Wie schwierig es ist, Grossanlässe langfristig zu planen, werden wir in diesem Sommer erleben.
In den USA soll die FIFA-Fussballweltmeisterschaft stattfinden, zu der Millionen von Menschen aus aller Welt erwartet werden.
Doch US-Präsident Donald Trump, den wir am kommenden Montag in Davos begrüssen, hat beschlossen, für Menschen aus 75 Ländern aus aller Welt ab sofort die Einreise-Visa zu sperren.
Die USA haben ein Drittel der Menschheit aus ihrem Land ausgesperrt. Einmal abgesehen davon, was dies für Geschäftsleute oder Touristen bedeutet, werden wir sehen, wer die Stadien in den USA füllen wird.
Die offizielle Schweiz, nicht minder tollkühn, hat soeben entschieden, sich für das Jahr 2038 für die Durchführung der Winterolympiade zu bewerben.
Es soll eine Billig-Olympiade werden, denn mehr als 2,2 Milliarden Franken soll dieser Grossanlass nicht kosten.
Zum Vergleich: Wladimir Putin hat in Sotschi, für den Pistenbau angeleitet von Pius Zurbriggen, weit über 30 Milliarden Dollar aufgeworfen, manche sprechen von 50 Milliarden.
Mit der Billig-Olympiade sollen über eine Million Menschen in die Stadien gelockt werden. Zehn Kantone, nicht aber der Kanton Bern, werden laut den Promotoren in 14 Städten und Gemeinden das grosse Sportfest ausrichten.
Die begeisterten Schweizer Fans, dazu Hunderttausende von Ausländern, sollen zwischen St. Moritz und Genf, zwischen Crans-Montana und Basel, eilig hin- und herfahren, um nichts zu verpassen.
Sie werden alte Anlagen sehen, die notdürftig aufgebessert wurden. Die Welt aber will immer Neues, immer Grösseres sehen.
Der Bundesrat ist bereit, dafür 200 Millionen Franken bereitzustellen, und erwartet von den zehn Trägerkantonen zusätzliche 140 Millionen Franken.
Damit soll während zehn Tagen, 90 Jahre nach den letzten Winterspielen in St. Moritz, eine Welle der Begeisterung und um den Globus ausgelöst werden.
„We are back“ könnte Dölf Ogi aus Kandersteg rufen, der einmal Bundesrat wurde, weil er aus Japan viele Goldmedaillen mitbrachte.
Wenn wenig Geld vorhanden ist, braucht es eine Heldin, eine Helvetia des 21. Jahrhunderts, um die Fahne des Erfolgs zu tragen, hinter der sich das Schweizer Volk schart.
Diese Superfrau ist gefunden. Alt-Bundesrätin Ruth Metzler, von Freunden „Rutli“ gerufen, hat die Herausforderung angenommen.
Sie wird als Präsidentin von Swiss Olympic der Welt zeigen, was wir mit einem Sparbatzen zu leisten imstande sind.
Wie sie ihr Anliegen im SRF vortrug, erinnerte mich mehr an einen frierenden Vogel im Winter, der kaum den Schnabel aufmachte, dünnes Gefieder trug und auch sonst nichts zeigte, das die elegante Welt überzeugen könnte.
Ich glaube, die Schweizer Offiziellen haben den Überblick verloren, wie heute und morgen Grossanlässe rund um den Globus ablaufen.
Man mag FIFA-Chef Gianni Infantino nicht mögen, aber mit seiner Super-WM gleichzeitig in Mexiko, Kanada und den USA hat er ein Signal gesetzt, was die Welt erwartet.
It’s the big show!
Über zwei Milliarden Menschen aus aller Welt werden sich die Fussball-WM 2026 am TV hereinziehen. Bei der Schweizer Olympiade sollen es eher noch mehr sein.
Welche TV-Station will es sich leisten, Kamerateams gleichzeitig in 14 Schweizer Städten und Gemeinden zu beschäftigen?
Wir bieten unsinnig lange Wege an, wozu die kleinen Bergstrassen auszubauen sind, vom CO2-Ausstoss nicht zu sprechen.
Wie unsere Schweizer Jugend auch, die jedes Wochenende in eine andere Auslanddestination fliegt, um nicht der inneren Langeweile zu verfallen, erwarten die Gäste der Schweiz Landeplätze an allen wichtigen Stationen.
Klar, die Bundesräte, listig wie sie sind, wissen heute schon, dass aus den 2,2 Milliarden mindestens 10 Milliarden werden.
Damit liessen sich viele Regionen ausbauen, Autobahnstücke erweitern und die Hotellerie erneuern.
Das ist es, was 2038 der Schweiz bringen muss.
Bis dahin sind es noch zwölf Jahre. In ungefähr fünf Jahren müssen wir unsere Billigolympiade gegen starke Gegner dem IOC in Lausanne vorstellen.
Dazu brauchen wir, weil die IOC-Oberen dies verlangen, viel Begeisterung im eigenen Land.
Mindestens 80 Prozent der Bevölkerung, das ist der internationale Massstab, müssen der Schweizer Olympiade zustimmen.
Ein weiteres Mal läuft mir ein Schauer über den Rücken. Unsere alternde Bevölkerung, die jede Ausgabe scheut, soll diesem waghalsigen Verfahren zustimmen?
Das ist vergleichbar einer Fahrt mit dem Ruderboot über den Atlantik. Es kann funktionieren, wie Sportler es bewiesen haben. Ruth Metzler als Steuermann, die sieben Bundesräte als Ruderer, Swiss Olympic als Hilfsmotor.
Ich denke, diese Planung wird anspruchsvoll, von der der Umsetzung nicht zu sprechen.
olympiad im valis, in crans. metallverleih im untergschos mit feuerwerg und gute lüftung! gans billig!
Es braucht keine Olympiade in der Schweiz. Thank you for your attention to this matter. RVH
Kurz, bündig und richtig.
Wieso mich Spitzen Sport nicht interessiert? Spitzensport ist Doping Spritzensport. Es gewinnt derdiedas was am unverfroresten Leistungssteigernde Medikamente missbraucht.
Auch im Fussball.
Das Zeugs gibt es alles im Inernet. Billig. Schnell. Einfach.
Wie Aspirin sind die Medikamente nach einem gewissen Zeitraum aus dem Körper. Bei einer Kontrolle nicht mehr erkennbar. Darum ist der Spritzenathlet bei der Konrolle am Wettkampftag immer sauber 🙂
Events verteilt in der ganzen Schweiz, Verkehrskollaps, Staus, … Airbnb explodiert mit Phantasiepreisen, „Gastronomie“-Preise durch die Decke, …
Die ganze Schweiz im Eimer und nur einige Tourismus-Destinationen zocken wieder mal ab.
Bin schon mal prophylaktisch dagegen.
Wer die Metzler, egal wofür, vor den Karren spannt, ist verloren und hat a priori verloren.
Metzlers Buch (2004) Grissini und Alpenbitter – ich habe ihre Eigendarstellung als naiv und unreflektiert in Erinnerung. Vielleicht hat sich das in den letzten 20 Jahren geändert, vielleicht auch nicht.
Wenn ich den Namen Gianni Infantino höre beginnt es bei mir im Gastrointestinaltrakt zu rumoren …
Ja, er ist schon ein Brechmittel.
Aus finanziellen sowie Nachhaltigkeitsgründen ist diese Bewerbubg sofort zu stornieren! Der sinnlose Wahn immer grösser/teurer muss gestoppt werden. Die, welche meinen, zur Elite zu gehören, können sich jederzeit yn vielen anderen Orten vergnügen!
Ach Klausilein! 2038 sitzen wir beide hoffentlich noch in unseren beiden Altersheimen. Du zahlst deines selbst, weil du dein ganzes Leben viel Steuern bezahlt hast und jetzt zum Dank auch noch das Altersheim zahlen darfst, meines die anderen Steuerzahler, weil ich weiss Gott Gescheiteres zu tun hatte. Ist doch alles gut so, wie es ist.
Wir haben jetzt schon Dichtestress. 2038 haben wir über 10 Mio Einwohner. Sollen die Menschenmassen über Bergstrassen in die Austragungsgebiete – zusätzlich zum überlasteten Arbeitsverkehr? Einige Verkehrsinseln wegspitzen, wie es die linke Zürcher Stadtregierung bei der Rad-WM tat, wird wohl nicht reichen.
Für die Bewerbung zur Kuholympiade 2038 sehe ich gute Chancen
Das ganze Olympiaden Zeugs kostet nur Geld und bringt nichts. Wenn die Politiker Instagram taugliche Fotos brauchen, mit KI kann man das auch machen.
Was nichts kostet ist Nichts wert. (Nachhaltigkeit jetzt mal aussen vor) Gegen aller Kritik zu Sotschi, sie ist heute die teuerste Stadt der Welt. Für 1 mio USD, kriege ich in NY 33 m2, in Sotschi 29 m2 Wohnfläche.(Zahlen 2023) Klar treiben die Preise die westlichen Sanktionen, (Reisebeschränkungen) Die Schweiz hatte alles, Graubünden oder Wallis als Austrageort, nur haben wir das verpasst. Russland hat tatsächlich 55 Mia USD investiert bis heute in Sotschi. Ein Olympiade kann auch ein Land vereinen und die Stimmung heben. Projekt Metzler wird keine Stimmung erzeugen, da zu dezentral.
crashen wird ist rasch Schluss mit diesen Löliveranstaltungen, da nicht mehr finanzierbar. Der Zusammenbruch des Finanzsystems wird deshalb auch viele Umweltprobleme lösen, denn die Leute werden dann zu Hause bleiben müssen, weil die Lach.- und Spass-Veranstaltungen werden gar nicht mehr abgehalten werden können.
Die Menschen werden dann aber vielleicht wieder lernen, wie man selbst Gemüse anbaut, und Kartoffeln anpflanzen, sofern sie überhaupt alle Probleme die kommen, überleben werden.
Sind Sie in einer Weltuntergangssekte das Sie so schlechte Stimmung verbreiten ?
Das Ruthli wäre längst nicht mehr am Ruder, wenn es gälte, den Milliarden-Schuldenberg abzutragen. Allein für die Sicherheit solch dezentraler Spiele müssten Unsummen ausgegeben werden und sind deshalb im vorgestellten Budget wohlweislich nicht enthalten. Das Personal dazu wäre auch nicht vorhanden.
einer der Austragungsorte, den die gescheiterte BR Metzler vorschlägt,
ist, man glaubt es kaum, Crans-Montana.
Als FDP Grossrat, dipl Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter finde ich die Position von Herrn Stöhlker unnötig defäitistisch und unsportlich.
Ein Olimpiade ist ein Schaufenster für das Land, viel Unternehmen profitieren, viele Lokalitäten werden durch neue Gebäude und imagemässig aufgewertet.
Also Vorteile für alle, dazu noch zusätzliche Steuereinträge und Tourismus während der Olimpiade selber.
Mit den umweltbewussten Unternehmern und Politikern in der Schweiz können wir das problemlos stemmen und ökonomisch gewinnen.
Mehr gibt es dazu wohl nichts zu sagen.
Die Idee einer Olympiade ist völlig fantasielos. Für jeden angeführten Grund gibt es eine effizientere Massnahme.
„ Als FDP Grossrat, dipl Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter“.
Das interessiert wirklich niemanden.
Die Olympiade wird und muss auch nie mehr in der Schweiz ausgetragen werden. Wir brauchen definitiv nicht mehr Tourismus und Dichtestress.
Ich täte mal das Rechtschreibprogramm einschalten. Gilt für alle Beiträge aus Ihrer Feder.
staltungen brauchen, und wollen wir nicht!
Sobald diese Veranstaltungen jeweils vorüber sind, verbleiben nur sinnlose Schulden.- und Abfallberge. Nur schon die vielen Anreisenden und Mehrverkehr, samt dem teuren Aufbau dieser sinnlosen Konsum.- und Belustigungsveranstaltungen verursachen wieder riesigen unnötigen CO2-Ausstoss und massive Umweltbelastungen.
Bund und Kantone haben schon jetzt hohe Schulden, die sie nicht zurückzahlen können. Somit sind solche Veranstaltungen nicht mehr angebracht. Lasst es endlich sein mit diesem Unsinn, an dem sich einige Wenige bereichern wollen.
Der Designer der Abfahrtspiste von Sotschi war Bernhard Russi, sicher nicht Pius (ups Pirmin) Zurbriggen.
Es braucht keine Olympiade in der Schweiz. Die Idee einer Olympia in der Schweiz ist völlig fantasielos. Es gibt bessere Ideen.
Wenn man Fussball und Hockey ansieht, wird klar, dass es sich um eine Art Krieg handelt.
Ich erinnere: Metzler Beirat der Quantum-Gruppe des in Angola tätigen Fondsmanagers Jean-Claude Bastos.
Wäre es ein grosses Budget würde hier gejammert, will man kleine, günstige Olympische Spiele wird genauso gejammert.
Man will kein grosses Budget und mit einem kleinen klappt es nicht. Zudem will keine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung solche Spiele. Das könnte auch ein „Judge“ (wohl Schiedsrichter in der vierten Liga) begreifen.
Dem IOC alle Einnahmen, dem lokalen OK (also der Schweiz) alle Rechnungen und die Umweltschäden. Tolles Konzept.
Ich fände es Super, wenn die CH die Olympiade, wie geplant bodenständig und nachhaltig, durchführen würde und hoffe sehr, dass sie den Zuschlag kriegt. Die CHF 200 Mio. sind somit sehr gut investiert.
Möchte sich Metzler mit diesem für Schweizer Grössenverhältnisse überdimensionierten Megaprojekt ein Denkmal schaffen?
Das Volk hat hier aber auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Je länger je mehr rege ich mich über die Defätisten in unserem Land auf, speziell die unseligen Schreiberlinge von IP, die an allem und jedem ihren Frust ablassen. Der Stöhlker war mal eine respektierte Persönlichkeit, heute nur noch ein höchst durchschnittlicher Stänkerer.
Ich hoffe, dass Olympia wieder mal in der Schweiz stattfindet!
Warum Ruthli als Chefin des Komitees? Der Niederlage ist vorprogrammiert. Sie bleibt als abgewählte Bundesrätin und Opportunistin als tragische Figur in der Geschichte der Schweiz.
Wer dauert von Klima und CO2 schwafelt muss sicher nicht meinen einen völlig unnötigen Sportevent durchführen zu müssen.
Ruth Metzler hat keinen Leistungsausweis. Zur Präsidentin von Swiss Olympics wurde sie gewählt, um die CVP’ler zu einer Olympiakandidatur zu gewinnen.
Olympia ist völlig überholt und kostet die Öffentlichkeit IMMER sehr viel Geld und bringt viel Umtriebe.
DAHER: NO OLYMPICS IN DER SCHWEIZ !
Bereits das Geld für die Vorbereitung einer möglichen Organisation gilt als „v e r s c h l e u d e r t“ – Wann endlich kommt die Einsicht?
Bödsinn. Es geht nur um Visa für dauerhafte Niederlassung (permanent visa), hat also nichts mit der Fussball-WM zu tun.
Sorgfältiger recherchieren Hr. Stöhlker!
Ich will dass nichts von meinen Steuern für die Olympiade abgezweigt wird.
Ich glaube kaum dass es nur 200 Millionen sind. Würde sagen bis 2038 sind es weit über 1 Milliarde
…. und das Volks als Gegenwind
Frage, Was bringt es mir?
Und warum um Himmel Willen ist der Bundesrat dafür.
Einmal mehr ernennt sich ein Komitee zur Bewerbung der Schweiz für die Durchführung der Olympiade. Diesmal wird alles viel besser. Erste Olympische Spiele verteilt in einem ganzen Land. Erstmalig zwei Host Cities und die Paraolympics schön verteilt auf Lenzerheide und St. Moritz. Nur für 450 Millionen müssen die Steuerzahler aufkommen. Der Rest kommt von einer privaten Interessenz. Nur schnell muss es gehen. Denn nur ein Jahr lang haben die Schweizer privilegierten Zugang zur Bewerbung (was immer das heisst). Die Einzigen die sich an solchen Bewerbungen sattverdienen, sind die Komitees.
Das Ausrichten einer Party ist immer eine spassige Angelegenheit; sowieso bei riesigem Budget und mit faktischen Limiten in der Höhe von ‚blanche‘. Solange vielleicht, bis die institutionalisierten Stauerlebnisse auf den Strassen oder die persönlichen 0.2m² im ÖV auch den ausländischen Besuchern die Freude an der Grosskotzigkeit des restriktiven Ladens so richtig vergällt. Vielleicht kriegen die Gäste in ihren herausgestampften Dörflein sogar mit, wie die Hiesigen hier keine Unterkünfte mehr finden. Ganz werden die Miseren während dem politisierten Spektakel wohl nicht verdeckt werden können.
Eine erdrückend überwiegende Mehrheit in Schweiz will nix von eine Olympiade in der Schweiz wissen. Diesen Spuk rasch wieder vergessen und keine weiteren Spesen verursachen!