In Schaffhausen, wo die Menschen sehr genau hinschauen, hatte Frau Holle die Stadt fest im Griff.
Sie schüttelte ihre Kissen, als gäbe es staatliche Schneefördergelder pro Flocke.
Plötzlich war alles weiss – und genau dort begann in Schaffhausen das Murmeln.
Verärgerte Leser meldeten sich. Nicht empört, eher nüchtern registrierend:
Auf steilen Strecken fuhren bei Wintereinbruch zeitweise keine Busse mehr. Stillstand statt Taktfahrplan.
Mehrere Stimmen aus der Bevölkerung berichteten zudem, dass an diesen TagenDieselbusse anstelle von Elektrobussen eingesetzt worden seien.
Ein Detail, das den Beobachtungen zusätzliche Brisanz verlieh.
Der Verdacht lag nahe, denn man weiss inzwischen: Elektrofahrzeuge mögen vieles, aber Kälte gehört nicht zu ihren Kernkompetenzen.
Batterien sind sensibel, Steigungen energiehungrig. Das ist Physik, keine Stammtisch-Meinung.
Also sind wir der Sache nachgegangen und haben bei der Pressestelle der Schaffhauser Verkehrsbetriebe um Stellungnahme gebeten.
Dort wird ein pauschaler Zusammenhang zwischen Schnee, Winter und E-Bus klar zurückgewiesen.
Rund 65 Prozent der Flotte seien batterieelektrisch und seit mehreren Wintern zuverlässig im Einsatz.
Weiter heisst es: Die jüngsten Unterbrüche auf vier steilen Abschnitten hätten nichts mit dem Antrieb zu tun gehabt, sondern mit noch nicht geräumten oder zu glatten Strassen.
Vergleichbare Einschränkungen habe es früher auch mit Dieselbussen gegeben. Entscheidend sei der Zustand der Fahrbahn, nicht der Stecker; die Sicherheit habe oberste Priorität.
Das ergibt eine Suppe, wie sie nur der Winter kochen kann: Wahrnehmung trifft auf Technik, Alltag auf Strategiepapier.
Die Busse standen – das ist unbestritten. Diesel war sichtbar im Einsatz, elektrisch hingegen nur eingeschränkt.
War es die Strasse oder doch der Akku? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischen Batterie, Bremsweg und Schneepflug.

Was steht am Schaffhauser Stadttor? Hirn einschalten bevor man verfrüht Elektroschrott kauft.
Elektrofahrzeuge sind die Zukunft. Aber eben nicht die Gegenwart. Bis das Zeugs richtig und zuverlässig funktioniert, dauert es noch eine Weile.
Hallo Zellengenosse! Teilen wir uns heute wieder das Internet?
Falsch und nochmals falsch. Das steht so nicht dort.
Kein Wunder, und wenn die Batterien nach einiger Zeit nur noch wenig, oder keine Leistung mehr bringen, bekommt man nichts mehr für die Elektrogöppelis. Dafür kommen dann noch die hohen Entsorgungsgebühten dazu. Deshalb
sind Verbrennerautos die richtige Wahl. Da bekommt man auch noch nach langer Zeit einen guten Preis für Occasionsfahrzeuge. Die laufen zuverlässig.
Elektrogöppelis lassen sich kaum noch wiederverkaufen.
Das Wort zum Sonntag eines ewig Gestrigen Diesel Walters. Wollkommen faktenloser Kommentar!
Bei Steigungen, die zudem schneebedeckt sind, macht das Gewicht den Unterschied. Da ist ein Batteriefahrzeug klar im Nachteil gegen einen Diesel.
Genau. Deshalb braucht man auch ganz leichte Sportwagen, um Strassen zu pflügen. Schwere Fahrzeuge wie Traktoren oder LKWs wären damit überfordert.
Schon mal was von Traktion gehört? Oder minimales Physikverständnis?
@Roro: Hier gehts aber nicht ums Pflügen. Abgesehen davon: Wo ist der Pflug angebracht, vorne oder hinten? Wer kommt besser die Berge hinauf: Pogacar (66 kg) oder van der Poel (75)?
Dafür sehen die Busse schön aus. War wohl das Hauptkriterium.
War grad in Schweden, da funktionieren die Elektrobusse bei jeder Minus Temperatur einwandfrei. Die haben wohl wintertaugliche gekauft.
„Seit mehreren Wintern problemlos im Einsatz“, sagen sie. Ja klar, immer dann, wenn es im Winter nicht unter 0 Grad ist und nicht schneit, ist es problemlos!
Liegt das Problem bei Schnee auf der Fahrbahn, sollte man es mit häufigem Pflügen und Salzen versuchen.
… auch in St.Gallen: sogar bei Minustemperaturen sind an einem Tag 10 Elektrobusse liegen geblieben. Und bei dieser Topografie einfach ein Irrsinn. Schöne neue Ideologienwelt.
Perfekt funktionierende und gefilterte Dieselbusse durch unerprobte Batteriefahrzeuge ersetzen würde einem selbständigen und klar denkenden Unternehmer nie in den Sinn kommen.
Leider meint aber diese Jahre jeder Stadtbusbetrieb auch noch diesen Riesenfehler machen zu müssen. Die Steuerzahler dürfen dann den Bailout finanzieren.
Die guten alten Saurer PTT Busse in den 60igern und 70igern fuhren bei jedem Wetter, bei jeder Schneelage, dann halt mit Ketten. Hatten jeweils eine Laufleistung von 800000 km (15 Jahre alt ca.), wurden dann ohne Revision des Motors in Export gegeben in den Ostblock und nach Afrika, wo sie bis 2 Mio Kilometer abspuhlten. Die Robustheit und die Lebensdauer eine solchen Fahrzeuges ist nachhaltiger als ein Elektrobus, würde ich mal wetten. Aber das blendet man heute aus, Hauptsache Elektroautos fürs gute Gewissen. Ein E-BUS benötigt ca. 350 Kilo Kupfer nur so am Rande.
Ja, ja, früher war alles besser, heute ist alles schlecht. Das ist der Tenor dieses Mediums. Das kommt bei der 60+-Leserschaft scheinbar gut an.
Super mal wieder ein Beitrag eines „Diesel Walters“. E-Autos und E-Busse sind im Wetter nicht mehr benachteiligt, als Verbrenner. Dieses Märchen wird dauern und unbegründet aufrecht erhalten. Übrigens viel schwerer sind sie auch nicht und schwere ist nicht immer ein Nachteil, da sie dann besser auf der Strasse greifen. Ich bin selber seit 8 Jahre mit einem E-Auto in einer schneereihen Region unterwegs und es gab nie Probleme bzw. nicht mehr als mit einem Verbrenner.
Wie Stadt Zürich, in welcher die Stadtbusse mit Sommerpneus fahren.
Klimagrün glaubt ja nicht mehr an Eis, Schnee und gefrorene Strassen.
Die VZO besitzen aus Image-Gründen auch einige Elektrobusse. Die werden jedoch nicht nach Bäretswil-Bauma eingesetzt. Die Steigungen auf dieser Route würden die Batterien zu rasch leeren. Einfach nur lächerlich der rot-grüne Hype.
In Winterthur wird gesalzen bis die Natur tot ist. Liegt es an den neuen gewichtigen Elektrokübelwagen?
Müssen gleich die Steuern noch erhöhen, da die Strassen nun früher saniert-, breiter gebaut- und verstärkt werden müssen.
Dann unbedingt noch eine weitere Abteilung mit zwanzig Experten für Elektorfragen anstellen.
Da haben wir uns ein schönes Eigengoal geschossen. USA steigt aus allen Klimaschutzprojekten aus. Vergrössern das Militärbudget. China ebenfalls und Russland sowieso. Wir machen einen auf Null Co2 merken aber nicht das Klima schnell ändern kann. Wir sitzen auf einer heissen Kugel welche mit rasender Geschwindigkeit um die Sonne kreist. Kleine Veränderungen der Sonne oder ein Vulkanausbruch kann das Klima schnell um minus 3-4 Grad verändern. Wir werden es noch merken wenn es wirklich Monate bitter kalt ist dann Elektro Zusammenbruch
Vergiss Elektro! Den Strom dazu haben wir nicht, die AI, ChatBots etc. wird alles wegfressen. Bleiben wir bei Diesel und Benzin es hat noch für Jahrzehnte. Oder bauen wir AKW’s!