NOMA. „Not over my apartment“, so der neue Slogan der Gemeindeexekutiven an der Goldküste.
In Anlehnung an NIMBY für „not in my backyard“, wenn es um neue Deponiestandorte, Strassen und andere Infrastrukturen geht.
Der Ruf kommt ausgerechnet aus jener privilegierten Region, wo die Bevölkerung job-bedingt und wegen ihrer hohen Kaufkraft überdurchschnittlich viel geschäftlich beziehungsweise privat mit dem Flugzeug unterwegs ist.
Im Winter werden von Zürich-Kloten (ZRH) rund 160 Destination direkt angeflogen. Im Sommerhalbjahr sind es sogar über 200.
Doppelmoral? Egal.
Demnächst sind Wahlen, und somit wird vereinte Grundsatzopposition gegenüber dem Flughafen zum alternativlosen Programm und zur grossen Show.
Hintergrund für den Aufschrei des Politestablishments sind die Unterlagen für das überarbeitete Betriebsreglement des Flughafens Zürich.
Diese liegen derzeit öffentlich auf. Die Einsprachefrist läuft noch für einige Tage.
An zwei Veranstaltungen in Uster und Zumikon blieben die Verantwortlichen des Flughafens fern.
Ebenfalls Lärm-Experten der renommierten EMPA folgten der Einladung der Behördenorganisation „Fluglärmforum Süd“ und des in der Region mit seinen gelben Flaggen und Klebern legendären „Vereins Flugschneise Süd Nein“ nicht.
Diese Absenzen werfen im sonst dialog-orientierten Zürich Fragen auf und schüren erneut ein Misstrauen gegenüber der Flughafenbetreiberin.
Dieser wird wie bereits bei den Pistenverlängerungen unterstellt, dass es nur um Kapazitätsausbau ginge.
Tatsächlich wären im Konzept „Südstarts geradeaus“ bei Bise 80 Flugbewegungen pro Stunde möglich. Das sind mehr als die maximal 70 bei den heutigen drei An- und Abflugregimes.
Auch der Antrag, dass das Bisenkonzept ganztags ab 6 Uhr morgens bis zum allerspätestens Betriebsschluss um 23.30 Uhr in Zusammenhang mit den Verspätungsabbau gelten kann, sorgt für zusätzliche Irritation.
Die Bise. Ein meteorlogisches Phänomen, das es nur in der Schweiz gibt. Ein Wind aus Nordosten, der vom Bodensee durch das Mittelland über Genf bis nach Lyon weht.
Ein Begriff, der tatsächlich vom Bundesverwaltungsgericht und vom Bundesgericht noch präzisiert werden könnte. Wie auch allfällige Einschränkungen bei der tatsächlichen Dauer, während dem das Konzept angewendet werden kann.
Denn beim vorliegenden Streit ist der gerichtliche Instanzenweg vorprogrammiert.
Aufgrund von Vergangenheitswerten tritt die Bise zwischen 20 und 30 Tagen pro Kalenderjahr auf, und dies meistens für jeweils einige Stunden.
Rund 5% der jährlichen Abflüge würden somit künftig in den Süden starten und nicht wie gegenwärtig über Opfikon und Wallisellen nach rechts abdrehen.
Von diesen würden rund 30% der Starts unmittelbar nach links beziehungsweise Westen über Zürich-Höngg wenden und 70% bis ungefähr nach Zumikon geradeaus fliegen.
Diese Betroffenheit genügt bereits für eine Empörung der Superklasse am rechten Seeufer, in weiteren Städten und Gemeinden im Bezirk Uster und auch in der Stadt Zürich.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, mittels Link zu einem Musterschreiben selbst Einsprache gegen die geplanten Südstarts geradeaus zu machen.
„Denn jede Einsprache zählt“, wie es auf der Webseite von „Fluglärmforum Süd“ heisst.
Hintergrund der Anpassung des Betriebsreglements ist die dringende Umsetzung des Sicherheitskonzepts. Dieses gründet auf dem Bericht zur Sicherheitsüberprüfung nach einem schweren Vorfall (am Boden) im März 2011.
Dabei kam es fast zu einer Kollision zweier startender Flugzeuge auf sich kreuzender Pisten. Die Horrorbilder von Los Rodeos auf Teneriffa aus dem Jahr 1977 werden schlagartig wach.
Die Flughafen Zürich AG, eine börsenkotierte Firma mit Beteiligungen vom Kanton (33%) und der Stadt Zürich (5%), steht unter der gewährten 50-jährigen Konzession vom Bund zusammen mit Skyguide in der Verantwortung betreffend Sicherheit am Boden und in der Luft.
Der heutige Betrieb mit sich kreuzenden Pisten und Flugrouten sowie dem häufig notwendigen Wechsel zwischen den verschiedenen Betriebskonzepten sei komplex und stelle eine grosser Herausforderung für die Flugsicherung, die Pilotinnen und Piloten und die Abwicklung des Flugbetriebs dar, wie der Flughafen festhält.
Sicherheit und eine erhöhe Stabilität des Flugbetriebs mit weniger Verspätungen am Abend und in den ersten Nachtstunden haben seit je höchste Priorität. Somit kann auch die Lärmbelastung der ganzen Flughafenregion vermindert werden.
Genau das waren auch die Hauptargumente bei der kantonalen Abstimmung über die Pistenverlängerungen in Richtung Westen und Norden vor rund zwei Jahren. An vorderster Front kämpften die Goldküsten-Gemeinden im Süden für ein Ja.
Die Solidarität der Kantonsbevölkerung war unerwartet gross. Fast 62% sprachen sich für eine Entlastung des Südens mit Anflügen an den Abenden und somit weniger Lärm aus.
Alles zwischenzeitlich vergessen. Von Dankbarkeit keine Rede mehr. Die scharfe Positionierung und das Anstacheln der eigenen Bevölkerung zum Mitmachen zeugen von politischem Egoismus und vermeintlichen Populismus.
Würde die eigene Bevölkerung gefragt werden, könnte noch eine überraschende Zustimmung zu den „Südstarts geradeaus“ ans Tageslicht kommen.
Konsequent für den Flughafen und die „Südstarts geradeaus“ setzen sich zwei bürgerliche Organisationen, auch mit Vertretern aus der Stadt Zürich und der Goldküste, ein.
„Das beantragte Bisenkonzept und die damit (sehr zurückhaltend) vorgesehenen Südstarts geradeaus befürworten wir ausdrücklich“, teilt der Geschäftsführer von Pro Flughafen mit.
„Mehr Sicherheit“ und „mehr Pünktlichkeit“ könnten so konsequent umgesetzt werden, wie es weiter in der Stellungnahme auf Anfrage heisst.
Auch das Komitee Weltoffenes Zürich schreibt auf seiner Webseite, dass die Südstarts geradeaus bei Bise kein Wunschkonzert seien, sondern vielmehr ein Instrument, damit der Flughafen auch bei schwierigen Wetterlagen verlässlich betrieben werden kann – sicher, planbar, und im Sinne der Nachtruhe.
Das von einem Erlenbacher präsidierte und hochkarätige Komitee hält fest, dass bei dieser Fragestellung nicht Symbolpolitik betrieben, sondern Verantwortung übernommen werden soll.
Verantwortung in einem Wahljahr? Das steht nur auf den Wahlflyern.



Ich möchte auch keinen Lärm vor der Haustüre. Ist das so schwer zu verstehen, dass sich die Leute wehren?
Nochmals: Der Flughafen ZRH darf alles, höchste Gebühren, teuerste Parkplätze und Kerosin unversteuert.
Die Gewinne der Swiss ähh Lufthansa bleiben nicht in der Schweiz. Hier bleibt der Lärm und die Abwasser der Inder welche über ZRH nach Europa reisen und nicht einmal ein Sanagol am Flughafen kaufen…
Power/Performance checked…
Es heisst nicht, dass man reich ist. Im Nobel Viertel Zürich Seefeld wollte vor wenigen Jahrzehnten keiner wohnen und wer kein Geld hat, hat im Seefeld gekauft
Ledermann Immobilien hat den Braten rechtzeitig gerochen.
In Schwamendingen wohnen viele Studenten aus Deutschland. Noch ist es ein Ausländerquartier (Arbeiter und kleine Angestellte) – nix mit nobel.
Viele Baugenossenschaften reissen ihre grossen Überbauungen nieder und bauen verdichtet mehrgeschossig.
Da vibriert einem doch glatt der Prosecco in der Flöte.
Ihr wollt ein internationales Zürich? Grosskonzerne aus aller Welt in der City? Eine Finanzmetropole? Endloses Wachstum? Politischer Mittelpunkt Europas sein? Global Player? Dann schluckt das. Ihr seit doch die grossen Profiteure. Oder sollen die jetzt alle mit dem Lastenfahrrad kommen?
Der Grossteil der Starts und Landungen gehen eh weiters über die Zürcher Slums.
Was hast du denn für eine Flöte?
Ich schlage vor, da niemand den Lärm will, wir schliessen den Flughafen Zürich.
Aber alle mit dem Flieger in die Ferien gehen.
Ich erinnere mich, 2021 gab es mal eine Zeit da war es sehr ruhig.
Der Ja-Stimmenanteil zum Ausbau lag bei über 90% in vielen dieser bürgerlichen Hochburgen!
Man merke einmal mehr…. Bürgerlich gleich: Wirtschaftsförderung mit allen Vorteilen wie PFZ , Schutz der Hochpreisinsel und Flughafenausbau , muss um jeden Preis politisch durchgeboxt werden , aber die Folgen sollen gefälligst beim Pöbel aufschlagen, der sich keine Millionärsvillen an der Goldküste leisten kann … da stellt man dann auch gerne PR Leute an, die massiv gegen Südstarts und – Landungen Lobbyieren.
Die Lärmverteilubg muss fairer werden- und dazu gehören auch ganz klar Südstarts!!
Die Lärmverteilubg muss fairer werden: Ja auch für Süddeutschland. Schauen Sie sich mal die Autokennzeichen im Flughafenparking an.
Monaco hat auch keinen Fluglärm oder Sondermülldeponien in der Stadt. Warum wohl???
Nur der Dumme, der am Futternapf der Reichen sitzt, sägt am eigenen Ast!
Ich finde Südstarts super.
Der gekröpfte Nordanfkug geht voll zulasten des Aargaus. Zürich will den Flughafen, also dürfen sie auch den Lärm haben. Alternativ sollen sie etwas für den verursachten Lärm bezahlen.
Bei Bise, also einem Wind von Norden, soll mit dem Wind nach Süden gestartet werden.
Und ich dachte immer, dass wenn man gegen den Wind startet, weniger Treibstoff verbraucht, weil man dann mit weniger Geschwindigkeit schneller den notwendigen Auftrieb (bewegte Luft von vorne unter den Flügeln) erreicht.
Da schmeiss ich doch gleich meine Physikbücher ins Altpapier.
Deine Physikbücher sind o.k.
Für etwas mehr Lärm an der Goldküste nehmen wir gerne etwas weniger Auftrieb in Kauf.
@Alter weisser Informatik-Bänker: Die Goldküste ist mir egal. Ich wohne nicht dort. Wenn Sie eine Karte zur Hand nehmen, so sehen Sie, wo die Flugzeuge noch im Tiefflug sind.
Was heisst hier Doppelmoral?
Wenn ich erheblich mehr Steuern zahle, wenn mein Haus an einer schönen Lage das x-fache gekostet hat als ein vergleichbares in Schwammendingen nahe der Autobahn:
Dann ist es normal dass ich mich wehre.
Solange die Flugzeuge nicht senkrecht starten und landen gibt es lärm in der Umgebung. Jeder von denen bestellt vermutlich was aus Übersee, welches er nach bestellen am nächsten Tag erwartet. Oder fliegt mehrmals weg. Der Flughafen besteht länger als die meist zugezogen alt sind. Hört mal auf zu jammern. Es kann jeder wegziehen nur der Flughafen kann das wohl eher nicht.
Über der Goldküste sollte es für Piloten Pflicht sein, die Bordklos zu leeren.
Und über dir die Restspühlung.
Hier spricht wohl der Neid!
Der Flughafen Zürich ist eine wichtige Drehscheibe für die Konjunktur.
Da dürfen auch die Profiteure mitmachen – wenigstens beim Lärm – wenn schon.
Am meisten Lärm bekommt der Bezirk Uster, Schwamendingen und Dübendorf. Diese Gegenden sind stark gewachsen und nun soll der Lärm dahin gehen, Flugkapazitäten kommen vor der Sicherheit.
ui, nein, 18 Tage müssen die armen Leute Fluglärm ertragen. Das geht gar nicht!!! Bitte wie immer alles über den Norden abwickeln, da wohnen ja die Menschen zweiter Kategorie. Das kann man den Menschen im Süden unmöglich zumuten! Zum Glück hat uns der Schwarzwald geholfen, so dass wenigstens ein Teil der Flüge vom Süden her landen muss…..
Ja, es ist offensichtlich dringend nötig, wieder mal die Deutschen zu mobilisieren. Die haben mehr Gewicht als die Unterländer und die Aargauer, wenn es darum geht, den Süden in den Senkel zu stellen.
Landungen von Norden und Südstarts soll zum Standardverfahren werden!
Starten, Landen, Abstürzen … alles von Süden!
Landungen verursachen viel weniger Lärm! Bei den Südstarts sind vor allem Bezirk Uster und Dübendorf betroffen. Bei weitem keine Goldküsten Gemeinden!
Frage für meine Tante Ösen: gibt es beim Flugzeug für Südstarts so etwas wie ein Zwischengas?
Ich habe Kerosen im Blut, da mein Vater stolzer Swissair Flugkapitän war. Es gibt nichts schöneres als ein Flugzeug am Himmel über der Goldküste. Meine Freundinnen und ich geniessen das beim 4 o Clock tea in unserem Wintergarten in Herrliberg.
Darauf trinken wir heute ein Cüpli 🥂 und gönnen uns ein paar Austern 🦪
Hirnmenge ist nicht vom Wohnort abhängig. Wahrheiten mit Augenschliessen und einfach wegsaufen ist keine Lösung.
Macht dann aber einmal eine zackige Maut für die Nordlichter die mit ihrem Verkehr Deutschen Husten an den Gotthard bringen.
Zu mir: ich wohne in einer Landgemeinde vom Kt. Zürich, die direkt im gekröpften Nordanflug liegt.
Gut geschriebener Artikel. Ich möchte nur mal wissen, wieviele Kompromisse in der Sicherheit gemacht werden, gesichert und nicht gefärbt.
Wie wäre es, wenn die Benutzung des Flughafens für Südbewohner gesperrt würde? Im weiteren hätten wir im Norden auch noch das Tiefenlager abzugeben, zum Beispiel nach Herrliberg.
Wenn man Orte wie Kloten, Opfikon oder Wallisellen betrachtet, kuschen meiner Ansicht nach Bund und Flughafen viel zu viel vor dem Machogehabe des Südens.
Ich erinner mich. Da wurden schon vor 8 Jahren Unterschriften gesammelt in Küsnacht. Ich hab denen damals schon gesagt, dass die S16 immer voll ist mit Abflugbereiten und dass diese Flugis halt in Gottes Namen irgendwo durchfliegen müssten. „Aaber die Grundstückpreise“ war das Gegenargument. Egoismus pur.
Wenigstens sollten die Flugzeuge bis Stäfa gerade aus fliegen bevor sie rechts über den See drehen.
Die empfindlichsten Orte sind doch die wirklich guten Steuerzahler in Zollikon, Küsnacht und Erlenbach. Die sollten eher geschont werden.
Ja und über Stäfa sollten sie eine Runde drehen und das Kerosin ablassen.
An alle die schreien „ihr fliegt ja auch“ möchte ich nur sagen, dass ihr neben eurem Haus auch keine Kläranlage haben möchtet, obwohl ihr auch auf die Toilette geht!
Ich plädiere, dass die konstanten Meckerer von der Goldküste ab sofort darauf verzichten, mit dem Flugzeug unterwegs zu sein. Denn SIE sind es wohl, die den meisten Lärm verursachen, ihn aber nicht haben wollen. So etwas von inkonsequent. Einfach typisch für diese Querulanten!
Diese Menschen tragen wenigstens zum Wohlstand der schweiz bei. Du wohl weniger: einfach nur dumm und neidisch!
„Do nothing“ ist keine Option für die USN.
Amerika ist kein „Sit and wait“ – Europa.
ein selten dämlicher Titel. Von Amoklauf kann keine Rede sein. Im übrigen wird die sog. „Goldküste“ nur zu einem kleinen Teil von
„Reichen“ bewohnt. Wo liegt übrigens die Grenze zwischen „Reich“ und
„^Nichtreich“ ?
Wer sich in Zürich einen Kaffee leisten kann ist reich.
Das Unterland, Seldwyla, ist die Abfalltonne des Kantons und der Schweiz.
Unsere einzigen Verbündeten sind die Taliban ennet dem Rhein. Zitat Atom-Doris 2011.
Lärm an der Goldküste. Ist nur gerecht. Den Schnee zu jeder Jahreszeit und Botox jede Stunde haben sie schon.
Das Goldküsten-Argument ist super, wenn auch völlig falsch.
Jemand soll mir die Villenquartiere von Schwamendingen zeigen.
Die sollen am Flughafen die Flugzeuge ganz niedrig reinholen, damit die Dauermotzer der Goldküste auch was davon haben. In der Nacht schickt man dann noch die Luftwaffe drüber, die sollen einen Überschallknall dort voll führen, bis die es endlich begreifen. Es ist sowieso unbegreiflich dass wegen ein paar Fluglärmmotzern der Flughafen in der Nacht geschossen ist. Aber in Bombay will man dann immer landen. Wie lange kommen solche Leute noch mit solchen gspässli durch? Es wird Zeit dass diesen Fluglärmmotzern endlich mal eins geklöpft wird.
Für jeden heruntergeholten Schornstein gibt es einen Punkt!
Der Verkehr macht überall Probleme. Auch die Fähre auf dem Zürichsee.
Das blühende Unternehmen wurde mit blödsinnigen,ideologischen Entscheidungen innerhalb kurzer Zeit bachab geschickt.
Der Aktienkurs sank von 13’000 auf noch 3’200 Franken, wie man heute in der Zürichseezeitung lesen kann.
Die beiden Chefs Zemp und Schneider lassen sich trotzdem vor einer Fähre ablichten.
Ein Wunder, dass für den Flugverkehr über der Stadt Zürich nicht Tempo 30 gilt!
sollte Brander wiedergewählt werden, ist das nur eine Frage der Zeit.
„Die Solidarität der Kantonsbevölkerung war unerwartet gross. Fast 62% sprachen sich für eine Entlastung des Südens“
Der Zürcher Traum:
Ich könnte auch einmal reich werden und Teil dieser Goldküste Community sein.
Auch die Südschneisler sind nach der Abstimmung Pistenverlängerung auf die Nase gefallen weil sie dachten, sie kämen besser weg. Kapazitätssteigerungen mit mindestens 4 neuen Fluggesellschaften kamen dann später dazu, weitere noch offen.
Als „Goldküsten“-bewohner“ ist es mir peinlich, wie dieser Gemeinden da den Aufstand proben. Denn nirgend wird mehr geflogen als von hier, geschäftlich, privat. Aber den Lärm sollen andere haben. Das heutige Betriebskonzept bei Bise ist absurd. Auf die Dauer ist das das Ende vom Hub und man wird wie ein Stuttgarter oder Berliner erst irgendwo hinfliegen um dann interkontinental zu fliegen. Nur weiter so mit dem Wirtschaftsstandort.
Diese Einsprachen-Alibiübung wird wie die Vergangenheit zeigt völlig ins Leere laufen und nur den involvierten Rechtsanwälten etwas bringen.
Merkwürdigerweise kann sich die Bise auch in höheren Luftschichten abspielen, während auf dem Boden Westwind herrscht. Goldküste warm anziehen resp. Ohrenstöpsel bereithalten!
Lärm ist überbewertet. Wenn ihr es ganz ruhig haben möchtet, einfach Luft anhalten bitte.
Und die Abgase nach oben blasen….
Das schleckt keine Geiss‘ mehr weg: Vor allem im Sommer, wenn die Fenster geöffnet und die Terrassen in Zumikon und Konsorten belebt sind, werden die Südabflüge – vor allem zur Feierabendzeit – gewaltig zunehmen und für gehörigen Wertverlust der Liegenschaften (so wie einst in Glattfelden im Norden) sorgen. Keine Wunder, dass die Liegenschaften an der Pfnüselküste mehr zulegen als an der Goldküste…
Nein, Geissen schlecken sowas tatsächlich nicht weg.
Zudem, im Flugzeug sollten die Fenster geschlossen bleiben.
… zünd lieber andre an. St-Florian-Prinzip! Als Goldküstler und jährlich oftmals Luftreisender verstehe ich den Aufschrei meiner Gemeindebehörden und meiner lautstarken Bewohner nicht. Reisen und Emissionen gehören halt zusammen. Zudem betrifft es nur eine minimale Anzahl von Luftbewegungen. Mehr Solidarität, please.
Leute, die keinen Fluglärm wollen, sollten konsequenterweise auch aufs Fliegen verzichten. Da muss man konsequent sein und denen das Fliegen verbieten, wenn sie nicht freiwillig verzichten.
…bauten die damals noch noblen Herren Swissair-Flugcaptains ihre damals typischen Neureich-Bungalows in Forch und Umgebung und waren damals via dem dannzumaligen Luftamt in Bern (war quasi eine Swissair-Filiale) so mächtig, dass der Westabflug und der Nordanflug praktisch in Stein gemeisselt war. Die heutigen, standesmässig tief gesunkenen Luftkutscher der unbeliebten SWISS können von solch Hoch-Herrschaftlichen Zuständen wie damals nur noch träumen.
Der Flughafen Zürich sollte die Flugbewegungen auf 50% des heutigen Standes runterfahren müssen. Zudem nur noch Flugbewegungen zwischen 08:00 und strikt ohne jegliche Ausnahmen bis 22:00. Zürich könnte als reiner Zubringer für Frankfurt umfunktioniert werden, etc. Ansonsten Flughafen dicht, das Gelände in Bauland für Wohnungen umzonen, schnelle Zug- oder U-Bahnverbindungen nach Frankfurt. Wohnungsnot in ZH gelöst! Think big!
Frankfurt ist seit Jahren komplett ausgeschossen.
Baut endlich die Parallelpiste 14R/32L und gut ist.
Oder eine besonders lange Südpiste bis Rapperswil.
Danke. Noch besser eine Pistenverlängerung in Bern-Belp bis Bundesbern/BAZL. Und dann einen Anteil Flüge nach Bern umleiten, ist ja keine Distanz.
Tja da die dagegen sind dann sollen sie doch ein Vorbild für alle sein und in Zukunft nur noch mit dem Zug reisen und gal ob Geschäftsreise oder privat
Schon spannend wie unwidersprochen der gute Monsieur Gantner gebetsmühlenartig die Argumente von Flughafen, Skyguide sowie deren Partnerorganisationen wie Pro Flughafen und Weltoffenes Zürich wiederholt und herunterbetet, während er auf der anderen Seite die Argumente und die Haltung des Südens in der Luft zerreisst, sich darüber lustig macht und sich künstlich empört. Mit irgendwelchen halbwegs ernstzunehmenden journalistischen Ansprüchen ist das ungefähr so weit entfernt, wie Trump von Obama. Schade! Und auch ein kleines bisschen peinlich.
An alle Neider: die Goldküstengemeinden liefern mit 5% der Kantonsbevölkerung eine weit überproportional hohe Steuerkraft aus.
Nur dumme vergraulen diese Menschen, die mehr zum Kanton und Finanzausgleich leisten, als linke Fahrrad-Freaks, Sozialhilfeempfänger und Asylanten.
Ich fahr ja viel Velo und spahre um mir viele Bitcoin zu kaufen. (Kein Witz)
Seit 1,5 Jahren hab ich zudem kein GA mehr, zu teuer und zu nervig. Hab fast alles mit dem Velo gemacht.
Item.
Was mir beim Thema Flugzeug auffällt sind die Streifen am Himmel.
Chemikalien die die Sonne blockeren. Pflanzen und auch wir brauchen Sonne. Chemikalien und Aluminium brauchen wir nicht, weder im Blut noch in den Böden.
Ich konnte noch nie darüber Abstimmen.
Kaum jemand spricht darüber.
Wenn ich Velo fahr, fällt mit das jedes mal auf und ich fühl mich irgendwie verarscht..
Einmal Ctrl + F, dann „Solidarität“, 1 Treffer, Interesse weg.
Fresst Eure Gratiswurst von mir aus im Jura Hinterland, dort stört Euch sicher kein Fluglärm. Und Wohnungen gibt’s da sicher auch noch.
Das wissen wir schon!
Aber auch Meinungen von Leuten, welche für 45 Franken eine kalte Bratwurst mit Senf ins missgelaunte Gesicht drücken und danach eine schimmlige Altbauwohnung für 6500 pro Monat (exkl. Nebenkosten und ohne Parkplatz, aber dafür mit Flugzeugen, welche jeden Tag die Ziegel vom Dach abschaben) anschauen gehen, finden wir lustig.
Wer nahe am Flughafen wohnen möchte, der wohnt da. Und kennt die Einschränkungen. Fertig mit Jammern.
Ja hmmm, die kleine Schlosserbude von nebenan arbeitete von 7 – 18 Uhr und Mittagspause. Inzwischen hat sie einen Dampfhammerbetrieb mit bald rund um die Uhr entwickelt. Hoffentlich ihr Nachbar?
Ich denke die herrschaften der goldküste decken einen schönen anteil des flughafens ab. Also geniesst den lärm und die kerosin berieselung