Parlament und Bundesrat versagen klar: Die AHV erfüllt ihren Auftrag trotz 13. Rente nicht.
AHV und existenzsichernder Mindestlohn klaffen nämlich je nach Wohn- und/oder Arbeitsort mehr – oder sogar viel mehr – auseinander.
Die Politik denkt nicht „out of the box“, die vorgeschlagenen Massnahmen zur Finanzierung der 13. AHV-Rente sind nicht zielführend, und sie retten zukünftige Generationen nicht vor der demographischen Falle.
Das Konzept ist falsch.
Von Beginn weg ist die AHV als Generationen-Transferleistung konzipiert und nicht als echte Versicherung, die nur denjenigen Personen dienen soll, die sie brauchen.
Warum nicht einen komplett neuen Ansatz wählen? Die Eckwerte für die Verhinderung von Altersarmut und Kollaps dieses Sozialwerks müssten sein:
1 Definition eines existenzsichernden Mindesteinkommens.
2 Ganzheitliche Betrachtung der Vorsorgeleistungen der AHV-Bezüger.
3 Ausgeglichene AHV-Rechnung ohne Erhöhung der Beitragsprozente trotz demographischer Veränderungen.
Mögliche Elemente einer solchen Lösung wären:
A AHV-Rente = 1 Mindesteinkommen für alleinstehende Personen, 1.5 für Paare mit gemeinsamem Haushalt.
B Das Mindesteinkommen ist auch Kalkulationsbasis für IV-Renten.
C Steuerfreiheit der AHV- und IV-Renten.
D 40 Beitragsjahre und/oder die Summe von 40-jährlichen Mindesteinkommen als minimale Berechnungsgrundlage pro Person gelten als Bezugsberechtigung. Prozentual tiefere Beitragsjahre und -beträge bedeuten prozentual tiefere Renten.
E Rentner als Einzelpersonen (oder Paare) mit einem Gesamteinkommen aus AHV, Pensionskasse, 3. Säule und Vermögen, das über dem doppelten (oder dreifachen) Mindesteinkommen liegt, erhalten nur noch degressive AHV-Renten bis zum 3- (oder 4,5-)fachen Gesamteinkommen.
F Die Vermögenssubstanz bleibt unantastbar, Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe an AHV-Bezüger werden überflüssig, der Verwaltungsaufwand der Sozialwerke sinkt massiv, und der Diskussion um eine Erhöhung des Rentenalters wird die Spitze gebrochen.
Nur ein rechnerisches Optimierungsproblem: Das wichtigste Element unter diesen Eckwerten ist die Grösse des steuerbefreiten Mindesteinkommens und dessen periodische Anpassung.
Der 40/40 Vorschlag ist eine mögliche Variante von Stellschrauben.
Unter dem Primat der ausgeglichenen AHV-Rechnung und unveränderter Beiträge sind auch andere Kombinationen modellierbar, inklusive Anpassung der degressiven AHV-Rente für finannziell besser versorgte Rentner als weitere Stellschraube.
AHV-Renten sind mit dem jährlichen Steuerentscheid festzulegen. Die Vorteile dieses Ansatzes sind überzeugend: Flexibel, unbürokratisch, die Komplexität der Sozialleistungsangebote sinkt.
Ziel ist die langfristige Sicherung der AHV. Die Kaufkraft der Rentenbezüger mit niedrigen Pensions- und Vermögenserträgen wird gestärkt und die Altersarmut verhindert.
Absolut. Alles muss neu gedacht werden. Jeden Tag habe ich das Gefühl, (sehr) hart gearbeitet zu haben, um nur Erdnüsse zu bekommen … und natürlich immer mit Verspätung. Zusätzlich zu dieser überall gezeigten Verachtung für die Rentner. Wenn uns die Jugendlichen und auch die etwas weniger Jungen euthanasieren könnten, würden sie es ohne zu zögern tun.
Wenn ich mir das vorgestellt hätte, also so misshandelt werden, hätte ich niemals so viele unbezahlten Überstunden gemacht (z.B., um die extrem Laxheit der Franzosen auszugleichen).
Existenzsicherung durch dieAHV in der Schweiz ist ja wohl ein schlechter Witz. Höchstens noch auf der Notschlafstelle.
Wer heute jung ist, kann die Pension vor 70 vergessen.
Ausser er wird „in den Sarg“ pensioniert.
Hören Sie endlich auf mit Ihren despektierlichen Bemerkungen! Mit der erforderlichen Eigenverantwortung wird eine Pensionierung mit 65 immer möglich sein.
@ Soistes: Sie haben keine Kinder & auch kein Büezer Einkommen. Richtig?
Die Schweiz har das Dreisäulenprinzip, kennt Ergänzungsleistungen und die Verfassung verpflichtet zur familiären Solidarität. Eine alles vermischende AHV ist ein simplizistischer, sozialistischer und etatistischer Irrweg. Wann endlich wird begriffen, dass beim Umlageverfahren der AHV das Verhältnis von durschnittlicher Anzahl Bezugsjahren und Beitragsjahren konstant zu halten ist? Wann wird hier das Referenzalter systemkomform endlich erhöht, statt dass das Grundprinzip mit Zusatzfonanzierungen vernebelt witd? Selbstverantwortung mit der 2. und 3. Säule sowie familiäre Solidarität sind richtig
Ja, so typisch ein Vorschlag, der unsere AHV in den Untergang führt. Erstens unsere AHV lebt von den Millionären, da auf ihr Erwerbseinkommen von ihrem Arbeitgeber 10,6 % abgezogen wird, 5,3 % ihr Anteil, 5,3 % die Firma und dies gilt auch für ein Einkommen von mehr als 1 Million, nämlich 106000 Franken und er hält auch nur eine Rente von 2520 pro Monat. Unsere AHV ist durch unser System einiges besser als in Deutschland. Wer unsere Einkommensverhältnisse kennt, weiss, dass die Statistik von diesem Beitrag sind hanebüchen. Trotz Inflation hat die AHV gezahlt, die Pensionskassen nicht.
Das Problem der Demografie ist seit vielen Jahren bekannt. Die Lösung wäre ein Modell über Generationen. Hier vor allem die Erhöhung des AHV-Eintrittsalter.
Hier ein möglicher Lösungsansatz, immer nach dem Stichdatum:
1. Menschen, welche nachher geboren werden: 72 Jahre.
2. Menschen, welche nachher AHV-Beitragspflichtig werden: 70 Jahre.
3. Menschen, welche unter 40 sind: 67 Jahre.
Alle Betroffenen kennen die Konditionen Jahrzehnte voraus – und können entsprechend disponieren.
Jeder soll sein Eintrittsalter selbst bestimmen. Lebenserwartung minus Eintrittsjahr ergibt die Bezugsdauer. Z.B. 85-65=20 Jahresrenten zu 30‘000Fr ergibt eine durchschnittliche Gesamtrente von 600´000. Ändert die Bezugsdauer durch früheren oder späteren Eintritt wird die Gesamtrente dividiert, also bei Alter 60 = 600´000/25 oder bei 70 = 600´000/15.
1. die AHV müsste steuerfrei sein .
2. Penisonäre haben Mühe, ihre Hypoptheken zu verlängern, selbst wenn der Verschuldungsgrad der Immobilie unter 40 % liegt. (Sie sind gezwungen, falls Erspartes vorhanden ist, dieses Geld zur weiteren Abzahlung zu nutzen. Ist eine Person noch geschieden, sehen das PK Vermögen auch nicht rosig aus. Mieten ist dann deutlich teurer als in der eigenen Wohnung zu blieben. 3. Die Demographie wird uns zwingen, länger zu arbeiten. 4. Finger weg von der Mehrwertsteuer. 5. Kürzung der Auslandhilfen zu Gunsten der AHV.
In Frankreich gibt es eine Hauseigentümerquote von 61 %, in Österreich von 51 %, Wien nur 20 %, aber mit einem sehr hohen Anteil von städtischen Wohnungen zu sehr niedrigen Preisen. Wir sind das Schlusslicht in Westeuropa mit 36 %. Warum? Dies soll jeder für sich beantworten, aber da sollte man ehrlich sein und nicht einfach daher schwatzen!
Auch für Milliardäre?
Bei kritischen Worten Rechtschreibung beachten!
@Ischtaug: ja auch für die 150 Personen in der Schweiz.
@Penisonäre: haben sie Recht. Fast schon lustig, wenn das Thema nicht so ernst wäre. Danke für den Hinweis.
Das mit den Hypotheken mag so sein, ist aber nicht grundsätzlich das Problem des Staates. Wenn man sich die Liegenschaft nicht mehr leisten kann, muss man eben redimensionieren. Sicherlich, es ist unangenehm, man muss von der Denkweise wegkommen, dass der Staat verantwortlich ist und dafür einstehen muss, dass private Vermögen erhalten bleiben und für die nächste Generation sichergestellt werden. Das geht unter die Eigenverantwortung. Wenn man es sich nicht mehr leisten kann, muss man handeln, auch wenn es weh tut.
@Dies
Dabei müsste es gerade umgekehrt sein, denn die AHV ist schon seit Jahrzehnten das Reserverad der PK, und wird es auch immer bleiben. Der Autor verliert kein Wort darüber. Die Polemik (systematische Schwarzmalerei) bezüglich AHV kennen wir auch schon. Es dürfte hierzulande wohl kaum jemand ernsthaft bestreiten wollen, dass mit der Schaffung des BVG-Obligatoriums (1985) unseren Politikern, fraglos eingepeitscht durch eine übermächtige Banken-/Versichererlobby, damals mit den reichlich sprudelnden 2. Säule-Geldern ein Perpetuum Mobile von epochaler Bedeutung gelungen war(8.3 Mrd. OAK-2024)
Nachtrag:
.. und das in der Schweiz – einem der angeblich reichsten Länder der Welt – da ist die Eigentumsquote in manchen Drittweltländern noch grösser – Warum?
@Axel Grünbaum: auf der einen Seite haben sie recht, aber jedesmal wenn es den Banken schlecht geht, steht der Steuerzahler gerade. Des halb dürfte der Staat auch mal von den Banken verlangen, dass man gegenüber 58ig Jährigen plus, bei der Verlängerung einer Hypothek nachsichtiger ist, und nicht einfach à Priori das Fallbeil in die Hand nimmt.
Keine EL mehr? Und wie möchte der Autor für Leute mit geringem Einkommen und ohne Vermögen den Aufenthalt im Altersheim finanzieren, der, gering gerechnet, etwa 7’500.– mtl. kostet?
Wir zahlen für unsere Mutter über 11’000.00 in SG. Dies pro Monat. Exit?????.?
Die Schweiz hat ca SFR 25 Mia bis jetzt für die Ukraine ausgegeben. Direktzahlungen plus Status S Hilfen. Geld ist dafür auch da. Die AHV, die Lebensversicherer und aber auch die Pensionskassen haben falsche Modelle bei ihren Berechnungen. Lebenserwartung von Frauen vor 50 Jahren: 77 Jahre, jetzt 86 Jahre, bei Männer 71 und jetzt 83. Als man die 80ig überschritten hat, war das der Kipppunkt der Berrechnungsgrundlage. Nebst dem demographischen Problem, ist die weiter steigende Lebenserwartung der Killer.
Kinderrenten für AHV-Bezüger endlich abschaffen! Wer mit 50+ noch Nachwuchs will, soll den gefälligst selbst finanzieren. Gilt auch für Rentner, die Frauen mit Kindern ehelichen, etwa in Thailand.
Ein Schneeballsystem, bei welchem 90% der Versicherten mehr beziehen, als sie je einbezahlt haben, ist zum Untergang verurteilt.
Der vorliegende Vorschlag ist alter Wein in neuen Schläuchen: noch mehr Umverteilung. Komplett untauglich!
Hahaha,
Hallo-Nicht nur die AHV wird nicht mehr so sein wie früher und jetzt. In 20-40 Jahre entwickelt sich ganz rasant viel durch AI/VR/6G etc und Robotic. In dieser Zeitspanne wird sehr VIEL geschehen. Die Technologie und Medizin wird sich völlig anders weiterentwickelt, als dass sich die meisten heute vorstellen können. Sog. Altersheime in 20 Jahren werden deshalb ganz sicher ebenfalls anders definiert. Wie Anderes auch. Wait & see – if u can.
2025 gab der der Bund gesamtschweizerisch fast CHF 87 Mia aus, für den Wasserkopf Staat. Vor 10 Jahren waren es CHF 65 Mia. Der öffentliche Sektor wuchs stark überproportional gegenüber der Privatwirtschaft. Der öffentliche Sektor ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Budgets werden sinnlos verdonnert. Bern verschleudert immer mehr Gelder für externe Berater. Die können also Ihren JOB nicht. Die Stadt Zürich hat auf 13 Einwohner, 1 öffentlicher Angestellter. Würde man die Digitalsierung in Bern vorantreiben, könnte man 30 Mia einsparen. Kostet aber Stellen. Das AHV-Problem wäre gelöst.
Die 87 Mia. CHF sind aber zu einem grossen Teil Subventionen für andere Bereiche…hier sollte man ehrlich sein. Das Jammern der verschiedensten Lobbyisten ist dann immer beeindruckend.
Danke für den Denkanstoss.
Aber können Sie sich vorstellen, dass ausgerechnet diejenigen in Bern, die uns vor der 13ten AHV Abstimmung einen Brandbrief geschrieben haben wir seien quasi Profiteure/Parasiten, wenn wir mit JA stimmen würden.
Dass ausgerechnet diese Profiteure, die selbst eine lebenslange Alters-Rente einstreichen von über CHF 240’000.– pro Jahr, egal wie lange sie Bundesräte waren, dieses Thema nur schon mit Handschuhen und Zangen anfassen wollen?
Woran sie interessiert sind, ist jährlich 6 Mia an hochkorrupt Selinski zu überweisen, uns an die EU zu verkaufen, plus einen Schoggijob wie Tigrillo.
Die AHV ist bereits heute eine gewaltige Einkommensumverteilungsmaschine. Nun will der Autor bei der Auszahlung nach Referenzalter zusätzliche massive Einkommensumverteilungen. Sparen (2. Säule, 3. Säule, freiwillig; Kauf Wohneigentum etc.) wird drastisch bestraft. Der Vorschlag ist eine kommunistische (W)Irridee, schwächt die Rechtssicherheit und bringt dem Staat weitere Aufgaben, wovon dieser die Finger lassen soll.
Im Ausland ist die Rente meistens
1. Steuerfrei
2. Prozentual viel höher
3. Krankenkasse gratis
4. Keine Ehepaarkürzung
Die Schweizer Sozialausgaben sind die tiefsten der westlichen Welt.
Noch tiefer als in den USA.
Das Gejammere und die Abzocke der Bürger muss ein Ende haben.
Dafür sind die staatlichen Rentenversicherungen im Ausland durchwegs hoffnungslos überschuldet und nur insoweit mit Pflästerlipolitik noch am Leben, bis die Amtszeit der Verantwortlichen ausläuft.
@Derungs: Sie scheinen nach dem Motto zu leben: Der Staat ist reich, der (normalo) Bürger ist arm. ‚Uns‘ geht es gut! Proscht!
PS: Immer mehr ‚reiche‘ Schweizer werden im Alter zu ‚Flüchtlingen‘! Hauptsache wir sind alle ‚reich‘!
Der CHF ist zu stark und schadet der Wirtschaft. Einfach bizzeli mehr inflationieren und wegen Langeweile im Alter mehr arbeiten.
Wenn wir jetzt schon nicht mal mehr unsere VS Justiz im Griff haben, wie & wer soll den anhand welcher Zukunftszahlen (wo gibt’s die ???) für die gesamte CH eine AHV Berechnung machen? Worst & Best Case Hypothesen-Kalkulation/en ist das Einzig sinnvolle, was man bei einer solchen Planungsunsicherheit & einem drastischen AI Zeitenwandel machen kann. Alles Andere ist (m.E.) eine völlig -/+ lineare u. trendextrapolierte Zahlen Augenwischerei.
mit dem vorgeschlagenen Modell würden jene bestraft, die sich vorbereiten und sparen. Das kann nicht gut gehen.
Wenn wir die AHV Rentner alle zwangsemigrieren in ein billiges Land, dann ist die Rente existenzsichernd. Problem gelöst.
Das die linken Parteien noch nicht darauf gekommen sind ist ein Wunder. Da wäre dann auch gleich genügend Platz für ihre illegal eingewanderten Lieblinge.
Druckt das Geld, tragt die Summe in die neu geschaffene „inert“-Spalte der Staatsrechnung ein und gut ist. Wenn der Staat dem 83jährigen Hansli Geld geben will, braucht er es nicht zuerst der 33jährigen Heidi wegzunehmen.
Der Staat ist keine Firma.
Für uns (höchste mögliche AHV für beide) gab es nur noch die Möglichkeit nach Südeuropa auszuwandern damit wir nicht in die sogg. „Altersarmut“ fallen. Seit gut 7 Jahren leben wir nun in Südeuropa ganz normal, in der Schweiz wären wir auf grosse sogg. „Ergänzungsleistungen“ angewiesen! Die AHV-Rente ermöglich heute leider kein „anständiges“ und „würdiges“ Leben in der Schweiz zu führen!
Die AHV sichert das Existenzminimum. In ländlichen Gebieten mit tieferen Mieten reicht sie aus, ohne betteln gehen zu müssen. Wer Beitragslücken hat und/oder bloss ein bescheidenes Lebenseinkommen mit geringen Beitragsleistungen hatte, auch wer in Gebieten lebt, wo das Leben teurer ist, erhält EL. Wer mehr will, braucht eine 2. und/oder eine 3. Säule. Ein bisschen Eigenverantwortung – eigentlich die DNA des souveränen Schweizerbürgers – darf doch erwartet werden. Es kann nicht sein, dass die Fleissigen die lässigen, minimalistischen „Weltbürger“ auch noch im Alter durchfüttern.
Als die AHV in die Verfassung kam, gab es auch noch kein BVG und 3. Säule.
OK, die Ehepaar AHV auflösen, Steuerfreiheit der AHV einführen. Das ist das minimum.
Anstatt die 13. AHV im Giesskannenprinzip einzuführen, wäre es schlauer gewesen, das Minimum auf einen Existenz sichernden Level anzuheben.
Und übrigens wieso will man die sogenannte Heiratsstrafe abschaffen, aber Ehepaare erhalten nur 150% der AHV? Ungerechter geht es eigentlich nicht mehr.
Und vor allem muss die Geldverschwendung des Bundes gestoppt werden, die Staatsquote muss sinken. die Löhne der Staatsangestellten dürfen max. auf dem Niveau der Wirtschaft liegen, etc.
Mehr AHV für Ehepaare? Einfach. Sich scheiden lassen. Wurde mir vorgeschlagen.
Die Schweiz ist gut zum Arbeiten, aber sicher nicht für die Pension. Verstehe nicht weshalb nicht mehr Rentner auswandern.
Geschätzter Autor, nur das heutige Polit-Personal (Parteien /Parlamente) können offenbar die anstehenden und überfälligen Handlungsmomente „mental“ nicht vordenken oder gar bewältigen. Immer mehr kommen von den „Gewählten“ zu grossen Themen nur noch man-sollte-halt-Kommentare weil Wissen fehlt. Ankündigung, kollektive Hüftschüsse und Motionen alle mit Presse-Durchlauf. Um spätestens am Abstimmungsfirnament zu verglühen. Egal ob Bund, Kanton und Gemeinde/Stadt …
Angesichts der Einschätzung einiger Experten werden die kommenden Generationen in der Schweiz wieder echte, weit verbreitete Armut erleben.
In diesem Kontext gesehen macht es Sinn, wenn man auch im Alter nicht übermässig Privilegiert wird durch zuviel AHV.
Neben der direkten negativen Wahrnehmung durch den kleinen Rest der arbeitenden Bevölkerung könnte solches auch konkrete Nachteile für unsere Rentner haben: kein Anspruch auf asiatische Nahrungsmittelpakete.
Kinder verkaufen in die Textilindustrie oder nach Norditalien wird nicht mehr gehen…
Auf solch kommunistische Vorschläge können wir gut verzichten. Man sollte nicht diejenigen bestrafen, die selbstverantwortlich sparen und immer alles selber bezahlen. Man sollte nicht die bevorteilen, die in Saus und Braus leben oder die nicht 100 % arbeiten und im Alter dann halt auch weniger Geld zum leben haben.
Diese Tendenzen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten leider auch aus falsch gelebter Solidarität stark verstärkt.
Nicht nur der Autor ist ein Träumer, nein das ganze Land ist es. Leute, öffnet endlich die Augen und erkennt, dass unser Rentensystem nur mit länger Arbeiten gerettet werden kann. Aber solange das EDI in SP-Hand ist (und das ist es seit Menschengedenken), ist die Erhöhung des Referenzalters taboo. Unser ehemals vorbildliches Vorsorgesystem geht langsam den Bach runter. Vernünftige Länder sind längst dabei, das Rentenalter teils massiv zu erhöhen.
Einzelne Massnahmen lösen tabumässig jahrzehntelang eisern gepflegte Grundproblene nie.
Beilspielsweise gibt es der Schweiz insgesamt 78 AHV-Ausgleichskassen. Diese setzen sich aus 26 kantonalen Ausgleichskassen (eine pro Kanton), verschiedenen Verbandsausgleichskassen sowie der zentralen Ausgleichsstelle (ZAS) und der eidgenössischen Ausgleichskasse (EAK) zusammen. Sie sind dezentral organisiert und für den Einzug von Beiträgen sowie die Rentenauszahlung.
Keine dieser Kassen arbeitet kostenlos.
Teilweise noch mit Karteikarten!
Nun ja, es gab einmal die sehr intelligente Vorlage für Mikrosteuern auf dem Wertschriftenhandel. Das Problem wäre vermutlich vom Tisch. Man will das Thema aber nicht anfassen, da man sich mit einer mächtigen Lobby anlegen müsste. Ich denke, den Herrschaften in Bundes-Bern müsste man wieder einmal in Erinnerung rufen, warum sie dort sitzen und wem sie verpflichtet sind!
Warum immer neue Steuern?
Das immer überall gepriesene Wachstum sollte die Einnahmen dich automatisch ansteigen lassen. Stimmt möglicherweise bei Verteilung und Ausgabe der Einnahmen einiges nicht mehr??
Mit dem AHV-Problem und Thememkreis beschäftigen sich immer Leute die, diese selber gar nie benötigen … Das Interesse an einer superfeinen Lösung ist also marginal klein. Ein bisschen mitreden, in die TV-Cam lächeln und hoffen für die nächste Legislatur wiedergewählt zu werden.
Betrifft alle in Bundesbern oder sonst in einem Ratssitz.
Die wenigsten politischen Vertreter in Bern sind auf die AHV angewiesen – ausser vielleicht diejenigen, die eh schon immer von Steuergeldern lebten.
Freunde die Altersvorsorge ist nicht nur Aufgabe des Staates sondern einen jeden Einzelnen genauso.
Eine Frechheit sondergleichen sind zwei Sachen:
Planierung der AHV Ehepaare die beide
44 Berufsjahre voll gearbeitet und
nachweislich einbezahlt haben
Die Renten aus AHV und BVG werden
zu 100 % besteuert wärmend EL Bezüger, vor allem die, welche ihr Geld ausgegeben haben noch mit Steuerfreiheit belohnt werden. Das versteht der mittelständische
Sanitärmonteur der dann nach 44 Berufsjahren aus AHV und BVG vielleicht Fr. 4‘500 bekommt dann gar nicht.
Wie viele Millionen werden im Jahr ins Ausland an verstorbene Personen ausbezahlt?