Zwischen Juli 2025 und Januar 2026 hat die Französische Nationalbank 129 Tonnen Gold von der New York Federal Reserve in die eigenen Pariser Katakomben repatriiert.
Es ging dabei um rund 5 Prozent der Goldreserven von 2’437 Tonnen.
Ganz diskret. Ohne eine einzige Tonne über den Atlantik zu bewegen.
Das legt der 2025er Jahresbericht der Währungshüter als „exceptional item“ an der Seine jetzt offen.
Wie geht das? Ganz einfach: Verkäufe in New York. Etwas zeitverzögert Käufe in Europa. Insgesamt 26 Transaktionen.
Keep it simple, stupid.
Dabei wurde „Older-format gold“ im Big Apple gegen moderne „London Good Delivery“-Barren ausgetauscht.
Parallel resultierte noch ein Aufwertungsgewinn von rund 11 Milliarden Euro bei den Franzosen.

Marktspezialisten sprechen von einem „Instructive example“. Sprich: Von einem Lehrbeispiel.
Keine weitere diplomatische Zerreissprobe zwischen Paris und Washington angesichts der belasteten Beziehungen wegen Zölle, Ukraine, Grönland und Iran.
Keine Kosten und Sicherheitsaspekte für den Transport über den Nordatlantik.
Und die Schweiz? Was macht sie?
Auf Anfrage verweist die Mediensprecherin der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf den eigenen Jahresbericht und die langjährige Praxis.
Die Notenbank äussert sich zudem nicht zu allfälligen Vorinformationen der Banque de France und wie sie von der Gold-Repatriierung erfahren hat.
Ebenfalls besteht Stillschweigen zur Qualität der eigenen Bestände.
Es ist somit unklar, ob auch ältere, nicht-standardisierte Goldbarren oder gar Münzen ein Teil der helvetischen Reserven ausmachen.
In einem Punkt hingegen eifern die eidgenössischen Währungshüter ihren Kollegen in Paris nach.
Dort gab es letztes Jahr mit 30’000 Besuchenden einen „Ensemble, dialoguons“ und die Öffnung der eigenen Gebäude im ganzen Land, inklusive Citéo, das Wirtschaftsmuseum.
Zusammen mit dem Bernischen Historischen Museum wurde am 10. April das neue Besuchszentrum Moneyverse im Kaiserhaus Bern eröffnet.
Dieses richte sich an ein breites Publikum sowie insbesondere an Schulklassen, wie aus einer gemeinsamen Medienmitteilung hervorgeht.
Man erhalte aktuelle Fragestellungen rund um das Thema Geld. Einfach das Gold dabei nicht vergessen.


Ich sehe das Problem nicht, solange kein Gramm Gold in den USA liegt.
SNB informiert nur sehr sporadisch,
Hinsichtlich Gold-Lagerung im nahen und fernen Ausland.
Zum Glück beheimatet die Schweiz die 3 grössten Goldscheide-Anstalten (Unternehmen) der Welt.
Es wäre m. A. nach innert wenigen Monaten möglich das im Ausland liegende eidgenössische Gold via Valcambi u/o den beiden andern Gold-Schmelzer a la France zu repatriieren.
Ist es nun fahrlässig oder pure Bequemlichkeit?
Das ‚Nichtstun‘ kann eines Tages oder nachts zum Unheil führen!
Die SNB hat ihre Bestände bereits vor rund 20 Jahren vollständig aus den USA abgezogen bzw. verkauft.
Ah, Gold teleportieren statt transportieren Frankreich zeigt wieder einmal, dass Logistik nur eine Frage der Kreativität ist.
Gold teleportieren? Na endlich! Wurde auch Zeit, dass jemand die Sci‑Fi‑Filme als Bedienungsanleitung versteht.
129 Tonnen Gold zurückgeholt, ohne dass jemand etwas merkt. Bei mir merkt man schon, wenn ich eine Packung Paprika Chips heimtrage.
Ja, bei Ihnen merkt man das.
Endlich mal ein Artikel wo es ums Gold geht und nicht nur um Stutenbissigkeit oder Mannstollerei auf Banken.
Frankreich holt sein Gold zurück, verständlich. Wenn die Wirtschaft wackelt, klammert man sich eben an das, was nicht davonlaufen kann.
Kann mir nicht einmal ein Gramm Silber leisten, da ausgesteuert.
30% in mehreren stabilen Ländern auf Augenhöhe, mit dem Ziel einer regionalen Diversifikation falls die Schweiz überfallen wird, das tönt durchaus vernünftig.
Von wem überfallen? Von den 3-4 Pfadfindern aus Liechtenstein?
Die Darstellung wirkt etwas dramatisiert. Gold wird oft gar nicht physisch verschoben, sondern über Buchungen transferiert. Außerdem hat die Lagerung bei Institutionen wie der Federal Reserve Bank of New York oder der Bank of England klare Vorteile für Liquidität und Handel.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verkaufte zwischen 2000 und 2005 im Rahmen eines Programms rund 1’300 Tonnen Gold, was damals etwa 19 Milliarden Schweizer Franken einbrachte. Dieser Verkauf erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der Goldpreis historisch niedrig war . Wären die 1300 Tonnen noch hier, wären sie jetzt etwa 160 Milliarden statt 19 Milliarden wert.
würde bei weitem reichen für die Sanierung der AHV
Ein Ausverkauf mit einem Durchschnittspreis von 351 Dollar pro Unze – absurder geht es kaum!
Es gibt Zweifel, ob das Gold, dass in Fort Knox angeblich lagert, wirklich dort ist oder nicht schon längst verkauft oder verpfändet wurde.
Nach Möglichkeit sollte jede Privatperson physische Edelmetalle etwa Gold, Silber oder Platin halten.
Unglaublich erbärmlich wie die sehr gut bezahlten Verantwortlichen die Interessen der Schweiz permanent wiederkehrend vernachlässigen. Ein Führungsanspruch für progressiv fortschrittliche Lösungen hat schon längst verwaltungsinterner Beamtenträgheit Platz gemacht. Andere Länder machen hier klare Vorgaben.
Blochers Haltung zu Bankenaufspaltungen:
Blocher kritisiert seit Jahrzehnten das „Too big to fail“-Problem der Schweizer Großbanken. Er ist der Meinung, dass eine Bank, die für die Schweiz systemrelevant (und damit „zu groß zum Scheitern“) ist, ein existentielles Risiko für das ganze Land darstellt – weil im Krisenfall der Steuerzahler haften muss.
Das kann in Hunderte von Milliarden gehen. Mehr Eigenkapital kann das nicht abdecken.
Die 30 % entsprechen rund 312 Tonnen Gold.
Entspricht ca. 37 Milliarden CHF…
Haben oder Hatten die Schweizer je einen Plan oder war es einfach Glück? Ich meine der letze Plan der Schweizer von dem ich hörte stammte von Guison. Ich hatte jetzt bei Swissair, CS, Corona, Crans Montana eher ein Gefühl der Planlosigkeit. Das man zu den dümmsten Kursen das Gold abgestossen hat, gehört ja irgendwie dazu oder?
SNB: Verkaufspreis und spätere Kritik:
Der Verkauf gilt heute in der Schweiz als einer der teuersten Fehlentscheide der SNB-Geschichte. Gold wurde zu historischen Tiefstpreisen verkauft. Heute wäre dieselbe Menge Gold ein Vielfaches wert (oft wird von einem „Verlust“ deutlich über 100 Milliarden Franken gesprochen, je nach Berechnung).
Trotzdem verteidigt die SNB die damalige Logik: Gold war damals als Anlage unattraktiv. Zentralbanken weltweit verkauften, und die SNB wollte ihr Portfolio diversifizieren. Gekauft wurden vor allem Dollar und Euro. Blöder geht nimmer.
Die vielsprachige komplexe Schweiz hat sich über Jahrzehnte und Generationen in äusserst turbulent schwierigen Zeiten mit Appeasementphasen selbständig behauptet und wirtschaftlich mit solidem Wohlstand für viele Bürger vom ehemaligen Armenhaus zum vielfach beneideten Vorbild entwickelt.
Heute wird die serbelnde Schweiz trotz überdurchschnittlich aufgeblähten Verwaltungen nur noch mutlos träge verwaltet bürokratisch bewirtschaftet. Wo bleiben die visionären Führungspersonen? Wird die Schweiz Opfer einer übersatturierten Wohlstandsgesellschaft mit mehr substanzzehrenden Nutzern als Förderern?
Die Franzosen mit ihren 120% Schulden vom BIP sind nun wahrlich in keiner Beziehung ein Vorbild. Das einzige was die können ist Essen und Trinken und der Grande Nation nachträumen. Aber sonst zehren die nur noch vom Charme von Paris und ihren AKW, der Rest ist wie ein abgelaufenes Joghurt. Mon Dieu.
trotzdem ist der Handel smart, kreativ und charmant.
Man kann nur etwas zurückholen, was auch real vorhanden ist.
der SNB bzw. das Direktorium sind/ist noch besser bezahlt als diejenigen beim SRF. Bei wahrscheinlich ähnlich traumhaften Konditionen. Also wen wunderts?
Habe noch drei Goldvreneli, aber finde sie nicht mehr. Was soll ich bloss tun?
Never change a winning team.
Die Schweiz ist ein Arbeiter- und Bauernstaat
Alles aus den USA rapatrieren
Hoffentlich lagern es die Franzosen nicht im Louvre ein 🫣
Immer noch Besuchende oder haben sie die Besucher besucht.