Vor 8 Jahren lag die Frau leblos im Zimmer. Ihr Ehemann hatte sie getötet.
Der Skandal war perfekt, weil er zu den ganz Grossen der Schweizer Wirtschaft zählte, mit engsten Beziehungen ins Finanz-Establishment.
Das Drama um Schuld und Sühne nahm seinen Lauf. Das erste Gericht entschied auf Mord. 13 Jahre Gefängnis für den Solothurner.
Der hatte Geld und Anwälte, schlug zurück. Mit Erfolg.
Hatte er zunächst jegliche Tat bestritten, präsentierte er vor der Rekursinstanz eine komplett neue Version.

Er habe seiner Frau im Liebesspiel zwecks Förderung der Lust ein Kissen aufs Gesicht gedrückt. Leider habe es mit dem verabredeten Zeichen zum Einhalten in jener Nacht nicht geklappt.
Das Corpus Delicti, eine Feder in der Lunge der Verstorbenen, erhielt einen neuen Anstrich.
Die Richter am Berufungsgericht hielten sich ans Prinzip „im Zweifelsfall für den Beschuldigten“.
In dubio pro reo.
Nicht so die Unparteiischen an der letzten Instanz, dem Bundesgericht in Lausanne.
Diese haben in einem soeben erfolgten Entscheid schwere Zweifel an den Untersuchungen respektive deren Würdigung geäussert, die zum milderen Urteil geführt hatten.
Dieses sah nur noch 3 statt 13 Jahre Zuchthaus vor.
Die Vorinstanz müsse nochmals alle Erkenntnisse aus der Untersuchung minutiös erwägen, um die Version des Angeklagten zu erhärten oder zu entkräften.
Auch gebe es in dessen Aussagen Ungereimtheiten. So sei nicht klar, warum der Mann über eine Stunde lang mit der Alarmierung der Rettungskräfte zugewartet habe, nachdem er seine leblose Frau aufgefunden habe.
Dieser Punkt sei entscheidend bezüglich der Frage, ob der Beschuldigte „das Risiko des Todes seiner Frau in Kauf genommen“ habe.
Der Angeklagte stammt aus einer der einflussreichsten Familien des Landes. Unter den Vorfahren finden sich höchste Würdenträger, sogar ein Bundesrat gehört dazu.
Selber ist der Mann inzwischen 74. Nun wirft er nochmals viel von seinem grossen Vermögen und Einfluss in die Abwehrschlacht seines Lebens.
Für ihn geht es um alles.
Die Lausanner Richter haben ihm seinen vermeintlich bereits sicher geglaubten Erfolg mit Tötung statt Mord fürs Erste zunichtegemacht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vor dem Gesetz sind alle gleich!
Oder etwa doch nicht ganz?
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„Vor dem Gesetz sind alle gleich,
die Armen arm,
die Reichen reich“.
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Ich sage es ja immer wieder: 10 kmh/h zu schnell innerorts ist bald teurer als Mord.
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Klar, es ist ja auch eine extreme Gefährdung wenn man z.B. um 3 Uhr in der Nacht von Frauenfeld nach Kreuzlingen auf der geraden Autobahn > 200km/h fährt. Das muss mit mindestens 2 Jahren Gefängnis bestraft werden. Solch eine Gefährdung geht ja gar nicht. Komisch ist, 30km weiter Richtung Stuttgart kann man das auf der A81 ganz legal machen, obwohl die Autobahn in einem viel schlimmeren Zustand ist. Da sagt das Rechtssystem, es ist absolut in Ordnung. Muss man nicht verstehen, man sagt, es sei eine direkte Demokratie.
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Naja, gescheiter wird der Spruch durch ständige Wiederholung halt auch nicht, Schweizer Rechtssystem. Und Sven, sonst schimpfst du doch sicher gerne über die Schwaben, oder?
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Schon bald wirst Du ab 11 km/h zu schnell lebenslänglich erhalten.
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Nun, meine Trefferquote liegt zwar meist nur bei >95,4% aber ganz ehrlich, über eine Stunde lang mit der Alarmierung zugewartet? Ähm, lasst mich raten ihr scheinbar dilettantischen Richter:
Es wurden seine Hautzellen unter ihren Fingernägeln vorgefunden UND sie wollte sich gem. der besten Freundin scheiden lassen, während die Ehe nicht mehr berauschend lief (mit anschliessend finanziellen Konsequenzen für den angeklagten Bundesrats-Erben)?
ANY QUESTIONS OR PLAUSIBEL CONCLUSIONS, oder muss ich die Frage in Grossbuchstaben für unsere „scheinbar“ Richter auch noch auf Deutsch übersetzen???
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„Kinky sex“ ist jetzt also die Ausrede. Super, das kann ja bei jeder Vergewaltigung mit Todesfolge, oder Mord als „Exgüsi“ angewandt werden. In England lassen sie diese Ausrede nicht mehr zu, da sich die Frau ja eben nicht mehr äussern kann.
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RIP
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„Der Angeklagte stammt aus einer der einflussreichsten Familien des Landes. Unter den Vorfahren finden sich höchste Würdenträger, sogar ein Bundesrat gehört dazu.“
Hahaha. Ja soviel zu dieser supertollen Demokratie in diesem super demokratischen Staat 😀
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Die Demokratie hat dir den Wohlstand gebracht, du Schwerenöter!
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Schön, hat das eine einen Zusammenhang mit dem anderen. Gerichtsentscheide werden nicht demokratisch gefällt, auch wenn das die Populisten gern so hätten.
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DeinAssesor: Sag doch gleich, dass du den Kommentar nicht verstanden hast 🙂
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Erstaunlich,warum so zögerlich mit Nennung des Namens dieses Herren.Bei Banken und anderen Beiträgen ist IP doch auch nicht zimperlich beim austeilen.IP Hosen voll.
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Pierin war’s nicht
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@ Arno , kann es sein das Du ein A…loch bist?
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nein Charly, aber ich habe ein funktionierendes! 👊
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Hatte vor Jahren einen Fahrausweis Entzug von 12 Monaten wegen einer Geschwindigkeitsübertreung auf der Autobahn. ( kein Raserdelikt )
Dank meines Rechtsvertreters ein bekannter Zürcher Anwalt wurde die Strafe auf 3 Monate reduziert.
Mein Wohnort (Goldküste) und Beruf haben gemäss Anwalt sehr geholfen.. ohne entsprechende finanzielle Mittel hätte ich mir keinen Rechtsvertreter leisten können.
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Empfehle dieses Buch:
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1062300191
Behandelt zwar Deutschland, aber lässt sich auch auf die Schweiz übertragen.
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….. oder das kommt in den besten Familien vor?
Das Bundesgericht hat scheinbar auch die Freundin des Täters befragt; welche das „kinky Ritual“ nicht gut heisst?
„Zu schwere Kost“ 🆘
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So lange die Richter der Schweiz von den Politikern nominiert werden und so lange die Politiker nach der Pfeife der Parteispender tanzen ändert sich nichts.
Wer sich heute ein Urteil kaufen kann wird sich auch in der Zukunft einen Urteil leisten können.
Das System funktioniert wie entworfen.
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Siehe den jüngsten Fall mit der Grünen Richterin in Zürich! Mit dem normalen Bünzli wird Schlitten gefahren. Dieser Sauerei haben wir seit Jahren zugeschaut. Die Rot Grüne Gruppe kennt seinen Chef nicht mehr.
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Der mögliche Täter konnte die letzten 8 Jahre auf freiem Fuß verbringen – ist jetzt 74 Jahre alt. Tja, diese “Freiheit” konnte er sich nur mit Geld erkaufen. Auch die nächsten 4 Jahre bis einen letztendlichen Urteilsspruch gibt wird sich der Herr erkaufen können und ob dann ein fast 80 jähriger eingesperrt wird in der Schweiz ist mehr als fraglich.
AC DC wussten bereits wie es vor Gericht läuft- there is a law for the rich and there is a law for the poor- men in blue it’s up to you….
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Angus von AC⚡️DC hat eben auch nie gearbeitet, sondern war nur der ewige Schüler.
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Angus konnte aber wenigstens die Klampfe ordentlich halten!
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@Zensi: 👍🤣
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Mord. Diese Art Spiel macht man nicht mit Kissen. Man will nämlich den Effekt sehen – und kontrollieren. Scheint klarer Fall von Mord zu sein.
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Dazu: „So sei nicht klar, warum der Mann über eine Stunde lang mit der Alarmierung der Rettungskräfte zugewartet habe“ …
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Warum wurde denn mein Kommentar gelöscht? Huch, hat da jemand Einfluss genommen?
Katholisches Milieu at its best… Welche Stadt hat das beste Bier (11i)?
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Was bedeutet der Spruch der König ist tot es lebe der König?
Betont wurde damit die Kontinuität der französischen Erbmonarchie und die rechtliche Tatsache, dass beim Tod des Königs die Krone sofort in den Besitz des Nachfolgers übergeht. Als der Spruch 1824 beim Tod Ludwigs XVIII.
Heute, um spöttisch zum Ausdruck zu bringen, wenn nach einem Ereignis alles beim Alten bleibt. Mit dem Ausruf »le Roi est mort, vive le Roi«
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Gut, dass das Bundesgericht sich nicht auch kaufen liess.
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Geheimnisse brauchet es da keine mehr.
Der Vincenz und viele andere wurden auch mit Namen erwähnt.
Also jetzt bitte her mit dem Namen.
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Neiaberau!
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Frage:Mord oder Tötung?
Antwort:
je nach dem, WER der/die Angeklagte ist…
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Trudi Gerster@
Doch das ist leider der Hammer. Trotzdem, auch mit Kaution durfte er nicht nach Italien ausreisen. Das kam bei B. Hammer aber schlecht an. Der Hammer aber ist, dass man mit Geld nur so zur Zweiklassen-Gesellschaft der Privilegierten gehört.
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Warum werden solche „Leute“ nicht namentlich erwähnt ? Steht dann die Armada von Anwälten auf der Matte ? Sind vor Gericht und in den Medien einige eben doch „gleicher“ als die Andern ?
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Hammer-stark!