Thomas Bossart stieg bei McKinsey auf wie eine Rakete. Vor 4 Jahren wechselte er die Seiten, seither führt er den Bereich Vorsorge beim Berner Versicherer Mobiliar.
Diesen nennen alle nur „Mobi“. Der Diminutiv suggeriert: Wir sind die Guten. Dem hilft zusätzlich die Rechtsform als Genossenschaft.
Keine schnöden Gewinn-Maximierer wie die Zurich, die Axa und die Allianz, sondern da für Dich und mich, für die Menschen.

Davon profitierten zwei Turteltauben. Der unter Bossart zuständige Leiter für die berufliche Vorsorge verliebte sich in eine Peer: gleiche Kaderstufe, gleiche Direktunterstellung.
Ihr Topjob ist die Führung der privaten Vorsorge.
Zwei zentrale Spitzenleute, eine herzliche Seele: Alle wussten davon, keiner tat etwas.
Vor allem Boss Bossart nicht. Der liess die Liaison lange zu. Bis es von ganz oben ein Donnerwetter gab.
CEO Michèle Rodoni forderte ihren Direktunterstellten auf, seinen „Stall“ auszumisten. Die Folge: Mann weg, Frau lacht.
Der Manager, nota bene der Sohn eines einstigen Spitzenmanns der Swiss Life, hat die Mobiliar kürzlich verlassen. Jetzt backt er kleinere Brötchen bei einer Minibude.
Keinen Karriereknick erfährt hingegen seine Geliebte; die bleibt am Ruder, als wäre nichts geschehen.
Frauen unter Mobi-Artenschutz? Die Nachfolgerin des Abgesägten auf dem Stuhl des Chefs berufliche Vorsorge wurde eine Aufsteigerin mit „farbigem“ Hintergrund.

Intern hatte die Managerin nämlich für Furore gesorgt mit einem prominenten Auftritt in der Handelszeitung. Sie gab sich dort zu erkennen als Frau, die gerne für Secondhand-Cartier-Colliers ein paar Tausender bietet.
Im Powergame der Mobi gilt sie als Ziehtochter von CEO Rodoni, diese wiederum schaffte es aufs Podest dank Präsident Urs Berger.
Der habe sich zum Ziel gesetzt, bei der Mobi die Frauen-Kader-Quote hochzubringen, so eine Auskunftsperson.
Die Folgen seien einschneidend. Zwei Mobi-„Schlachrösser“ hätten soeben das Feld räumen müssen – getroffen vom Bannstrahl von Rodoni-Amazonen.
No Men’s Land? Je nachdem.

Ein junger Kadermann ergatterte sich in diesen Wochen einen tollen Job in Nyon am Genfersee, von wo aus die Mobiliar ihre berufliche Vorsorge betreibt.
Dort, wo die Cartier-Liebhaberin das Zepter schwingt.
Zum Handkuss gekommen sei der Manager weniger durch überdurchschnittlichen Einsatz und herausstechende Begabung, sondern durch seine Abstammung.
Bei seinem Vater handelt es sich um den langjährigen Mobi-Generalagenten in Basel, einer der Könige im Reich. „Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitenden“, meinte ein Mobi-Sprecher zu Fragen.
Der Mann ist schuld. Ein Klassiker.
Ein Blick auf die Headline reicht und ich weiss:
Das will ich gar nicht wissen
Und ich will Ihren Löli-Kommentar nicht lesen.
Bitte eine Serie – next up:
Liebeslaube Postfinance – man kann sich das so richtig ausmalen wie es in dem Quasi-Staatsbetrieb abläuft …
Lasst die Personen ihr Leben, leben – Basta
Love is in the air❤️. Wie schön. Gratuliere von Herzen.
Was für ein Skandal. Zwei Menschen verlieben sich ineinander, und der Arbeitgeber greift nicht knallhart durch. Dranbleiben, am besten mit einem Observationsteam im Kastenwagen.
Nicht mitbekommen, dass die Oberchefin intervenierte und der Mann über die Klinge springen musste, um die Frauenquote zu steigern? Aber es ist halt einfacher, den Autor abzuwatschen.
Bitte bei Neuanstellungen Liebesverbot in die Verträge schreiben. Das ist ja ein absoluter Skandal.
Aber gut zu wissen.
Warum? wenn es nicht gleich der CEO ist…über 50% aller Beziehungen fangen am AP an…
@JDI: Dass man sich an Arbeitsplatz verliebt ist nun wirklich nicht verboten. Dass potenzielle Interessenkonflikte entstehen können scheint Ihnen aber nicht geläufig zu sein……
Never FCK in Factory.
Das sollte wohl jedem und jeder klar sein, oder?
Wie immer! McKinsey plaziert durch ein „Projekt“ welches sie selber leiten einen Kadermann/Frau in einer Firma ganz oben und danach geht es runter mit dieser. Keine Regel gelten mehr, nur noch abfracken! Siehe Swissair, CS, ClaridenLeu, Winterthur Versicherung usw, die Liste könnte noch unendlich lang sein.
Abwracken
Der Lover war ja nicht der Boss der Loverin, oder?
What’s the deal? Warum muss überhaupt jemand gehen?
genau!
Compliance Regelwerk nicht verstanden. In der Teppich-Etage könnten sich die zwei zusammentun und keiner würd’s merken, wenn gegen die beruflichen und ethischen Interessen des Arbeitgebers gehandelt würde.
Genau. Der Skandal dürfte hier eher daran liegen, dass jemand gehen musste. Und zwar damit Rodoni ihr Gspusi ins Amt heben konnte.
Der Liebe leichte Schwingen trugen mich; kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.
Was ist jetzt daran schlimm? Je nach Studie lernen sich 30 % bis 40 % aller Paare im Job kennen und lieben. @Lukas Hässig: der Artikel ist ein Lückenfüller.
Ging mir genauso. Und wir sind 42 Jahre später immer noch verheiratet.
Bitte dranbleiben!
Da haben sich zwei illegalerweise ineinander verguckt. Sodom & Gomorra! Und das in der sauberen Schweiz!
Erinnert mich an einen Fall in der Multi Asset Boutique bei Vontobel. Liegt schon einige Jahre zurück. Ein Teamchef, der von Notenstein zu Vontobel stiess, verliebte sich in eine Sachbearbeiterin und holte diese später zu sich ins Team, obwohl bei ihr keine Berufserfahrung in dieser Thematik vorhanden war. Er musste deswegen und wegen anderer schwerer Vergehen gehen und arbeitet seither in der Westschweiz, sie blieb. Unverständlich.
Die Versicherungen sind AG‘s hört mal auf die dem Genossenschaftsmärchen, eine Genossenschaft besitzt die Aktien der AG‘s thats it.
Das Geschäft betreiben aber (von Gesetzeswegen) gewinnorientierte AG‘s und nicht eine Genossenschaft, die Schweizer glauben einfach jeden brunz der man ihnen in der Werbung verkauft….
Zustände wie bei Gotthelf.
Die Mobi versinkt leider im Morast.
Was wohl Hans Gerhard dazu meint ?
Am besten gar nichts.
Da haben sich offenbar auch in Bern gewisse Netzwerk-Bruderschaften und Schwesternschaften zeitlich schön etabliert? Diesmal geht’s mehr um „Sein“ als um „Wein“? Diese CH ist einfach viel zu klein, um sich nicht zu kennen !
Ein wahrhaft dicker Fisch, dort unten im runden Bärengraben !
Man sollte die Liebe generell verbieten….
„Wo Liebe ist,
wird das Unmögliche möglich.“
Rumi (Persien)
Kann aber auch blind machen. 🙂
Danke tausendmal, Herr Hässig, jetzt ist der Tag gerettet für mich. Wäre schlimm genug, wenn Sie das uns nicht mitgeteilt hätten!
Wo Frauenförderung draufsteht ist meist Bevorzugung der Inkompetenten drin. Fehlt noch eine Fiumicello im Verwaltungsrat.
Mit dem großen Kopf denken und die meisten Probleme greten gar nicht auf.
Wow! Topstory! Pullizer Preis rückt näher.
Das Beste daran:
Endlich muss einmal der Mann gehen, bisher war immer die Frau die „Böse“.
„…Zwei zentrale Spitzenleute, eine herzliche Seele: Alle wussten davon, keiner tat etwas…“
Na und? Alles normal.
Nicht normal ist der Eingriff.
Na und? Man kann mit Liebe auch professionell umgehen. Das hat schon Herr Grübel vorgemacht. Ein völlig unnötiger Artikel.
drittes Photo ist nicht Urs Berger, sondern Stefan Mäder, nebst Schreibfehlern… Schlachtrösser ohne t…
Voll Cool! Beklatschen wir mit Begeisterung die blitzblank auf steril getrimmte „Corporate Culture“. Notabene ist der scheinbare Claquer dieses angel-sächsischen inspirierten Virtue-Signalings (LH) dann auch gleich der, der sich nachher wieder lautstark mit Artikeln über übertriebene Compliance beschwert.
Wir sollten – als Gesellschaft – aufhören damit alles „dem Anscheine nach“ zu beurteilen (es KÖNNTE einen Interessenkonflikt geben – also darf es von vornerein nicht sein), und wieder mehr auf Treu und Glauben setzen. Verletzt das jemand, muss er mit den Konsequenzen leben.
Ich begann als CEO einer Ausland-Tochter einer Firma mit Hauptsitz in der Schweiz vor 30 Jahren eine Beziehung mit dem(oder der?) CFO. Ich hatte Einzelunterschrift, sie die kollektive. Wir meldeten unsere Beziehung unverzüglich an die Konzernzentrale und erwarteten, dass einer von uns fliegt oder innerhalb des Konzerns versetzt würde. Der Vorstand würdigte unser Vorgehen und sprach uns weiterhin das Vertrauen aus. Ich denke es ist ein Unsinn Mitarbeiter auf der gleichen Hierarchiestufe wegen einer persönlichen Beziehung zu entlassen, wenn daraus nicht andere Probleme entstanden.
wenn eines Tages lämppe häsch? Müend beidi gah, also Hirne bevor … ehemalige Arbetskolleg passiert, es riessigs Puff und interni spekulatione
uf allne ebeni. Gschäfsleitig, per sofort beidi freigstellt.
Wie gesagt, ich finde zwei Dinge immer beschämend: 1. Frauen, die noch so gerne Quotenpositionen übernehmen. 2. Alte weisse Männer, die für diese Quotenfrauen andere alte weisse Männer rausschmeissen, sich aber selber im Sattel halten. Doppelt mies gemoppelt ist trotzedem niederträchtig gemoppelt.
Geschichten die das Leben schreibt…aber die Oberste ist ein Fähnchen im Wind und nur die für sie beste Richtung
interessant, was Max Balser zu Mobiliar BASEL zu berichten hat… und das aussitzen des Falles von der Geschäftsleitung Mobiliar
übelst..
https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/07/31/die-mobiliar-story-erlebnisse-mit-der-general-agentur-basel-der-schweizerischen-mobiliar-versicherung/
Unsere Probleme in der Schweiz …
Schaut zu wie zwei Unterstellte ihre Beziehung lange Geheim halten. Wie geht das den? Also war die Beziehung döch nicht Geheim?
Oder nur unter den dreien Geheim? Warum wussten es alle?
Was ist daran noch Geheim?
Komische Auffassung von Geheim! Aber man lehrnt nie aus.
Liebe Mobiliar, in unserer Abteilung nehmen wir unsere Verpflichtung zur Einhaltung der Frauenquote sehr ernst.
Dennoch entging uns fast die Hochzeit der beiden Turteltauben was wir sehr bedauern.
Hallo Hr Hässig. Hatte der wo gehen musste ein Berufslehre als Bäcker gemacht ? Ich meine nur, oder, weil Sie sagen er backt jetzt kleinere Brötchen bei einer Minibude. Interessant auch, dass er bei der Mobiliar Brötchen gebackt hatte, oder ? Das würde heissen, er arbeitete in der Kantine, oder ?