In den letzten Wochen berichteten bereits verschiedene Medien über den bevorstehenden Eigentümerwechsel bei Threema.
Die Meldung kam sachlich daher, beinahe technokratisch – und vielleicht machte genau das einige Leser misstrauisch.
Denn kaum war der Deal öffentlich, meldeten sich mehrere Besorgte.
Threema, jener Messenger, der sich über Jahre als digitale Antwort auf Schweizer Banksafes einen Namen gemacht hatte, wechselt den Besitzer.
Käuferin ist die deutsche Beteiligungsgesellschaft Comitis Capital, Verkäufer sind die Gründer. Sitz und Server sollen weiterhin Zürich bleiben, heisst es.
Doch die Frage, die zwischen den Zeilen mitschwang, war eine andere: Bleibt damit wirklich alles beim Alten?
Bei einem Teil der Leserschaft schrillten die Alarmglocken, nicht aus Jux, sondern aus historischer Erfahrung.
Denn wer in der Schweiz die Worte „Datensicherheit“, „Ausland“ und „Vertrauen“ in einem Satz hört, denkt unweigerlich an die Crypto AG.
Auch sie war einst ein nationales Aushängeschild, hochangesehen, neutral, angeblich unangreifbar.
Bis sich Jahrzehnte später herausstellte, dass ausländische Geheimdienste über gezielt eingebaute Schwachstellen mitlasen und die Schweiz, freundlich formuliert, nicht ganz so souverän war, wie man sich das selbst erzählt hatte.
Der Skandal wirkte nach, weil er einen Urmythos erschütterte: den Glauben, Schweizer Herkunft sei per se ein Sicherheitsversprechen.
Dass Threema die nächste Crypto AG werden könnte, würden alle Involvierten selbstverständlich weit von sich weisen.
Mit gutem Recht. Sie wollen ja nicht ihr eigenes Asset riskieren, wie das bei der Crypto dann passierte.
Die Parallele liegt nicht in der Konstruktion, sondern im Bauchgefühl.
Wieder geht es um sensible Kommunikation, wieder um ausländische Investoren, wieder um das Versprechen, dass alles „gleich bleibt“.
Und wieder stellen sich Nutzer die Frage, ob Eigentumsverhältnisse nicht doch irgendwann Einfluss nehmen – subtil, indirekt, schleichend.
Besonders sensibel ist die Lage dort, wo Threema nicht nur Privatnutzer bedient, sondern Teil kritischer Kommunikationsinfrastruktur ist.
HIN Talk, der sichere Kanal für grosse Teile der Schweizer Ärzteschaft, setzt auf Threema-Technologie.
Wo medizinische Daten im Spiel sind, wird aus abstraktem Datenschutz sehr schnell eine konkrete Haftungsfrage.
Entsprechend nervös fielen die Reaktionen aus – nicht zuletzt, weil Ärzte ungern Versuchskaninchen für geopolitische Experimente sind.
Der Bundesrat tauscht sich dann, wenns pressiert und besonders heikel ist, über Threema aus. So im März vor 3 Jahren, als er mit Notrecht und 250 Milliarden Risiko die Bank der UBS übergab.
Ein genauer Blick relativiert jedoch vieles. Schon der bisherige Investor war eine deutsche Beteiligungsgesellschaft.
Der neue Eigentümer tritt in ein bestehendes Konstrukt ein, die Gesellschaft ist in der Schweiz domiziliert, gleich wie der Server und der Betrieb der Firma.
Anwendbar bleibt das Schweizer Datenschutzrecht. Technisch bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unverändert, organisatorisch ebenso die Führung.
Das ist die ernüchternde Wahrheit.
Die Pressestelle fasst es trocken zusammen: Der Eigentümerwechsel habe keinen Einfluss auf Datensicherheit, Datenschutz oder Partnerdienste; Mission und Werte blieben unverändert.
Aber eben: Es bleibt ein Rest Unruhe. Nicht, weil etwas Konkretes falsch wäre, sondern weil die Crypto-Affäre gezeigt hat, wie lange falsche Gewissheiten halten können.
Vertrauen ist schnell formuliert, aber langsam verdient – und in der Schweiz besonders empfindlich, wenn man es über die Grenze trägt.

Vermutlich von Putin persönlich aus seiner Portokasse gekauft;)
Für Comitis Capital ist Threema ein Produkt das angepasst und auch verkauft werden kann, natürlich an den Meistbietenden. Datensicherheit und andere gut tönenden Begriffe sind da nicht mehr ausschlaggebend. Interessenten kaufen auch wegen der Datenmenge und deren „Qualität.
Man kann es anpassen, aber die Ärzteschaft muss sich nun nach einem neuen Kommunikationskanal umschauen. Ich will nicht, dass meine Daten über einen vom Ausland angepassten Kanal gehen.
Gemäss der damaligen Aussage bemerkte der jugoslawische Geheimdienst, welcher Kryptopapazitäten hatte, diese Schwachstelle, und presste aus der Crypto AG heraus, wie man die Geräte trotzdem abhörsicher verwenden kann.
Deshalb sollen sämtliche Aufklärungen der USA diesbezüglich während der Jugoslawischen Kriege der 1990er gescheitert sein. Besonders für die Bombardierung durch die NATO 1999.
(Apropos 1999: dass Dänemark den abgetrennten Kosovo als Staat anerkannte vergas man nicht. In Serbien unterstützt man Trump deswegen bezüglich Grönland. Ähnliche Aussage machte auch der Präsident.)
Die Crypto AG gehörte via einer Scheinfirma dem BND, was die CH-Regierung wusste. Da braucht es keine weitere Fantasie, um Realitäten zu analysieren.
@Jugo
Auch die Schweiz war ganz vorne mit dabei den Kosovo anzuerkennen, Völkerrecht hin oder her.
Hände weg von Threema!
Das Produkt ist nicht mehr unter Schweizer Kontrolle! Ich wede die Ärzte darauf hinweisen, dass ich nicht mehr via HIN kontaktiert werden möchte.
Das Produkt ist quelloffen und wird audidiert. Was soll das mit der „Schweizer Kontrolle“ zu tun haben?
ü50?
Immer dieser Verrat von den Gründern. Wie bei WhatsApp. Erst das grosse Bla Bla von anders als die Grossen und dann genau bei denen Kasse machen.
Ich kehre Threema den Rücken, mit so einem Capitalfuzzy im Boot ist schon alles gesagt. Ist am Ende wieder so ein SMG-Drehbuch wo abartige „Bewertungen“ auf Marktbeherrschung und drei mal Kasse machen (Datenverkauf) hinauslaufen wird.
Die Sorge ist berechtigt. Es ist ein grundsätzliches Problem, wenn Daten im Netz zirkulieren und auf irgendwelchen Servern gespeichert werden. Alle diese Daten können theoretisch unerlaubt genutzt werden, heute, morgen oder erst in ferner Zukunft, das müssen wir uns bewusst sein. Datensicherheit hört dort auf, wo die Profitgier oder das Verbrechen anfängt.
Es wird eben mit Perfect Forward Secrecy genau dagegen vorgegangen, dass die Nachrichten nicht einfach so entschlüsselt werden können. Wenn, dann nur diese eine Nachricht von gerade eben.
Mann ey, mal vorher informieren, bevor BS gelallt wird…
Bei korrekt implementierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es egal, ob man den Servern vertrauen kann oder nicht, weil sie so ausgelegt, dass ein „Mann in der Mitte“ mit den Daten nichts anfangen kann. Das ist ja genau die Idee von Anwendungen wie Threema und unterscheidet sie grundlegend von klassischen Webanwendungen US-amerikanischer Provenienz, deren Geschäftsmodell auf dem Sammeln von personenbezogenen Daten und dem Verkauf von Werbung basiert.
Wenn ihr keine Ahnung habt von Tuten und Blasen, dann solltet ihr es lassen.
Es ist die Software, welche die e2e-Verschlüsselung auslöst und nicht der heilige Geist. Und diese Software ist nun in fremden Händen.
Hier scheint es einige von Threema gesponsorte Leute auf diesem Thread zu haben.
Auch PFS ist nicht davor gefeit, dass die (fremde) Software sich vor dem Verschlüsseln eine kleine Sicherheitskopie wegschreibt.
Welchen Teil von „quelloffen und mit Audits geprüft“ hast Du nicht verstanden?
Geniesse weiterthin WhatsApp. Viel Glück!
Ich bin CSO (Chief Security Officer) mit 30 Jahren Berufserfahrung.
Und ja, ich habe von ‚tuten und blasen‘ keine Ahnung.
Aber ich habe über Security sehr viel Wissen.
Hätte, wäre, würde, …
Das ist genau der Punkt: man kann der Software nicht mehr vertrauen, dass diese die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung korrekt implementiert.
Korrekt, aber dieser Traffic würde sofort auffallen. Insbesondere wenn er zeitnah immer und immer wieder auftauchen würde, nachdem man eine Threema-Nachricht geschickt hat.
Die Heuristik liefert hier sehr gute Ergebnisse.
Arroganz: 6
Fachwissen: 1
Arroganz: 6
Blasiertheit: 6
Fachwissen: 1
Soviel Fachwissen auf einen Schlag?
Muahahaaa!
Gibt’s auch etwas Wissen, Können oder Erkenntnis von dem Seich von Dir?
Solange der Code quelloffen ist und mit Audits überprüft wird, sehe ich da überhaupt kein Problem. Wenn es keine Audits mehr gibt: Tschüss Threema.
Besser geht’s eigentlich nicht
Der Code bei Threema ist eben nur teilweise offengelegt. Besser ist Signal wo alles offengelegt ist.
@Roli: Signal kommt nicht in Frage, da es nicht anonym genutzt werden kann: Handynummernpflicht. Und was die Amis auf ihren Servern mit den Metadaten anstellen, kann sowieso niemand kontrollieren. Da kann ja was ganz anderes laufen als der publizierte Quellcode vorgibt. Nur bei den Apps kann man das selber überprüfen (mittels reproduzierbaren Builds).
Ich habe mich eh schon immer gefragt, wie Kuhhirten mit IT umgehen können. Die letzten 50 Jahre haben deutlich aufgezeigt, dass sie besser auf ihren Almen geblieben wären.
Schade, wenn ein Mensch seine Schwächen nicht sieht und zugeben kann!
Aber das haben die Helvetier wohl von ihrer KI gelernt.
Bei Threema liest man „At the beginning of 2026, ownership of Threema is transferred from Afinum Management GmbH to Comitis Capital GmbH“
Afininum Management GmbH scheint aber auch eine deutsche Firma zu sein. Was ändert sich also?
Wenn mich nicht alles täuscht, waren für die „Crypto-AG“-Affäre Schweizer Behörden verantwortlich, und nicht Private Equity Firmen.
@geopolitics
Da wurde der gute Ruf aller Schweizer von ein paar wenigen in den Dreck gezogen.
Ärzte, bitte sofort handeln!
ü50?
Jetzt wird Threema auf die niedrige Stufe wie Whatsup gestellt.
Ich bin raus.
Wenn man sich jetzt aufregt, dann ist das völlig falsch, da hätte man sich vor ein paar Jahren enervieren können als Threema aus CH-Hand an eine deutsche Beteiligungsgesellschaft verkauft wurde.
Zudem bin ich mir sehr sicher, dass einige der hier Schreibenden im Alltag soziale Netze nutzen, welche aus USA kommen, Software nutzen, welche aus USA kommt, Betriebssysteme nutzen, welche aus USA kommen etc. Dort werden die Daten noch viel schneller und penibler untersucht, gruppiert, verdichtet und gespeichert um dann an den Meistbietenden verkauft. Und JA, völlig legal da AGBs akzeptiert wurden.
Genau, es ist verjährt.
Nun müsst ihr eben mit dem kompromittierten System leben.
Die grössere Gefahr ist das Schweizer Ausschnüffelgesetz (VüPF). Dieses verunmöglicht eine vollständige Daten-Privatsphäre und könnte Dienste wie Threema oder Proton dazu bewegen, die Schweiz zu verlassen (z.B. in die EU, weil dort der Datenschutz besser ist). Proton hat bereits die neuen Datacenter-Kapazitäten für ihr KI-Produkt nicht in der CH sondern in der EU aufgebaut.
Wieso hat eigentlich kein CH-Investor Threema gekauft? Es gäbe hier doch genügend finanzkräftige Investoren. Keine Eier? Aber immer gross darüber jammern, dass gute CH-Firmen ins Ausland verkauft werden.
diese erw. revision des VüPF spricht bände, wird in der staatspresse und von vom staatsfunk sowieso unter dem deckel gehalten. einfaches vademecum: schauen was andy yen und seine mitstreiter machen, er ist der zeit voraus
fragt ein Schweizer IT’ler seinen eingebürgerten Landsmann:
„hast du heute schon den Datensicherheits-Code gesehen?“
Klar hat der Käufer finanzielle Interessen. Irgendwann will er seine Anteile gewinnbringend weiterverkaufen. Er wäre aber extrem dumm, den USP des Produkts aufs Spiel zu setzen, indem er bei der Sicherheit irgendwelche Kompromisse macht. Denn das würde den Wert seiner Beteiligung sofort ins Bodenlose sinken lassen. Bei einer Open Source-Anwendung wie Threema würden Manipulationen schnell auffallen, weile jede Änderung nachvollziehbar ist. Der Vergleich zur Blackbox Crypto AG ist nur schon deshalb abwegig.
Ob das die ü50 checken?
Die Leute installieren ein Produkt und keine Open Source. Dieses Produkt kann nun kompromittiert weren.
Zudem: Threema legt nicht alles offen.
@Andreas: Sämtliche Apps sind bei Threema vollständig quelloffen und reproduzierbar. Das heisst, man kann sich selbst davon überzeugen, dass die Apps im App Store dem publizierten Quellcode entsprechen. App Stores wie F-Droid erstellen Threema direkt aus dem Quellcode und verteilen nicht ein fertiges Paket des Anbieters. Es kann deshalb gar nicht kompromittiert werden.
Ob Produkte wie HIN diesen Quellcode korrekt verwenden (sie können jederzeit die unverschlüsselten Daten „wegschreiben“) oder ob sie ihn überhaupt verwenden wissen nur die Götter (und noch besser die Investoren, welche gerne etwas für ihr Geld hätten).
Es ist erschreckend wie viele Unternehmen in ausländischem Besitz heutzutage sind. Es scheint Ausverkauf zu sein. Für die Jungen Schweizer ist das eine Katastrophe.
Ich bin kein Threema-Spezialist, aber so weit ich weiss ist diese Firma in Corona Zeit unter Druck gekommen, das sie im Jahre 2020 einen externen Investor suchen mussten. Dieser Investor hat nun an einen anderen deutschen Investor verkauft.
Und wieso sind erschreckend viele CH-Unternehmen heutzutage in ausländischer Hand? Weil die bösen Ausländer alles kaufen? Weil die lieben Schweizer alles verkaufen? Weil es keine CH-Käufer gibt?
Gerade der letzte Punkt ist doch fragwürdig. Kapital und potentielle Investoren gäbe es genug in der CH, würde man meinen. Wieso kaufen die nicht CH-Firmen? Gerade sie ach so patriotischen SVP-Milliardäre glänzen durch Nicht-Investieren.
Sorry, aber ist hier im Artikel elementares vergessen gegangen?
1. Dieser neu auf dem Parkett erscheinende PEInvestor wird von einem ex-KKR Guy geleitet. Für wen KKR oft investiert, dürfte zumindest den Profis (hoffentlich) bekannt sein.
2. Einmal mehr zeigt sich, dass die Schweizer „Profiinvestoren“ nicht befähigt sind Geld in Schweizer Perlen zu investieren. Sie (sorry) höselen lieber jedem englisch vorgetragenen Schmontz hinterher 🐑.
Die Zukunft wird wohl so aussehen -> Threema wird in 2 Jahren liquidiert und die Technologie transferiert.
-Proton up-2-u now!-
Proton wurde durch unsagbar dumme Politiker und ihre Allmachts- und Zensurphantasien für die totale Kontrolle aus der Schweiz verjagt.
Vorerst operativ, bald dann auch administrativ.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom (mit Softwarekenntissen) und Immobilienbewirtschafter finde ich, dass dies aus liberaler Sicht verständlich ist.
Wo der Markt spielt, kann der Kunde schlussendlich nur profitieren. Wer mit dem Produkt nicht einverstanden ist, kann selbst eines produzieren oder zu einem anderen Anbieter wechseln.
Zudem bleiben die Server in Zürich.
Ich glaube, die meisten haben ohnehin nichsts wesentlich interessantes zu schützen und überschätzen ihren Wert.
Notwendig sind sichere Messenger i.d.R. nur für Politiker (Staatsgeheimnisse) und Unternehmer (Wirschaftsspionage).
Staatsgeheimnisse? – Sie meinen wohl Absprachen für die Gestaltung einer vorteilhaften finanzielle Option zum Abkassieren – zu Ungunsten der Bevölkerung.
Wie zum Beispiel das neue Mediengesetz der indirekten Presseförderung (IPF) usw.
ü50 Thema. Also irrelevant
Bleibt alles beim Alten? Honi soit qui mal y pense 😂😂😂
Re:CryptoAG
Welches waren die Länder welche von den Schweizern an die CIA verraten wurden?!
Swiss Made, Swiss Funding und Swiss Hosting ade. Aus Idee wurde Anlagevehikel.
Hä ü50? Versteht man nicht. Vorallem, wenn es zwanghaft bei jedem Kommentar hinterlassen wird. Am Sonntag kann man auch wunderbare Spaziergänge an der frischen Luft machen.
ℹ️ Die eigentliche Gefahr für den Schutz der Privatsphäre droht weniger von Investoren, sondern zunehmend von unserer eigenen staatlichen Seite: Behörden, Verwaltung und Politik fordern immer häufiger erweiterten, teils unkontrollierten Zugriff auf Nutzerdaten.
💡 Ein aktuelles Beispiel: Aufgrund der geplanten Verschärfung des BÜPF (Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs) verlagert Proton Teile seiner Infrastruktur nach Norwegen – ein klares Signal, wohin sich die Rahmenbedingungen auch in der Schweiz entwickeln.
Wichtig zu erwähnen ist, dass Threema nicht von den Gründern verkauft wurde. Es gehörte vor Comitis dem PE Fonds Afinum, der wie Comitis seinen Sitz in Deutschland hat. Das Thema des ausländischen Investors beschäftigt Threema schon seit Jahren und nicht erst nach der Übernahme durch Comitis 🙂
Das ist nicht richtig recherchiert. Threema gehörte dem deutschen Private Equity Afinum (Mehrheit). Minderheit waren die Gründer. Das Unternehmen befindet sich damit bereits längst in ausländischen Händen und war bisher anscheinend auch kein Problem.
Steht ja im Artikel:
Ein genauer Blick relativiert jedoch vieles. Schon der bisherige Investor war eine deutsche Beteiligungsgesellschaft.
Omnisec Affäre nicht vergessen. Crypto war kein Einzelfall. Das Ganze hat System
https://www.srf.ch/news/schweiz/verschluesselungsgeraete-geheimdienstaffaere-weitere-schweizer-firma-rueckt-in-den-fokus
Satte 10 Werbebanner bis zu den Kommentaren. 😂
Wer IP ohne AdBlocker liest, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Omnisec Affäre nicht vergessen. Das Ganze hat System.
Westliche Geheimdiesnte können eigentlich via alles abhören, … überall wo Elektronik ( Chips ) verbaut sind, Waschmaschine, TV, etc. Selbst damals als man die Batterien aus den Handys rausholen konnte, selbst dann konnte man abhören, geschweige denn heute. Selbst ohne Threema oder Kommunikationsapp kann man Telefone abhören. Das einzige was man verwenden kann hier im Westen ist Technik die nicht aus dem Westen stammt, z.B. Chinesische Telefone, mit deren Software und deren App. Wahrscheinlich hören die Chinesen mit, aber das kann uns hier egal sein, für allem für die Drogendealer.
Wirklchen Schutz gibt es nur durch Anonymität. Man kann davon ausgehen das selbst jetzt auch bei Threema jemand mitlesen kann, wie damals bei Enchro-Chat. Die Fahnder haben den Server gehackt, und konnten alles mitlesen. Von den 50.000 Kriminellen die es beutzt haben konnten einige Tausend verahftet und verurteilt werden weil sie sich sicher fühlten. Diejenigen die die Kommunikation auf ein Minimum gehalten haben und nie ihre Ientität im Chat preisgegeben haben, wie auch keine Infos an denen man sie identifizieren konnte, sind immer noch auf freien Fuß.
Die Sorgen und Bedenken der Threema- Nutzer sind durchaus
berechtigt. Auf irgend etwas läuft ja dieser Schachzug hinaus. Den sonst hätte man in
ja nicht gemacht. Aber auch hier lässt man sich natürlich nicht in die Karten schauen.
Es steht ja auch einiges auf dem Spiel. Das .an jetzt auf gut Wetter macht ist auch klar. Die Überraschung wird später kommen und sicher nicht
von heute auf Morgen. Aber sie wird kommen und dann werden einige mit langen Gesichter da
stehen. Wartet mal ab, aber es wird noch einige Zeit dauern bis es soweit ist.
An alle, die sich jetzt von Threema verabschieden wollen: Welche Alternativen habt ihr? Und: Bei Volvo und Elmex hat das auch funktioniert: Kleine Pressemitteilung betr. Verkauf an die Chinesen. Kaum jemand hat’s gelesen, da und dort ein kleiner Aufschrei aber schnell vergessen.
Machen wir uns keine Illusionen. Die CH-Regierung tut alles mögliche, um Privatsphäre, Kommunikations- und Datensouveränität zu schwächen. Es geht um die totale digitale, finanziellee, politische und medizinische Kontrolle!
Bestes Beispiel: Proton. Deshalb sind die dabei aus der CH wegzuziehen.
Oder die „freiwillige“ digitale-ID.
Und gleichzeitig wird der dumme Bürger mit Russland und China-Bashing konditioniert, um vom eigenen Projekt der totalitären Überwachung abzulenken. Auch wenn die Medien orchestriert über die CH-Absage an Palantir berichtet haben, läuft es im Hintergrund schon längst.
Ich habe Threema angeschrieben. Leider keine Antwort erhalten.
Sobald Deutsche beteiligt sind, gehen die Daten in die EU und dann ist Threema Geschichte. Schade.
Schade? Weil sich nun die Illusion der naiven Threema-User in Luft auflöst, dass sie eine „sichere“ App benutzt haben?
Aber hallo!!! Threema ist eine Closed-Source-Software und die „Sicherheit“ basiert hier einzig auf dem Vertrauen der User gegenüber dem Hersteller. Unabhängige Security-Audits des Source-Codes sind nicht möglich.
Primär hat Threema die Gründer reich gemacht und sie haben nun ihren finalen Gewinn abkassiert. Unternehmerisch nicht mal so dumm, weil es eine absolute Nischen-App mit lediglich 12 Mio. Usern ist. Diese App wäre so oder so irgendwann untergegangen.
Nur alles ins Ausland verkaufen
kommt schon gut.Bald werdet Ihr
auch ins Ausland arbeiten gehen,
wie in 30 Jahren der Großvater immer erzählt hat.Die Geschichte
wiederholt sich ja immer,der
Mensch ist viel blöder als ein
Tier.
Threema veröffentlichte die Source Code ihrer Anwendung Ende 2020.
Die Sicherheit der Open Source Anwendungen (Threema, Signal) ist jederzeit auditierbar, im Gegenteil zu Closed Source Konkurrenzprodukten wie WhatsApp, Telegram, Teams, u.s.w.
Die Sicherheit der Open Source Anwender hängt somit von der Sicherheit der Geräte und Netzwerke der Anwender selbst. Damit ist der Verkauf Threema sicherheitstechnisch unbedenklich, so lange Source Code und deren Modifikationen öffentlich zugänglich bleiben.
Herr Schellenbaum: recherchieren Sie bevor Sie veröffentlichen, bitte.
Die Diskussion ist spannend. Lassen Sie uns das aus Sicht von HIN aber sachlich einordnen: Patient:innen-Daten waren und sind bei HIN sicher. HIN ist zertifiziert, betreibt ihre Kommunikationslösungen auf eigener Infrastruktur und wählt Technologielieferanten bewusst und streng aus. Sicherheit und digitale Souveränität sind für uns keine Schlagworte, sondern Kern unseres Auftrags. Zu unserer Technologie-Partnerin Threema stehen wir. Der Eigentümerwechsel – zudem von DE zu DE – hat keinen Einfluss auf Technologie, Betrieb oder Sicherheitsniveau der HIN Kommunikationsdienste.
Threema benutzt übrigens auch der Bundesrat und die Schweizer Armee.
Viel gefährlicher als HIN Talk sind die neuen KI Tools bei Ärzten und Spitäler, welche auf US Clouds wie Microsoft Azure oder AWS laufen, womöglich noch in der EU gehosted. Da ist das Damoklesschwert des US Cloud Acts mit auf Verlangen Offenlegung der Daten an die USA. Hier unbedingt nur komplette Schweizer Lösungen benützen!!!