere Firmen und Reiche wie z.B. die UBS mit Präsident Ospel“ gewählt, sondern schlich vom Büezer & Bauern dem seine Zugehörigkeit und Bürgerschaft noch etwas ausmacht. Mit ihren „Firmen & Reichen“ gewinnen sie einen Blumenstrauss aber nicht 30 %.

  16. Das bezweifle ich. Ob wir noch eine weitere Dame brauchen ebenfalls. Ob wir eine weitere Dame vertragen – nein. Im Abstimmungskampf zur SBI hat die Dame eher eine ambivalente Haltung gezeigt. Wenn ihr Vater noch für Werte eintrat, bei ihr kennt man derartiges nicht. Sie steht für Shareholdervalue und ansonsten ist sie für nichts weiter bekannt. Sie mag eine gute Geschäftsfrau sein. Eine Landesmutter …???? Sie muss erst beweisen und sagen was sie will. Der Clan hat Milliarden gesammelt. Wozu? Will er Hodler bis zum Ende sammeln und dann eine weitere Galllerie der Nachwelt hinterlassen?

    Wenn die Dame höhere Anbitionen hat, muss sie jetzt liefern.

    • Die Dame vertritt in erster Linie die Interessen ihres eigenen Unternehmens.
      Die übrigen Interessen des Kantons Graubünden interessieren sie offenbar nicht sehr.
      Und wann befasst sich die SVP Schweiz mit den mittelständischen Themen wie Krankenkassenprämien und Besteuerung der Rentner (mit Eigenmietwert)?

    • @GR-Rentner:
      Es wäre auch eine miese Chefin, wenn sie sich nicht um die Interessen ihres Betriebs kümmern würde, oder?
      Die Interessen von GR sind nach den Erfahrungen mit dem Partei-Judas EWS und den Bauskandalen verständlicherweise etwas in den Hintergrund gerutscht.
      Bezüglich den von Ihnen angesprochenen Themen nur soviel:
      – Eigenmietwert: von HEV (im Vorstand keine SP-ler, dafür umso mehr SVP-Vertreter – https://www.hev-schweiz.ch/verband/hev-schweiz/vorstand/ )
      – KK-Prämien: beim KK-Obligatorium war die SVP als einzige dagegen – die Lügen der SP-Frau Dreifuss, wonach die Prämien bei Annahme sinken sollten, werden ja seit 25 Jahren von niemandem hinterfragt…
      – noch andere Fragen?

      Ich verstehe, dass es einem Bündner nicht passt, wenn der erfolgreichste Betrieb im Kanton GR von einer Zürcherin geführt wird, aber das sagt mehr aus über die Bündner als über die Zürcher…! (Steht GR eigentlich für „Grausam Rückständig“…?)

  17. @ Klaus Stöhlker
    Natürlich haben Sie das Recht alles zu kritisieren. Kritik ist auch nicht unerwünscht. Bei der letzten Bundesratswahl ging es ja auch nur darum dass die Damen gewählt werden, ob Kompetenz dahinter steckt spielt in der Gendergagawelt keine Rolle mehr. Das sich Frau KKS positioniert hat finde ich sehr gut. Einer muss ja irgendwann auch Stock und Reiter nennen. Und Frau Vilalon bringt das Dilemma auf den Nenner.

    Der Moloch EU ist der Zombie, das Monster. Er ist der Brückenkopf der „One World“ in Europa. Das Abstellgleis aller gescheiterten Opportunisten. Ihm gilt der Kampf.

    Es ist Zeit, das sich die Schweiz positioniert. Besser wäre es gewesen, die SBI wäre angenommen worden. Um es noch einmal zu verdeutlichen, es ging um SELBSTBESTIMMUNG. Das andere ist FREMDBESTIMMUNG. Das durfte im Vorhinein nicht einmal betont werden. Das Volk ist von den Mitte-links-parteien hinters Licht geführt worden. Aber das ist nun so.

    Es gibt sicher Argumente, die sie Herr Stöhlker und wir zusammen nicht kennen, die aber der Bundesrat kennt um das Rahmenabkommen zu verschieben. Da will ich Herrn Maurer ein Kränzchen winden. Jetzt schlägt seine Stunde. Jetzt kann und muss er zeigen und verteidigen was er all die Jahre gepredikt hat. Das Wissen hat er. Er muss als Präsident jetzt Lokomotive sein und die Schweiz durch die kommenden Wirren führen. Gemeinsam mit den Damen und Herren an seiner Seite. Jetzt wird sich zeigen, wer für was steht! Auf geht`s, wir haben nur zu gewinnen. Aber es muss erkämpft werden. Andernfalls werden wir unter die Knechtschschft gezwungen.

  18. Besten Dank Frau Villalon, für Ihre pointierte, äusserst treffende Analyse der Situation in Europa.
    Dass verträumte Ideologen vom Schlage eines Batzenklemmers noch nicht mal an mit Betonpollern und Stacheldraht abgeriegelten Weihnachtsmärkten – äh, sorry: in pc-deutsch natürlich: Wintermärkten (sollte es nicht gar Winter-Basare heissen???) – zur Einsicht gelangen, dass sich in den letzten Jahren die Fehlentwicklungen auf dem alten Kontinent akzentuiert haben, lässt nicht auf bessere Zeiten hoffen.
    Fact ist aber auch, dass wir mit der Wahl zumindest der des Deutsch nicht mächtigen Notarin einmal mehr bewiesen haben, dass wir keine starken Figuren in der Politik wollen, die unsere Interessen mit Verve vertreten und für diese energisch eintreten.

  19. Auf dem internationalen Parkett brauchen wir keine Trampeltiere, die Poltern wie der Elephant im Glashaus.
    Wir brauchen durchsetzungsfähige smarte und lösungsorientierte Verhandler. Nur so werden wir Ernst genommen und erfolgreich sein.

    • Martullo-Blocher gehört zu EMS und nicht in den Bundesrat. Das wäre das gleiche Chaos wie der Papa und das mag ich der Schweiz nicht gönnen.

  20. Danke Herr Stölker sehr treffend zusammengefasst. Ein BR der jede Vision vermissen lässt. Alles Karrieristen mit wenig Charisma und die halbe Schweiz (U 50 Jahre) ist im BR nicht repräsentiert. Quote?
    Wie soll die Zukunft von alten Verwaltern und Bürokraten gestaltet werden? Ausserdem sind 5/7 des BR noch ohne eigene Nachkommen.

  21. ja, der liebe Klaus Stölker ist halt trotz CH-Pass in seiner Seele immer noch Deutscher, welcher die Leaderfigur sucht. Und er hat sie in Brüssel gefunden, Egal ob diese in dieser Form am zerfallen ist oder nicht. Und dass der Euro etwas vom dümmsten ist und für die Probleme der Griechen, der Italiener und Spanier verantwortlich ist, hat er auch noch nicht begriffen. Wohl denen, die immer noch bereit sind, die Hellebarde aus dem Keller zu holen, wenn dies dann notwendig sein sollte.

    • Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, in der Schweiz wurde der EUR ebenfalls eingeführt. Er heisst Schweizer Franken und handelt zum Kurs von 1.15.
      Die wichtigen Gesetze werden übrigens auch schon längst in Brüssel gemacht. Das Parlament leisten wir uns weil wir zu viel Geld haben und uns gerne über Pippifax Vorlagen aufregen.
      Jeder Europäer der will kann übrigens auch in der Schweiz arbeiten, ohne dass sein Arbeitgeber für diesen eine Abgabe bezahlen muss. Zölle bezahlen nur die die Arbeitnehmer, weil diese von der SVP/FDP/CVP für Dumm verkauft werden … Herr Keller ein guter Beweis dafür.

    • Lieber Herr Keller,
      was bleibt denn übrig, wenn die EU zerfällt? Ein Scherbenhaufen rund um die Schweiz. Ist dies wünschbar?

    • Sehr geehrter Herr Stölker aus Trümmern kann etwas Neues (weniger Schlechtes) entstehen, Ihr alter Freund aus Graubünden.

  22. Die EU als supranationale Organisation, als machtbesessene, alles dominieren wollende Bürokratie mag stark sein, bzw. die Stärke zur Schau stellen – die einzelnen EU Länder jedoch sind in einer absolut desolaten Situation und alles andere als stark.

    Da hätten wir mal Frankreich, welches 89.000 Polizisten und Gendarmen aufbieten muss, um diesen kommenden Samstag den Elysée Palast vor der Brandschatzung des eigenen Volkes zu retten. Ein Volk unter Druck von allen Seiten. Von unten durch die kleinkriminellen Immigranten, spezialisiert auf die grosszügigen Sozialleistungen (Allocations familiales), von oben, durch die eigene abgehobene politische Kaste und von der Globalisierung im Allgemeinen : China kennt keine 35 Stunden-Woche und Gewerkschaften sind tabu.

    Dann wäre noch Italien. Immer lauter aufbrausend. Ruiniert bis auf die Knochen. Mehr buco als osso. Mit einer Regierung die ihre Daseinsberechtigung in der Konfrontation mit dem mächtigen EU Apparat sieht und nebenbei ein wenig Theater gegen Masseneinwanderung betreibt.

    Es bliebe da noch Spanien zu erwähnen. Am Rande einer Balkanisierung (Katalonien und Baskenland) stehend, mit einer von Kommunisten und Separatisten abhängigen Regierung, welche eine abgrundtiefe, hässliche Spaltung der Gesellschaft betreibt – ähnlich wie damals 1936, kurz vor dem Bürgerkrieg. Ebenfalls mit einer Staatsschuld von einer Billion Euro. Danke, Deutschland. Du bezahlst unsere Mercedes. Keine spanische Regierung hat jemals ernsthaft daran gedacht, irgendwelche Schulden zurückzuzahlen. Man lebt komplett auf (deutschen) Pump.

    Von den Visegrad Staaten (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien) wollen wir hier gar nicht anfangen – oder ? Die kümmern sich nämlich einen Deut um die EU. Holen ab, was es an Kohäsionsmilliarden zu holen gibt und kochen ihr eigenes Süppchen – auf Herrn Juncker und Frau Merkel pfeiffend.
    Als Satellit der ehemaligen Kronländer gesellt sich neu, oh, mein schönes Österreich : immer noch von den Türken bedroht, zumindest mental. Kroatien und Slowenien gehören ebenfalls ziemlich klar zum obengenannten ideologischen Club, keine Frage.

    Griechenland ersparen wir uns in der Aufzählung, da sie immer sehr solidarisch mit anderen EU Länder waren und deshalb noch heute auf überrissene deutsche Reparationszahlungen drängen.

    Es blieben dann noch : Belgien, ein Witz von einem Staat, Molenbeek lässt grüssen, die Niederlanden und Luxemburg, zusammen mit Deutschland die Nettozahler der Zeche, seit es die Briten vorziehen, lieber splendid isoliert zu sein als länger in diesem Tollhaus dabeizusein.

    Der Rest sind Pirateninseln, welche als russische Waschmaschinen dienen (Zypern und Malta) und als US multinationales Steuerschlupfloch (Irland) ein Dasein fristen.
    Ein paar komische Vögel im Baltikum, die ebenfalls als Vorwaschgang für Putins Oligarchen agieren und die politisch völlig unbedeutenden Dänen, Finnen und Schweden (wobei Schweden mit eigenen importierten Problemen aus dem Morgenland zu kämpfen hat).

    Portugal, Rumänien und Bulgarien werden als pro Memoria Posten aufgeführt in der EU Hackordnung.

    Und sollte General Motors weitere Fabriken schliessen müssen in den USA, ist es mit Deutschland als grosser Zahlmeister der EU ebenfalls bestellt. Satte Einfuhrzölle auf (nicht in den USA) hergestellte deutsche Automobile und Industrieprodukte und der ganze Zauber EU fällt in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Trump möchte halt nun selber ein Merkantilist sein, da können China UND Deutschland nur stören.

    Deshalb : Cool bleiben, Helvetia. Deine Banken hast Du ja schon geopfert (auf dem Altar der netten Eveline).
    Was wollen sie noch mehr von Dir?

    • Danke Frau Villalon und natürlich auch an Herrn Klaus Stöhlker.

      Wenn es so weitergeht dann wird aus „le soleil trompeur“ bald ein „trompe l’oeil“, eine dreidimensionale Illusion, und es wird immer noch Leute geben, die etwas von „Menschenrechten“ faseln, wenn sie uns überzeugen wollen, dass wir Schweizer gegen die SBI stimmen sollten. Ich hoffe inständig, dass es Theresa May gelingen wird, ihren zwar nur suboptimalen deal mit diesem Tollhaus EU durchzubringen. Diese Frau hat all diese Eigenschaften – Überzeugung, Hartnäckigkeit, Furchtlosigkeit, Heimatliebe, Durchsetzungsvermögen etc. – die unseren 7 herumeiernden Kasperln abgehen!

    • Frau Villalon, Sie schreiben:

      „Der Rest sind Pirateninseln, welche als russische Waschmaschinen dienen (Zypern und Malta)“

      und – liebe Frau Villalon – auch als scweizerische Waschmaschinen und Domizilländer um dem AIA zu entgehen. Das weiss auch Brüssel. Greift aber nicht ein.
      Beides Orte, wo Recherchierjournalisten kaltblütig ermordet wurden.

    • Frau Villalon – der Populismus und das EU-Bashing -auch bei Ihnen- ist das Eine. Die CH ist seit 1992 der am längsten dienende Anti-EU-Basher. In allen-auch finanziell abhängigen-Ländern wird gegen Brüssel gelabert. Das Andere allerdings, die wirtschaftliche Realität spricht eine andere Sprache, gerade für die CH, mit ihrer Abhängigkeit vom EU-Export Markt. Die EU steht beim BREXIT solidarisch, sie wird es auch gegenüber der CH sein, zu Recht, der nationale Hype in der CH ist reiner Populismus.

    • @Batzenklemmer. Falsch „…durch die kleinkriminellen Immigranten..“ hat Villalon geschrieben. Es wurde also weder eine Ethnie noch eine Rasse angesprochen, womit Art. 261 nicht in Kraft tritt. Sie müssen sich unbedingt besser informieren, wenn Sie hier vernünftig mit diskutieren möchten.

    • @ E.K. : Der angesprochene Text-Abschnitt von Villalon wurde nach meinem letzten Kommentar von L. Hässig „entschärft“.

    • @Bitterlin: Was für ein Schicksal, das Nominativ von „bitter“ als Name tragen zu müssen – ich fühle mit Ihnen! Wirklich sehr, sehr bitter!

    • Frau Villalon……………..

      Richtig.
      Wo man auch hinblickt, überall riesen Probleme.
      Ob das Macrönchen den morgigen Samstag politisch noch überlebt……. warten wirs ab.
      Wenn die Polizei dort streikt werden die „Zwangs“-mobilisierten Polizisten aus dem Umland das nicht unter Kontrolle bringen können. Die werden mit ihren Kollegen Sympathisieren und eben eher Dienst nach Vorschrift machen.
      Einsatzfreude werden wir da kaum erleben.
      Zudem sind die auch schon Jahrelang kaputtgespart worden und trauen ihrem Staat nicht mehr.
      Le-Pen steht in den Startlöchern.
      ———————
      Die AfD, und das war ja von vornherein das Ziel der Attacken gegen Hans Georg Massen, wird nun also beobachtet werden.
      Nun hat die Deutsche Links-Politik endlich einen Verfassungsschutzchef der willfährig genug ist damit man ihn auf die AfD loslassen kann.
      ————————————-
      Wenn wir so weitermachen, werden uns dieses mal die Russen retten müssen, denn die Amis werden nach dem Zerfall der ganzen Mispoke wohl klug genug sein und sich raushalten, denn Geld für Rettungen haben die auch keines mehr.

      Russland erscheint mir immer wichtiger für Europa.
      Das Land steht noch als einzige alternative Grossmacht mit einem gesunden Verstand in der Landschaft.

      In Spanien macht sich auch gerade eine neue konservative Partei auf den Weg das Establishment abzulösen.

      Ich denke wir sollten uns Zeit lassen, denn die EU steht nur noch auf rissigen tönernen Füssen.

      Unsere neuen Bundesräte sind ein Schuss in den Ofen. Keller Sutter hat seit Jahren nur noch ihren Bundesrat geplant und dafür alle Überzeugungen zur Disposition gestellt.
      Amherd, die ja nicht mal ihre Honorarrechnungen sauber ausstellen kann, was soll die als Bundesrat ?

      Die EU ist an sich keine grosse Gefahr, denn das sind wir für uns selber zur genüge.
      Unsere SNB hat mit ihrer selbstmörderischen Devisenpolitik zu Gunsten dieser EU nun 800 Milliarden ausgegeben und damit wohl zu 50% faule Papiere erstanden.
      Also werfen wir die Papiere ( Staatsanleihen ) die eh faul sind und uns noch riesen Verluste bescheren werden, auf dem Markt, tragen die schmerzhaften Folgen wie Eidgenossen ……..und sehen zu wie die EU darob kollabiert.

      Die Schweiz ist mächtig, aber sie muss aggressiv genug sein ihre Waffen einzusetzen.

      Wir haben es in der Hand, die EU ins Nirwana zu schicken, dass geht aber natürlich nicht wenn man im Geheimen in eben diese EU eintreten möchte.

    • @Walter Roth: Ich habe niemanden denunziert, ich habe nur auf einen möglichen Gesetzesverstoss hingewiesen, Frau Villalon sollte mir dankbar sein dass dadurch die kritische Passage vom Moderator schnell entfernt wurde. Nachts um 02:47 (nach einigen Gläsern Rotwein?) sollte man besser keine Kommentare schreiben.

    • Sehr geehrte Frau Villalon

      Ich gehe davon aus, dass Sie alle Länder, die Sie hier disqualifizieren auch selbst bereist haben. Ihr Fazit ist klar: wir sind die besten und die andern sind allesamt nichts wert.

      Wie beurteilen Sie denn die Tatsache, dass die EU der wichtigste Handelspartner der Schweiz ist, und dass ein ahnsehnlicher Teil unseres Bruttosozialproduktes eben aus dem Nettoexport mit der EU stammt (inkl. Emser Werke)?

      Mit den entsprechenden Arbeitsplätzen. Sie kennen ja die Aussenhandelsstatistik der Schweiz und können dies dort nachlesen, falls Sie auch dieses Factum abschmettern.

      Und last but not least profitieren gerade auch Sie möglicherweise in Ihrem Unternehmen direkt oder indirekt von den Aussenwirtschaftsbeziehungen mit der EU.
      Dies der wirtschaftliche Aspekt.

      Über den politischen Aspekt haben Sie sich ja ausgiebig hier mitgeteilt und da bin ich teilweise auch Ihrer Meinung, wenn auch weniger pointiert.
      Die EU muss sich politisch neu definieren, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass sie für uns der wichtigste Handelspartner bleibt (gefolgt von China und den USA).

      Freundliche Grüsse
      F.H.

    • @Isabel Villalon:
      Gratulation zu Ihrem Kommentar! Meiner Meinung nach analysieren Sie die Situation genau richtig, auch nur ein wenig an der Oberfläche gekratzt. Beim tiefer graben tun sich da noch ganz andere Abgründe auf.

      Auch wenn die EU gegenüber der CH eine Übermacht darstellt, sind es schlussendlich einfach Grossfirmen und Konzerne, die weiterhin mit CH-Firmen Geschäfte machen wollen – und ungekehrt – und die haben – historisch betrachtet – immer Mittel und Wege gefunden, irgend welche Business-Hemmnisse zu umgehen.

      Warum um himmels Willen kommt ein Staat auf die Idee, seine Souveränität an der Garderobe abgeben, um beim inszenierten Schauspiel zuzuschauen, wie ein paar ungewählte, selbsternannte (Schnaps-)Nasen in rechtlicher Form eines Vereins (!), mit ihrem Vereinsrecht das Recht der einzelnen EU-Staaten aushebeln und diese damit in eine zentralistische Diktatur und deren Verderben lenken?

    • @Batzenklemmer

      Ich hätte eine sehr gute Idee für Sie auf Lager :
      Besuchen Sie mal ein französisches Gefängnis, egal wo in Frankreich. Stellen Sie fest welche Etnien mehrheitlich dort einsitzen und wegen welchen Verbrechen. Was werden Sie wohl feststellen?

      Tun Sie das selbe in England, Spanien, Italien, Schweden. Neuerdings auch in Deutschland.

      Oder stehen Sie am letzten Freitag des Monats vor einem Büro des französischen Sozialministeriums. Wenn die sogenannten Familienhilfen ausbezahlt werden. Was werden Sie dort wohl für Etnien antreffen?

      Genau dies möchten Sie verbieten, Sie und ihresgleichen. Die Wahrheit weghaben unter Androhung von Strafen. Mundtot machen und die Situation verzerren, um ihre Ziele zu erreichen : eine totale Überflutung Europas durch Völker aus Arabien und Afrika.

      Wir sehen bereits heute, welche Resultate dies verursacht : No Go Zones in ganz Kerneuropa. Viertel in denen man als Europäer lieber keinen Fuss reinsetzt, schon gar nicht als Frau.

    • Batzenklemmer………

      ich habe noch nie Alkohol konsumiert, nur so nebenbei.
      Ihr Kommentar klingt genau so wie ich es schrieb, nach Manier eines Denunzianten.

    • FH………………..

      Wir sind die besten.
      ——————
      Unsere Wissenschaft, unsere Patente, der Titel des Exportweltmeisters ……noch weit vor Deutschland…..gemessen an der Bevölkerungszahl.
      Bei uns werden Bücher geschrieben, Medikamente und Operationsmethoden entwickelt, bei uns entwickelte einer sogar die „Relativitätstheorie“…. usw. usf.

      Und Afrika oder Arabien, was haben die zu bieten ?

      Wir sollten aufhören mit der dümmlichen politisch motivierten Korrektheit und die Tatsachen benennen.

      Gäbe es uns Europäer nicht, diese Gesellschaften in Arabien und Afrika hätten noch nicht einmal die Worte dafür, um über uns zu jammern.

    • @Batzenklemmer

      Also ich denke, solch ein interessanter und sehr pointierter Kommentar morgens um 2:47 und «nach ein paar Gläser Rotwein» ist eine tolle Leistung. Chapeau ! Hingegen dünkt mich Ihr Kommentar dagegen echt schwach und kleinkariert bis dort hinaus.

      Kaufen Sie etwa Ihren Rotwein beim Denner?
      Ach so, verstehe.