An der Börse knallten im September die Korken. Die Swiss Marketplace Group (SMG) von TX, Ringier, Mobiliar und dem US-Riesen General Atlantic feierte Einstand auf dem Parkett.
Doch während die Herren in den Teppichetagen ihre Boni zählen, brennt in der Immobilienwelt der Baum.
„Es reicht“, schäumt der führende Kopf einer schweizweit bekannten Immobilienfirma im Gespräch. „Wir sind keine Kunden mehr, wir sind Melkkühe.“
Die Stossrichtung ist unschwer zu erkennen: Die SMG erweitert ihren Fussabdruck im Immobilien-Markt.
Sie hatte alle grossen Namen eingesackt, so Homegate, ImmoScout24, Flatfox.
Kritiker sehen darin ein Quasi-Monopol, gegen das die Wettbewerbskommission (WEKO) bisher so entschlossen vorgeht wie ein pensionierter Bademeister gegen ein Haifischbecken.
Wer in der Schweiz heute ein Haus verkaufen will, kommt an Homegate kaum mehr vorbei. Wer dort präsent sein will, zahlt.
Dokumente offenbaren eine klare Tendenz: Seit dem Börsengang zeigt die Gebührenkurve nach oben.
Die Wut bei den grossen Playern der Branche ist mittlerweile derartig gewaltig, dass hinter den Kulissen über einen Generalboykott gemunkelt wird.
Was macht der Preisüberwacher? Er feierte 2026 eine „Einigung“. Das neue Modell soll Entlastung bringen.
Ein schlechter Witz, sagen Betroffene. „Das ist reine Kosmetik für die Galerie“, bringt ein Tycoon der Szene die Befindlichkeit auf den Punkt.
In den Google-Rezensionen der SMG spiegelt sich der Unmut. Private Inserierende machen ihrem Frust spürbar Luft.
Sie klagen über schlechtere Sichtbarkeit, erhöhte Preise und aufdringliche Bezahlmechaniken.
Für viele ist die Sache klar: Bei der SMG diktieren Quartalszahlen und Wachstumsziele die Strategie – und zwar gnadenlos zulasten der Kunden.
Ein Sprecher weist die Kritik zurück: Die Preisanpassungen lägen im „sehr tiefen zweistelligen Prozentbereich“, wobei einzelne Kunden sogar von Reduktionen profitierten.
Die Gebühren spiegelten Investitionen in Qualität und Sicherheit wieder; ein Quasi-Monopol gebe es angesichts des „dynamischen Wettbewerbs“ nicht.
Auch der Börsengang ändere nichts an der Strategie, während die Einigung mit dem Preisüberwacher Stabilität für drei Jahre schaffe.
In den Büros der Maklerhäuser glühen die Telefone. Tun sich die Platzhirsche zusammen und ziehen den Stecker, könnten die SMG-Aktionäre auf die Welt kommen.

Wieso gründen die Immogesellschaften keine Vermarktungsagentur und lancieren eine eigene Plattform. Und zeigen Swiss Market Place den Stinkfinger?
Solche Bestrebungen gibt es (Newhome). Und es ist zu hoffen, dass diese weiter an Einfluss gewinnen.
Nur, solange der Endnutzer das Produkt auf Homegate sucht, kommt man an der Platform fast nicht vorbei.
Mit „newhome“ haben gewisse Immobilien-Mietobjekts-Spekulanten doch eine Alternative zur SMG bereits aufgebaut. Auch ein Boykott von SMG wurde beschlossen. Forsch behauptet ihre Werbung, nur wer als Akteur diese Plattform nutze, sehe alle Angebote. Das ist mehr als übertrieben.
Die Online-Anbieter halten in punkto Informations-Leistungsfähigkeit die Register noch unter dem Tisch. Qualitätativ sinnvoll werden sie die Katze wohl erst aus dem Sack lassen, wenn es nicht mehr ohne Gegenleistung geht.
Bisweilen beginnen Objektvermieter, die Flächen mit Tafeln direkt vor der Hütte anzupreisen.
Gibt es: newhome.ch
Boykottiert homegate.ch!
tutti.ch wird auch immer mühsamer seit die mit ricardo.ch zusammen sind.
Nutzt die Alternative trovas.ch – Danke.
Ich habe fast Mitleid mit beiden Seiten.
Die meisten Menschen sind und waren noch nie „Kunden“ – es sind und waren immer nur Melkkühe (und gleichzeitig billige Arbeitssklaven) der Immo-Barone, der Nahrungs-Barone, der Transport-Barone, der Energie-Barone, der Krankheits-Barone, der Medien-Barone, der Parteien-Barone…….
Und ganz besonders der Ober-Barone – „Behörden“ und „Staat“.
Dabei hiess es doch der Feudalismus sei überwunden.
„Unsere Demokratie“ und so…..
Was für eine Illusion.
Die Seifenblase platzt!
Felsasepp
der grösste Immobesitzer in der Schweiz ist die SBB, dann die Kirche und dann kommt schon die AMG-Swiss-Life. Will heissen, fahren Sie Fahrrad, beten Sie zu den Griechischen Göttinnen und sparen Sie cash, aber niemals bei der Geldindustrie.
Wann platzt es?
Wie kann es sein, dass fast überall die WAFFEN DONNERN, Russland praktisch vor der Tür der EU steht, der Nahe Osten BRENNT, in Deutschland angeblich WIRTSCHAFTSKRISE herrscht, PERSONALABBAU überall, weltweit fast überall ZÖLLE erhoben werden, die Strasse von HORMUS angeblich BLOCKIERT und vermint ist – und DIE BÖRSE kennt trotzdem nur eine Richtung: NACH OBEN… Ja sogar fast täglich neue ALLZEITHOCHS…?????? Wie ist das möglich? Wann kommt endlich die wirtschaftliche Realität an der Börse an?!?
Die Welt wird von drei Raubrittern dominiert von den Banken , den Versicherungen und vom Staat. Jetzt haben wir halt noch paar Nachahmende mehr
@wann? wann platzt es?
Die Immobilienpreise hängen in der Luft, Pensionskassen sind überexponiert, und die Makrodaten zeigen klaren Gegenwind. Trotzdem bleibt der grosse Knall aus, weil Bewertungen politisch, regulatorisch und bilanziell gestützt werden. Die Stabilität ist kein Marktphänomen – sie ist ein Management der Wahrnehmung. Die Daten sind eindeutig: Leerstände steigen, Rentner wandern aus, die Wirtschaft kühlt ab. Trotzdem hält man am Immobilien‑PK‑Modell fest, als wäre nichts. Wer Verantwortung trägt, weiss längst, dass das System wankt – und sorgt zuerst für sich selbst.
@Dreams
Wie lange kann das System das Ihrer Meinung nach noch künstlich am Leben halten? Anders gesagt: Wann platzt die Blase? In 2 Monaten, in 3 Monaten, in 1 Jahr oder erst in 10 Jahren?
@wann? wann platzt es?
Die Blase hält nur so lange, wie die Pensionskassen ihre überhöhten Immobilienbewertungen verteidigen. Sie haben sich jahrelang verspekuliert, sind massiv überexponiert und können sich fallende Preise schlicht nicht leisten. Deshalb wird alles künstlich stabilisiert – politisch, regulatorisch und bilanziell. Nicht der Markt verhindert den Knall, sondern die Angst der PKs vor ihren eigenen Bilanzen. Je länger man das verschleppt, desto brutaler wird die Korrektur. Hinzu: Die Schweiz deindustrialisiert sich schleichend und Produktives Know‑how wandert ab.
@wann? wann platzt es?
Wenn Industrie, Fachwissen und Produktivität erodieren, bleibt irgendwann nur noch das Immobilien‑Kartenhaus. Dann reicht ein externer Schock, und die Stützen brechen gleichzeitig weg. Ein externer Schock könnte genau das auslösen, was intern seit Jahren verhindert wird: eine Neubewertung der Immobilienportfolios. Und diese Neubewertung wäre nicht freiwillig. Den Rest können Sie sich selbst vorstellen…
Erstellt doch eine neue Plattform? Bisschen wokes Gelaber dazu, damit auch alle Medien das aufnehmen.
Fall erledigt.
Ach ne, das geht ja nicht, da alle woken Medien von Ringier, Tx und Konsorten kommen.
Hier einen Bericht absetzen, mit URL und dann kommt das gut.
Diese neue Plattform gibt es schon: Newhome.
Freunde, als erstes werden alle Mobi-Policen gekündigt. Dann alles was mit TX oder Ringier zusammen hängt landet auf der schwarzen Liste. Wie bei den RUS-Sanktionen. Geht doch. SMG und deren Erzeuger, das ist quasi der McKinsey der Schweiz. Abzocken vor der Augen der Öffentlichkeit und dabei allen frech ins Gesicht lachen. So geht TX/MOBI/RINGIER bzw. SMG.
Alternative Portale sind newhome und Comparis. SMG ist bei mir tot und begraben zusammen mit Ringier, TX und Mobiliar. RIP.
Ja, ja, immer das gleiche Lied. Selber melken ja, gemolken werden, eher nein.
Diese Kosten werden von den Immo-Baronen an die Käufer weitergereicht und landen schlussendlich beim Mieter.
Knallen bei der SMG die Korken, weil man sich wegen des dramatischen Absturzes der Aktie, auch Short des Jahres genannt, ins Elend säuft?
Wenn der Immobilienmarkt fällt, kracht nicht nur der Schweizer Wohlstandsmythos – dann wackeln auch die Pensionskassen, die jahrelang blind auf Beton gesetzt haben. Ein Land, das seine Zukunft auf überteuerte Wohnungen und aufgepumpte Bewertungen baut, sollte sich nicht wundern, wenn am Ende alles gleichzeitig kippt. Substanz ersetzt man nicht durch Quadratmeterfantasien.
Die Kursentwicklung seit dem IPO lässt sich sehen. Vom Emissionspreis 46 ist die Aktie aktuell weit entfernt (momentan unter 30)
Bisher vor wenigen Minuten stand als oberster Artikel bei IP das Desaster um Migros und Teegut. Da kam wohl ein Gerichtsbeschluss zum Zug, damit die Peinlichkeit nicht objektiver wird.
Zu Homegate bzw. SMG: Deren Vorgehen ist ein roter Teppich für eine mögliche neue Konkurrenz – sofern Leistungen und Preise stimmen.
Die Weko nickt alles ab.
Unverständlich, warum sie nicht selber eine Online-Platform mit nur kostendeckenden Beiträgen machen? Bei dem Volumen wäre das ein Selbstläufer und man könnte mit Werbung sogar noch etwas dazuverdienen.
Schon mal was von Newhome gehört? Leider schafft es die Branche nicht, geeint aufzutreten undzu Newhome zu wechseln. Solange die Big Player mit viel Traffic von SMG Vorzugskonditionen bekommen, sehen diese keinen Grunds zu wechseln.
@ Verständnisbär – Newhome ist ein einziger Pfusch. Stehen auch die Kantonalbanken dahinter, so ist doch zu bedenken, dass diese die IT-Services insourcen, d.h. einkaufen, ohne eigene IT-Kompetenz zu haben. Dasselbe gilt für die Organe der Immo-Spekulanten-Vereine.
Daher ist newhome für Mietinteressenten ebenfalls ein Flop.
Man versucht nur, hohe Preise zu erzielen. Die Objektbeschreibungen sind nicht zu gebrauchen.
Und weil die Eigentümer auf dem Weg keine Mieter finden, werden auf die Vermittlungsverträge grosse Versprechen aufgepackt, was den Mietern alles abgeschröpft werden könnte.
Ich konnte das Haus meiner Eltern (6 Zimmer, auf dem Land, 650 m2 an zusätzlichem Land neben dem Haus) in Nullkommafidirullalla verkaufen. Ohne Makler und ohne Homegate. 450’000 für eine Familie mit Kindern. Aber es waren noch etwa 100’000 an Renovationen zu machen.
Wenn man jedoch ein geldgieriger Blutsauger ist (das Haus hätte man renoviert auch für 850’000 verkaufen können), dann muss man eben andere Blutsauger bezahlen.
(Ja Zürcher, ich weiss, ihr geht euch jetzt nach meinem Post zuerst mal tüchtig betrinken.)
Grossartig, du hast also das Haus deutlich unter Preis verkauft weil du zu geizig warst einen Makler zu beauftragen für +/-10k der es dir sauber bewertet hätte und dir wahrscheinlich aber 300k mehr rausgeholt hätte?
Man müsste sich zB mit Comparis zusammenschliessen. Und nur noch dort inserieren.
Aber das geht natürlich nur, wenn Comparis gleichzeitig die Preise massiv und dauerhaft senkt.
Dann können Homegate und Co schauen, wo sie bleiben.
Ein Problem sind die faulen Verwaltungen, die einfach den Weg des geringsten Widerstands gehen und alles weiterverrechnen.
Es wäre ganz einfach. SMG konsequent boykottieren. Den Konkurrenten newhome.ch promoten. Fertig.
Der SMG IPO-Börsengang – ein katastrophaler Fehlgriff für jene, die Aktien kauften.
Die Immo-Branche soll eine eigene „Plattform“ erstellen – dies schon aus den „ur-eigenen“ Interessen.
Die letzten 3 Jahre hatte ich jeweils mehr als 25% Preissteigerung pro Jahr. Mittlerweile zahle ich 1790.- pro Monat. Du hast keine Chance am Markt wenn du da nicht inserierst. Die Fusion hätte niemals erlaubt werden dürfen.
Wenn du soviel zahlst hast du einiges an Immobilien
Das du für jede 3 Prozent einnimmst hast du wohl vergessen
Selbst melken und dann meckern
nicht unabhängig agiert, ist selber schuld.
Nicht nur im Immo-Sektor.
Wer denkt, Geschäftsbeziehungen geschähen zwischen gleichen Partnern auf Augenhöhe, der träumt seit Tausenden von Jahren. Das gab es nicht einmal in der Steinzeit.🤭
Jeder ein Trottel, der bei denen noch ein Inserat schaltet. Und sich abzocken lässt. Die Immobranche soll sich was einfallen lassen. Aber typisch CHer, immer jammern und die Faust im Sack machen. Und weiter bezahlen…
Ach, wie oberflächlich dieser Artikel doch ausfällt. Im Hintergrund des SMG-Molochs passiert noch viel mehr.
Die Schweizer Fachhochschulen haben eine Industrie der Immobilien-„fach“-absolventen aufgebaut. Wer so einen Abschluss im Sack hat, will überleben, und zwar möglichst gut und mit wenig Arbeit. Die SMG stellt für diese Klasse zusätzliche IT-Infrastruktur zur Verfügung. Die FH-Dozenten/Forscher haben Mietbedingugen ersonnen, neben denen Knebelverträge blass erscheinen. SMG setzt sie um.
Jedoch sollte man schweigen. Es muss gehandelt werden gegenüber diesen Agenten. Es kommt nicht gut.
Wenn der Wolf sich aufregt weil ein Schaf ihn beisst.
Ein solches Konstrukt hätte von der Weko nie und nimmer bewilligt werden dürfen. Das ist ein Quasi-Monopol. Unsere Weko ist für die Füchse. Wenn man als Privater eine Anzeige macht, kommt eine ablehnende Antwort, damit die Weko-Angestellten ja nicht einen Finger krumm machen müssen.
Haben wir in der Schweiz überhaupt einen Preisüberwacher? Man sieht es auch deutlich an den Benzinpreisen, die kurz nach dem ersten Schuss im Iran schnell erhöht wurden, dabei dauert die Dieselproduktion von der Förderung bis zur Zapfsäule etwa 5 Wochen. Eine Job der den Steuerzahler nur Geld kostet und nichts bringt.
Statt jammern: Unternehmergeist zeigen! Holt euch Lizenz von zillow.com oder rightmove.co.uk und sorgt für Kampfpreise mit Schweizer Niederlassung.
Besser noch: Gründet eine Genossenschafts-Plattform und spielt Robin Hood.
Aktie bei 45 gekauft dh Zuteilung verk. Bei 39. Und jetzt wieder eingestiegen bei 31. War die Aktie auch bei 45 zugeteilt/gekauft hat muss sich doch mal überlegen ob jetzt nicht der Zeitpunkt da ist. SMG hat ein Monopol in der Schweiz und ist wie gelddrucken .Eine Plattform
Die sie bewirtschaften und was interessiert es mich ob die immo heinis gemolken werden oder nicht hauptsache es liegen 50 0/0 drin
Kunden der Vermögensverwalter der Banken dienen als Büchsenöffner der Optionshändler der selben Bank.
Inseriert auf newhome.ch! Boykottiert homegate.ch!
Solange Wohnungsknappheit herrscht und die Nachfrage nach Eigenheimen gross ist, werden auch über newhome genügend Interessenten gefunden, zumal vielfach in beiden Portalen Abos laufen. Bei homegate gibt es Vorzugs-Suchabos, die etwas kosten. Damit hat die Schweinerei begonnen.
Gebt Gegensteuer! Homegate müssen die Flügel gestutzt werden.
@Rolf
Die beiden Immo-Internetseiten haben sicherlich eine sehr grosse Marktpräsenz erreicht und nützen diese nun aus.
In einem sogenannten freien Markt sollte dies normalerweise früher oder später durch neue Firmen mit einem günstigeren Preis korrigiert werden.
Seit vielen Jahren gibt es Newhome, welche so scheint mir damals von einigen Kantonalbanken kreiert wurde, sie benützen dabei das Homegate Netz und sind billiger.
Deshalb lautet die Frage: Warum gibt es noch keine zusätzliche Konkurrenz für Homegate und Immoscout25?
Wenn sich Gleich und Gleich gegenseitig versuchen die Butter zu stehlen, dann befindet sich die Umverteilung in den letzten Zügen.
Oder: Wenn angeblich 12 soviel besitzen wie die anderen 8’108’467’629, wird es schnell gehen sich die restlichen 49.7% einzuverleiben. Wohl bekomms!
Das SVIT Golfturnier wird von der SMG Group jeweils grosszügig unterstützt. Das ist auch etwas wert.