Während man in der Gütersloher Zentrale vermutlich noch über das perfekte Design der neuesten Generation von Luxus-Einbauküchen philosophiert, wirkt die Situation am Schweizer Standort Spreitenbach AG aus Sicht von Mitarbeitenden deutlich weniger komfortabel.
Man fühlt sich in der dortigen Abteilung „Professional“ fast wie in der Villa Kunterbunt, nur dass Herr Nilsson hier eine ganze Grossfamilie mitgebracht hat und Pippi Langstrumpf wohl zähneklappernd vor der Heizung sässe.
Mehrere interne Stimmen berichten von seit Jahren bestehenden infrastrukturellen Mängeln und von Umständen, die den Arbeitsalltag spürbar erschweren.
So ist nach Angaben von Mitarbeitenden der Zustand der Büro-Räumlichkeiten seit längerer Zeit ein Thema.
Besonders belastend seien wiederkehrende Vorfälle mit Nagetieren: Mäuse seien demnach nicht nur vereinzelte „Ausnahmefälle“, sondern tauchten immer wieder in den Büroräumen auf.
Das stelle für die Belegschaft nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern sorge auch für Verunsicherung.
Hinzu kommen Berichte über die klimatische Situation in den Wintermonaten.
Aufgrund undichter Fenster und technischer Mängel seien die Temperaturen in den Büros zeitweise so stark abgesunken, dass ein regulärer Arbeitsbetrieb kaum noch ohne zusätzliche Massnahmen möglich war.
Als Ursache werden undichte Fenster sowie bauliche Provisorien genannt, die den Wärmeverlust zusätzlich begünstigen.
Auch die Platzverhältnisse werden kritisch gesehen: Mitarbeitende sprechen von zu knapp bemessenen Büroflächen, fehlendem Stauraum und wenig Bewegungsfreiheit, was das Gesamtbild einer angespannten Infrastruktur weiter verstärke.
Miele räumt „vereinzelte Vorfälle“ mit Mäusen ein, verweist jedoch auf einen Fachbetrieb und auf wirksame Gegenmassnahmen.
Die niedrigen Temperaturen erklärt das Unternehmen mit Störungen an der Steuerung, die kurzfristig mit Heizlüftern überbrückt worden seien.
Beim Thema Platzmangel hält Miele dagegen: Die Flächen seien „ausreichend dimensioniert“.
Im Rahmen der Standortentwicklung setze man derzeit unter anderem auf die Neugestaltung des Pausenraums sowie der Dachterrasse.
Dass Miele selbst Eigentümer der Immobilie ist, scheint den Sanierungsstau nicht unbedingt zu beschleunigen – immerhin setzt man Prioritäten.
Dieses Jahr gibt es eine neue Dachterrasse mit Outdoor-Küche. Dann also guten Appetit im Freien, auch wenn es drinnen noch hier und da zieht und man gelegentlich etwas hört.

Was für ein Skandal. In Thailand kann es sogar vorkommen, dass es Vogelspinnen hat. Zum Glück fressen die Vogelspinnen die Mäuse.
Die neue Miele schafft das schon. Man muss einfach im Baumarkt ein Ansaugrohr mit größerem Durchmesser kaufen.
Vielleicht könnte Miele ein paar Katzen-Mäusefresser im Tierheim Pattaya bestellen. Mit DHL Versand hätten sie die Viecher vor dem Wochenende.
Unsere Panikschweizer
Nicht jammern, nicht klagen, nicht reklamieren.
Das ist im Grossen Kanton üblich.
Typisch für die CH: der Staat und die Beamten ducken sich.
Sind auch schon Kakerlaken gesichtet worden?
Was kümmerts mich.
Miele-Geräte sind der Mercedes unter den
Haushaltsgeräten.
Das war einmal.
Diese Firma ist nur noch zum Ko.. es wundert mich(langjähriger Kunde,nun vernünftigerweise bei anderen Marken) nicht im Geringsten,was ich hier lese.
Das Motto lautet:“Geiz ist geil und dem Kunden soviel Kohle wie möglich aus der Tasche ziehen beim Kundendienst „!
Wir haben zwei Häuser und hatten zwei Generationen lang Miele drin.Heute?Nie wieder!!
Der Service ist unterirdisch mit horrenden Anfahrtspauschalen und oftmals sehr schlecht ausgebildeten Technikern. Die Qualität der Produkte wird immer schlechter. Dann lieber zu Billigmarken: dort kaufe ich drei Geräte für ein Mielegerät!
Na dann sollen doch die Bürolisten ein paar Tage das Büsi mit ins Büro nehmen…dann ist das Problem mit den Mäuschen gegessen. 😋
Die tausenden UBS Leute die bald auf der Straße stehen würden wohl auch ein kühles Büro schätzen. 😊
Die Zeiten in der Branche sind schwierig wie auch die heutigen Zahlen
von V-Zug zeigen. Die Milliarden schwere Familie Miele aus Gütersloh zeigt uns wie man spart. Passt irgendwie nicht zum Topanspruch der
Marke.
@hapo. Seit MCKinsey bei Miele tätig war, gehts den Bach
runter. Geiz ist Geil ist das Motto.
Die Produkte werden immer schlechter. Wir sind nicht mehr bereit, einen Mehrwert zu bezahlen. Schade.
Das kann ich bestätigen, meine Kleider wurden abgeknabbert…