Vielleicht war es auch nur ein Test: Wie reagieren eigentlich Studenten, wenn sie bei einer Prüfung trotz maximaler Punktzahl nur eine 3 kriegen?
So ähnlich geschah es Ende Januar an der Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie der Uni Luzern.
Top-Resultate wurden mit ungenügend benotet, Loser kriegten Bestnoten.
Das Desaster wurde erst bekannt, als einige Studenten Prüfungseinsicht einforderten. Die Uni ging dann erstmal auf Tauchstation.
Die jungen Leuten vernahmen das Gerücht, dass alle nochmals die Prüfung ablegen müssen. Die Guten und die Schlechten.
Das Problem einfacher zu lösen, zum Beispiel die Noten nachträglich zu ändern, darauf kamen die Verhaltenswissenschaftler nicht.
Die Sache drohte zu eskalieren: Reiche Studenten drohten bereits mit Anwälten.

Nicht nochmals eine Story, die durchs Land geht, war vielleicht die Angst bei der Unileitung.
Im November erst gab es einen grossen Aufschrei, weil die Uni Religionswissenschaften abschaffen will.
Vor zwei Tagen hätten die Studenten dann die Nachricht erhalten, „dass die Teilnehmenden der Prüfung in den nächsten Tagen über die Ergebnisse der Abklärungen und weitere Schritte informiert werden“, wie es bei der Uni auf Anfrage heisst.
Grosse Freude daran wird auch die Stiftung von Amag-Gründer Walter Haefner nicht haben. Sie investierte 7,8 Millionen Franken in die neue Fakultät.
Die im europäischen Vergleich unbedeutende Universität hat noch andere Baustellen. Trotz hochkarätiger Donatoren kämpft sie seit Jahren mit einem strukturellen Defizit.
Vor knapp vier Monaten zog sie die Notbremse: Vier Fakultäten müssen auf insgesamt 2 Millionen Franken verzichten.
Zu viele Sorgenfalten bereitet das dem Präsidenten des Universitätsrats aber nicht.
Armin Hartmann heisst er und darf im Jahresbericht gleich zwei Seiten füllen. Eine fürs Föteli, die andere für die Hymne („Exsultate, Jubilate“, jauchzet, jubelt).
Mich wundert eher, dass es in diesen Laberfächern überhaupt noch Noten gibt.
Wird da nicht ein Sünneli, Emoji oder ein Herzli erwartet?
Notenskala vertauscht. Menschlicher Fehler. Blöd .Na und? Wo ist die Story?
Die Story?? Wir sind bei Frenkel!
Das Armin Harmann bei so einem Skandal noch freundlich lächelt… *Kopfschütteln*
Nach „die“ (Nominativ Plural) steht Leute, nicht „Leuten“ (Dativ).
Die menschliche Leistungsfähigkeit zu bewerten ist an sich schon diskriminierend. Bildung sollte inklusiv sein. Jeder hat das Recht ein Doktor zu sein. Zumal all diese abgehenden Psychologen, Verhaltensforscher und Religionswissenschaftler später in geschützten Werkstätten und auf Kosten des Steuerzahlers „arbeiten“ werden.
Und 3 Herzli von mir.
Eine unglaubliche Steuergeldverschwendung! Interessant, dass auch hier Herr Haefner finanziell dabei ist. Wo bleiben die personellen Konsequenzen an dieser Uni? Wo bleibt DOGE?
Eine „Uni“ mehr, die komplett überflüssig ist. Abschaffen!!
Wenn ich raten müsste, war ein Professoren aus Deutschland involviert (dort ist die Note 1 die beste Note).
Kenne ich aus eigener Erfahrung aus einer mündlichen Prüfung: der Hamburger Rechtsprofessor hatte sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, das Schweizer Notensystem zu lernen (und die Uni hatte ihn wohl auch nicht darauf hingewiesen).
Vielen Dank für diesen Artikel, mit erstaunlichem Inhalt.
Es ist sehr lustig, aber lange Zeit dachte ich, dass Uni-Rektoraten-Skandale nur im Westen der Schweiz möglich seien (vgl. den Fall des Rektorats Uni Genf, Frühling-Sommer 2006).
Aber sehe da, das Virus die deutsche Schweiz weitgehend erreicht hat. Schlägt jemand einen Impfstoff vor ?
26x kantonaler Mittelalter Mindset
Der gesamte, veralteter und kantonal 26x anders Bildungs&Pädagogik Sumpf, ist ja bald untragbar. Diplome werden zum Witzpapier. Noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass unsere Kapo im Jahre 2026 (!!!)) nicht mal die Sicherheitsdaten zum Schutze der Bürger über die Kantonsgrenze hinaus tauschen !!! Das ist im Jahre 2026 nur noch: Geistig „Abartig“ – in einem Ländlein mit 9 Mio (London). Der Aufbau einer interkantonalen DB würde JAHRE in Anspruch nehmen (gem SRF Beitrag) !! u.wird ja wieder nicht funktionieren (s.10 Jahre eHealth Chaos @ 0 Outcome. 26x…
Naja, unsere SVP-Leuchte Armin Hartmann ist auch sehr bekannt als „grosse Leuchte“ in der Leuchtenstadt??
Der mit der Leuchte ist so sackstark und zum Schreien lustig, dass man ihn auch gleich drei mal in einem ansonsten vollkommen inhaltsleeren Satz unterbringen kann. Da leuchtet wenigstens etwas in der Dunkelheit. Uuups, kicher, jetzt hab ich‘s auch nochmal gesagt…
Die Schweiz ist am sogenannten Loser-Scheitelpunkt angelangt!
Nicht nur dass nichts mehr klappt, es geht sogar auch alles schief …
Unsere oberste Führung, die grosse CH Bundesversammlung hat die innere und äussere Sicherheit CH, VÖLLIG aus den Augen verloren ! Chaos in der Bildung, eHealth ist immer noch ein Wunsch-Traum, an jeder Kantonsgrenze, fängt das Gesetzt wieder ohne Vorinfos bei 0 an…..Kritische Infrasturkur bewachen ??? sollten wir schon, aber wer ?!? Firma? Polizei? Militär? Die tausenden von Parlamentrier & Kreis-Debatten-Akrobaten ??? Swissgrid@Laufenburg etc? Genderneutrale WCs???
Wir laufen hier mit offenen Augen, Ohren: im CHx26 Rechts Nebel & Daten Dschungel im Kreis herum. Das ist die reine Tatsache.
Eine Uni kann heute jeder gründen. Dann noch ein paar CAS und DAS und MAS und schon ist die schweizerische Bildungslandschaft bereichert.
Das Resultat sind man heute an der beeindruckenden Anzahl von Download-Diplomen und deren Träger.
Waren da vielleicht zu viele günstige Arbeits-Migranten aus Deutschland am Werk? Denn bei uns kommt wohl niemand auf die Idee, die Notenskala „zu kehren“.
Tja, dem Fachkräftemangel kann nicht einfach durch billige Migration begegnet werden!
Man muss wissen der Präsident des Universitätsrats Hr Armin Hartmann isst von die Schweizer Volkspartei. Es isst die grösste und beliebteste Partei von die Ganzschweiz.
Was hast denn du zum Zmorgen gegessen?
Hartmann ist als Regierungsrat in erster Linie für die Volksschulen und die Gymnasien verantwortlich. Professoren bzw. Rektoren sollten in der Lage sein, ihre Uni kompetent zu leiten. Wenn nicht, braucht es Konsequenzen. Profs zu entlassen, ist fast unmöglich, insbesondere solche aus dem grossen Kanton.