Es gibt Nachrichten, die machen still. Nicht sprachlos im Sinne von „mir fehlen die Worte“, sondern still im Innern.
Zwei Menschen, die denselben Kampf geführt haben wie viele von uns, wie ich, sind nicht mehr da.
Ich schreibe das ohne Namen, ohne Details, ohne Sensationslust. Aus Respekt. Und aus Anstand.
Meine Gedanken sind bei ihren Angehörigen. Bei den Familien, den Freunden, den Menschen, die zurückbleiben und mit einer Leere leben müssen, für die es keine Worte gibt.
Kein Artikel, kein Verfahren, kein Geld kann diesen Verlust begreifen oder lindern. Dass Menschen in einem solchen Kampf ihr Leben verlieren, macht mich tief traurig.
Das Loch in der Altersvorsorge kann riesig sein. Doch was viele unterschätzen: Der Schaden betrifft nicht nur das Geld.
Er betrifft auch das Vertrauen, das man der Bank und seinem langjährigen Berater entgegengebracht hat – ein Vertrauen, das missbraucht wurde.
Wenn der Dollar nur etwas stärker schwankte als erwartet, hiess es: „Wir haben für alles eine Lösung“.
Hedging, Unwindings, Restrukturierungen, Exposure-Anpassungen – gleichzeitig mehrere, parallel oder gegenläufige Produkte, zum Teil gehebelt – ergänzt durch Netting, Swaps und Termingeschäfte in schwindelerregenden Höhen.
Im Rückblick nützte all das dem Kunden nichts. Es verschob Risiken, bündelte sie neu und türmte sie weiter auf. Am Ende stand dennoch die Katastrophe.
Dass es sich bei den empfohlenen Derivaten um „Höllenprodukte“ handelte, war mir nicht bekannt.
Erst nach monatelanger Aufarbeitung tausender Dokumente und mit Hilfe von Gutachtern wurde mir das volle Ausmass des Risikos bewusst, dem ich zeitweise ausgesetzt war. Diese Erkenntnis im Rückblick ist kaum auszuhalten.
Den verantwortlichen Stellen ist bekannt, dass diese Situation für einzelne Kunden eine existenzielle und psychische Ausnahmelage bedeutet. Umso schwerer wiegt das Ausbleiben eines Dialogs auf Augenhöhe.
Stattdessen immer wieder derselbe Unterton: Sie wollten es so. Sie haben es verstanden. Sie haben unterschrieben. Sie tragen die Verantwortung.
Das ist Gaslighting. Nicht als Schlagwort, sondern als präzise Beschreibung eines Vorgangs, bei dem Betroffene beginnen, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.
Aus Menschen, die Beratung suchten und dafür bezahlten, werden angeblich gierige und uneinsichtige Kunden. Aus strukturellen Problemen individuelle Defizite.
Unter diesem psychischen Druck folgten sogenannte „Kulanzangebote“: kleine Beträge, verbunden mit Verschwiegenheitsklauseln.
Viele haben das zermürbt angenommen. Wer kämpft schon als einzelner Kunde gegen die letzte Grossbank der Schweiz?
So wurde es still um diesen Skandal. Einige aber kämpfen weiter. Es sind noch nicht alle „Fälle erledigt“.
Diese Vorgänge sind inzwischen Gegenstand strafrechtlicher Abklärungen. Es geht nicht um bedauerliche Einzelfehler, sondern um den Verdacht systematischer Verharmlosung von Risiken, fragwürdiger Dokumentation und konsequenter Verantwortungsabwälzung auf die Betroffenen.
Ich weiss, wie asymmetrisch dieser Kampf ist. David gegen Goliath ist kein Bild, sondern eine Beschreibung der Kräfteverhältnisse.
Viele geben irgendwann auf. Nicht aus Schuld oder Schwäche, sondern weil das System auf Zermürbung setzt.
Warum ich trotzdem weiterschreibe? Weil Wegschauen für mich keine Option ist. Schweigen hilft nur dem Stärkeren. Und weil es nicht um Einzelfälle geht, sondern um ein Muster.
Ich vertraue darauf, dass unser Rechtsstaat funktioniert und dass auch die Aufsichtsbehörden ihrer Verantwortung gerecht werden.
Es geht um viel Geld. Es geht um noch mehr Verantwortung, die endlich wahrgenommen werden muss.
Dieser Text ist ein stilles Gedenken. Er ist den Menschen gewidmet, die diesen Kampf nicht überlebt haben und jenen, die sie verloren haben.
Wenn Sie selbst unter grossem Druck stehen: In der Schweiz erreichen Sie die Dargebotene Hand anonym und rund um die Uhr unter 143.
Nachtrag: Kritik ist legitim. Verächtlichmachung nicht. Gerade dann nicht, wenn es um existenzielle Erfahrungen geht.
Irgend etwas erfinden und LH gibt jeden Schrott frei.
Hör mal, lieber Anonymus (ist für mich i.O. aufgrund der Brisanz!)
Gegen vermeintliches Gaslightning hilft nur Eigenverantwortung!
Doch das will sich das Psycho-EGO nie eingestehen.
Wenn du ein Automobil fährst, hörst du dann auf einen Tuner-König der dir dein Karre aufpimpt, oder auf einen erfahrenen Fahrlehrer?
Wenn der Mensch keinen Bock hat aus Fehlern zu lernen, kommen die Fehler halt immer wieder in sein Haus. Das nennt der Laie Bumerang!
Dein Horst-Herbert Ungemach (Alter Ego)
Respekt zeigt man persönlich. Mit Namen. Mit offenem, nicht mit geschlossenem Visier.
Der Artikel suggeriert, Eigenverantwortung „ist Gaslighting“. Das erklärt, warum der Verfasser oder die Verfasserin anonym bleiben möchte. Das erklärt den ganzen Text – und warum die Einforderung von Eigenverantwortung vielleicht gar noch als Hassrede gebrandmarkt wird.
Der Autor schreibt:
„Ich vertraue darauf, dass unser Rechtsstaat funktioniert und dass auch die Aufsichtsbehörden ihrer Verantwortung gerecht werden.“
Banken und Finanzinstitute haben in den USA und Europa Milliarden an Strafzahlungen geleistet – aber eben ohne Schuldeingeständnis und ohne persönliche Haftung der Verantwortlichen. Heute wie gestern muss man sich fragen: Kann ein Rechtsstaat mächtige Akteure wirklich zur Verantwortung ziehen? Man kann die Finanzmärkte nicht zerschlagen, sondern ausschliesslich austrocknen lassen….
Wissen Sie, wo sich sich das Wort „Eigenverantwortung“ schieben können? Ehrli, jetzt isch öppe gnueg…
chunnt, dass DU i dim Land eifach nur no bläche muesch und hoffe sehr, dass nüt bsitze tuesch, suscht bisch am Arsch – Anstand – Droge Dealer – Status S – Sozialhilfempfänger – Crands Montana ….
weshalb wird dann mein Kommentar wieder geblocked?
Vertrauen fängt bei Transparenz an!
weshalb wird dann mein Kommentar wieder geblocked?
Vertrauen fängt bei Transparenz an!
Wer sein Leben lang Schwarzer Peter spielt übernimmt nicht die Verantwortung über sich selbst, die er von anderen aber stets fordert!
Mich bewegt es wie Menschen solche undurchsichtigen Finanzprodukte kaufen können und im Nachhineine auf Opfer machen. Wegen diese Läppischen 5% das sogar zu Margin Calls führt unglaublich Naiv und Unwissend. Einen gestreuten von mir aus auch nicht gestreuten ETF oder halt Einzelaktien mehr muss man nicht können bze wissen beim Investieren. Diese Sackoträger ziehen euch nur über den Tisch mit diesen Horenden Gebühren und Derivaten.
Gegen Dummheit ist noch nie ein Kraut gewachsen!
Klingt blöd – is aber so.
Jeder ist seines eigen Glückes Schmied …
Denke klar und du bist frei!
Dann sei doch mal Schmied Deines eigenen Glücks.
Dann braucht es zugegebenermassen auch keine Berater mehr oder überhaupt Spezialisten; und auch keine Elektriker, Metallbauer, Pflegepersonen, Landwirte, Staatsangestellte oder Programmierer etc. Dann darfst Du alles selber schmieden, in Eigenverantwortung und in selbst skalierter Sorgfaltspflicht.
Du bist ein unbedafter Plauderi, der nicht checkt, dass morgen alles vorbei sein kann. Denn in einziger Abweichung zu dem empathisch gehaltenen Artikel wissen viele im Land, dass Euer Pseudo-Rechtsstaat überhaupt nie etwas richten wird.
Die ganze Perfidie dieser Angelegenheit ist bis heute den wenigsten bewusst. Die UBS-Investmentbank wollte in schwierigem Marktumfeld Devisenprodukte verkaufen und bat deshalb das UBS Private Banking, die Vermögen ihrer Kunden als Sicherheit zu hinterlegen. Das Londoner Team der UBS Investmentbank erhielt für diese „innovativen Produkte“ sogar noch eine Auszeichnung. Die Private Banking Kunden der UBS erhielten alle zwei Wochen eine Prämie, bis es dann krachte.
Falls diese Suizide tatsächlich auf die Verluste der unsäglichen Derivate zurück zu führen sind, tut es mir leid!
In diesem Forum gibt es viele Meinungen zu Sachlage. Ist okay!
Die UBS hätte diese hoch gefährlichen Derivatkonstruktionen niemals irgendwelchen ahnungslosen Kunden andrehen dürfen.
Hätte jeder Berater am Telefon gesagt; Sie können Ihren ganzen Einsatz verlieren falls der Dollar fällt!!!! Ich wette einen Strohhut gegen eine Million,das kein Berater so was erwähnt hat! Natürlich nicht. Er wollte ja diese Produkte verkaufen und Provision kassieren.
Somit nahm das Unheil seinen Lauf!
Die Bonusgier hat die CS gefressen. Solange die Geschäftsleitung der UBS nicht von sich aus Ihre eigenen Boni begründend (!) reduziert, wird das Bonusgift weiter wirken.
Jeder selber schuld, der einem KV-Angestellten bei den Finanzhäusern auch nur ein Jota Vertrauen entgegenbringt.
Die Geschichte ist tragisch, aber bei weitem kein Einzelfall. Ob Anlagen oder Kredite: plötzlich kommt ein Anruf der KV-Angestellten der Bank: „sofort da und dort investieren“ oder „Kredit muss in 30 Tagen gezahlt werden“. Ist wie mit den Zeugen Jehovas an der Türe, sie wollen ja nur
Deinihr Bestes. *würg*Ich habe kein Mitleid mit Leuten, die einen sich selber nennenden „Berater“ einer Bank vertrauen. Wieso fragt ihr erst nicht eure Freunde? Statt den KV-Heini der Bank?
Das beste war noch im Tagi zu lesen.
5 „Finanzprofis“ haben 20k für 1 Jahr investiert.
Der „Beste“ hatte 8% in einem Jahr und der 5.-Beste hatte minus 12% Rendite 🙂
Muahahaaa.
Wer immer noch den Bankangestellten glaubt… ist selber schuld.
Es gibt mehr als genug Beweise, dass die beruflich wohl so zwischen Coiffeur von Walker-Späh oder dem Ferienberater von Rickli stehen.
Das passende und geflügelte Wort:
„Diese Typen und Banker gehen über Leichen.“.
In 90-95 % der Operationen, bzw. der verursachten Pleiten bleibt der Suizid aus.
Eine ungeheure Verantwortungs-Losigkeit, arrangiert durch Führung und Anwälte.
Die Schweiz ist das grösste Jammerlappen-Land der Erde!
Nirgends sonst wird so viel von anderen gefordert, geklagt, Anspruch erhoben wie in dem erbärmlichen Zipfel der Erde.
Dabei ist das Land doch wunderschön?
Gut, Menschen dort stören eher die Harmonie …
Auf die Tränendrüse zu drücken, täuscht nicht darüber hinweg,dass Spekulanten,die nicht gewusst haben wollen, dass Derivate Hochrisikofinanzprodukte sind,entweder jetzt lügen, oder halt wirklich nur mit ihrem Reptilienhirn arbeiten.Dieses Gejammer ist unerträglich und eines IP nicht würdig
NUR GELD EINSETZEN, DESSEN VERLUST MAN EMOTIONAL VERKRAFTEN KANN.
Mit Obligationen schläft man besser, mit Aktien isst man besser.
Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
Die Bank ist immer der Gewinner.
Solche allgemein bekannte Erkenntnisse oder Grundsätze sollten jedermann bekannt sein.
Mehr gibt es nicht zu sagen.
Sie haben nicht verstanden um was es bei den von UBS verkauften Produkten ging, sonst würden Sie nicht einen solchen Schrott schreiben.
@AndyV
BRAVO!!!
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn ich etwas nicht verstehe, dann lasse ich die Finger davon. Erst recht, wenn es um Geld geht.
Hätte ich vor ca. 20 Jahren mein ganzes Vermögen an der Börse investiert, dann hätte mein Vermögen mit Sicherheit sich verdoppelt.
Statt mit Kaviar und Champagner, geniesse ich das Leben heute mit Hühnereier und Coca-Cola bei voller Gesundheit und ohne schlaflose Nächte.
Es gab eine Chance die Bank UBS fallen zu lassen, als sie 2008 zahlungsunfähig geworden ist. Der damalige Finanzminister wurde in seinem Krankenbett verfolgt um den Default zu verhindern.
Es gab erneut eine Chance die Bank Credit Suisse und als Folge die Bank UBS implodieren zu lassen, stattdessen hat der Bundesrat sich für eine Zwangsenteignung der Aktionäre der Ersten und eine Futterung der zweiten Bank mit dem Raubgut entschieden.
Die Suizide gehen aufs Konto der Eidgenössischen Konföderation und als Folge, des Souveräns. Jemand hat die Obrigkeit gewählt, jemand toleriert ihre Unfähigkeit.
2 Gierige weniger.
Null Mitleid.
Die Beiden passen nicht in die reale Welt.
Auch mein Beileid der Familien, tragisch ist so etwas und besonders meine Verwunderung über das Vorgehen der Banken.
Ich muss sagen das mir vor langer Zeit mir genau so eine Wundertüte vorgeschlagen wurde.
Ich erinnere mich genau daran als ich 2 mal rückfragen musste, warum man in so ein Produkt investieren sollte, was die Risiken sind und was die genauen Kosten sind. Obwohl es möglich gewesen sein sollte das Produckt in max. 3 Sätzen zu erklären, hatte ich keine klare Antwort erhalten.
Danach hatte ich die sehr bekannte Bankfiliale verlassen ohne weitere Vorschläge zu erhalten.
„Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“. Ich respektiere Suizid, aber auch die Vertragsfreiheit. Alles andere sind keine Alternativen.
Peter Keller zitiert die Bibel falsch. Es heisst korrekt
„[W]er die Gefahr liebt, kommt darin um.“
Jesus Sirach 3, 26 (Luther-Bibel)
Zwischen „sich in Gefahr begeben“ und „die Gefahr lieben“ besteht ein erheblicher Unterschied.
Und gerade um diesen Unterschied geht es ja im vorliegenden Kontext. Jeder Anleger begibt sich in Gefahr. Nur jene, die volles Risiko gehen, lieben sie auch.
Beides zu unterscheiden, wäre eigentlich die Aufgabe guter Kundenberatung.
Ich bin nur hier, um @ Beobachter zweiter Ordnung zu sagen, dass seine Antwort 10/10 Punkte verdient. Schach und Matt.
„Eigenverantwortung“, „Gaslighting“, „Zerstörungswut“ – IP wird zur Psycho-Bühne. Wo bleibt da Dr. Weihenruh mit seiner psychologischen Expertise zur narzisstischen Zerstörungswut, die sich auch gegen sich selbst richtet?
Immerhin hat ein Kommentator schon erkannt: „Gegen vermeintliches Gaslightning hilft nur Eigenverantwortung!“
Wetten, dass Eigenverantwortung zum Unwort des Jahres wird, wenn es so weitergeht?
„Eigenverantwortung“ war schon auf dem Höhepunkt der Pandemie gleich während zwei Jahren das Unwort des Jahres.
Damals haben viele „Eigenverantwortung“ mit „Ich mache einfach was ich will und halte mich an keine Regeln!“ verwechselt. Und dabei nicht bedacht, dass die Freiheit des Einzelnen dort aufhört, wo die Freiheit des Nächsten beginnt.
Eigenverantwortung immer nur dann, wenn es mich persönlich nicht direkt betrifft.
Woher wissen wir, dass diese Suizide effektiv statt gefunden haben? Woher wissen wir, dass effektiv die Verluste die alleinige Ursache waren? Welche Kunden wurden gezwungen oder gar genötigt, diese Produkte zu kaufen? Wo waren all die Superexperten in den Monaten/Jahren in denen diese Produkte eine immense Rendite abgeworfen haben?
Kann ich neuerdings ins Casino gehen, wenn ich gewinne, nehme ich alles mit und wenn ich verliere, klage ich gegen das Casino, weil mich der Typ am Eingang nicht gewarnt hat,dass ich alles verlieren kann? Und der Typ am Tisch mich zu einem weiteren Spiel einlädt?
kein CHF (oder Porsche-Bonus, ESOP Aktie der UBS..ecc.) sind ein Menschenleben Wert!…der Beschrieben Fall ist leider Realität.. die UBS Legal.. belächelt geschädigte, und fragt ob sie „noch“ über das Kleingeld verfügen, um einen Awalt zu bezahlen. man könne Selbstverständlich Klage einreichen! Danke Mr. Panamapapers!
Das Leben und die Gesundheit sind am wertvollsten. Danach Familie, Freunde und Kollegen. Ganz am Schluss: Der Porsche, das I-Phone, das Geld und der Job.
Klaus Schwab sagte jetzt kommt die „Zeit des Ärgers“. Das kann man wirklich beobachten, finde ich. Darum muss man heutzutage vorsichtig sein.
genau deswegen habe ich mich auch zurückgezogen und beobachte beim Popcorn die Hamster wie sie sich gegenseitig anfauchen. Irgendwie – unbezahlbar!
Wie die UBS mit Kunden und Mitarbeitern, welche sie mit ü50 auf die Strasse stellt, umgeht, ist schlimm.
Offenbar hat Ursela Andress 18 mio sfr, verloren bei ihrem Vermögensverwalter .
Es kann noch schlimmer .
Vertrauen macht blind. Kontrolle ist besser.
Die Bank ist nicht Schuld. Suizid hat was mit Depressionen und Schizophrenie zu tun. Bei einem gesunden Menschen schaltet sich der Selbsterhaltungstrieb ein. Schon im Mittelalter wurden Selbstmörder außerhalb der Stadtmauern beerdigt und nicht auf dem Friedhof. Die einzige Ausnahme sind die Fälle wegen unheilbaren Krankheiten oder Schmerzen. Ein finanzieller Verlust kann nicht als Grund herhalten.
Ich frage mich auch immer, ob Tod durch Süchte und Abhängigkeiten nicht auch Suizid ist. Im Grunde ja, man richtet sich ja selbst sein Leben lang hin. Oder ist der Bierbrauer und die Tabakpflücker daran schuld?
‚Ein finanzieller Verlust kann nicht als Grund herhalten.“
Woher kommt diese Einschätzung?
einfach mal so ein Kundenbetreuerli fragen, was er so beruflich macht. Das Gesicht, unbezahlbar.🤗
Beim nächsten Termin mit meinem Kundenberater rufe ich jetzt die 143 der Dargebotenen Hand an.
Endlich bekomme ich hier bei IP eine brauchbare Empfehlung wie ich in Zukunft mit meinem Kundenberater umgehen soll.
Rufen Sie mich an. Ich bin gerne für Sie da.
Tag und Nacht.
Hören Sie nicht mehr auf ihren UBS Berater.
Hören Sie auf meine Glaskugel.
Vertrauen Sie meinen Karten.
Denn ich zeige Ihnen wieviel Geld Sie in kurzer Zeit verdienen können.
Sie vertrauen darauf das unser Rechtstaat funktioniert und die Aufsichtsbehörden irgendwas mit der Verantwortung blabla. Mein Tipp an Sie: Aufwachen und aufhören zu träumen, Mittagsschläfchen geht nicht bis 16 Uhr.
Jeder Hintergrund ist ein anderer. Man kann sich mit einem Schicksal identifizieren, wenn es einen selber hätte breichen können. Aber vielleicht hat man sonst nichts anderes gemeinsam. Und schlussendlich leben Tausende von Menschen in dieser Schweiz am Existenzminimum, und auch das könnte man als Life challenge betrachten, mit so einem Schicksal selber umzugehen lernen.
Ursula Andress wurde nach eigenen Angaben um 18 Millionen beschissen von ihrem Anlageberater, der grösste Teil ihres Vermögens. Sie ist sehr wütend. Vielleicht ist das auch ein Weg, seht ihr seid nicht allein.
In einer Trumpschen Welt, wo der Rechtspopulismus dazu geführt hat das sich alle immer mehr bekriegen, ist leider nichts anderes zu erwarten. Letzte Woche habe ich an einer Schulung teilgenommen. Der Referent war ein Ex-Googler der 15 Jahre dort war. Er meinte die Entlassungen bei Google seien dazu da, dass sich die Arbeitnehmer nicht all zu sicher fühlen und wüssten das sie jederzeit ersetzt werden können. Schöne neue Welt.
@Ueli
Alle linke Staaten gehen pleite. Hunger und Verarmung durch das „Kollektiv“ bringen Gewalt.
Wenn man sich gemeinsam als Gruppe fühlt, ist man viel besser gefeit, gegen solche Schicksalschläge.
Ich würde jedem empfehlen, der mit so einem gesellschaftlichen Abstieg dermassen Mühe hat, dass er lieber tot wäre, als das erleben zu müssen, Status anxiety zu lesen von Alain de Boton.
Mein Text will Suizid nicht psychologisieren oder auf individuelle Statusängste reduzieren. Er beschreibt systemische Zermürbung und Schuldumkehr in einem Machtungleichgewicht. Das ist eine andere Ebene.
Vertrauen Sie vor allem sich selbst!
Die Methoden der letzten Grossbank, welche inkl. ihrer Vorgänger-Organisationen gleich ZWEI MAL vom Steuerzahler gerettet werden musste und welche immer wieder unterschwellig der Politik und der CH-Bevölkerung droht, werden immer zweifelhafter und haben sich schon sehr weit von jeglicher Ethik und Moral entfernt.
Geführt von den schlimmsten Boni-Junkies (vielleicht abgesehen von der Pharma-Branche) tut diese Bank tagtäglich alles, damit die Sucht nach persönlicher Bereicherung von ein paar wenigen gestillt werden kann.
Vielleicht waren die zwei Suizide erst der Anfang. Wann endet das?
Was macht man, wenn ein KV-Typ der Bank aus dem Fenster vom 15. Stock springt?
Nachspringen, denn da gibt es Geld zu verdienen…
Sagt glaube ich alles aus, über diese Mit-fremdem-Geld-gassi-gehen-Typen aus.
Weil wir die falschen Leute ins Parlament wählen…unter anderem SVP-Banker Matter, der von der Finma zwei Jahre gesperrt wurde…hey, ist doch alles kein Problem.
Nach 30 Jahren banking kann ich berichten:
Die Bank gewinnt immer.
Allen Anderen kann ich nur raten: „Lasst die Finger von diesem Teufelszeug“, ( ALLEN Derivaten !!)
Es sind allesamt Wetten, reine Zockerei und mathematisch so konstruiert dass nur die Bank gewinnt
Naja, nicht immer, siehe Credit Suisse. Aber die MDR gewinnen immer. Das System ist krank.
Nach 30 Jahren privaten investments kann ich berichten:
Kauft Silber.
Physisch.
Long.
Wer solche Drecks-Produkte kauft ist selber schuld. Struturierte oder gehebelte Produkte sind nur etwas für Profi-Spekulanten oder gierige Volldeppen welche von unrealistischen Renditen träumen. Der normale Privat-Kunde fährt am besten mit reinen grossen Aktien-ETF’s und physischem Gold. Und niemals einem Bank-Berater bzw. -Verkäufer glauben u/o ein VV-Mandat unterschreiben!
Wer solche Dreck Produkte verkauft ist auch selber Schuld wenn er irgendwann Pleite geht. Jeder Bank CEO und Verwaltungsrat sollte bis ans Lebensende mit kompletten eigenem Vermögen haften, bei Staatlicher Rettung.
Im Prinzip ist jeder Verkaufsanreiz auf Provisionsbasis ein Risiko für den Kunden und sollte bei Anlageberatungen verboten werden. Die Zeche beim Absturz zahlt immer der Kunde und der Berater kassiert seine Prämie trotzdem. Das kann und darf es nicht sein! Danke für den Bericht.
Ein Menschenleben ist auch ohne viel Geld, Status etc. sehr lebenswert. Wer dies nicht so sieht wird auch mit viel Geld nie richtig glücklich werden.
Wer gewinnen will muss auch verlieren können.
Engagiere dich nie in Geschäfte die du nicht zu 100% verstehst und nie mit Beträgen deren Verlust du – schlimmstenfalls auch zu 100% – verkraften kannst –
Tragische Ereignisse mit schmerzhaftem Einschnitt für Direktbetroffene wühlen auf und machen sehr nachdenklich. Wie konnte es nur so weit kommen? Antworten bleiben offen, aber immer höchst spekulativ. War es abehbar oder wäre es vermeidbar? Gewarnt aber trotzdem ignoriert. Gilt auch für Extremsportler. Jeder entscheidet selbst.
Wollen wir noch mehr gesetzliche Vorschriften und Verbote, wer welche Produkte kaufen darf und wer nicht,
Gier ist eine Sünde, wie auch deren proaktive Förderung.
Man darf einem Banker nie trauen. Für Geld machen die alles. Der Bank-Verkäufer pusht Derivate und kassiert dafür Boni, die Bank selber nutzt das Wissen und spielt gegen solche Derivate, so, dass nur die Bank gewinnt. Ein Drecksspiel einer echten Wirtschaft unwürdig. Aber hey, das ist denen egal. Es geht ums Abzocken und so viel wie möglich in den eigenen Sack stecken. Und durch die schiere Grösse der Bank hat der kleine Mitspieler keine Chance. Er wird ausgenommen wie die Gans.
Nur wenn er spielt. Es ist wie Casino das Haus gewinnt immer. Wer spielt ist schuld.
Aber die Bank wird es langfristig killen.
Wo kein Nutzen, da kein Nutzer und auch kein Kunde.
Sorry,aber jeder der es zumindest bis in die Sekundarschule gebracht hat, sollte wissen, dass Rendite und Risiko gekoppelt sind.
Mein Mitleid hält sich somit in engen Grenzen, weil halt auch hier die Gier den Verstand ausgeschaltet hat.
Werin Derivate investieren will, muss diese selbst im Detail verstehen und das dann selbst über einen Broker managen. Wieso soll ich das über eine Bank machen? Da haben die meisten weniger Ahnung als ich selbst und wollen mir was verkaufen, wo sie selbst möglichst viel profitieren können.
Und die Bank macht die Provisionen am höchsten auf dem grössten Dreck wo die Bank gut verdient, und ganz sicher nicht der Kunde. So läuft das Spiel
Ja daraus müssen alle Kunden weiter lernen.
Ich vertraue darauf, dass unser Rechtsstaat funktioniert und dass auch die Aufsichtsbehörden ihrer Verantwortung gerecht werden.
Hahahhahah viel Spass, nimm es als Lehrgeld. der Rechtstaat ist etwas was man Bürgern erzählt das Sie Nachts noch schlafen können. Die Aufsichtsbehörde? Die Bankberater müssen ja nicht mal Fidleg zertifiziert sein, die Haften für gar nichts, da gibts Aufsichtsrechtlich nichts zu tun.
Naja die grossen Banken schaffen sich selber ab. Bank Geschäft basiert auf Vertrauen, ist es zerstört, ist jede online Bank besser. Besser kaum Beratung, als Verkaufgespräche oder Falschberatung.
Irgendwann platzt die Trading und Investmentblase wieder, wenn zu dem Zeitpunkt zu wenig echte Kunden da sind ist es wie bei der CS.
Auch Leistungen die bis jetzt grosse Banken anbieten aber kleine oder Online Banken nicht werden zunehmend angeboten werden wenn sie rentabel sind.
Kunden erinnern auch Menschen die nie Kunden waren erinnern sich an solche Stories.
Ich habe mein Vermögen bisher immer ohne Bank- oder Vermögensberater bewirtschaftet und bin damit gut gefahren. Bei Geldangelegenheiten vertrau ich nur mir. Gewinne freuen mich, Verluste akzeptiere ich. Mein Motto: Verantwortung nicht delegieren.