Lohnt es sich, den Namen Aleksandar Ivanovic richtig zu buchstabieren? Bis vor kurzem war die Antwort klar.
Sergio Ermotti, übermächtiger UBS-Herrscher, machte sich für den Asset Management-Chef als seinen Nachfolger auf dem CEO-Stuhl stark.
Jetzt sinkt die Aktie Ivanovic noch schneller als jene der Gesamtbank, die gestern erneut brutal unter die Räder geraten ist.
Grund ist ein Bericht im deutschen Handelsblatt.

Ivanovic’ Asset Management ist in ihrem „Working Capital Finance Opportunistic Fund“ nicht nur wegen des US-Autozulieferers First Brands unter die Räder geraten.
Sondern noch wegen eines zweiten Engagements.
„Anleger müssen sich demnach auf weitere millionenschwere Verluste bei dem Fonds einstellen“, so die bekannte Wirtschaftszeitung.
Diese zitiert aus einem UBS-Schreiben an die Fonds-Investoren.

Die Bank wolle „alle erforderlichen Massnahmen zum Schutz von Kundeninteressen“ ergreifen und „eine maximale Rückzahlung“ erreichen.
Ivanovic gerät mit dem neuen Taucher noch stärker unter Druck. Er hat soeben seine Chief Operating Officer fallengelassen.
Kein Bauernopfer. Die Frau trug massgebliche Verantwortung.
Doch ihr Ausscheiden zeigt, wie nah die Granateneinschläge beim Ermotti-Liebling landen.
Der hat das Asset Management zwar herausgeputzt, was die Ergebnisse angeht. Viel Neugeld, mehr Gewinn.
Doch das könnte auf Sand gebaut sein. Die Krise mit First Brands, einem Thriller mit möglicherweise grosser krimineller Energie und Milliarden-Verlusten, war nur der Anfang.
Fällt Ivanovic, verliert Ermotti seinen Glamour.
Wäre er immer noch gesetzt für die Nachfolge von Colm Kelleher als nächster Präsident im VR der letzten Schweizer Grossbank?
Mit dem brutalen Einbuch der UBS-Aktie, die in diesem Jahr zu den grössten SMI-Verlierern zählt, steht Ermotti über Nacht als Loser da. Der schlaue Kelleher könnte den Tessiner ausmanövrieren.
Der Schweizer Angestellte ist bald ein Exot bei der UBS.
Heute keinen Termin beim RAV?
Bei der UBS ist offenbar alles möglich: Wer das Asset Management versenkt, darf vom CEO-Posten träumen. Leistung ist relativ – Hauptsache, man gehört zum inneren Zirkel.
Grittibänz for Präsident!
Das Asset Management taucht und sein Chef will aufsteigen. Bei der UBS scheint Schwerkraft verhandelbar: Je tiefer die Zahlen, desto höher die Ambitionen.
Ermottis Liebling liefert den nächsten Taucher, aber statt Rechenschaft gibt’s Karrierefantasien. Bei der UBS wird offenbar nicht nach Performance befördert, sondern nach Nähe.
Für die ganze Entlassenen der UBS hat es bei weitem nicht genügend Stellen.
Auch ich finde seit 1 1/2 Jahren keinen Job und bin bald ausgesteuert!
Vietnam. Nihau
Es lohnt sich immer einen Namen richtig zu buchstabieren. Das gebietet der Respekt.
Beeindruckend, wie leidenschaftlich du dich um Nebensächlichkeiten kümmerst. Fast so, als wäre das das Einzige, worin du Expertise vorweisen kannst.
Keine Sorge. Sobald du inhaltlich etwas vorzuweisen hast, reden wir gern über Respekt auf Augenhöhe.
Bostich?
Merk Dir, Respekt muss erarbeitet werden.
Du glaubst wohl auch, wir müssten Politiker- und Finanzmarionetten respektieren, nur weil diese Komplexbeladenen, Doppelnamen irgendwie geil finden.
Tun wir nicht! Sie entlarven sich als Möchtegerne Komplexhaufen.
Macht den Test in Euren Umfeld!
Uiuiui mein Kommentar triggert aber all die Helden hier!
Dein Kommentar triggert niemanden. Er fällt nur auf, weil er so verzweifelt versucht, relevant zu klingen.
Vom ivanovic zum ivanonix also
Wie gewünscht ubsusa4 ever
In der Branche erzählt man sich folgenden Running Gag:
Er (ü45) wurde bei der UBS entlassen und hat etwas neues gefunden.
Aktiv verwaltete Fonds sollte man nicht kaufen.
Der Ivanovic hatte keine Ahnung, was er da für ein Schrott in diese Fonds hineingepackt hatte. Und nun Verluste für die Kunden!
Aaarmer Ivanovic.
Hat die Glückskette bereits reagiert?
Nein, aber die Hilfsorganisation Brot für Brüder (Bro)
Leider typisch UBS. Geht nur um Beziehungen. Management? Schlimm.