NZZzzzzzzz

In Zürich läuten die Totenglocken der Schweizer Medien. Die Wirtschaft liest FT, die Jungen schauen Facebook. Selber schuld.

Die Kunst der elegant formulierten Aufklärung ist der „Neue Zürcher Zeitung“ in weiten Teilen abhanden gekommen. Die Kommentare ihrer Chefs lesen sich wie Notrufe im Nebel. Jetzt ist sie mit einer neuen Textreduktion weiter in sich zusammengefallen.

Ganz dem Niedergang der Original Schweizer Wirtschaft folgend, welche die NZZ-Aktie vor einer Generation auf 300’000 Franken hochgestemmt hatte und heute nicht einmal mehr zwei Prozent davon wert ist, schrumpft auch die intellektuell führende Schweizer Tageszeitung auf B-Schweiz-Niveau.

Die in der Region Zürich, von Zug bis Schaffhausen, dominierenden Unternehmen sind heute in ausländischen Händen und haben an dem Zürcher Regionalblatt kaum mehr Interesse.

Sie platzieren in der NZZ keine Inserate mehr. Ihre Mitarbeiter, „3rd country nationals“, lesen kaum noch Deutsch.

Sie, Banken, Versicherer wie Rohstoffhändler, verkörpern die global erfolgreiche A-Schweiz. Es sind die besten Steuerzahler ihrer Kantone und des Bundes.

Dort liest man die „Financial Times“, die „New York Times“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und den „Figaro“, dazu andere ausländische Grossmedien.

Seit dem 3. Oktober ist die NZZ, die im letzten Jahrhundert noch dreimal täglich erschien und so zu Weltruhm kam, nur noch ein kümmerlicher Rest einstiger Grösse.

Chefredaktor Eric Gujer beschwört seine Leser, die meist älterer Art sind, ganz wie in den christlichen Kirchen auch: „Die gedruckte Zeitung: ein fester Wert“. Das Gegenteil trifft zu: Die NZZ ist so fluid geworden wie es der Gang der Weltgeschichte ist.

Öffentlich wagt es niemand, vor allem kein Journalist und Redaktor, zu schreiben: Die Flucht der NZZ-Redaktoren aus den Räumen der Falkenstrasse 11 ist kein Geheimnis mehr.

Roger Köppel hat die weit rechts stehende „Weltwoche“ zu einem Auffangbecken ehemaliger NZZ-Redaktoren entwickelt. Es sind nicht die Schlechtesten, die zu ihm übergelaufen sind.

Andere, wie Andreas Schürer, zogen sich vom Redaktionspult, wo er die Swiss und den Flughafen Zürich verherrlichte, gleich in die PR-Szene zurück, um dort, besser bezahlt, die gleichen Propaganda-Artikel zu schreiben.

Wie verquer die Lage in der NZZ-Redaktion geworden ist, beweist ein aktueller Nachruf des Feuilleton-Chefs René Scheu, der sich in einem verquollenen Text soeben von einem seiner besten Mitarbeiter verabschiedet: Rainer Stadler, Medienredaktor, über 30 Jahre Mitglied der NZZ-Redaktion.

Scheu beschwört Adorno und den „Medienzirkus“, um den freiwilligen Abgang eines Mannes zu erklären, der „etwas kürzer“ treten wolle.

Gleichentags gab Stadler via persönlich.com bekannt, er arbeite nun für infosperber.ch, ein Medium, das die NZZ-Redaktion so wenig liebt wie Inside Paradeplatz.

Der offensichtliche Niedergang der NZZ, den auch sogenannte Erfolge im Online-Bereich nicht vertuschen können, ist nicht allein auf mehrjährige personelle Fehlentscheide und Schwächen zurück zu führen.

Nach den legendären Chefredaktoren Willy Bretscher und Fred Luchsinger folgte der entscheidungsschwache Innerschweizer Hugo Bütler. Dem folgte, ein glatter Fehlentscheid, Markus Spillmann, der gleich wieder seinen Hut nehmen musste.

Eric Gujer schaffte den Sprung auf den Chefredaktoren-Sessel erst, als ein interner Aufstand die Wahl von Markus Somm, der als zu SVP-nahe galt, verhinderte.

VR-Präsident Etienne Jornod, „der grösste Apotheker der Schweiz“, keiner, der von Medien viel versteht, hat sich seither kaum noch zu Wort gemeldet.

Was die NZZ heute redaktionell leistet, ist meist nötig und oft wichtig, aber es fehlt an Kohärenz.

Ein doppelseitiger Artikel über den brasilianischen Pantanal oder ein ganzseitiger Artikel über den Komiker Marco Rima, wie dieser Tage publiziert, dürfen unter solchen Umständen exzentrisch genannt werden. Gibt es wirklich nichts Wichtigeres?

Viel schlechter geht es der Ringier-Tageszeitung „Le Temps“, die sich einmal zur NZZ der Westschweiz aufschwingen wollte.

Ringier will dieses immer dünnere Blatt endlich los werden, weshalb Genfer Banken, Rolex und andere schwerreiche Finançiers nun eine Übernahme planen.

Im Kern geht es immer um das Gleiche: Schweizer Unternehmen, die in Schweizer Medien gross inserieren wollen, gibt es kaum mehr. In der Folge wird der Journalismus so ärmlich wie es die Wirtschaft ist.

Ein gutes Drittel aller Menschen, die in der Schweiz leben, sind Ausländer aus 190 Nationen. Für sie ist die NZZ fern wie der Mond.

Jüngere Schweizer, also solche unter vierzig Jahren, lesen immer weniger und wenn doch, dann auf Englisch und international.

Das sind die Totenglocken der alten Schweizer Medien; die der NZZ als Weltblatt läuten immer lauter. Chefredaktor Gujer hat den globalen Wetterbericht, um Platz zu sparen, schon einmal auf die Schweiz und Europa reduziert.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Klaus Völker liefert die beste, präziseste Zusammenfassung betreffend Niedergang der NZZ. Ähnlich und in kürzester Form habe ich per Leserbrief an die Redaktion reagiert – diesbezüglicher kürzest-Leserbrief an die Redaktion Leserbrief
    Betreff u.a. Eric Gujer, NZZ Nr. 230 vom Samstag, 3.Oktober 2020 :
    Trotz aller beschönigenden Worten: Mit der NZZ wird ein konstanter Abbau betrieben! Es begann vor langem mit dem Herauskippen von festen Rubriken, wie zum Beispiel die Architekturkritik. Jetzt erfolgt er in geballter Form: Zusammenlegung der Redaktionen von Tageszeitung und NZZ am Sonntag, NZZ Folio nur noch jeden zweiten Monat und statt separate vier Bünde pro Tag nur noch deren zwei. Eine grässliche Ausdünnung dieser einst stolzen ‚Qualitätszeitung‘. Abonnenten fragen sich da: Wird nun auch der Abo-Preis halbiert? – R.L., Zürich

    Dieser Leserbrief wurde selbstverständlich nicht publiziert, doch ein Herr Mario Hast vom Leserservice-NZZ versuchte dies zu rechtfertigen, mit ähnlich beschönigenden Wendungen wie Eric Gujer.

    Anbei meine Replik: BesteN Dank an Herr Mario Hast für die Antwort vom 6. Oktober; es freut mich natürlich dass Sie sich die Mühe genommen haben, einem langjährigen Abonnenten der NZZ ein Feedback zu geben. Andererseits gehe ich wohl nicht falsch in der Annahme, dass Sie damit zum Ausdruck bringen wollten, dass Sie meinen Leserbrief nicht veröffentlichen werden?

    Dies liegt natürlich in Ihrer Entscheidungsbefugnis, zeugt jedoch nicht von einer offenen Haltung gegenüber kritischen Meinungen. Ihre Antwort enttäuscht umso mehr, da sie nicht wirklich auf die in aller Kürze vorgebrachten Argumente zum Thema ‚Abbau‘ eintreten. Sie wiederholen mehr oder weniger die Erklärung (3.10.2020) Ihres Chefredaktors (wie könnte es anders sein), Sie treten jedoch auf die weiteren, von mir erwähnten Kriterien nicht ein, und schon gar nicht auf meine abschliessende Frage.

    – der inhaltliche Leistungsabbau der NZZ ist leider schon lange und schleichend zu beobachten (ich habe als Beispiel das Herauskippen von festen Rubriken, wie die Architekturkritik, hervorragend geleitet und betreut von Roman Holenstein, erwähnt);
    – ich habe insbesondere auch die weitgehende Zusammenlegung einzelner Ressorts von NZZ-Tageszeitung und NZZ am Sonntag moniert (vgl. die dürre Meldung vom 18.9.2020), was auf eine Verarmung der Meinungsvielfalt hinausläuft (man kann/muss nun auch am Sonntag im Kern die Haltung zur Kenntnis nehmen, welche schon die Woche hindurch verbreitet worden ist). Eine Wochenzeitung hat meiner Meinung nach eine andere Rolle zu spielen.
    – Noch dürrer und bar jeglicher Erklärung erfolgte die Umstellung des ‚FOLIO‘ von der einmonatigen auf eine zweimonatige Erscheinungsweise. Die Erklärung, das ‚FOLIO‘ würde dadurch inhaltlich breiter, spannender und aktueller ist ein schlimmer Euphemismus, oder umgekehrt betrachtet ist es eine Ohrfeige an die ‚FOLIO‘-Macher, denn somit wäre es bisher unspannend, unaktuell, mit einem inhaltlich schmalen Themenspektrum und in einem altmodischen Design dahergekommen…
    – und last but not least wird wohl das Jahresabonnement für diese zusammengelegten und ausgedünnten Publikationen weiterhin so hoch bleiben? Wohlweislich wurde hierzu in keiner Mitteilung etwas ausgesagt, die Leserschaft wird es wohl schlucken müssen. Ich denke, das alles ist wohl Gewinnsteigernd für die NZZ-Mediengruppe, aber Verlustbringend für die Zeitungsleser.

    Jeder oder jede muss sich nun überlegen, wie er damit umgehen soll.

  2. K.Stöhlker ist es unbenommen seine Meinung kundzutun aber bei den Finanzfakten muss er sich an die Tatsachen halten. Als langjähriger NZZ Aktionär erinnere ich mich an Höchstkurse so gegen 280‘000 chf und heute sind wir bei ca. 5‘150 chf was in etwa 2% betragen würde wenn man den Split 10 zu 1 unberücksichtigt lässt! Also sind wir heute bei rund 20% vom damaligen Höchstkurs. Ich erinnere mich aber auch, dass ich seinerzeit meine erste NZZ Aktie aus Kapitalerhöhung für 10‘000 chf erwerben konnte. Also aus reiner Effekthascherei nie mit Zahlen an der Wahrheit vorbeijonglieren!

    • So ist es Herr Hans Frei. Wenn die Zahlen nicht stimmen, gibt’s Zweifel an den Worten und am Autor.

  3. „. .. Dem folgte, ein glatter Fehlentscheid, Markus Spillmann, der gleich wieder seinen Hut nehmen musste.. .

    Tatsache aber ist:
    Der Basler Markus Spillmann war Chefredakter und Leiter Publizistik der NZZ AG von 2006-2014, also rund deren 9 Jahre! Von wegen „konnte gleich wieder seinen Hut nehmen“, keine Spur..

    Die allermeisten Artikel von Klaus Stöhlker sind gut geschrieben, sehr piontiert, aber ab und zu doch etwas husch-husch.

    • Sehr geehrter Herr Egger,
      Sie haben nicht unrecht, wenn Sie einen schwachen Punkt hervorheben, der aber nicht mich alleine, sondern praktisch alle Medien betrifft. Es ist letztlich eine Frage der Ökonomie. Natürlich würde ich liebend gerne bis in das letzte Detail recherchieren, aber lohnt sich das? Für wen leiste ich diesen Aufwand? Ich habe etliche und erfahrene Leser gewonnen, aber die Mehrzahl kann mit diesen Details wenig anfangen. So beschränke ich mich auf die richtige zentrale These, die im Widerspruch zu anderen stehen kann, bin aber manchmal (Seufzer!) wenig im Detail. Ist es nicht wie vielen grossen Malern? Wir erfreuen uns der grossen Linie und vergessen, dass er keine Finger malen konnte.

  4. Nach der Lese von Stöhlker habe ich gleich ein Abo bei der NZZ gekauft, damit ich mir selbst einen Eindruck verschaffen kann.
    Dann weiss ich wenigstens wovon er schreibt.

    • Abonniere doch das Digital Abo der NZZ für 20.– p.m.; dann geht es deiner Verdauung auch besser und du hast dann nicht mehr so hohe Klo-Papier kosten!

  5. Elend zu Grunde gegangen hinter der eigenen Paywall. Wer online kaum noch einen Artikel lesen darf, geht für immer. Eigentlich logisch.

  6. Alle Medien sind doch gleich falsch! Ich habe kein Vertrauen mehr in Verlage oder Redakteure. Warum soll ich mir also die Mühe machen und Propaganda Blätter anschauen und das noch mit Bezahlung.

    Alternative Medien sind näher an der Wahrheit als die Alten.

  7. Solange die NZZ sich selbst für den Nabel der Welt bei den Printmedien sieht, wird sich nichts ändern.

    Ein immer dünneres Blatt bei steigenden Abokosten. Der Mittelstand serbelt langsam ab und die Firmen bestellen auch nicht mehr so grosszügig Abo‘s für ihre Führungskräfte.

    Wenn die alten Herren in der Chefetage nicht endlich aus dem Tiefschlaf kommen wird es ihnen wie der Publicitas ergehen. Die gibt‘s schon länger nicht mehr. Verschlafen die Digitalisierung.

  8. Die NZZ liest sich heute zum Teil wie ein linkes Kampfblatt. Politisch mitte-links gefärbter, voreingenommener Journalismus. Zum Teil wird ernsthaft sogar nach mehr Regulation und dem Staat gerufen. Mainstream-Gutmenschentum und unkritische, tendenziöse Berichterstattung. Konstantes Bashing derjenigen, die eine andere Meinung vertreten. Immer weniger fundierte Artikel, immer dünnere Zeitung, insbesondere der Auslandteil. Will ich so etwas lesen, für 800.-?

  9. Und Markus Somm darf als Quotenrechtsbürgerlicher (pardon FDPler vom rechten Flügel) als Gnadenbrot jetzt in der Sonntagszeitung noch eine Kolumne schreiben, in der er seine zusammengeklitterten Realitätsverzerrungen zum besten geben kann. Noch hat er mit Trump und BoJo noch seine beiden Blondies im Rennen, denen er dann jeweils wieder gutes andichten kann. Und dann die üblichen Kernthemen wie sein Dauerärgernis Political Correctnes, Meinungsfreiheit, Cancel Culture, die Verniedlichungen des Klimawandels und Corona und natürlich die selbstherrliche EU in Brüssel so breit wie Quark treten.
    Man kann nur hoffen, dass dieser ehemalige „geläuterte“ Trotzkist, mit der er auch ab und zu kokettiert (vermutlich war er eher ein gegen seine Eltern rebellierender Trotzkopf mit Fistelstimme als ein Trotzkist)nie mehr irgendwo in der Schweiz Chefredaktor wird. Seine Basler Jahre waren echt vergeudete Zeit, auch wenn die BaZ unter Somm für viele systemkritische Deutsche sowas wie das „Westfernsehen“ war – tempi passati – Basel ist wieder vom Fluch befreit!
    Soll doch Markus Somm noch eine Biographie über die Blochers schreiben, diemal über Magdalena Martullo-Blocher – dieser Powerfrau mit ihrem Italohausmann…

    • Basel muss sich jetzt mit der „tagibaz“ zufrieden geben und das Buch über Blocher ist soeben herausgekommen. Geschrieben hat es Karl Lüönd (Stämpfli-Verlag).

    • Seit wann gehören Italiener einer anderen Rasse an? Das sind Eurokaukasier wie wir!
      Ich finds einfach amüsant, dass sich so ein Power-Mannsweib wie Martullo-Blocher einen Hausmann hält und keinen expliziten Leistungsträger. Gut Geld haben die beiden, respektive sie ja ohne Ende und der Ehemann darf dann ab und zu an der Gemeindeversammlung mit dem Portemonnaie auf den Tisch klopfen und ein paar Mio der Ehefrau mehr an Steuern offerieren, damit der Steuersatz ja nicht steigt.
      Vielleicht braucht sie einfach einen eher etwas schwächlichen Mann, einen „Auftragsempfänger“, denn sonst würden sich die beiden vermutlich noch in die Haare geraten.
      Ja für einen italienischstämmigen eher ungewöhnlich so eine Rolle, die wollen doch in der Regel die Hosen anhaben in der Beziehung.

    • @Claire

      Sie stören sich an Somm. OK.

      Mit Ihren Ausschweifungen zu Martullo sagen Sie jedoch etwas zu viel über sich selber aus.

      PS: Martullo hat drei Kinder. Viele arbeitstätige Frauen würden sich so einen Mann wünschen, weil sie so die Kinder betreut wissen.

  10. Roger Köppel mit seinem Wucheblättli hat auch nur noch eine verkaufte Auflage inkl. Abos von etwas über 35’000.
    Noch ein paar tausend weniger und dann könnts irgendwann mal kritisch werden für Rogers „Lebenswerk“.
    Darum hat er neulich mit viel Tamtam auf seinem Youtube-Influencer-Kanal einen Refresh gemacht und bringt jetzt in diesen unsicheren Zeiten „antizyklisch“ mehr Kunst, Kultur und Schöngeist!
    Der Grund dafür dürfte wohl eher darin liegen, dass man Reportagen über Kunst und Kultur doch einiges günstiger einkaufen/produzieren kann als aufwändige Reportagen mit horrenden Spesen und sonstigen Auslagen.
    Finds ja amüsant, dass jetzt ausgerechnet die SVP-Leserschaft von denen viele gegen Kultursubventionen und auch sonst nicht sonderlich kulturaffin sind, jetzt mit einem ausgebauten Kulturarteil beglückt werden.
    Ob sich das am Ende auszahlen wird und sein wegsterbendes Abonnentenaltersheim mit jungen kulturinteressierten bürgerlichen NeuleserInnen substituieren kann, fraglich. Das Weltwoche Image ist bei vielen schon ziemlich schlecht – für viele ist es ein herrliberger Schmierenblättli, da hilft vermutlich auch ein Reläunchli nicht mehr viel.

    • Aber, aber Claire. Was für ein Frust kommt da zu Tage! Müssen wir uns Sorgen um Sie machen?

      Wir warten auf positive, überzeugende Beiträge zum Thema…

    • Sie meinen Sie kennen die SVP-Wählerschaft?

      Sie stören sich an den Komponenten Kultur in der Weltwoche?

      Weil Ihnen diese nicht in den Film passt – oder?

      Diese Anti-SVP-Kassette ist nun wirklich langsam augeleiert

      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass nicht nur Sie, sondern auch andere nicht SVP-Wähler die Weltwoche lesen.

      .

    • @Mutti

      „Diese Anti-SVP-Kassette ist nun wirklich langsam augeleiert“

      Gemäss SVP Manifest zieht die Partei eine Regierungsbeteiligung der Opposition vor, denn sie erlaube es, von Anfang an und stärker an den politischen Prozessen teilzunehmen und voll in die Verantwortung eingebunden zu sein. Müsse die SVP, so im Manifest weiter, aus der Opposition agieren, sei sie gezwungen, vermehrt mit Referenden und Initiativen zu opponieren. Das ist ein Dilemma in einer Schweiz die die Konkordanz begraben und an Bedeutung in der Welt verloren hat, d.h. man braucht die Schweiz nicht mehr. Eine Partei die 2 Bundesräte stellt und gleichzeitig hat diese Partei das politische System des Landes gezielt kaputtgemacht und das Klima vergiftet. Es gibt wohl keine andere Partei die mit Zahlen und Statistiken immer wieder und immer wieder ihre Unfähigkeit beweist. Ein Trick den die SVP anwendet besteht darin Statistiken als Grafik die Gleichwertigkeit der X- und Y-Achsen einer Statistik zu verletzen. z.B. auf der X-Achse einzelne Jahre ausweisen und dann überraschend mehrere Jahre auf der X-Achse zusammenfassen oder weglassen. Das macht die SVP immer dann wenn die Ergebnisse der Jahre nicht so sind wie sie das gerne hätte. Dazu: Sozialwerke, Ausländerkriminalität, EU, Stv17.

      Bundesrat Ueli Maurer hat als Parteipräsident mehrmals dutzende male komplette völlige Unsinns-Statistiken und Grafiken gezeigt. Den Vogel abgeschossen hat dieser Herr und seine Fachleute aus dem Finanzdepartament während der Stv17 Vorlage in dem er eine Studie veröffentlichen liess die an Inkompetenz und Verlogenheit kaum zu überbieten ist: https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerpolitik/fachinformationen/berichte.html#-747570948

      Offensichtlich will der SVP-Frontmann nicht wahrhaben, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören und dass man deshalb die zusätzlichen Sozialabgaben nicht mit den fehlenden Steuereinnahmen verrechnen kann. Der Bürger wurde zum wiederholten Male hinters Licht geführt, wie schon einmal auch das Bundesgericht festgehalten hat. Und gerade diese Politik wird uns (B-Schweiz) die EU und den EURO bescheren…

  11. Gibts noch Leute unter 60 die eine Tageszeitung in Papierform täglich lesen? Für mich hat sich diese Form bereits seit mehreren Jahren erledigt, ist Umweltverschmutzung, mühsam und vom Vortag.

    Und Herr Stöhlker, ich weiss nicht ob wirklich sie Kontakt mit Kinder/Jugendlichen haben, ich bezweifle es. Facebook ist dort so tot wie die Papierzeitung. Instagram auf dem absteigenden Ast. Snapchat sowie Tiktok (davon haben Sie sicher schon gehört) sind die Apps für diese Generation.

    • Oliver,
      Du hast recht. Die „sozialen Medien“ werden laufend dümmer und unsozialer.

    • also bitte. Die News der NZZ sind nicht vom Vortag. Sondern von Tag davor. Konzept ist Konzept – war Konzept. Heute ist’s halt wie bei 20 Minuten. Sicher keine 800 Schtutz mehr wert.

  12. Die NZZ sollte schon längstens 8-10 Seiten täglich digital auf Englisch liefern, für 10€ im Monat. Unverständlich, dass sie ihre deutschen Artikel nicht übersetzen und auf der ganzen Welt als unabhängige, konservativ-sachlich-neutral-europäische Stimme verkaufen.

  13. @Empörter: Sie sind offenbar überfordert. Können Sie eine Gegendarstellung formulieren ? Anstatt nur lauwarmen Rauch abzusondern.

  14. Ich bin seit Jahrzehnten Abonnent der NZZ, aber mit der letzten Neuerung haben sie sich wirklich ein Ei gelegt. Noch 2 Bunde, alles ist zusammengestutzt worden, Sport – denkste, TV-Programm – bares Minimum ohne Resultate, lokales – Mangelware. Nur noch Kommentare (womöglich von Drittparteien die nichts kosten) etc.
    Ich bin auch daran, mir eine SZ, FAZ oder auch die FT wieder zu abonnieren, plus eine lokale Schweizer Zeitung. Schade, aber die NZZ hat sich selbst „erschossen“.

    • Stimmt, wenn noch eine Zeitung, dann FAZ und FT. NZZ und Tagi mit zero Inhalt kann man leider schon lange vergessen.

  15. Einmal mehr liegt Schwafli Stöhlker daneben. Die neuesten WEMF Zahlen beweisen bei allen Medien, Print und Online, ist eine Zunahme zu verzeichnen, schon vor Corona. Aber Stöhlker beweist immer wieder: über etwas schreiben haeisst nicht davon auch etwas zu verstehen!

  16. Früher (1980) in der Rekrutenschule beim Zelten reichte eine einzige NZZ für die ganze Kompanie … ja, ja die Zeiten ändern sich.

    • Mitte der 90er-Jahre war ich noch stolz darauf, als ich jeweils im Intercity zwischen Zürich HB und Zürich Flughafen in der 1. Klasse einem vor seinem Bier eingeschlafenen Oberstleutnant die NZZ wegnahm.

      Heute lasse ich sie einfach liegen.

    • @CS: aber beim Zelten dabei waren Sie nicht? Weil dort braucht man eine gewichtige Zeitung ;-)))

  17. Lieber Herr Stöhlker,

    wir befinden uns nachweislich in der größt möglichen Wirtschaftsdilemma, dem offensichtlichem Abriß des Status Quo ohne Rettungsschirm für den überwiegenden Teil der Indigenen und Sie beschäftigen sich mit Nebensächlichkeiten. Die Medien zerlegen sich derzeit selbst, da bildet die NZZ, (Kampfblatt einer Pseudo-Elite die grosse Schäden verursacht hat), keine Ausnahme. Ich schätze Ihre Artikel Herr Stöhlker, möchte Ihnen jedoch empfehlen, sich ausführlicher mit den Themen Geheimdienst, Immobilien, 2. Säule, Gesundheitssystem, Schulsystem und Steuersystem zu beschäftigen. Es werden Ihnen Kronleuchter aufgehen. Versprochen. Innerhalb der nächsten Monaten werden sich die Ereignisse überschlagen.
    Beste Grüsse

    • Mein Lieber
      Nicht dass ich etwas habe gegen Ihre persönlichen Interessen für „Geheimdienst, Immobilien, 2. Säule, Gesundheitssystem, Schulsystem und Steuersystem“: aber können Sie nachvollziehen, dass dies nicht unbedingt die Themen eines Anderen (in dieser oder einer anderen Reihenfolge) sein müssen?
      Wenn Sie indes einen interessanten Beitrag leisten möchten – und können: be my guest (nicht dass ich Ihnen eine Platform auf IP garantieren kann).
      Vielleicht sind Sie dann auch bereit, die vielen agressiven (in Englisch: intellectually challenged) Kommentare, wie sie Herr Stöhlker auf jeden seiner engagierten Beiträge auf sich nimmt zu ertragen.
      Viel Erfolg.

    • @MOH

      Ein anregender Beitrag. Danke! Bei weitgehender Zustimmung(!) nur eine kleine Anmerkung. Es kommt nicht darauf an, worüber die Mehrheit bei uns quatscht und lacht, sondern was der wort-, medien- und finanzkräftige Teil (ultrakleine Elite) durchsetzen will. Der Feudalismus entstand ja nicht nach dem Kapitalismus, sondern ging ihm voraus und war doch auch seine notwendige Entstehungsvoraussetzung. Jedenfalls vielen Dank für Ihre konstruktiven Anmerkungen – ich werde sie in anderem Rahmen berücksichtigen.

  18. Der Bedeutungsverlust der CH spiegelbildlich im schwächelnden NZZ-Niveau gezeichnet: sehr wahr! Die Stimme der Freiheit findet sich gegenwärtig nur noch in der Weltwoche. Journalismus in der CH schreibt zuhauf, was Aktionären und Politikern gefällt. Die Berichte zum „Corona-Virus“ sind auch in der NZZ devote Gefälligkeit gegenüber der Pharmaindustrie und „deren“ Regierungen. Die NZZ ist so weit gesunken, dass sie den Unterschied zwischen profitsüchtigen Gouvernanten und liberal denkenden Regierungsmitgliedern nicht mehr merkt.
    Da wendet sich der Gast(Leser) mit Grausen- und kündigt so einen Wisch!

  19. Solange die NZZ nicht die Interessen der Schweiz vertritt, sondern ausschliesslich die Interessen einer möglichst internationalisierten, globalisierten Wirtschaft, kaufe ich noch nicht mal ab und zu die Wochenend – Ausgabe oder die Sonntags – Ausgabe.
    Die NZZ kann’s ja mal in Davos versuchen mit Abonnenten.

  20. Die NZZ ist auch in Deutschland erhältlich, zu sehr, sehr günstigen Preisen. Die deutsche Ausgabe des Herrn Guyer enthält viele Artikel, welche der AFD hofieren. Guyer ist sehr stolz auf die steigenden Abonnementszahlen. Dass aber die deutschen Abonnements von den Schweizer Abonnenten subventioniert werden, sagt er nicht. Und dass sich das Ganze nicht rechnet, sagt er sowieso nicht.

  21. Vorbei.

    Eine NZZ lese ich schon lange nicht mehr. Warum soll ich mich von irgendwelchen Gutmenschen belehren lassen, wie und was ich zu denken habe?

    Get woke, go broke.

  22. Normalerweise lese ich Stöhlker’s Geschwurbel nicht aber für einmal muss ich ihm Recht geben.

    Die NZZ fliegt mit Lichtgeschwindigkeit gegen die Wand und merkt es immer noch nicht. Die Gegenwart (nicht die Zukunft) ist digital. Billige Abos die auch von der breiteren Masse gekauft werden sind gefragt. Wer zahlt heute bis Fr 800 für eine Zeitung. Internationale Zeitungen kosten so um die $/€/£ 5-10 pro Monat.
    Wie es funktioniert hat kürzlich der Dagens Nyheter’s in Stockholm vorgemacht – die haben die paywall teilweise aufgehoben und die Digitalabos verbilligt. Das Resultat ist dass die Aboverkäufe um 20% stiegen und die Zeitung dem besten Ergebnis seit den 90er Jahren zusteuert.

    Was macht die NZZ? Bringt völlig sinnlose „Premiumabos“ wie NZZ Pro Global. Ein völliges Nischenprodukt das scheitern wird.

    Technisch sind selbst banalste Dinge wie die Schriftgrösse in der App zu verändern oder ein dark Modus selbst nach Jahren noch nicht umgesetzt.

    Hier mein Gratisrat an die Falkenstrasse – pusht digital Abos zu vernünftigen Preisen, erweitert damit Eure Leserschaft, seid kontradiktorisch, schwimmt nicht immer dem mainstream nach, bringt eure Digitalprodukte technisch auf die Höhe der Zeit und liefert was die Grundaufgabe einer Zeitung ist – Inhalt!

    • @Marktbeobachter

      ist das so? Wir leben in einer Realität wo es vor allem an Charakter und Bildung mangelt. In den letzten 40 Jahren wurden Phrasen, inhaltslose Worthülsen und immer wieder neue von den Machtstrukturen und ihre Sprachrohre erfundene Probleme, zur Kritikwürdigkeit und zum Erhalt ihrer Ideologie hochgeschraubt. So kommt es in unserem Land zu Absurditäten, die auch historisch betrachtet ihresgleichen suchen. Es ist ein systemisches Problem, das auch von der großen Masse von Mitläufern und Verblendeten, mit ihrem zweifelhaften Existenzsinn ausschließlicher Gewinnsucht, dankbar angenommen wird; so lange man sich wirtschaftlich (uns geht es noch gut) und/oder mental (Zustände wie im Ausland wollen wir nicht) als Gewinner verorten kann. Das diese Illusionen am Platzen sind ist nach heutiger Faktenlage unzweifelhaft.

  23. An der NZZ gibts vieles zu kritisieren, okay. Aber ist irgendwo in der Schweiz ein qualitativ besseres Tagesmedium in Sicht? Etwa das Sozialdemokratische Radio und Fernsehen (SRF)?

    Die Verachtung, ja der Hass, mit dem sich Stöhlker ständig an der NZZ abarbeitet, muss einen persönlichen Grund haben.

    • Stöhlker schreibt nicht in der NZZ und Schawinski lädt ihn auch nicht mehr zum Talk ein.

      Es ist Stöhlker wie der NZZ ergangen.

  24. Im Vergleich zur Weltwoche, wo die Protest-Truppe von Blocher dem Anti-Mainstream Wahn erlegen ist und Verschwörungstheorien verbreitet ist die NZZ das kleinere Übel.

    Sie verfügt immerhin über eine kompetente Wirtschafts- und Wissenschaftsredaktion. Daher wird sie nach wie vor von den wirtschaftlich Interessierten im In- und Ausland täglich gelesen, während die WW sich inhaltlich im engen Provinzschema hamsterradmässig leer dreht.
    Wer’s nicht glaubt konsultiere den Abonnentenspiegel.

  25. Es ist herrlich zuzusehen, wie sich die Medien selber abschaffen. Als nächster dürfte auch Arthur Rutishauser, Chefredaktor der TAMEDIA, das zu spüren bekommen mit seinem Impfaufruf in der Sonntagszeitung!

  26. Genau. Lasst uns eine Runde schlafen.
    Doch wer zu lange schläft, wird von den Wachen und Aktiven überholt.
    Wann erfindet sich IP neu?
    Immer nur Wein, könnte man nicht auch mal was anderes verkaufen?
    Verkauf doch mal ein Buch Schweizer Deutsch für Expats.
    Gibt es auch Schweizer Französisch und Schweizer Italienisch? Oder Französisches Italienisch?
    Wie wäre es mit Albanisch als weitere Amtssprache.
    Die Diagnose von Klaus trifft den Nagel auf den Kopf.
    Es gibt ein Überangebot an Unternehmen, so dass die Rendite der Unternehmen fällt. Werbung wird als Kostenstelle und nicht als Ertragsstelle wahrgenommen. Weniger Werbung führt zu weniger Umsatz und zu geringeren Erträgen. Ein Teufelskreis.
    Tja, die planwirtschaftliche DDR hat auch nuit funktioniert.
    Brauchen wir mehr oder weniger Klüngelwirtschaft?
    Versuch mal in UBS oder Credit Suisse einen jüngeren Schweizer zu finden. Man findet sie weder im Uetlihof noch in Altstetten. Einige verstecken sich bei Bär, ZKB und PostFinance.
    Was wäre eine Welt ohne Ausländer? Tot!
    Ein Biologe könnte diese These natürlich wissenschaftlicher widerlegen oder bestätigen.
    Wir alle lieben IP, drum sind wir hier und nicht auf NZZ oder cash.ch.

  27. Nun muss ich für Herrn Gujer eine Lanze brechen. Die NZZ ist immer noch (oder besser gesagt: wieder) die tiefgründigste Zeitung der Schweiz und die einzige, die im Ausland Beachtung findet. Ja, einige Chefredakteure der Vergangenheit waren schlecht in dem Sinne, dass sie die DNA der Zeitung vergassen und daher viele Leser vergraulten. Das FDP-Parteiprogramm nachbeten ist keine gute Idee; ich weiss als ehemaliges Mitglied selber wie viel Schrott darin steht. Eine NZZ, die dem Tagi und dem weiterverbreiteten linken MSM nachbetet, braucht es nicht. Eine resolut liberale hingegen schon.

    Z.B. findet man in der NZZ die bei weitem klarsten Analysen der deutschen Innen- und Aussenpolitik. Hierbei versagt eine FAZ.

    Das hat Eric Gujer verstanden, denke ich. Wofür er nichts kann, aber worauf er Gegenstrategien entwickeln muss, ist der Abstieg der Printmedien. Am digitalen Angebot muss er also arbeiten, unter anderem auch am pricing, das die neue Kostenstruktur reflektieren muss (und natürlich das wettbewerbliche Umfeld , siehe Welt on-line, FAZ, Figaro, Le Monde, FT), aber auch am interaktiven Inhalt. Die Zeiten, wo nur Journis die besten inhaltlichen Eingebungen und Analysen hatten, sind vorbei. NZZ Leser, bei der NZZ viele Akademiker mit Auslandserfahrung, wären wahrscheinlich bereit, ihre eigenen Analysen mit einer breiteren Leserschaft zu teilen. Das könnte durchaus moderiert und ergänzt werden.

    Es muss doch darum gehen, ein profitables Geschäftsmodell zu finden, um Lesern auf Basis auf liberalen Grundsätzen die Meinungsbildung zu ermöglichen. Dann kann Herrn Stöhlker seine eigene Voreingenommenheit und (oftmals unzutreffende) Polemik vor Augen geführt werden.

  28. Die NZZ löst sich auf im linksliberalen Mainstream. Tägliches Trommeln für den Rahmenvertrag, tägliches Trump, Johnson und SVP-Bashing. Die NZZ ist austauschbar geworden. Schade!

  29. Die NZZ war, ist und bleibt ein atlantisches Propagandablatt. Erneut bestätigt durch die devote Corona-Berichterstattung.

    Als die versehentlich einen fundierten, aber der Häresie verdächtigten Gastkommentar („Und was, wenn die Covidioten doch recht haben?“) publizierten wurde der Autor gleich rausgeworfen. So gross ist die Angst der NZZ vor den US-Pharmakonzernen.

    Mehr Hintergründe findet man im Mediennavigator von SWPRS.org.

  30. Was will man erwarten von einer Zeitung, die 800,- im Jahresabo kostet. Wer zahlt das heute noch? Die haben wirklich nicht verstanden was es geschlagen hat. Als Folge wird das Blatt nun ausgebluteten.

    • … Schach-„Matt“ – irgendwie – oder was?

      … die NZZ bringt wenigstens noch ein halbwegs ordentliches Deutsch aufs Papier.

      Wenn Sie schon polemisieren, dann sollten Sie wenigsten vor dem „ok-Knöpfchen drücken“ ihren eigen Text nochmals überprüfen …

    • @Thury:
      Andere in Deutsch massregeln, dann aber solche Sätze abliefern…
      „Wenn Sie schon polemisieren, dann sollten Sie wenigsten_ vor dem „ok-Knöpfchen drücken“ ihren eigen__ Text nochmals überprüfen …“

      Thury für „too ri-diculous“?

    • Die Gujers/Guyers sind Zürcher Oberländer und nicht Deutsche. Ein idiotischer Kommentar von Steiger Franz

    • Lieber Herr Steiger

      Lassen Sie solche verächtliche Kommentare sein.

      Herr Stöhlker ist Schweizer oder nicht?

      Wir alle sind historisch von irgendwo her und wenn jemand eine Staatsbürgerschaft aktiv anstrebt und bekommt zeigt das seine positive Einstellung zu seiner neuen Heimat.

      Ihre Einstellung scheint hingegen teilweise fraglich zu sein.
      Aber dieser Hass auf Andere scheint bei IP verbreitet zu sein und ist somit tröstend für Sie.

      Ich war bei der Diskussion über Thiam richtig amüsiert wieviele der IP Leser jeglichen Rassismus weit von sich weisen, solchen aber bei anderen Gelegenheiten erkennen lassen.

      Die Anzahl positiver Bewerungen zu Ihrem – man kann es nicht anders sagen- geistlosen Kommentar belegt meine Schlussfolgerung bestens.

    • Eric Gujer, heimatberechtigt in Wetzikon ZH – da und aus der Umgebung komen ja auch all die Gujers/Guyers her –, wurde in Zürich geboren und ist ebenda aufgewachsen; ein astreiner Schweizer also.

      Ganz im Gegensatz zu den Steigern, so bezeichnete man einst die Bergbauarbeiter, die über den Kanton Basel-Stadt in die Schweiz einwanderten.

      😉

    • Gujer ist Schweizer, der jedoch Deutschland viel besser kennt als die Schweiz. Die Westschweiz kennt er nicht.

    • Herr Steiger hat schon recht, Guyer hat sich in Deutschland ausgebildet und redet Hochdeutsch. Für mich ein Deutscher.

  31. Mein Eindruck: Ausser IP und Weltwoche werden alle Medien von einer Stelle aus gesteuert denn sie liefern alle die gleiche Information. Die Medien werden daher immer langweiliger und verschwinden. Anstelle kommen die Onlineinformationen und die sind von ganz wenigen wie Facebook etc. weltweit gesteuert. Freie Meinungsäusserung wird es nicht mehr geben.

    • Ich habe den Eindruck ausser IP und der Weltwoche würden Sie nichts anderes lesen. Und schon gar nicht Qualitätsblätter.

    • Und IP und Weltwoche werden seit jeher von Blocher und seiner Schweizerischen Volkverblödungspartei gesteuert und so schliesst sicher der Kreis dieser Bananenrepubliks-Medien!

    • Das sehe ich auch so. Deshalb zurück zu den Wurzeln, bevor die Computer und die studierten Dummen gänzlich übernehmen.

    • @ Die Medienfreiheit ist wohl Geschichte

      Medienfreiheit ist für Sie nur das, was Sie meinen und erwarten. Und nur das ist für Sie Freiheit. Ein sonderbares Freiheitsverständnis!

      Sie sind einer mehr, der mangels eigener Meinung blind die Meinung der Protesttruppe von Blocher übernimmt, wo sich Milliardäre um die Meinungsmache kümmern und diese auch politisch gezielt steuern.

    • @ Medienfreiheit:

      Das ist nicht nur Ihr Eindruck, das sind harte Fakten. Die Einflusswege und Abhängigkeiten hat swprs.org zusammengetragen.

    • Die Geschichte der Weltwoche besteht darin, dass ein talentierter junger Mann das Blatt kauft, um daraus eine erfolgreiche Zeitung zu machen.

      Ähnliche Märchen gibt es vom Aufstieg Blochers, Sergey Brin, Marc Zuckerberg usw usf.

    • @ Im Namen Ihrer Majestät

      Ihr Pseudonym ist typisch für die Blocher-Meinungsmacher, wo der Oberguru nicht antastbar ist, da er immer Recht hat.

      Ihr Vergleich mit Zuckerberg et. al. ist zudem völlig abgehoben und daneben.
      Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wenn schon ist ein Vergleich mit andern Printmedien sinnvoll. Im übrigen geht es um Inhalte.

      Und noch dies:
      All die von Ihnen genannten Vorbilder haben wenigstens ihre Finanzierungsquellen offen gelegt und die meisten sind börsenkotierte Unternehmen mit entsprechender Transparenz in den Finanzen.
      Fragen Sie mal Ihr Idol und Jungunternehmer Köppel wer die Finanicers der Weltwoche sind. Sie werden keine Antwort erhalten, weil er Bedenken hat dies zu veröffentlichen.
      Die Weltwoche ist und bleibt ein nationalkonservatives Wochenmagazin für Menschen, die einen Zaun um die Schweiz machen wollen. Dazu kann man doch stehen.

  32. So wenig vom Business zu verstehen und soviel darüber zu schreiben – das bringen nur (ehemalige) Werber zustande. Bütler hat noch der publizistischen Leistung vor dem Profit den Vorrang gegeben, Spillmann wäre ein Tor zu den Jungen gewesen. Mit dem neoliberalen Steinbeisser Gujer ging es dann echt bergab. Was will ich in der Schweiz ein Blatt, von dem ich weiss, dass es in Deutschland die AfD-Wiesen abgrasen will? Toller Liberalismus, das. Hätte die NZZ den Kurs des politischen Liberalismus gepflegt, statt sich dem kruden ökonomischen Neoliberalismus zu verschreiben – die NZZ wäre nach wie vor eine intellektuelle und publizistische Benchmark – und könnte auch ökonomisch gut leben. Aber wenn man ein ehemaliges Weltblatt in ein neoliberales Sektenblatt transformiert…

    • Spillmann hat sich nicht durchgesetzt bei den alten Konservativen in der Zeitung. Das Blatt ist dermassen langweilig geworden, dass man es ohne etwas zu vermissen abbbestellen kann. Schauen Sie doch mal, wer im VR sitzt und fragen Sie sich, was die eigentlich tun, um das Ruder kurz vor dem Eisberg herum zu reissen. Müller-Möhl, von Matt, Welton – come on, das sind Zuschauer, nicht Innovatoren.
      Und das der Stöhlker neuerdings auch noch Werber war, wusste ich auch nicht. Sie scheinen da eher weniger Ahnung zu haben.
      Alles was in der NZZ steht, weil der Internet-User schon Tage oder Wochen vorher. Aber bevor hier etwas geht, gibt es auf dem Mond Weltraumtouristen.

  33. Welch Ironie: Die liberale NZZ, die kritiklos und ohne Ende für die Globalisierung eine Lanze bricht und immerfort das Hochlied auf die PFZ und EU-Anbindung singt, wird in dieser globalisierten EU-Welt nun selbst obsolet. Tja, irgendwie selber schuld, wenn es einem an Weitblick fehlt. Die FDP folgt ihrem ehemaligen Leitblatt auf dem gleichen Pfad in den Abgrund. Auch sie blind und naiv dem liberalen Mantra der EU-Technokraten hörig folgend.

  34. Man muss mit der Zeit gehen und nicht in der Vergangenheit stehen bleiben. Möglich, dass der Verwaltungsrat der NZZ das noch nicht erkannt hat. Print ist out. Online ist in. Die NZZ muss Online gratis für alle lesbar sein und in deutsch, italienisch, französisch und englisch verfügbar sein. Dann kommen auch die lukrativen Inserate, die werden in Online-Ausgabe rentabel machen. Die Print-Ausgabe muss ebenfalls 4sprachig erscheinen und mit den Hintergrund-Informationen zum Zeitgeschehen und was für Konsequenzen historische Ereignisse und Entscheidungen folgen für die Gegenwart und Zukunft haben. Print und Online müssen sich ergänzen etc. etc. etc. pp.
    Gunther Kropp, Basel

    • Wieso publizieren sie denn nicht gleich selbst ein lukratives und nachgefragtes Medium; oder noch besser wäre eine Bewerbung auf den Chefstuhl der NZZ? Die Prints hatten und haben es schon eine ganze Weile schwer und nicht alle schaffen eben den Übergang ins Digitale wirklich reibungslos.

    • Die Inserate müssen die Kohle produzieren. Das funktioniert nur, wenn Online und Print die Leser wie ein Magnet anzieht.

    • @Supermario und Albert Einstein
      Der Verwaltungsrat der NZZ ist gefordert – nicht ich.

      Die Inserate müssen die Kohle produzieren. Das funktioniert nur, wenn Online und Print die Leser wie ein Magnet anzieht.

    • @ Albert Einkein

      Die maschinellen Übersetzungen wie DeepL sind inzwischen so gut, dass man d/f/i/e praktisch ohne Aufwand liefern kann. Online werden die Inserate ohnehin nicht fix platziert, sondern dazugemischt, je nach Standort und Sprache des Lesers.

    • @Hans B. Griffä
      Das hängt wohl vom US-Kongress ab, wie schnell die Sache aufgeklärt werden könnte.

  35. Klaus Stöhlker meint, er könne Hugo Bütler mit dem Argument kritisieren, er komme aus der Innerschweiz. Besser wäre gewesen, seinen ständig vorauseilenden Gehorsam gegenüber den USA zu erwähnen. ‚Zug‘ ist wirtschaftlich und wirtschaftshistorisch Zürich näher als der Innerschweiz. Zeigt ich darin, dass Zug in der Zürcher Handelskammer ist. Aber vor allem kommt, überraschenderweise, Klaus Stöhlker bei seinem deplatzierten Ausfall die auffallend grosse Zahl herausragender bis prägender Journalisten aus der Innerschweiz auf dem Medienplatz Zürich nicht in den Sinn. Einer der ganz grossen, bis in die Gegenwart hinein, ist die Urner Saftwurzel Karl Lüönd. Sodann müsste Stöhlker mit seinem sonst vorhandenen Wissen an den Mitgründer der Weltwoche, Karl von Schumacher, denken. Walter Stutzer ist der eigentliche ‚Gründer‘ des neuen Tages-Anzeigers. Dort folgten zwei weitere aus Zug bzw. Luzern: Peter Studer und Viktor Schlumpf. Andreas Z’Graggen hat als Weltwoche-Redaktor und danach als erster Chefredaktor der Bilanz Spuren hinterlassen. Und der herausstechende Redaktor im Stadtressort der NZZ, Adi Kälin, kommt aus Küssnacht am Rigi. Die ehemals drei Luzerner Tageszeitungen, Vaterland, Tagblatt und LNN bildeten (auch) eigentliche Trainungscamps für Journalisten, die es nach Zürich zog. Wo sie zur Qualität beitrugen. Und noch etwas zur dünner gewordenen NZZ bzw. zur FT: Deren Einbund-Ausgaben kann man mittlerweile zwischen Montag und Freitag beinahe in die Hosentasche stecken.

    • Lieber Herr Heini,

      wo Sie recht haben, haben Sie Recht. Tatsächlich ist mir die Bedeutung der aus der Innerschweiz kommenden Intelligenz bisher zu wenig bewusst gewesen. Hier darf man anfügen, dass die Innerschweizer bisher kaum etwas getan haben, um dieses Bewusstsein zu schaffen. Was Hugo Bütler betrifft, scheint mir seine Art von „Substanz“ genau jene zu sein, die Fortschritte eher verhindert als begünstigt hat.

    • die FT reicht in ihrem aktuellen Format immer noch aus, den Rest in die Tasche zu stecken. Dazu die überragende Wochenendausgabe, nennen Sie vergleichbares.

    • „Albert Einstein: Sofern Sie an Wirtschaftspolitik interessiert sind, empfehle ich Ihnen „The Telegraph“. Dort schreibt ein halbes Dutzend top ausgebildeter Oekonomen, die sich eher selten zum Trivial-Keynesianismus hinreissen lassen, wie man ihn allzu oft in der „FT“ findet.

  36. hohoho, fürs mal ein artikel von stöhlker, dem ich in seiner grundaussage zustimme. gute bestandsaufnahme des beobachtbaren niedergangs einer institution. war die nzz vor wenigen jahrzehnten noch das aushängeschild des deutschsprachigen journalismus, hat sie sich inzwischen aus dem feld der meinungsmacher verabschiedet. unsaubere, tendenziöse analysen, die lediglich white-old-man bedienen und eine stetige einengung des tellerrandes führen dazu, dass die kosmopolitische elite, wie wir sie auch in der schweiz haben, sich abwendet. das sind übrigens nicht unbedingt geld-eliten (banker und ähnliches volk), aber gut ausgebildete, mobile und interessierte – meist jüngere – menschen. sie werden nicht mehr erreicht.
    schade, nzz, die schweizer medien-titanic

  37. Es wird nicht mehr lange dauern und Guyer kann sich mit der NZZ begraben lassen.
    Ein paar letzte Franken sind dann noch mit einem Nachruf zu verdienen.

  38. wenn der teufel stöhlker holt wird sicher niemand heulen…

    das trio hässig/weber/stöhlker und ihre sachthemen sind so
    ausgelutscht wie die fledermaus in der covid19 suppe.

    ip dient vielleicht noch der rollstuhl und kukident generation
    als blindenhund…aber das wars dann herr stöhlker, leider!

    • Im Gegenteil, es gibt wenige die in der Lage sind und sich trauen, die Situation zu beschreiben, wie sie ist. Dass das weh tut, kann ich gut verstehen. Jeder will für seine Arbeit gelobt werden aber die NZZ ist leider nicht mehr, was sie einmal war und hat so ziemlich jede Entwicklung verpasst.

      Die CH Finanzindustrie besteht also nur noch aus Rollstuhlfahrern? Interessante und „kluge“ Entdeckung. IP wird intensiver und mehr gelesen als die NZZ, auch wenn nicht jede Geschichte ein Brüller ist, was bei der NZZ jeden Tag der Fall ist.

      Während die NZZ massiv abbaut, sind die Konkurrenzzeitungen in Deutschland unglaublich erfolgreich unterwegs. Was machen die NZZler wohl falsch?!

    • @@softbank
      wo schrieb ich das die finazindustrie nur noch aus rollstuhlfahren
      besteht??? oder meinen sie wirklich die real fintecgeneration lesen
      hässig, geiger oder stöhlker oder anderen paradeplatzstaub.

      lesen…heisst nicht unbedingt…gleich verstehen)))
      sonst könnten sie diese je nach gusto und windrichtung
      gekeiften kommentare dieses laketopcoyoten punktierter einordnen

      @litzbeth
      bitte präzisieren sie ihre hoffnungen und lassen
      sie uns an ihren gespüren teilhaben

    • Sehr geehrter Herr Mettler,
      unsere Verleger müssen ihre Verlage aus der selbstverschuldeten politischen Bevormundung befreien. Es gibt genügend Intelligenz in der Schweiz, um ein halbes Dutzend Redaktionen gut auszustatten. Derzeit bewegen sich die „bürgerlichen“ Redaktionen, wozu ich auch die linken Publikationen zähle, in einem geistigen Laufgitter, das den anspruchsvollen Leser ermüdet.

    • stöhlker….was soll der scheiss mit der politischen bevormundung😴😴😴

      dar ganze medienzirkus liegt kapitaljuristischen grundsätzen zu grunde; genau wie die derzeitige mediale virus oder besser gesagt diese vorpesthyptnose kapitalwissenschaftlichen grundsätzen geschuldet ist…
      in beiden fällen hat die politik zu gehorchen und ihr maul zu halten sonst
      gibts kein jordanisches budget oder man zerfleischt dich in den medien…
      nobody is perfect)))dass wissen sie doch selber am besten…stöhlkie

      und so ganz nebenbei reicht ihre vielzitierte intellillenz ja nichtmal
      aus um ihre stinkklappe zu halten und etwas mehr vernünfteriges als
      rechtsdumme rappenschreiberei zu betreiben.

      ist ihr pensionsportfolio wirklich sooo in die hosen gegangen klausi

  39. Ich will sagen, dass ich seit über 30 Jahren ein eifriger Leser bin. Als Sie die Zeitung holten, haben Sie schnell gelesen und waren eine Koriphä im ganzen Land: „Die NZZ hat es gesagt, dann stimmt es auch. “ Mehr noch als Stilfehler, sogar noch häufigere, wog die Entscheidung, der „Parteilinie“ zu folgen, und die politische und wirtschaftliche Elite zu verteidigen, auch wenn die Beweise der Tatsachen gegen eine solche Verteidigung sprachen… von der Swissair bis Muhleman, von der Subprime-Krise über den Raiffeisen-Skandal…. bis zum grossen Debakel CS….. Die NZZ hat einen ruhigen, defensiven Ton gehalten und versucht, die Wahrheit zu verbergen…., aber heute kommt sie vor dem Erwarteten heraus, CS ist ein gutes Beispiel in dieser Angelegenheit… wie die reichen Leute in den 1980er Jahren, als sie die Beweise versteckten, dass die Jungen am Plaztspitz ihre Kinder oder Enkelkinder waren. Dann erkannten sie, dass sie falsch gehandelt hatte und lernete dazu…
    In den 60er, 70er und 80er Jahren funktionierte alles gut: Die Schweiz wuchs, Vollbeschäftigung, keine Probleme mit dem Ausland. In Zürich gab es viel Geld, manchmal doppelt so viel wie in anderen Kantonen, aber es lief gut, auch weil es durch Ferien in den am meisten benachteiligten Regionen kompensiert wurde und viel Geld ausgegeben wurde…. Außerdem gab es das Militär, die Schweizerische Post, die SBB, die dazu beitrugen, die vielen Ungleichheiten auszugleichen. Und nun existiert all dies nicht mehr. An ihrer Stelle gibt es auch Jugendarbeitslosigkeit, Assistenz und manchmal Elend sogar zu Hause….
    Aber statistisch gesehen sind wir das reichste Land der Welt…., aber Statistiken sind eine Meinung: Wir sind zu zweit, der eine isst das ganze Huhn und der andere die Krümel, aber statistisch gesehen haben wir jeweils ein halbes Huhn gegessen. So ist alles gut…. dieser Unsinn tötet das Vertrauen der Menschen und belohnt diejenigen, die den Mut haben, Missetaten und Unterschlagungen anzuprangern, wie IP oder Weltwoche, jetzt auch die ausländische Presse. Das ist die Lektion, die wir lernen müssen… auch wenn skandalöse Zeitungen oder – noch schlimmer – gefälschte Nachrichten im Netz keine positive Entwicklung sind. Wir brauchen die Medien, um die Wahrheit über die Fakten und die Menschen zu sagen und nicht unter den Teppich zu kehren… heute mit der Technologie wissen Sie alles sofort…
    Vertrauen, Vertrauen und wieder Vertrauen ist das, was in der modernen Gesellschaft fehlt …..keine Immunität der Herde … mit den offensichtlichen Lügen machen die Dinge nur noch schlimmer.

  40. Sehr guter Artikel, ich lese schon lange keine NZZ mehr, sondern ausschließlich FT Financial Times Online und Bloomberg News Online. Mich interessieren die wirklich wichtigen globalen Themen, stories that matter wie die „Special reports Serie zu Corona“ in der FT. NZZ Berichte über „den Komiker Marco Rima“? Sorry, dass sollen mal schön die Schweizer Rentner/innen lesen, die nicht mehr arbeiten müssen und in ihrer schöne-heile-Welt-Blase leben.

    • Wirklich? Ich lese beide und muss sagen, die FT ist auch seit der Übernahme durch die Japaner erheblich schlechter geworden. Wahrscheinlich ist schlicht nicht mehr genug Geld da, in der Breite Top-Journalisten zu bezahlen.

  41. Sprachrohre der Regierung brauchen wir nicht im Journalismus, und wenn dann ein Journalist bei der NZZ einen kritischen Artikel über die angebliche Corona „Pandemie“ schreibt, wird er entlassen. Da müssen Sie gar nicht die 40 jährigen erwähnen, die diese unkritischen Blätter nicht lesen, ich bin in einem Sportverein, die meisten über 60 jährig, von 15 gefragten Mannschaftskameraden; 1 NZZ-, 2 Tagi Abonnenten und keiner der die Tagesschau in der Schweiz schaut.
    Hochgepushte Infektionszahlen, weil die Toten fehlen und die Spitalbetten leer bleiben, renommierte Wissenschafter und Pandemieexperten die nicht nur totgeschwiegen, sondern auch diffamiert und mundtot gemacht werden von den Propagandablättern.
    In diesen Zeiten wo eine Merkel öffentlich sagt „die Pandemie wird erst vorbei sein wenn wir einen Impfstoff haben“, wo mein Hausarzt nur noch den Kopf schütteln kann ob einer solch stupiden Aussage, unwissenschaftlicher geht gar nicht, ist die Frau denn Hellseherin? Dies als Beispiel, unter so vielen, wie unkritisch all diese MSM geworden sind, anstatt sich zu empören ob so einer idiotischen Aussage, die gleichzeitig die Wahrheit ans Licht bringt was erreicht werden soll. Schweigen im Blätterwald…… dann wundern sie sich, dass die Leser für kritische Informationen auf Portale wie IP und mutigen Journalisten, wie Lukas Hässig, ausweichen.

    • @Propagandamedien

      Der Satz von Merkel wegen des Impstoffs ist wohl unfreiwillig ehrlich gewesen.

      Die ganze P(l)andemie wurde ja nur hochgepusht, weil die Pharmafia ihr Geschäftsmodell von riskanten Medis, die man nur etwa den 10% Kranken andrehen kann, auf Impfstoffe umstellen will.

      Die Impfstoffe werden nicht den Einwohnern, sondern der Regierung verkauft. Diese macht dann das Inkasso beim Bürger über Steuern oder Krankenkassenprämien.

      Das BAG ist eine mafiose Organisation im Dienste der Pharmariesen, deren grösster Aktionär ist – Überraschung – Bill Gates (Stiftung).
      Noch Fragen?

  42. Ich glaube, Sie spielen sich gerade als medialer „Bestatter“ der ZEITUNG auf, denn eines ist doch Realität, seit ca. 20 Jahren fristen alle physisch greifbaren Papierprodukte der Druckindustrie, ein stiefmütterliches Dasein. Zeitungen gelten dabei als „unmodern u. angestaubt“ damit als beinahe überflüssig, dazu noch, mit Nachrichten von Gestern. Der Aderlass an überlebenswichtigen Anzeigen und entspr. Auflagenhöhe, geht mit einem stetigen Reputationsverlust dieser Branche einher. 1990 gab es in der BRD ca. 25.000 Druckereien, davon sind ca. 17.000 für immer verschwunden und mit Ihnen, viele angesehene Berufe, mit guten Einkommensmöglichkeiten in dieser Branche. Die Totenglocken der Papier-Zeitungen, wurden schon vor vielen Jahren eingeläutet – also, alles nichts Neues.

    • An Zar,

      was Sie schreiben, stimmt einfach nicht. „Die Zeit“, „Der Spiegel“, die FAZ und die „Suddeutsche“, das „Handelsblatt“ und viele andere mehr haben die Printmedien-Krise mit echter Qualität gut überlebt. Wo die Leser immer intelligenter werden, müssen auch die Medien mithalten.

    • stöhlker sie sind doch so eine nuss…

      ihre genannten blätter sind allesamt vom dummvolk subventioiert,
      von den atlantikern kontrolliert und gehören zudem dem westgeldsystem.

      alleine schon wenn stöhlker von intelligenz schreibt lachen die krähen

  43. Das ständige liberale NZZ Gedrösel ist so veraltet wie ihre Finanzmarkt Empfehlungen. Die NZZ repräsentiert – leider – die alte, liberale Schweiz. Big State und Big Politics ist heute die Devise, in einer Zeit, in der sogar die Reichen vom Staat gerettet werden müssen, damit diese dann auch in jeder Krise noch reicher werden. Liberalismus ist tot. Byebye NZZ..

  44. Die NZZ ist wie der Tagi verkommen zu einem Hetzblatt gegen alle, die sich der unkontrollierten Migration aus der dritten Welt in unsere Sozialsysteme und Kulturen widersetzen. Fremde Kulturen nisten sich immer schneller ein in der westlichen Welt und übernehmen in unseren Städten Quartiere und ganze Stadtteile. Die Polizei wagt sich nicht mehr rein. Sollten wir nicht mehr in der Lage sein, diese Leute grosszügig zu unterstützen, werden sie sich „ihren Anteil“ bei uns selber holen.

    https://www.youtube.com/watch?v=ZYQNgy5CZas

    Täglich wird in den Mainstreammedien wie NZZ etc. gegen Ungarn, Polen, Kanzler Kunz, Boris Johnson, Putin und alle geschossen, die sich dieser Massenbewegung aus der dritten Welt entgegenstemmen. Gelobt werden dagegen all die NGO`s, die versuchen die oben genannten Staaten mit sogenannten Aktivisten (Pussy Riots etc.) zu destabilisieren. Werden diese Widerstände fallen, kommen schnell viele Millionen nach Europa. Die Kanzlerin im Norden hat sie hergewunken (wer macht wohl Druck auf sie ?), wenn sie keinen Widerstand mehr hat, wird sie weitere holen.

    • Perfekt kommentiert! Danke.

      Und Herr K. Stölhker wie recht Sie leider haben. Pointiert auf den Punkt gebracht!

    • 100% RICHTIG !
      Die NZZ und abgeschwächt der TA, haben sich seit etwa 15 Jahren vom Journalismus verabschiedet und sind heute hochprofessionelle Narative-Drescher.
      Sie erfüllen den Begriff von „Fake-News“ (im US-Sinn) zu 100% !
      Wahrscheinlich waren und sind ihre „führenden“ Köpfe zu oft an Anlässen wie WEF und Bilderberg, wo all die Global-Illusionen Tag und Nacht gedroschen wurden.
      Sie haben dadurch ihre eigenen Leser „verraten“ und wundern sich jetzt, warum die Lieber Alex Jones sehen und auf YouTube und ähnlichen Kanälen „Verschwööörungs-Video’s schauen !
      Immerhin sind die teilweise noch unterhaltsam…..

    • Ist eh egal und auch schon viel zu spät für eine einigermassen geordnete Rückkehr zu den alten (schönen) Verhältnissen. Geliefert wie bestellt, letztmals gerade kürzlich vor 10 Tagen mit der Ablehnung der Begrenzungsinitiative.

  45. wer erb_ärmlichen journalismus lesen will ist mit ip bestens bedient.

    unser preusische importdenker weiss doch nichtmal wie atlantikpropaganda definiert werden soll, oder wie querfinanziert unsere ‚eu‘ springermedien in wirklichkeit sind.

    immer weiter so prolet stöhlker, ihr mundgeruch cheap and ist pathetic

  46. Subventionen heisst das Zauberwort. Den Verlegern und Aktionären ist es doch wurscht wer ihre Presseerzeugnisse liest. Die umworbenste Zielgruppe sind heute die Politiker mit Einfluss auf den Geldtopf in Bundesbern. Anstatt richtig gute Inseratewerbung dank richtig sauguten Inhalten, kommt jetzt (bald) richtig viel Subventionen für viel „PolitBern-Content“ im Zeitungs-Schaufenster. Vorbild SRF mit ‚Parlamentarier am Tisch‘ in der Sommerzeit und ev. am liebsten jeden 2ten Abend eine ARENA zu irgendwas, Hauptsache die Partei-Politköpfe sind drin und sorgen dafür, dass die Zwangsgebühr p.a. erhalten bleibt.
    NB: Danke Partners Group für den Einsatz hinsichtlich Rahmenabkommen. Und wer in gewissen SWISS MADE Industrien derzeit nachfragt, war DIE SCHWEIZ insgesamt besser dran als es noch die DM gab …

  47. „die Jungen schauen Facebook“ ja genau Herr Stöhlker, dass war vielleicht vor 10 Jahren so, Facebook ist so was von gestern ein Rentner-Ding also genau ihre Zielgruppe.

    • Mensch Andi Du neunmalkluger, reg Dich mal ab, Stöhlker hat doch völlig recht – Facebook steht doch nur Synonym für Deine geliebten Kidsseiten Instagram, Kik und Snapchat..

  48. Eine europäische, schweizerische Sichtweise auf die Welt, nebst FT und NYT die ich auch sehr schätze ist eminent wichtig in unserer westlichen Welt. Wie sonst können wir und unsere jungen Menschen eine Meinung bilden wenn nicht möglichst breit. Unsere westlichen Systeme können nur überleben wenn sie einen Kontrastpunkt setzen zur östlichen Weltanschauung. Beide Welten sind Realität und dem müssen wir uns stellen.

  49. Die NZZ wurde immer dünner und immer teurer. Darf man das?

    Und die NZZ vertritt immer alle Kriege and Angriffe auf arabische Länder im positiven Sinne. Auch das Bankkundengeheimnis für Ausländer sei etwas Gutes, auch wenn das Geld nicht an der Steuerbehörde in deren Heimatland angegeben wurde.

    Früher (vor über 20 Jahren) war der Auslandteil hervorragend; jetzt handelt die Hälfte der Artikel von Themen aus muslimischen Ländern (anders ausgedrückt; frauenfeindliche Länder) und diese Region interessiert mich absolut gar nicht. Frieden wird dort auch in 100 Jahren nicht eintreten. Sollen sich die doch dort die Köpfe weiterhin fröhlich einschlagen.

  50. Ein weiteres Beispiel:

    Die NZZ liess sich Jahrzehnte lang als Sprachrohr der Schweizerischen Nationalbank (SNB) missbrauchen. Sie ist quasi eine externe Public Relations Abteilung der SNB.

    In diesem SNB-NZZ-Sumpf gediehen die Irrlehren von SNB-Chef Jordan prächtig:

    z.B.

    „Geld aus dem Nichts schöpfen“

    „Die SNB kann ihre eigenen Schulden mit selbst gedrucktem Geld bezahlen undsoweiter undsofort..“

    Erbärmlich die Charakterlosigkeit der NZZ – noch nie – ich wiederhole – noch nie hatten die Journalmisten der NZZ den Mut, die Irrlehren der SNB zu hinterfragen.

    Jetzt sitzt die SNB – sitzen wir – auf hunderten Milliarden Volksschulden der SNB, womit diese das Ausland über Devisenkäufe finanziert.

    Der NZZ-SNB-Sumpf gehört endlich ausgetrocknet.

    Marc Meyer, Dr. rer. pol., Riehen
    SNB-Beobachter

    • NZZ und andere “Systemmedien“ werden mit Hilfe des Staates mit Steuergeldern unterstützt. Der Staat wiederum treibt die Steuergelder durch Zwang und Nötigung bei den Steuernbürgern ein.
      Die Freiheit gemäs Bundesverfassung ist nicht garantiert, die Politik handelt rechtsbwidrig!
      Jede Subventionszahlung verstösst gegen die Bundesverfassung.

    • @ Dr. Marc Meyer

      Eigentlich handelt es sich bei diesen Kredit-Währungen ja nicht mal um Geld, sondern um chronische Bilanzverlängerungen und Betrug durch endlose Falschgeld-Schuldenberge erzeugt.
      Eine Rechnung dafür wird man der Bevölkerung nie präsentieren, denn diese wird sozusagen unsichtbar bezahlt, mit dem zukünftigen Kaufkraftzerfalls der Währung der SNB (Schweizer Franken).
      Eigentlich haben es diese beliebig vermehrbaren Währungen gar nicht verdient die Bezeichnung “Geld“ zu tragen. Beliebig vermehrbarer Betrug wäre angemessener. Ganz bedenklich ist es natürlich, dass die Politik einen Betrug auch noch zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt hat.

    • @Torpedo

      Medien sollten die 4. Gewalt im Staat sein und dürfen keinesfalls subventioniert werden; denn niemand beisst die Hand, die ihn füttert.

    • …..Wer Maskenball fordert, will einen dauerhaften weltweiten Karneval intallieren.

    • @ Torpedo

      So eine Lügengeschichte:

      Die NZZ wird nicht von Steuergeldern unterstützt.

      Das weiss auch Herr Meyer. Der dies allerdings „übersieht“, wenn er Lunte riecht.

      Eure Gemeinsamkeit: Populistischen Unsinn verbreiten wegen einem persönlichen Problem.
      Die Leser hier sind zu 65% nicht so dumm wie ihr meint.

      Daher: ehrlich währt am längsten.

      Stellen Sie sich doch der Debatte als dauernd aus dem Hinterhalt Fehlinformationen zu verbreiten.

  51. Der Niedergang der NZZ lässt sich auch an kleinen aber feinen Details ablesen, welche zwar nicht kriegsentscheidend sind, aber viel über die vorherrschende Mentalität verraten: Wenn man (wie bei der NZZ geschehen) die täglichen Zahlenrätsel streicht, dann ist das etwas so wie wenn ein Unternehmen in der Kantine die Papierservietten kappt und glaubt, damit aus der Krise zu finden…

  52. Klausi hat eine Phobie gegen die NZZ, der sollte sich endlich behandeln lassen und nie mehr im IP schreiben.

  53. Die Alte Tante ist in der letzten Dekade massiv in die Jahre gekommen. Da an der Spitze (CEO und VR) der Mediengruppe schon seit Längerem phantasie- und mutlose Totengräber am Werk sind, ist der NZZ der Tod so sicher wie das Amen in der Kirche. Sterben in Raten nennt man das.

    Wer nicht mir der Zeit geht, geht mit der Zeit.

  54. Ja, auch in der Ostschweiz erleben wir gerade einen zeitungsmässigen Niedergang der Sonderklasse. Das „Tagblatt“ im Raum St. Gallen überbietet sich tagtäglich mit betont linkslastigen Beiträgen. Sogar eine in sehr weiten Kreisen als völlig unfähig und intellektuell überfordert zu taxierende Kandidatin als neue St. Galler Stadtpräsidentin wird nach Kräften hochgejubelt! Kein Wunder, wird in Ostschweizer Wirtschaftskreisen empfohlen, das „Tagblatt“ als Werbeplattform einzustampfen.

  55. ……….Und die Todesanzeigen der langsam aussterbenden „Elite-Abonnenten“ der NZZ werden rarer und rarer.

    Fazit: wenn mal der Wurm drin ist, nützen die besten ‚Kammerjäger‘ kaum mehr!

  56. NZZ, immer noch um Welten besser als alle übrigen (Mainstream-)Tagesmedien zusammen. Was nervt, ist die mangelnde Distanz zur EU, was mit der Nähe zur Economiesuisse-FDP zusammenhängt. Deshalb ist für Nicht-Linksgrüne, EU-Kritische und an Literatur, Musik und Film Interessierte die Weltwoche ein Leuchtturm. Roger Köppel macht das sehr gut. Seine Hasser haben ja Alternativen: WOZ, Republik, Schweizer Illustrierte, Glückspost. Und trotzdem wissen sie immer, wer was wann in der WW geschrieben hat. Eigenartigerweise!

  57. Noch dramatischer ist es in der Ostschweiz: Das „Tagblatt“ und die verbandelte „Thurgauer Zeitung“ präsentieren sich als regelrechter journalistischer Scherbenhaufen. In St. Gallen laufen in einflussreichen Kreisen seit einiger Zeit die Wetten, wie lange dieses dünne, ausgemergelte, ärmliche Blättchen „Tagblatt“ noch erscheint…

    • Tja, wenn man 2 Seiten grosse Interviews mit Joschka „Steinewerfer* Fischer publiziert und Daniele Ganser, ohne ihn auch nur um Stellungnahme zu bitten, als Verschwörungstheoretiker darstellt… Dann darf man sich nicht wundern.

  58. Hallo Herr Stöhlker

    könnten Sie bitte erklären wie man auf einen Ausländer Anteil von 35% kommt?
    Für mich sind es genau solche Statements welche Zeitungen unglaubwürdig machen und Journalisten zu Medienschaffenden reduziert.

    Trotzdem, danke für die Unterhalteung.

    • Wenn in einem Team von 5, nachweislich 2 aus Deutschland kommen, einer aus Italien und ein weiterer aus Frankreich, dann entsteht der Eindruck, dass es kaum Schweizer in der Schweiz gibt. Provokante These: Die Schweiz ist ein Land ohne Volk dessen einziges gemeinsame Interesse darin liegt weder italieinisch, deutsch noch französisch sein zu wollen. Vieleicht gibt es noch zwei weitere gemeinsame Interessen. Man möchte schreiben was einem zwischen die Tasten kommt, und man möchte einen kleinen Staat und dem möglichst wenig Steuern zahlen. Die Ausländer sind wegen den Steuern hier, manche auch der Liebe wegen.

    • @ Lese Fuzzi

      die wirkliche Elite ist die Milliardärsführungsriege der Blocher-Partei.
      Dreamer,you. Kammerjäger braucht es dort doch schon lange keine mehr.

  59. Also Bitte, wenn die Schweizer die Schweiz ausverkauft haben, dann muss man sich nicht wunder nehmen.

    Swissnes und solchen historischen Romantismus gehören definitiv der Vergangenheit an. Wir sprechen mal in 20 Jahren wieder darüber!

  60. NYT und FAZ sind auch zu Schmierblättern verkommen; die NYT hat ihr lausiges Niveau neulich mit ihrem Thiam-Artikel bestätigt.

  61. Die NZZ hat sich über viele Jahre auf ein höchst elitäres Podium gehoben.Den Kontakt zu seiner Leserschaft hat er gekappt, weil offenbar unwürdig.Leserbriefe werden an der Falkenstrasse als störend empfunden.

    Ähnlich wie die selbstzufriedene Migros, so müsste sich auch die sehr erhabene NZZ im 21. Jahrhundert neu erfinden. Es macht nun allerdings den Anstrich, dass es die NZZ auf die Agenda gesetzt hat, sich eigenständig auszuhungern.

  62. die muessten im Prinzip nur die Washington Post kopieren.. die floriert. Problem ist nur schon um die nzz online zu abonieren ist so schwierig.. nach dem vierten anlauf hats geklappt..aber wieviele verzagen da. Im 21. Jahrhundert von tuten und blasen und online keine Ahnung.. kein Wunder klapt da nix

    • Ich habe problemlos NZZ digital abonniert und werde monatlich per email daran erinnert, dass es weiterläuft oder dass ich kündigen kann. Besser gehts nicht. NYtimes – Abo ist nicht kündbar, ausser man telefoniert nach US oder tiltet die Kreditkarte. Bravo NZZ.

  63. Auch die NZZ benötigt eine kleine Renaissance. Zwischendurch muss man sich neu erfinden. Die NZZ tut gut daran auf inhaltliche Qualität und Unabhängigkeit zu setzen. Dies machte die NZZ bis anhin auch über die Schweizer Grenze hinweg als gerne gelesene Zeitung. In der Schweiz gibt es derzeit keine Alternative.

  64. „Was die NZZ heute redaktionell leistet, ist meist nötig und oft wichtig, aber es fehlt an Kohärenz.“

    Nein, das ist nicht einmal nötig. Denn die, die es noch lesen sind bald Schnee von gestern. Die NZZ ist auch zum Feigenblatt verkommen.

    Vor 20 Jahren lass ich die „Welt“ als Tageszeitung, bis zu meinem Umzug. Aktuell schlage ich die Welt, einst die konservative Zeitung schlechthin, das Flaggschiff des Springer-Konzern oder die NZZ Deutschlands. Heute ist sie zu dem verkommen wie die NZZ. Ja, ich lese die Welt nur noch, um festzustellen was sie nicht mehr berichtet.

    So wie die Welt ist auch die NZZ zur Lückenpresse mutiert. Meine Infos hole ich mir auf Webseiten wie bachheimer.com.

    Man mag dazu stehen wie man will. Auf jeden Fall ist man dort am Puls der Zeit.

    PS. Eine Weile lang, lass ich auch die „Basler“ BZ. Das war aber nur bis zum Abgang von Markus Sohm. Schlagartig fehlten die Artikel, die das Blatt lesenswert machen. Mittlerweile ist sie bei mir auch dort gelandet wo die NZZ schon ein wenig länger modert.

  65. Am Ende des Tages liegt es an der Qualität des Produkts, nicht an der Demographie der Schweiz. Der „Markt“ deutschsprachiger Zeitungsleser geht weit über die Schweiz heraus (so wie die FT auch hier gelesen wird, ohne UK Teil), und auf diesem muss sich die NZZ behaupten. Bsp. hat FuW eine treue Stammleserschaft, sie hat sich in ihrer Niche positioniert. Der NZZ fehlt es an klarem Profil und inhaltlicher Relevanz.

  66. Man kann die Entwicklung der NZZ wirtschaftlich sehen oder auch politisch. EWS als Gallionsfigur der Bankzerstörungsfanatiker hat etwas Fatales missachtet. Mit der Zerstörung des „Old Swiss Private Banking“, zerstörten sie auch die Glaubwürdigkeit der Schweiz. Der Niedergang der NZZ widerspiegelt die politische und wirtschaftliche Realität der Schweiz und den Sündenfall der EWS.

    • @Sparschwein

      Die Zerstörung des CH Bankgeheimnisses war das Ziel des US-Deep State aka Wall Street.
      Die Schweiz war ein zu erfolgreicher Konkurrent, daher wurde er ausgeschaltet. EWS war bloss ein billiges und williges Werzeug. Fürein bisschen Ruhm und Einfluss tat die alles.

  67. Den „Todesstoss“ hat sich die NZZ selber versetzt, indem sie glaubte, einen Pakt mit Blick, Tagi u.a. schliessen zu müssen. Um Online-Leser zur Registrierung zu zwingen. Und indem sie u.a. in der Koronakriese nur noch Bundesrat-Meinung vertreten haben.
    Für mich – u.a. jahrelanger NZZ-Abonent- braucht es solche Medien nicht mehr. Dazu gehört auch SRF.