Budapest liefert die Schlagzeile, die man in der EU hören wollte: Viktor Orbán abgewählt, Péter Magyar übernimmt mit Wucht.
Erdrutsch, Zeitenwende, Neustart. In Brüssel knallen die Korken.
Endlich ein „Problemfall“ weniger.
Nur: Wer genauer hinschaut, sieht keinen Systembruch. Eher ein Personalwechsel im selben Machtgefüge.
Magyar ist kein politischer Quereinsteiger, kein liberaler Heilsbringer. Er kommt direkt aus dem Inneren der Fidesz-Maschinerie, der Partei Orbáns.
Ein Mann des Systems, der sich neu positioniert hat.

In der Ukraine-Frage zeigt sich das besonders deutlich. Keine Waffenlieferungen, kein beschleunigter EU-Beitritt, stattdessen der Ruf nach einem Referendum.
Neu ist einzig der Ton: Russland wird als Aggressor bezeichnet.
Ein rhetorischer Schwenk, mehr nicht. Die strategische Linie bleibt vorsichtig, fast schon abwartend.
Das hat einen einfachen Grund: Die ungarische Bevölkerung will keine Verwicklung in diesen Krieg. Und Magyar weiss das.
Er spielt nicht den Moralapostel, sondern den innenpolitischen Realisten.
Die eigentliche Verschiebung passiert an anderer Stelle. Magyar signalisiert Kooperationsbereitschaft gegenüber Brüssel.
Die Blockadepolitik, mit der Orbán jahrelang Druck machte, soll zurückgefahren werden. Gleichzeitig will er die Verteidigungsausgaben erhöhen und das Verhältnis zur NATO entkrampfen.
Für den Westen reicht das bereits, um von Fortschritt zu sprechen.
Weniger Störfeuer, mehr Berechenbarkeit. Kein Freund, aber auch kein permanenter Gegenspieler mehr.
Die Realität bleibt jedoch nüchtern: Ungarn ändert nicht seine DNA. Es passt seinen Ton an.
Brüssel feiert den Machtwechsel als Durchbruch. Tatsächlich ist es ein halber Sieg. Vielleicht nicht einmal das.
Das ist Demokratie! Davon weiss die EU nicht einmal ansatzweise wie das geht.
Vielleicht werden sich die Einen und Anderen noch verwundert die Augen reiben. Naiv scheint Präsident Magyar sicher nicht zu sein. Und fair von Orban: Sauber gratuliert, Wahl akzeptiert und keine Mätzchen. Bin gespannt auf die CDU… 🙂
Tja die CDU hat „nur“ Probleme mit der Brandmauer – sonst nix 🙂
Magyar ist aber nicht Präsident, sondern der neue Premierminister. Der Präsident Ungarns heißt Tamás Sulyok und ist seit März 2024 im Amt.
Tja, da er eine Zweidrittel- Mehrheit hat, kann er den Präsidenten ersetzen. Zum Rücktritt hat er ihn bereits aufgefordert.☝️
Dafür weiss die EU wie Diktatur geht.
Now THAT went well, bigly so.
Wenn es den SVP-Heinis wirklich um einen sinnvollen Umgang mit Migration ginge, dann müssten sie nun sagen: „Wir hoffen, dass es für Ungarinnen und Ungarn nun weniger Grund gibt, ihre Heimat zu verlassen und ihr Glück (und einen Job) in der Ferne zu suchen.“
Denn unter Orban wies Ungarn einen klar negativen Migrationssaldo auf.
was hat das mit der SVP zu tun? Fakt ist, dass es die Menschen zum Reichtum wie die Fliegen zur Kacke anzieht. So einfach ist das.
Du weisst ganz genau, was das mit der SVP zu tun hat, Impaler.
Und wie erklärt sich der Autor, dass die erste Amtsreise nach Polen geht? Nein, so einfach „Same but different“ ist es nicht.
Kein ständiges Störfeuer und ein entkrampftes Verhältnis zur NATO ist auf jeden Fall viel mehr als nichts. Hoffentlich kehren sie auch noch zur Rechtsstaatlichkeit zurück und haben Erfolg beim bekämpfen der Korruption. Das wäre dann viel mehr als je eine politische Partei in Ungarn hinbekommen hat.
Wird alles unternommen um kritische Politiker oder kritische Bürger zum Schweigen zu bringen.
Die Milliarden Natel-Deals der EU v.d. Laie über whatsapp „Ups, ich habe sie aus Versehen gelöscht“ mit Pfizer sind bis heute tabu. Tausende Bürger dagegen in diversen EU Ländern sind im Gefängnis, weil sie sich erfrecht haben in den sozialen Medien Kritik an der ungebremsten illegalen Einwanderung geäussert haben.
Und unsere glorreichen Sieben wollen diesem diktatorischen Verein beitreten um sich einen Tigrillomässigen Job zu ergattern.
Abstossend!
So ist es. Und wenn der „kleine“ Mann etwas verbrochen haben soll, dann wird sein Handy konfisziert und der Provider muss alle Daten herausrücken. Da kann man nicht einfach sagen, ups sorry, hab schon gelöscht. Kommt noch dazu, NSA hätte ganz sicher alle Daten der Lügenpfuschi, denn unter Freunden hört man sich ja nicht ab…… 🙂
Von Demokratie ist in dieser Elendsunion EU nicht viel zu spüren. Kritische Stimmen wie die vom Schweizer BAUD werden verfolgt und gemassregelt. Mit einem JA zu diesem für die CH verheerenden Unterwerfungsvertrag würde sich die CH und ihre Freiheiten selber abschaffen. In der CH bevölkern meist nur unfähige Politiker Bundesbern, die diesem Vertrag zustimmen würden- ohne ihn selber gelesen zu haben.
Ein hochkarätig formuliertes Kommentar, das der Wahrheit entspricht!
Für uns ist wichtiger, dass die Verträge mit der EU nicht angenommen werden. Sollten diese angenommen werden, sind wir unumkehrbar auf dem Weg in die EU. Die Schweiz würde Wohlstand, direkte Demokratie und Eigenständigkeit verlieren. Die EU würde alles über uns bestimmen in Zukunft. Z.B wieviel Zuwanderung wir haben. Oder wieviele Truppen wir in den Krieg schicken müssen. Und wir müssten zahlen, dass uns das liegen weh tut.
Mimimi
Die Gefahr besteht, wir werden sehen. Auch Orban hat als Rattenfänger angefangen.
Auf jeden Fall muss sich die EU überlegen, für welche Werte sie steht und durchgesetzt sehen will in ihren Mitgliedsländern. Und Sanktionen, Mitgliedschaftssistierung oder -entzug.
Das ist ihm zum Verhängnis geworden.
Schön wär’s wenn auch sein chef Putin im Kreml gegen den Krieg wäre.
Immerhin hat er bisher 1 neue Krieg, im Schnitt jeder 18 monate angefangen, also um die 20, seit er im Amt ist.
Péter Magyar erzählt. Er muss die Befehle seines Sponsors Alexander Soros befolgen, siehe Post von Musk zu dieser Wahl.
Musk hat gut reden. Bei musk hat das mit dem 200 mio Sponsoring ja auch megasuper funktioniert, gell…
Wer ist Musk? Dein Messias🤣
Süss zu beobachten wie die Ewiggestrigen immer noch im politischen Rechts-Links-Kampf gefangen sind.
Danke, immerhin jemand der es verstanden hat.
Die meisten Menschen werden wohl nie begreifen dass sie nur Spiebälle des Systems sind und sogar noch selber das Teile-und-herrsche-System befeuern…
Die Wähler in Budapest skandieren: Russia go home
Not our business. Gewählt ist gewählt.
Bei Trump ist es genauso. Die Amerikaner lieben ihn und daher haben sie ihn gewählt (wissend, dass er die Demokratie abschafft).
Evtl. Wird es für die behämmerten Reps bei den Midterms eine ähnliche Klatsche geben *froi*
Dass Jeder an der Macht, auch die eigenen Taschen füllt, ist nun mal SO!
Auch Magyar wird nicht alle seine Versprechen umsetzen können!
Bekanntlich führen Politiker das Volk hinters Licht! Auch in der schönen Schweiz ist es nicht anders!
Scheinbar verschissener (Ich übersetze das, was mir Menschen im 2023 ins Ohr flüsterten, nachdem sie erfahren, von wo ich gekommen bin) könne es gar nicht werden! Diese Menschen wünschten nix anderes sehnlichst, als den Wechsel!
Der ist da, gebt dem Neuen die Chance!
Wird schwer werden, aber wie Magyar es stets sagte: jetzt oder nie! Es ist JETZT geworden!
Immerhin hat auch die Einmischung vom „bösen Hamster“ Vance nichts genutzt. Muss halt der Blocher seine Anker- und Hodler-Helgen wieder zurückholen🤭
Die Hellebarde wurde in Ungarn erfunden?
Vova, nimm es nicht so schwer. Es gibt halt Tage, da verliert Russland. Deshalb musst du nicht beleidigt sein. Nimm lieber noch einen feinen Wodka und geniess die Aussicht aus deinem St. Petersburger Büro. Heute brennen die Raffinerien ausnahmsweise etwas weniger, yay!
@Stefan Kellenberger
Wer Leute, die eine andere Meinung vertreten, als „Heinis* bezeichnet, disqualifiziert sich selbst
Das tut mir leid, pietro. Hätte ich den von der SVP benutzten Ausdruck „Vaterlandsverräter“ benutzen sollen? Oder wie wäre es mit „Papierlischweizer“?
Schreibt Heini.
Völliger Blödsinn, was Loskutov da erzählt und uns weis machen möchte. Einmal mehr zeigt sein Beitrag, dass die Ungarn mehr Ahnung von Demokratieverständnis haben als er.
Er ist sicher auch in der Lage, die Fakten für seine Behauptungen beizubringen.
„16 Jahre mit einem Monster“, heisst das Buch seiner Exfrau. Sie hat mit dem neuen Präsidenten von Ungarn 2 Kinder. Das hat Vadim Loskutov vergessen zu schreiben. Da steht auch drin was er vor seinen Kindern machte und wie er mit der Katze der Kinder????? Zum kotzen wenn es stimmt.
Sorry, hast noch nie „Sau“ in deinem Leben gespielt?!?!??!
Es ist an der Zeit, damit das Leben entdeckst! Have Fun!
Die radikale Schweizer Rechte muss da ziemlich schlucken. Jetzt eine gleichgesinnte Kreml-Marionette weg. Die SVP weint schon.
Es soll sich also gar nichts ändern? Dafür schienen Kreml und Trumpisten aber extrem besorgt. Sie haben alles versucht um Orban zu behalten und wollten sogar ein Attentat auf Orban inszenieren. Wenn Magyar keine Veränderung bringen würde, wieso dann die Sorge? Der Artikel ist daher wohl „Copium“.
Zwei Drittel der Ungarinnen und Ungarn freuen sich über den Wechsel.
Nicht einmal 24h später versucht v. losKUHdoof mit einem durch und durch unqualifizierten Beitrag diese Freude niederzumachen.
Sie sollten sich schämen!
Immerhin etwas. Alles besser als das, was da vorher war. Das ist eigentlich wahr.
Auch bei der Machtübernahme durch die Pute in Russland waren viele voller Hoffnung. Das Resultat war abzusehen und wir sehen es heute jeden Tag in den Medien. Bei Ungarn bin ich dagegen nicht so pessimistisch. Bei Russland fragte man sich, welcher Affe wohl Jelzin gebissen hat, als er die Pute aus dem Hut zauberte. In Budapest sieht es anders aus. Die Ungarn haben einen demokratisch gewählt, den man kennt. Die Hoffnung bleibt, dass er sich nun, wo er an der Macht ist, nicht in einen vom Affen gebissenen Zombie wie Orban verwandelt.
Timer will show. Ich sehe das weniger negativ. Das grösste Problem dürfte die grosse Energie-Abhängigkeit von Russland sein, ein übles Erbe vom Orban. Dieses Problem kann auch Magyar nicht schnell lösen.
Immerhin, ein Schritt in die bessere Richtung. Der rote Teppich im Einfallstor zu Europa ist für die Russen weg.
Ich bin kein Orbán-Fan. Objektiv aus meiner Lebensrealität: Als ich 2011 in die Schweiz kam, war mein Bruttolohn etwa dreimal so hoch wie in Ungarn in meiner letzten Position (IT). 2026 würde ich in Ungarn im IT-Bereich etwa das Fünffache meines damaligen ungarischen Gehalts verdienen – in CHF umgerechnet sogar mehr als heute in der Schweiz. Und das, obwohl ich mich seit 2011 ständig weitergebildet und in der Schweiz dreimal den Job gewechselt habe – jedes Mal für mehr Lohn.
Sorry, die Grenze zurück ist offen!
Einfach motzen, wie soviele auf YouTube!
Möchte nicht in Ungarn ins Spital gebracht werden!
@Mindenkinek van älma…(jeder hat einen Traum):
Danke, auf genau so einen Standardkommentar habe ich fast schon gewartet. 😉
Klar, weil das deiner Meinung nach wohl so funktioniert: „Sobald der Lohn dort höher ist, nehme ich einfach meine Familie unter den Arm und bin schon weg.“
Mit Familie, Kind und Schule läuft das im echten Leben etwas anders. Solche Entscheidungen trifft man nicht spontan und schon gar nicht aufgrund eines pauschalen Kommentars. Sobald es für meine Familie sinnvoll und verantwortbar ist, werde ich die richtigen Schritte machen.
Antwort „Almodni lehet“
Deine Antwort hat mich doch gefreut!
Dein Fehler liegt darin, dass deine Ansprüche 2011 viel zu hoch waren!
Es hat sich auch für uns CH, alles verändert! Das Leben ist schlicht kein Zuckerschlecken mehr, wie vor 2000!
Erst recht nicht mit Kindern! Die kosten halt! Unser Lebensstandard ist immens hoch! Das schätzt du, wie ich auch! Lebe seit 1972 hier, weiss schon, was es heisst, das Leben zu meistern! Lebe euer Leben, weniger pompös wie vielleicht heutzutage in H aber Eines ist dir sicher; du wirst hier älter werden!
De almodni mindeg lehet….
Danke, das ist ein fairer und respektvoller Kommentar.
In einem Punkt sehe ich es jedoch etwas anders: 2011 ging die Rechnung für mich persönlich tatsächlich noch auf (siehe meinen Kommentar). Heute ist die Lage nicht mehr dieselbe. Kaufkraft, Lebenshaltungskosten und das wirtschaftliche Umfeld in der Schweiz haben sich stark verändert. „Starker“ CHF? Gegenüber was? (Siehe den CHF-HUF-Chart seit letztem Jahr…) Gleichzeitig hat sich Ungarn seit 2011 wirtschaftlich dynamischer entwickelt, während in der Schweiz vieles schwieriger geworden ist, auch in Bezug auf die reale Kaufkraft der Löhne.
@Älmodni mindeg lehet :
…Eine Sache lässt mir noch keine Ruhe, und darauf würde mich deine Antwort wirklich interessieren:
Was genau meinst du mit dem Satz: „du wirst hier älter werden“?
Genau dieses Gefühl habe ich selbst manchmal auch, als wäre ich mit meinem Schritt in die Schweiz im Jahr 2011 in eine Art „Einbahnstrasse“ geraten. – Meinst du damit, dass man, wenn Familie und Kind hier aufgewachsen sind, faktisch für immer hier lebt oder leben muss? Also dass ich mich mit dieser Entscheidung von 2011 langfristig auf einen Weg festgelegt habe?
…Gleichzeitig gibt es in Ungarn reale staatliche Unterstützung für Familien und Erstimmobilienkäufer: Förderungen, zinsbegünstigte Kredite, Steuererleichterungen und Preisdeckel/Eingriffe in bestimmten Bereichen. …UND: das reicht den Ungarn nicht…
(Ich bin 50 und spare in der Schweiz noch immer auf das Eigenkapital für meine erste Wohnung. !!!)
*** Die Ungarn haben einen Realitätsverlust hinsichtlich der Erwartungen! *** (…Neben 93% Eigentumswohnungsquote…)
Gleichzeitig gibt es in Ungarn reale staatliche Unterstützung für Familien und Erstimmobilienkäufer: Förderungen, zinsbegünstigte Kredite, Steuererleichterungen und Preisdeckel/Eingriffe in bestimmten Bereichen. …UND: das reicht den Ungarn nicht… (Ich bin 50 und spare in der Schweiz noch immer auf das Eigenkapital für meine erste Wohnung. !!!) – Viele Menschen in Ungarn haben völlig unrealistische Erwartungen gegenüber dem Staat! (…neben 92% Eigentumswohnungsquote…)
Gleichzeitig gibt es in Ungarn reale staatliche Unterstützung für Familien und Erstimmobilienkäufer: Förderungen, zinsbegünstigte Kredite, Steuererleichterungen und Preisdeckel/Eingriffe in bestimmten Bereichen. …UND: das reicht den Ungarn nicht… (Ich bin 50 und spare in der Schweiz noch immer auf das Eigenkapital für meine erste Wohnung. !!!) – Viele Menschen in Ungarn haben m.E. völlig unrealistische Erwartungen gegenüber dem Staat! (…neben 92% Eigentumswohnungsquote…)
Wer Wählerwillen zur Schwäche erklärt, kritisiert nicht Magyar, sondern Demokratie. Ein Argumentationsstil, der in Moskau traditionell besser aufgehoben ist.
Aha, der IP-Russen-Propagandist hat mal wieder was gegen Europa zu maulen. Bullshit ist es trotzdem, wie immer.
Very Funny … Mr. Vadim Loskutov writing so clever about Hungarian politics … haha … Orban and friends will soon board the plane to Moscow , maybe you join him !
Die Ungarnwahl tut einem Russlandfreund wie Loskutov natürlich weh. Jetzt macht er auf Zweckoptimismus. Fakt ist, dass Putin, aber auch Trump eine gewaltige Schlappe eingefahren haben. In der Ukraine gehts längst nicht nicht mehr so, wie Putin wollte und Trump vermasselts nicht nur sich selber, sondern auch dem russischen Gewaltherrscher. Beiden läuft die Zeit davon.
Europa ist nicht EU. Als eigentliche Nichteuropäer erachte ich das EU-Führungs-Personal. Sie verfolgen andere Interessen: Nichteuropäische. Sie mögen „Europa“ nicht wirklich. Europa und abendländische Zivilisation könnten Zukunftspotential haben. Könnte dazu kommen, wenn die Leute vor Ort wieder zu sich kommen, wenn der EU-Spuk vorbei ist.
In Ungarn sind Russen nicht willkommen. Auch in der Ukraine sind Russen unerwünscht. Weitere Länder wie die Länder des Baltikums und Polen haben die Russen nicht eingeladen.
ein Sieg für die EU ?? Wer’s glaubt wird selig.
Ein halber Sieg ist mehr als eine ganze Niederlage. Orbans Abwahl hat Signalwirkung weit über die Ungarischen Grenzen hinaus. Tides are turning, oder wie es der angebliche Weichling Starmer sagt: „I’m fed up“. Besonders befriedigend ist, dass das Endorsement der „Moronocrazy“ von Eyeliner und Orangenhaut nach hinten losgegangen ist. Was bleibt, ist wieder über das doofe, untergehende Europa herzuziehen. Gääähn. Mal ehrlich: Wo sonst wollen Menschen, die noch bei Trost sind, leben?
Die Rechtsaussenverteidiger treiben auf einem schmelzenden Eisberg.
Vielleicht sollten wir JD mal in die Schweiz einladen.
Ich glaube nicht, dass der SVP damit wohl wäre. Nicht, dass sie die Maybelline-Queen nicht einen geilen Siech findet, sondern weil der Support durch die Washington-Muppets mehr schadet als nützt.
Die USA werden von Tag zu Tag toxischer.
Ja, eine super Idee … er sollte dich unddie Weltwoche besuchen und alle gleich mitnehmen
„Ungarn ist ein Vorbild bei Meinungsfreiheit und in der Vernunftspolitik gegen Bevormundung! (…) Wir werden dem Pfad von Ungarn folgen.“
— Alice Weidel, 12.02.2025
Ich finde es immer interessant, wie hier jede Gelegenheit genutzt wird, über die EU zu wettern. Als Schweizer, seit 34 Jahren in einem EU-Land lebend, betrachte ich alles ein wenig mit Distanz. Die EU als Diktatur zu bezeichnen ist genau so dumm, wie die Schweiz als letzter Hort der Demokratie. Die Osterweiterung war ein win-win, nur haben einige der neuen Mitglieder nicht begriffen, dass man nicht nur nehmen kann, sondern auch geben muss. (Das gilt übrigens auch für einige „alte“ EU-Staaten….). Eine auf dem Hintergrund der kommunistischen Vergangenheit zwar verständliches Verhalten („wer nicht stiehlt, schadet der Familie“), aber natürlich nicht akzeptabel. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Schweiz in der heutigen EU nichts verloren hat, aber ohne Vereinbarung geht sie wirtschaftlich einen sehr gefährlichen Weg. Vielleicht sollte man aber auch einmal schauen wie sich Länder wie Spanien, Griechenland in den letzten 10-15 Jahren unter der „EU-Diktatur“ entwickeln konnten. Oder Polen, Tschechien und die Slowakei. Und das das Thema der mit der EU inkompatiblen direkten Demokratie der Schweiz, naja das müsst ihr Einheimischen selbst beurteilen, was davon noch übrig ist…
Danke für diesen unaufgeregten Kommentar, Prager.
Die Wirtschaft in Ungarn war seit Jahren im Kriechgang.
Nach 16 Jahren ununterbrochen an der Macht, war Orban nur noch damit beschäftigt, sich selbst und seine Croonies zu bereichern und Putin -Entschuldigung- in den Arsch zu kriechen.
Es war höchste Zeit für einen Wechsel. Und die ungarische Stimmbevölkerung hat diesen kraftvoll umgesetzt!
Die haben alle auf den Wechsel gehofft, und auch dafür gestimmt!
Ein ganzes Volk hat es zur Wende vollbracht!
So liebe Menschen! Sie verdienen es, gem. Magyar, endlich frei zu sein!
Isten ald meg a MAGYARokat
God bless hungarians/people
Abwarten, Tee trinken. Hoffnung besteht, Enttäuschungsgefahr ist aber präsent.
Magyar erinnert mich stark an Selensyki. Beides Blender kamen wie Phönix aus der Asche. Die Ungaren werden noch wahre Wunder erleben. Werblich mit der EU ins Bett legt hat sowieso schon verloren. Magyar ist eine EU Marionette
Dass du auch Marionette bist (von wem wohl????)…..das ist dir scheinbar untergegangen!?!?!?!
Der Journalist und Publizist Stephan Ozsváth meint: „Manche sagen, er ist im Grunde genommen der junge Orbán, der den Zug zum Tor hat, der machtbewusst ist und weiß, wie Kommunikation funktioniert.“
Bekanntlich ist die Versuchung der Macht gross schwach zu werden persönlich Interessen durchzusetzen und könnte Vergessen, dass man seinem Land dienen muss, damit es allen gut geht. Möglich, dass es starke Kontroll-Organe baucht, um zu verhindern, dass Politiker den Staat benutzen, um persönliche Interessen befriedigen zu können.
Gunther Kropp, Basel
„Die ungarische Bevölkerung will keine Verwicklung in diesen Krieg.“ damit impliziert Vadim, dass alle anderen gerne in diesen Krieg verwickelt sein wollen. Nochmals zum mitschreiben:
DIE EINZIGEN, DIE IN DIESEN KRIEG VERWICKELT SEIN WOLLEN SIND DIE PUTINISTEN!
Nun ja, die Bevölkerung hat halt gemerkt, dass diese Regierung vor allem in die eigene Tasche gewirtschaftet hat (mir gefällt die Episode von den Strassenlampen, ausschliesslich geliefert durch den Schwiegersohn von V.O.) – und dass irgendwann Schluss ist mit lustig. Eine echte demokratische Wahl würde ich mir der russischen Bevölkerung wünschen. Wer weiss, wie das Land nach ein paar Wahlzyklen aussehen würde.
Bravo Hr Vadim Loskutov (Journalist (Weltwoche, ZeroHedge); Russian Market (x.com/runews)). Ein sehr guter Bericht. Man sollte diesen Bericht überall verteilen und vorlesen damit die Leute es wissen.