Die Julius Bär-Pensionskasse ist ein Trauerspiel, jene der UBS steht gut da.
Doch die beste scheint in Luzern daheim zu sein. Jene der Suva, des staatlichen Unfallversicherers mit seinem Monopol.
Diesen Januar erhalten alle im Ruhestand zwei Mal Geld. Einmal die ordentliche Rente für den ersten Monat des neuen Jahres.

Ein zweites Mal den gleichen Betrag als Bonus fürs 2025. Weil es dem Vorsorgewerk toll lief. Eine Suva-Sprecherin bestätigt:
„Aufgrund der guten Performance 2025 und der Erreichung des Zieldeckungsgrades hat der Stiftungsrat der Pensionskasse der Suva den Rentenbeziehenden einen Teuerungsausgleich von 0.1% gewährt (Entwicklung LIK) sowie im Januar 2026 einmalig eine Zusatzrente ausgerichtet.“
Die Suva nimmt damit die 13. AHV-Rente vorweg. Diese kommt für alle erstmals im Dezember dieses Jahres.
Auch die Suva-Erwerbstätigen können sich die Hände reiben ob ihrem Vorsorgewerk.
„Den Aktivversicherten wurde eine Zusatzgutschrift von 1.65% zusätzlich zum technischen Zinssatz von 1.5% gewährt“, so die Sprecherin.
Dass sich die Suva eine Extra-Rente für ihre „Alten“ leistet, könnte Schule machen. Doch bei UBS, CS, Bär, Raiffeisen und Co. ist bisher nichts Vergleichbares im Schwange.
Besser die Überschüsse in die Ukraine schicken …
Schaue dir mal die alte Swissair PK deren Rentner bekommen regelmässig 18 Renten, manche bekommen heute mehr Rente als ihr dereinstiges Salär war….
kann der Schweiz ja egal sein, zahlt eh die Lufthansa!
Das auf Kosten derjenigen welche damals entlassen wurden und viel Geld verloren haben. Das überschüssige Kapital gehört in die Konkursmasse und nicht den alten nachgeworfen welche eh schon im Übermass haben. Wieder einmal das Kader, Management und die Piloten.
Wer austritt nimmt seine FZL mit nicht auf kosten der entlassenen, das stiftungsvermögem gehört natürlich nicht in die Konkursmasse
wird bei der Auflösung der CS Pensionskasse vermutlich dann genau so sein.
Zeigt halt gut das die Renten sehr gut ausfinanziert sind, und das das gejammer mit den nötigen Reduzierungen in tat und wahrheit schamlose Profitmaximierung sind.
warten wir mal ab, bis es so richtig schön crasht an der börse….
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter kann ich diese freiwilligen Renten-Spenden nicht befürworten.
Wie ökonomisch mehrmals bewiesen, kann es in Zukunft dem Vorsorgewerk auch schlechter gehen, dann fehlen die ungerechtfertigt ausbezahlten Renten.
Ein klares nein für diesen Präzedenzfall.
Steh mit deinem Namen hin, oder lass dass peinliche FDP Grossrats-Geschwurbel. Für Deinen Job als Hausmeister von Papas Wohnungen interessiert sich auch niemand.
Was befähigt Dich zum Thema zu kommentieren?
Schon zum Brand waren Deine Kommentare inkompetent. Du kommentierst zu einer Brandkatastrophe und musst jeden Kommentar erwähnen das Du Ökonom bist? Das ist nur noch peinlich.
Korrekter Beginn wäre: Als Bauer, Landarbeiter…
@Realitäten
„… diese freiwilligen Renten-Spenden nicht befürworten.“
Einfach mal das Gesetz lesen! Diese Zusatzrente hat weder etwas mit „freiwillig“, noch mit „Spende“ zu tun (Art36, BVG). Prangern sie lieber die unzähligen Pensionskassen an, die notorisch gesetzeswidrig handeln und die Altersrentner seit Jahrzehnten mit ihrer Anfangsrente im Regen stehen lassen.
Na klar befürworten Politiker das nicht. Die wirtschaften lieber in Ihre eigene Tasche natürlich hohe Pensionen wo Ihnen nicht zustehen. Politiker sind Schmarotzer,die gönnen dem normalen Pöpel nicht die klrine Zusatzrente.
Im Schnarchmodus, werden bis zur Auszahlung der 13. AHV im Dezember
sage und schreibe DREIUNDDREISSIG Monate brauchen, fast 3 (!!!) Jahre.
Kleine sprachliche Präzisierung „auf Kosten der SteuerzahlerInnen“.
Es wird jetzt das augeschüttet was danach fehlt. Alles Renditen die lediglich Kursgewinne an der Börse sind (Buchgewinne). Effektiv Cash wurde keins gemacht.
„Man soll die Küken nicht vor dem Schlüpfen zählen.“
Ein bisschen kurzsichtig von den Profis.
wie? – die hohen Kurse und Gewinne sind gar nüd ächt?
Ich glaub‘ ich fühl mich verarscht …
„Man melkt den Goldesel solange, bis er die Krätsche macht …!“
alte jiidische Volksweisheit
Bei Monopolisten lässt sich gut arbeiten, auch Post, EKZ etc.
Kein Wunder stellt niemand mehr Ü55 ein wenn die schon so viel kosten, deren Belastbarkeit der eines billigen Rollator gleicht und für die bald ein Lebensabend mit fürstlich bezahltem Herumhängen winkt.
Die Prämien der SUVA machen übrigens den Porti der Post alle Ehre und den Förderbeiträgen auf den Rechnungen von EKZ und Freunden.
Was soll an gratis Geld falsch sein? Neidisch?
Eine absolute Sauerei. Eine PK hat sich um die Aktivversicherten zu kümmern. Der Generationenvertrag funktioniert sowieso nicht mehr. Die jetzigen Rentner haben schon durch extrem hohe Umwandlungssätze massiv profitiert.
Eine gute PK schaut, dass für die arbeitenden Generationen noch möglichst viel übrig bleibt.
@Fixi
Soso…empirisch (OAK) gut belegt ist die Tatsache, dass bei 40 Beitragsjahre eine versicherte Person über 46’000 CHF an die Finanzindustrie verliert. Die verfügbaren Daten zeigen sehr hohe Kostenblöcke – insbesondere in der Vermögensverwaltung –, so fliessen 2023 6.8 Mrd. CHF pro Jahr allein in die Vermögensverwaltung der Pensionskassen. Hinzu kommen, 752 Mio. CHF an Versicherungsprämien – und interne Verwaltungskosten der Kassen (Personal, IT, Administration), die weitere 1.0 Mrd. CHF verschlingen. Ergo: 8.5 Mrd. CHF, die jährlich nicht in die Altersguthaben der Versicherten fliessen.
@Fixi
„Die jetzigen Rentner haben schon durch extrem hohe Umwandlungssätze massiv profitiert.“
Sie sind Ahnungslos und plappern nach…
Die Behauptung, der Umwandlungssatz sei von Anfang an „zu hoch“, gewesen ist ein Mythos der PK-Industrie. Sie wird politisch genutzt, um Senkungen zu rechtfertigen, die am Ende vor allem die Versicherten und zukünftigen Rentner treffen. Über 30 Jahre betrachtet erzielen Pensionskassen durchschnittlich 3–4 % Rendite pro Jahr. Das reicht locker, um einen Umwandlungssatz von 6.8 % zu finanzieren – wenn die Kosten tief wären. Diese u.v.m fressen die Rendite.
fake news! Diese Rechnung geht nur auf weil die Kapitalerträge der jungen für die Renten zweckentfremdet werden.
Die 2. Säule wäre die gerechteste Vorsorgelösung wenn dieses Problem behoben würde.
Bis dann bleiben die PK Gelder meiner letzten Arbeitgeber auf einem FZ-Depot mit voller Aktienquote und jahrzehntelangem Anlagehorizont.
Die Raiffeisen-PK verzinste für das Jahr 2025 die Guthaben mit über 7%.
Sauerei. Und was bekamen die Pensionierten.
Das kann man schon machen, wenn man den Versicherten über Jahre 1.5% gutschreibt und die Rente ungefähr 1/22 vom Alterskapital entspricht…Eine Subventionierung der Alten.
Habe vor ein paar Tagen von meiner PK ebenfalls einen Brief erhalten, dass sie uns Rentnern eine dreizehnte Monatsrente ausbezahlt. Und ich bin nicht bei der SUVA oder eine Bank tätig gewesen.
Schön! Bei den meisten Pensionskassen steht im Reglement, dass der Teuerungsausgleich auf „freiwilliger“ Basis erfolgt. Wer nun auf den Goodwill der PK setzt, hat verloren. Der Teuerungsausgleich fliesst stattdessen in die Taschen der schon „arg gebeutelten“ und jammernden Unternehmensleitung. Und dies mit gütiger Unterstützung der Lobbyisten in der Kommission für Sozialversicherungen im Parlament, welche schon für die Festlegung des (sinkenden) Umwandlungssatzes ist. Noch Fragen?
@Argus
Volkswirtschaftlich tödlich und medial,- politisch skandalös. Zahlen der OAK, BSV, BFS 2023: Nur 14% der Pk’s haben trotz gut ausgestatteter Reservepolster die Inflation freiwillig ausgeglichen. Damit findet seit Jahren ein schleichender Kaufkraftverlust statt. Für die Vermögensverwaltung wiederum versickern inzwischen jährlich 8,2 Milliarden CHF. Datensätze um die Kosten weiter zu entschlüsseln sind noch verfügbar. Ergo: Höhere Beiträgen und tiefere Renten haben die Lohnabzüge um 14% ansteigen lassen, während die Renten im Schnitt monatlich um 300 CHF tiefer sind als vor 15 Jahren.
Die Swissair Alterskasse und die Zellweger Alterskasse zahlen mehr Altersrenten aus!
Chuck Norris bekommt jeden Monat die doppelte Rente.
Wo ist das Problem Hässig?
Sinn einer Pensionskasse ist für das materielle Wohl seiner Versicherten zu sorgen!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kapiert??????????????
Hätten Sie es lieber, wenn man das Geld in die Verwaltung versenkt?
ü60 od ü70?
Ach managerli: Geh arbeiten und lass die Erwachsenen Stellung nehmen – gell?
@Rudi Ratlos
Extrakt:
In der Schweiz sind Pensionskassen in der Regel eigenständige juristische Personen und nicht einfach eine Abteilung oder Teil des Unternehmens, auch wenn sie eng mitIn der Schweiz sind Pensionskassen in der Regel eigenständige Rechtseinheiten und nicht einfach eine Abteilung des Unternehmens, auch wenn sie eng mit einem oder mehreren Arbeitgebern verbunden sind.
Ihre Wahrnehmung ist falsch. Alle Rentner werden seit 2021 nämlich mindestens 140 Jahre alt. Mindestens die, denen die Gratiswurst nachgeworfen wurde.
Gruess, A.B. & the Rat Pack from the Raclette-Dörfli.
Die Alten geht’s zu gut. Wir Jungen zahlen dafür. Danke für nichts
Mal ganz ehrlich: Von den Kommentatoren würde keiner in dem Ausmaß wie hier meckern wenn er dort angestellt wäre.
Die PK der SUVA Ist rechtlich selbstständig und total unabhängig von der Suva. Wieso weiss das Herr Hässig nicht?
Die Zusatzrente beweist also insbesondere, dass die öffentlich-rechtliche PK der Suva besser zu Gunsten ihrer Versicherten arbeitet als die Sammelstiftungen von AXA, Helvetia und allen weiteren Privatversicherern.
„Extra-Auszahlung dank Super-Performance. 13. AHV-Rente.“
„Die Suva nimmt damit die 13. AHV-Rente vorweg.“
Suva und AHV sind zweierlei Dinge und haben NICHTS miteinander zu tun. Die SUVA zahlt KEINE AHV-Renten.
Die SUVA kommt nur ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, denn: Art.36 BVG „… die Altersrenten werden entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der Vorsorgeeinrichtung der Preisentwicklung angepasst.“
PS: Die eine Zusatzrente kommt der Pensionskasse deutlich günstiger zu stehen (entspricht etwa 0.7% Zusatzgutschrift auf das DK), als die 1.65% Zusatzgutschrift für die Aktiven.
Ist doch schön! Das gönne ich den Rentnern.
Hört auf, neidisch zu sein.