„Neeri“ nennen ihn die Kollegen. Gemeint ist Christoph Neeracher.
Der Anwalt gilt als der starke Mann bei Bär&Karrer (BK), einer führenden Zürcher Wirtschaftskanzlei.
In deren Genfer Ableger hat soeben ein Partner gekündigt. Er war in der Rhonestadt lange zuständig für Merger&Acquisitions, jenen Bereich also, den Neeracher insgesamt führt.
Der Abgang des Genfer Partners habe persönliche Gründe, meint Eric Stupp, der für die BK nach aussen auftritt.

Man sei „im besten Einvernehmen“ auseinander gegangen, so Stupp, in einigen Fälle würde man weiter zusammenarbeiten.
Laut einem Insider ist hingegen Neeracher der Grund. Dessen Führungsstil würde immer mehr Flurschaden anrichten.
Entstanden sei dadurch eine Kultur, in der absolute Loyalität gegenüber Neeracher entscheidend sei für das eigene Fortkommen.
Es habe sich ein „enger Kreis“ um den Oberpartner gebildet. Wer zu diesem gehöre, profitiere. Alle anderen würden Gefahr laufen, am Rand oder gar draussen zu landen.
Die Rede ist von Burnouts und einem Personalbereich, der nichts gegen Druck und Überlastung unternehme.
Nach zwei HR-Chefwechseln ist jetzt die ehemalige Buchhalterin fürs Personal zuständig. Die mache das „sehr gut“, sagt Sprecher Stupp. „Wir gehen fürsorglich mit unseren Leuten um.“
Es gibt Gesichter die alles über den Charakter der Person aussagen und solche die eine undeutbare Leere ausstrahlen.
Wenn ich Herrn Neeracher anschaue, dann weiss ich, dass ich mit dem keine Geschäfte mache oder sogar für ihn arbeite. Also Kollege OK. Aber mehr nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Fürsorglich? Wieviele haben sich bei denen schon das Leben genommen? Entweder burnout, selbstmord oder Kündigung, mehr optionen gibt es vermutlich bei denen nicht.
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Ich freue mich je länger je mehr auf den Alumni-Anlass im September.
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Neeracher ist maßgeblich an den Deals von Waterland beteiligt.
Die haben Shop geclosed.
Auch der Capvis Spinoff hat gefundraised mit Nee.
Glaube auch bald fertig. Man muss mit der Apotheose aufhören. KI ersetzt bald Boulerplate Corporate Legal Advisory…
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Unspektakulär. Solche Abgänge gibt es, viele mögliche Gründe: anderer Lebensplan, genug Geld, zu vinele Interessenkonflikte, einfach keine Lust mehr, Krach mit Partner, lieber in einem kleinen Büro, Abwerbung durch andere Kanzlei etc.
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Es geht immer ums Geld bei solchen Abgängen, immer.
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Der Empathielevel für’s Personal & „menschliche“ ist etwa -/- gleich, ob Buchhalter oder HR Abteilung. Ist so meine Erfahrung nach 30 Jahren im Hamsterrad rumturnen. Ergo: reiner KostenAbbau zu Lasten HR. Wenn’s jedoch bei den grossen Partner Kanzleien turbulent wird, kann’s ev. manchmal auch mit der Kundenstruktur resp. dem Thema KYC & linked Risks zusammenhängen.
aktuell Turbulenzen überall. Dann noch 24h Modus Flucht Gelder aus Dubai. Hohe Dynamik im Felde & Gelde.
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In den Sünden der Herrscher nisten Kriege.
Sorbisches Sprichwort
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Wo liegt denn Sorbien?
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In der Lausitz. Wüsste man, wenn man im Leben schon mal ein deutschsprachiges Buch zur Hand genommen hätte.
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Offenbar gelingt es dem Ableger in Genf nicht mal, einen neuen M&A-Partner anzuheuern. Laut Homepage müssen zwei Partner aus Zürich einspringen.
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Und in Genf müssen zwei M&A Anwälte aus Zürich aushelfen. Und leiden nun unter einer Doppelbelastung.
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Das Hobby von Herrn Neeracher: Karate. Er ist unbesiegbar!