Die Raiffeisen-Banken sind die grösste Macht im Biggest Business der Schweiz: den Hypotheken.
Das nutzt die Gruppe zu ihren Gunsten. Wer eine konkrete Finanzierung bei ihr will, der muss in die Vorleistung gehen.
200 Franken. So viel verlangen die einzelnen Raiffeisen-Banken für das Erstgespräch.
Wie ernst dies gemeint ist, wird klar, wenn man noch nicht Kunde ist bei den Genossenschaftern.
Dann muss man nämlich die 200 Franken in bar ans Treffen mit dem Raiffeisen-Berater mitbringen.
„Raiffeisen Schweiz empfiehlt den Raiffeisenbanken im Rahmen der Kreditprüfung eine Bearbeitungsgebühr von 200 Franken zu erheben“, bestätigt ein Sprecher.
„Gleichzeitig ist in der Empfehlung festgehalten, dass diese Gebühr zurückerstattet werden soll, sofern es zu einem erfolgreichen Geschäftsabschluss kommt.“
Die einzelnen Raiffeisen-Banken seien „frei in der Umsetzung dieser Empfehlung“.
Das Beispiel Biel zeigt, dass die Raiffeisen-Banker noch so gern die Empfehlung der Zentrale in die Tat umsetzen.
Eine „consultation personnalisée“ würde 200 Franken kosten, meinte kürzlich ein dortiger Banker per Email an einen potenziellen Neukunden.
Da der Interessent noch noch nicht bei der Bank sei, soll man den Betrag „en espèces“ mitbringen.
Nur so gäbe es die gewünschte Beratung.
Bei Zehntausenden oder noch mehr Beratungsgesprächen für Wohneigentum-Finanzierungen jedes Jahr läppert sich eine stolze Grundeinnahme zusammen.
das ist ungefähr wie eine Beratung beim Kastrateur oder Totengräber.
Die verlangen auch immer Vorleistung, bevor sie Hand anlegen.
hahah 😀 wer aus dem Mgmt hatte den diese Idee?
Man wird sehen ob dieser Emtscheid etwas bringt.
200 CHF für ein Erstgespräch mit einem Gen Z Banker … da freu ich mich darauf …
Aber erst ab 15:00 Uhr, muss noch ausschlafen..
weil, Gen Z fürchtet sich vor Montagmorgen…😂
Dann hört endlich dieser Gratis-Tourismus auf… viele Immobilieninteressenten stellen ein Dossier zusammen und dann wird geweibelt – Hypothekenvermittler fördern dieses Momentum noch.
Den Banken verursacht das enorme Opportunitätskosten, die dann indirekt auf die Marge drücken.
Dann hört auch diese Vermittler-Zunft auf… die eigentlich NUR davon profitiert, weil die Banken diese Beratung „gratis“ offerieren.
So Quasi: in allen Läden die Schuhe probieren um diese dann online zu kaufen.
Wettbewerb unter den Anbietern ist durchaus im Interesse der Kunden.
Fr. 200.– für ein Erstgespräch, nicht für die Prüfung eines Dossiers mit Offerte…
Erstgespräch mit einem Frischling, der mein Enkel sein könnte.
Das mit den Schuhen ist eine gute Idee!
aber es kommt ja nicht nur auf die Zinsen an, man will eine gute und seriöse Bank und darum will man mit dem Bankbeamten sprechen um zu schauen, was dahinter ist!
Kommt definitiv nicht überraschend von dieser völlig inkompetenten Bauernbank.
Kann man denen eigentlich noch Milch bringen?
Jetzt verlangen die für Inkompetenz schon 200.- CHF!
Der Raiffeisen-Gruppe fehlt es zur Zeit an Liquidität, darum
versucht man mit solch tollen Gebühren Kunden zu vertreiben.
Zum Glück gibts ja noch andere Banken.
Das könnte sein! Guter Gedanke!
Sehr geehrter Herr Rudi v.S. Versuchen Sie sich einmal in die Lage dieser Bank, dieses Geschäfts, dieses Ladens hineinzuversetzen: Tagtäglich kommen Leute zu Ihnen, lassen sich von Ihnen beraten – Sie sind für Ihre sehr guten Kenntnisse eines Produktes bekannt – und KEINER dieser Leute kaufen bei Ihnen, sondern dort, wo’s am günstigsten ist.
Innert kurzer Zeit, lieber Rudi v.S. wären Sie bankrott…
200 Franken bar für ein Gespräch, Raiffeisen scheint Hypotheken jetzt wie Zirkusvorstellungen zu verkaufen: Eintritt zahlen, bevor der Clown auftritt.
Raiffeisen verliert zu viele Deals weil sie zu teuer sind. Mir wollten die keine Hypothek geben weil ich ein Restaurant führte das über 2m Umsatz pro Jahr machte und hoch profitabel war. Die haben die Nase zu hoch
Irgendwann ist jeder reif für die Migros Bank.
Klar, macht Sinn: Erst 200 Franken bar abdrücken, damit mir jemand erklärt, warum ihre Hypo teurer ist als überall sonst. Premium-Service nennt man das wohl.
Raiffeisen verlangt Cash für Beratung logisch, Vertrauen ist ja nicht ihre Kernkompetenz. Da nimmt man lieber Scheine, bevor der Kunde wegrennt.
Wenn eine Bank schon fürs Zuhören Eintritt verlangt, weiss man, wie verzweifelt sie nach neuen Einnahmequellen sucht.
Interessant dass es völlig normal ist, bei einem Reisebüro für die Offerte eine Gebühr zu bezahlen. Auch diese wird angerechnet wenn die Buchung erfolgt….
Eine Prüfung einer Hypothek bedeutet 2-4 Stunden Arbeit je nach Objekt – und oftmals wir dann diese Gegenofferte als Verhandlungspapier bei der Hausbank verwendet.
Finde ich o.k.
Ich zahle gerne in kleinen Münzen.
Na klar. Nach der Aussage eines Bankers einer Raiffeisenbank kann man gut die ganze Gruppe in die selbe Tonne schmeissen. Bei meiner RB ist das zumindest noch kein Thema. Einmal mehr stehen hier einfach Klicks im Vordergrund gegenüber einer gründlichen Recherche.
Fairer Deal. Verkaufsgespräche in Rechnung stellen. Damit hält man die BlaBla’s fern.
Könnte man bei Ihnen auch umgehend einführen.
Verstehe ich! Als Bankberater kann ich bestätigen die Prüfung dauert und es sind in der Regel mehrere Objekte die man schätzen muss und dann kommen die Kunden mit Zinsangeboten von Online Dienstleistern welche keine respektive mehrere Schätzungen machen!
Im Leben ist nichts gratis. Nicht einmal der Tod.
Nur Bares ist Wahres. Das merken jetzt auch die Banken. Alles wird gut.
Ich kann auch gleich gratis bei Comparis eine Hypo Offerte berechnen lassen 😄 Dann weiss ich wenigstens, ob ich mir das leisten kann oder nur die Tür anschauen darf.
Warum physisch zur Bank rennen bei 0815-Hypotheken?
Bei mehreren Banken kann man bequem sein Dossier online erstellen und erhält einen Zinssatz vorgeschlagen. Gratis. GLKB z.B. tut das. Hat bei mir wunderbar funktioniert und ich hab einen 1a-Kredit erhalten.
Danke an den BR, dass damals die CS abgewrackt wurde. Nur logisch, dass das zu weniger Wettbewerb führt, wie die jüngsten RaiBa Auswüchse zeigen
vielleicht besser vorher abklären, ob Raiffeisen überhaupt wettbewerbsfähig ist. Grössere Finanzierungen sind bei ihr ganz einfach zu teuer.
Wenn eine Bank schon fürs Zuhören Eintritt verlangt, weiss man, wie verzweifelt sie nach neuen Einnahmequellen sucht.
Richtig!
Das ist auch absolut richtig, sehr geehrter Herr Hässig! Ich erinnere mich an sog. Kollegen von mir, die sich in spezialisierten Geschäften alle Informationen über einen Artikel’abgeholt‘ haben – ja, genau: GRATIS!!! – um dann via Internet den besagten Artikel an der günstigtsten Adresse zu erwerben. Das gleiche nun auch in der Bank XY: Dumm wäre die Bank, wenn sie ihre Kenntnisse ‚einfach so‘ jedem Dahergelaufenen umsonst abgeben würden…