Haley und Goly Abivardi wollen das Land der unbegrenzten Zahnärzte erobern: die USA.
Ihr Heilprodukt, eine Löcher-stopfende Paste, habe einen Milliardenwert, verkündeten sie. Der Börsengang könne schon dieses Jahr erfolgen.
Hinter der Shiny-Story klafft ein Abgrund. Die beiden Schwestern haben bekannteste Schweizer Investoren in die Misere getrieben.
Darunter Daniel Gutenberg, einer der grössten Startup-Financiers Helvetiens.
„Herr Gutenberg lässt ausrichten, dass die Abivardis keine Schulden haben bei ihm und er auch keine Vvardis-Anteile besitzt oder je besessen hat“, sagt ein Sprecher.
Was nach Minne klingt, ist das Resultat einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Geführt mit härtesten Bandagen.

Ende 2024 waren Investoren wie Gutenberg und weiteren grossen Kalibern klar, dass die Abivardis viel versprochen haben.
Aber die Resultate ihrer Wundertube waren nicht wie erhofft sichbar.
Die Geldgeber hatten jedoch viele Millionen in die VVardis investiert, wie das Unternehmen der beiden Geschäftsfrauen heisst. Und zwar in Form von Wandeldarlehen.
Das heisst, sie hatten das Recht, ihre Kredite in Aktien der VVardis zu wandeln. Doch daran hatten sie jetzt, nach endlosen Versprechen, auf die nie harte Fakten folgten, kein Interesse mehr.
Vielmehr forderten sie ihr Geld zurück. Jetzt. Schnell. Dallidalli.
Für Haley und Goly Abivardi der Horror. Wie zahlen, wenn der Cash fehlt?
Der Reichtum, der nicht zuletzt von einem der Ehepartner stammte, der im Banking eine grosse Nummer war und eine edle Herkunft vorweisen konnte, war längst verblasst.
Die Investoren zeigten sich nach vielen Enttäuschungen unerbittlich. Statt Blumen für die Schwestern schickten sie teure Anwälte zu den Richtern.
„Gerichtliches Festsetzungs-Verfahren“ nennt sich das im Jargon der Geschäftswelt.
Die Unparteieischen gaben den Klägern recht. Sie verfügten die Arrestierung von Konten der Frauen bei der UBS.
Ab da sassen die Abivardis erst recht auf dem Trockenen. Sie konnten keinerlei Auszahlungen mehr vornehmen ab den blockierten Accounts.
„Es stimmt, wir hatten einen Engpass“, bestätigt Haley Abivardi am Telefon. „Das ist auch kein Wunder, wenn plötzlich so viele ihr Geld zurück wollen.“
„Inzwischen haben alle ihr Geld erhalten“, sagt die Geschäftsfrau, die mit ihrem ersten Startup mit neuartigen Zahnarzt-Kliniken unter dem Namen „Swiss Smile“ vielfache Millionärin geworden war.

Im Rückblick sei sie froh, dass die Investoren nicht auf Wandlung ihrer Kredite in Anteile der VVardis beharrt hätten. „Dann hätten sie die Titel – und nicht ich und meine Schwester.“
Das Unternehmen habe jetzt schon mehrere Milliarden wert, sagt die Frau. Das stürmische Wachstum mache das klar, der geplante IPO würde zum Grossereignis.
In New York, where else.
Auf die Frage, ob das Unternehmen schwarze Zahlen schreibe, meinte die VVardis-Gründerin: „Wir hätten Gewinn, wenn wir nicht alles in die Zukunft der Firma investieren würden. So aber sind wir noch in der Verlustzone.“
Unter den Schweizer Investoren befindet sich auch Christoph Hürlimann, der mit seiner Frau eine eigene Zahnarzt-Gruppe aufgebaut hat: die Zahnarztzentrum.ch.
Hürlimann reagierte nicht auf Fragen.

Der bekannteste Geldgeber – und vielleicht auch der grösste – heisst Rainer Marc Frey. Der gilt seit dem Verkauf seiner RMF-Hedgefund-Gruppe Anfang der Nullerjahre an die englische Finanzfirma MAN als Milliardär.
Bei der Leonteq ist Frey der entscheidende Financier, mit seinem Privatjet düst er durch die Lüfte, in den Medien präsentiert er sich als Good-Investor.
Frey soll den Abivardi-Schwestern viele Millionen geliehen haben. Ebenso wie weitere Business Angels – teils versprachen sie horrende Beträge allein per Email, ohne irgendwelche langen Verträge und Due Diligences.
„Wir liessen uns blenden vom vermeintlichen Reichtum der Frauen“, sagt ein Betroffener. „Und weil grosse Namen mitmachten, sagten sich viele: ‚Dann bin ich auch dabei.'“
Abivardis besitzen stolze Immobilien, darunter im Engadin. Sogar ein Appartment in New York zählt dazu.
Die Schwestern gaben diese vermeintlichen Trophy-Properties als Garantie für die Kredite.
Als die Investoren ihren Einsatz zurückforderten, entpuppten sich einige der Objekte als hoffnungslos überbewertet. Der immergleiche Bewerter hatte insbesondere die Häuser der Abivardis im Engadin jedes Mal höher eingeschätzt.

Die grosse Hoffnung der Schwestern beruht auf einem Deal mit Apollo, eine bekannte Private Equity-Firma aus Übersee.
„Bewertung von VVardis: ‚Mehr als eine Milliarde'“, meinte daher der Blick vor 2 Wochen.
Und weiter: „Aktien-Deal katapultiert die Medtech-Firma in die Liga der Unicorns“. Unicorn meint Unternehmen mit einem Wert in Milliardenhöhe.
Die Zeitung berichtete vom CEO von JP Morgan, der grössten Bank der Welt.
Der habe vor Jahresfrist dem sagenhaften Zahnaufstrich, der Löcher zum Verschwinden brächte, vor reichsten Investoren seinen Segen geschenkt.
„Bankchef Jamie Dimon (70) persönlich lobte die Schwestern und das Verfahren – dies habe eine Flut von Anfragen ausgelöst, wie Haley und Goly Abivardi damals erklärten“, meinte der Blick.
Was nach Wunder an Wall Street klingt, steht auf wackligen Beinen.
Apollo hat 25 Millionen Dollar in die Firma der Schwestern aus dem Iran investiert. In maximal zwei Jahren können die US-Geldgeber ihren Einsatz in VVardis-Aktien wandeln.
In diesem Fall käme das Unternehmen tatsächlich auf einen Milliardenwert.
Doch so weit kommt es möglicherweise gar nie.
Apollo hat nämlich ebenso das Recht, auf Rückzahlung ihres Einsatzes zu beharren. Und zwar in dreifacher Höhe, wie ein Insider ausführt.
75 Millionen müssten die Abivardis in diesem Fall den Apollo-Investoren überweisen. Sind sie dazu nicht in der Lage, dann müssen sie ihr Patent an der Wunderpaste hergeben.
Für die US-Investoren sei das Risiko akzeptabel. “ Das Patent dürfte schon einen Wert haben“, sagt der Gesprächspartner.
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Typisch die Banken und Banker sind Idioten wenn du Ihnen LSD Visionen auftischt werden Sie Notgeil. Im Gegenzug belästigen Sie KMUs weil Sie deren Geschäftsmodell nicht verstehen….die LSD Visionen verstehen Sie zwar auch nicht aber tönt halt Geil
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Ihr ahnt es wohl schon. Natürlich wohne ich nicht in Pattaya, sondern in einer Blechhütte im Garten eines Kollegen in Schwamendingen. Er finanziert unter anderem mein Handy, meine Nahrung und viel Bier. Ich bin ihm sehr dankbar, denn ohne ihn wäre mein Leben noch grausamer.
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Aber zwischendurch trifft man Dich in der Kronenhalle, gell?
Ich kenne diese Schwestern seit 20 Jahren. Da waren die noch richtige Zahnärzte. Dann kam der Ehemann mit Investorengeld. Dann die Zahnarztkette, dann Glamour und unendlich Kohle. Dann hat ein Dummer die Kette gekauft und es wurde mit weiterem geliehen Geld in das „Milliarden“ Projekt investiert. Ziel: Wieder einen dummen Käufer oder gleich an die Börse. Die Ladies sind nicht blöd, sondern intelligent und berechnend. Perfekte Verkäuferinnen. Gratulation.
Das Milliardenpotenzial des Produktes stelle ich mal in Frage. Habs auch im Sortiment. Ist alles andere als ein Bestseller, dafür richtig teuer.
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Ach, Du kennst die Girls? Mein Neid wächst von Tag zu Tag. Du weisst alles und jetzt kennst Du auch noch diese Frauen. Falls ich nochmals auf die Welt kommen muss, dann unbedingt als Palfner.
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KI kennt die Schwestern, aber sicherlich nicht unser Palfner aus Österreich, nie gearbeitet nur Profitiert alles von der Zuschauertribühne.
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Stimmt nicht. Vor kurzem gaben sie im Blick ein prominentes Interview.
Sie haben mehrere Duzend Millionen auf der hohen Kante. Blick weiss es.
https://www.blick.ch/schweiz/der-stille-aufstieg-der-zahnarzt-schwestern-wie-die-abivardis-zu-milliardaerinnen-wurden-id21914926.html
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Kante??😁😂🤣🤑🤪
In Wahrheit vermutlich nur Schulden auf der „hohen Kante“.
Ist die Arroganz grösser wie das Vermögen der „Zahnflickerinnen“?
Bei denen wurde ich mich nicht „behandeln“ lassen.
Aber, tatsächlich ist es ja so, dass die Währungen auch nur aus einer wertlosen Schuldenpaste bestehen, beziehungsweise durch einen grossen Verschuldungsbetrug entstehen.
Was sollen also die Damen zurückzahlen, wenn Währungen doch nur Schuldscheine sind, welche sie zuvor erhalten haben?
Um Geld handelt es sich bei diesen Währungen (wie Schweizer Franken, Dollar, Euro, etc) ja nicht! Gold+Silber=GELD!
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Komisch, ich dachte, dass Frauen so unfassbar erfolgreiche Unternehmerinnen sind? So wie Laeri (f zwischen a und e einfügen), Anitas Nailstudio in Unterlunkhofen oder eben diese beiden Schwestern da? Die müssten ja doppelt so erfolgreich sein?
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Ja, da hat man wieder einmal auf das schnelle Geld gehofft: schöne Frauen, schöne Zähne, schöne Worte – und am Schluss bleibt ein leerer (Geld-)Sack …
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Klassische Unternehmerinnen, die auf Kosten ihrer Financiers leben. Die eine Schwester ist mit einem reichen Zuger Financier zusammen. Er war es auch, der rainer mar frey reingeholt hat. Pure Geldgier bei diesen beiden Schwestern, sonst nichts.
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Welche? mit wem?
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Wie kann es möglich sein, dass eine einzige Person diese Kommentarfelder mit non-sense für sich beansprucht?
Keine weiterführende Informationen oder sinnvolle Kommentare, nur Selbstdarstellung.
Wie traurig kann oder muss ein Leben eigentlich sein?
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Investoren kann man nicht in die Misere treiben. Investoren brauchen den Kick. Sie machen all dies freiwillig.
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…oder etwa was anderes?
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Über innovative Menschen zu lästern ist einfach für Banker und andere hier.
Vergesst dabei nicht, dass Banken selbst mit ihren undurchsichtigen Stuckis und anderen Produkten täglich viel kohle aus den Taschen ziehen um wiederum in Dinge zu Investieren die dann Floppen.
Und ja, Investoren wollen mit Geld noch mehr Geld Verdienen. Doch nicht jedes Business Modell kann profitabel skaliert werden.
Unternehmer sein und die Verantwortung zu tragen ist auf einem ganz anderen Level als Angestellter Direktor einer Bank und monatlich seinen Lohnscheck zu erhalten.
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Eindruck.
Würde dort nie hingehen für Zahnreparatur.
…Und dann noch diese komische „Paste“.
Vielleicht geschieht auf den Zahnarztstühlen dort ja was ganz anderes, wie Zahnreparaturen.
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OMG
Bei mir fliessen kübelweise die Tränen.
Ick liebe Serien mit Schönen und Reichen. Auch im Mundbereich.
Bitte dranbleiben. Auch Fotos genehm.
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Lieber Zähne putzen als Geld waschen.
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Zwei Supermodels mit einem untauglichen Geschäftsmodell. Gut, dass Reiche geschädigt wurden.
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Erinnert mich an Theranos Skandal. Ein fragwürdiges Produkt wird künstlich so hoch bewertet, dass es irgendwann nicht mehr ums Produkt geht. Und irgendwelche männlichen Investoren sind im Imponiergehabe gegenüber den Mädels und wollen die anderen übertrumpfen um zu punkten, die das anspornen.
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…diese beiden bluffenden Blender-Schwestern über den grünen Klee. So etwa unter dem Motto: Schaut her, welche grosse Perlen sich unter den orientalischen Einwanderern befinden… (Vermeintliche Steilvorlage für die Gegner den 10-Mio.-Initiative)