Die Schweizerische Nationalbank (SNB) leistet sich einen Aussenposten in Fernost, der alle Grenzen sprengt.
Die Leute im Ableger kassieren teils gegen eine halbe Million im Jahr. Dabei sind sie jung und glänzen vor allem durch Showauftritte an Messen.
Die Chefin wohnt in einer stolzen Villa. Ein alleinstehendes Haus an bester Lage: Im dicht besiedelten Finanz-Stadtstaat gehört das zum grössten Luxus.
Kosten: rund 20’000 Franken – im Monat.

Einquartiert hat die Frau eine Hilfe, die laut einer Quelle wenig verdient und in einem Mini-Zimmer lebt.
So wie viele der sogenannten „Helper“ in Singapur, die meistens aus Indonesion oder den Philippinen stammen.
Lohn: 1’000 Franken im Monat. Maximal.
Mit dem öV zur Arbeit fahren, was in Singapur angesichts der Qualität des Verkehrssystems der Normalfall ist, kommt für die SNB-Chefin offenbar nicht in Frage.
Sie lässt sich im Taxi ins Büro chauffieren, sagt der Insider.
Die SNB hat bis jetzt nicht auf Fragen reagiert.
Die Löhne für die SNB-Leute in Fernost gehen durch die Decke. Die Mitarbeiter, fast alle noch sehr jung, sollen im Schnitt auf ein gutes Bundesrats-Salär im Jahr kommen, so die Auskunftsperson.
Wie die Chefin geniessen sie das Leben. Ihre Domizile liegen in den begehrtesten Quartieren Singapurs.
Einer lebt in der „Wallich-Residence“, ein anderer im „Martin Modern Condominum“, ein Dritter im „RiverGate“.
Noch einer im „Riviere Condo“ – alles Gebäude der Luxusklasse in Gebieten für die Erfolgreichen und Vermögenden.

Die Arbeit für das hohe Einkommen und die tolle Wohnlage ist überschaubar. Die SNB-Singapur-Chefin postet am liebsten Fotos von sich und ihren Jungtürken auf ihrem LinkedIn.
Viele sind es nicht, jedes Jahr eines oder so. Meistens geht es um einen Auftritt der SNB an einer Finanzmesse oder einem andereren Anlass.
Dort stellt die SNB-Singapur-Truppe dann einen Tisch und ein Plakat auf, verteilt Flyer und lässt sich fotografieren.
„Die Niederlassung Singapur ermöglicht es der Nationalbank, den asiatischpazifischen Teil der Devisenreserven effizient zu bewirtschaften, und dient auch der Umsetzung der Geldpolitik“, schreibt die Notenbank in ihrem Jahresbericht.
„Die lokale Präsenz erlaubt ausserdem eine vertiefte Beobachtung und Analyse der Entwicklungen an den Finanzmärkten und fördert das Verständnis der Markt- und Wirtschaftsbedingungen im asiatisch-pazifischen Raum.“
Der Singapur-Ableger ist direkt der SNB-Leiterin des III. Departements unterstellt. Diese heisst Petra Tschudin, sie ist die erste Frau im wichtigen Dreier-Kollegium zuoberst in der Schweizer Zentralbank, die fürs Land matchentscheidend ist.
Tschudin ruft hin und wieder die Singapur-Chefs nach Zürich an den Sitz der SNB. Börsenstrasse is Calling.
„Dann wird ohne mit der Wimper zu zucken Business gebucht“, sagt der Gesprächspartner. Wirklich Wichtiges gebe es jeweils kaum zu besprechen, die Quelle spricht von „Kaffeekränzchen“ in der Limmatstadt.
Nicht nur die SNB würde sich in Singapur einen Ableger leisten. So hätten auch die Banque de France, der Währungsfonds und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Büros in der Finanzcity.
„Auch diese Organisationen logieren an tollen Lagen“, meint die Quelle. „Aber keiner lässt es sich so gut gehen wie die SNBler.“


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Haben die auch eine lukrative Praktikumsstelle für mich? Kann aber nur von
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr da danach obligate Therapie-Doppelstunde, wenn ihr wisst was ich meine.
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Einen „Nach-Helper“ mit Teppichklopfer könnten die dort sicher gut gebrauchen – jedenfalls würde er nicht schaden. 🤭😂
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Neid ist die beste Anerkennung
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Recht hast Du. Auf Dich bin ich zum Beispiel gar nicht neidisch…
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Der Blitzerkönig schreibt auch heute einen äusserst wertvollen Kommentar.
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In der Kürze liegt mal wieder keine Würze..
Stumpf ist Trumpf.
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Ich weiss zwar nicht, wofür die SNB an Messen auftreten muss, würde mich aber bei dem stolzen Salär auch melden. Auftritte am besten während der heissen Mittagszeit (klimatisierte Messeräume). Frühmorgens und Abends wäre ich verhindert, da ich dort Businesskontakte auf dem Golfplatz knüpfe.
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An der Olma hatte die SNB einen Super-Stand. Sie verteilten da Luftballone an Kinder und Kugelschreiber an die Erwachsenen.
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Die SNB hat schon lange die guten alten CH-Tugenden wie Bescheidenheit verloren, es begann mit Hildebrand..
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sich Selbst zu breichern muss ein ENDE haben. Genug jetzt!
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Wenn man weiss, dass die Löhne aller Managementsmitglieder in Zürich mindestens eine Million betragen, erstaunt das nicht weiter.
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SNB. Schweizer..NB??
Carolin Reiss.
Die gebürtige Deutsche aus Hannover arbeitete zuvor bei der Commerzbank.
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Die Bankbranche ist ausser Rand und Band. Aber was will man sagen.
Wenn man sieht wie ein Rohner offenbar die CS versenkt und dabei Millionen kassiert, ein Ermotti Millionen kassiert und offenbar die Schweiz das Risiko für seine Geschäfte trägt, wundert man sich nicht mehr.
Wenn man das Geld selber drucken kann sind die Kosten überschaubar.
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Hättest dir ja auch einen HP Farbtintenstrahldrucker kaufen können!
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Verteilen die denn „Müsterli“ (Tausendernoten) an der Messe?
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So ein Schoggi Job für eine halbe Kiste im Jahr würde mir auch gut gefallen!
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Mit den richtigen Verbindungen (Vitaminen), ermöglicht auch die SNB einigen wenigen ein Luxusleben (mit dem Geld der CH-Steuerzahler wohlgemerkt).
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Ja, Zürich hats mit den Kränen. Kaffeekränchen, Hafenkränchen…
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Eine halbe Million für ein paar kleine Messetätigkeiten wooow. Müsste man per Gesetzt verbieten die SNB gehört dem Schweizer Volk. Lohndeckel und der Blödsinn hat ein Ende. Können wir ja nach der 10 Millionen Offensive angehen ich wäre voll dabei.
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„…asiatischpazifischen Teil der Devisenreserven effizient zu bewirtschaften, und dient auch der Umsetzung der Geldpolitik“
Heisst das, nebst wertlosen $ und € hortet die SNB nun auch noch ฿, IDR, MYR usw?
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Luxusleben der SNB-Chefin in Singapur? Naja, vielleicht sollte man das Geld lieber auf Eis legen für die UBS, 2008 lässt grüssen!
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So hätte ich mir die Personenfreizügigkeit auch vorstellen können, wenn ich einen „Helper“ aus Afrika für 1’000.- Dukaten im Monat hätte anstellen können. Nun ist es aber so, dass ICH wegen dem Fachkräftemangel die „Helper“-Arbeiten selber erledigen muss, mir bleibt daher keine Zeit mehr um mich um das zu kümmern, was ich in meiner selbst bezahlten Ausbildung gelernt habe. Mit den paar Krümeln die mir bleiben finanziere ich dann die „Helper“ aus der UA die hier im Dauerurlaub sind.
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Vielleicht sollte der Boss zumindest einmal nach dem Rechten sehen? Noch besser: nach dem Jordan gehen.
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Wohlfühloase vom Staat bezahlt. Viele unnötige SNB Expats vor Ort. Martin Schlegel, der aktuelle Chef hat sich auch mal ein paar Jahre dort auf dem Liegestuhl gesonnt und ist nicht durch übermässige Arbeit aufgefallen.
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MS? Sie meinen der magere Streber mit Bünzlibrille und Schulbubengesicht? Macht nicht den Eindruck, als sei er primär durch Bäumeausreissen Schefff geworden…
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Es ist immer das Gleiche, wenn die Löhne abgehoben sind (und das kann immer nur unter einer Käseglocke passieren), dann ist die Moral entsprechend (Beweise haben wir wohl zur Genüge)
Zudem: die SNB macht es der BOJ nach, um die Währung + die Zinsen entsprechend im Griff zu haben bläht sich die Bilanz entsprechend auf. Die SNB ist eigentlich der Gegenpol zur free-floating currency – die Entwicklung ist besorgniserregend und könnte (morgen oder in 30 Jahren) uns den Kopf kosten … genau so wie das Wohngebaren in Singapur
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Ich bin froh dass ich schon so alt bin.
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Die ganze Bundes-Verwaltung der Schweiz ist total ausserhalb jeder Kontrolle durch den Stimmbürger.
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Sie sind bei weitem nicht die einzigen, die sich auf Kosten von uns ein feudales Leben gönnen. Schaut auf die Kaderstellen bei staatlichen oder staatsnahen Betrieben, diese werden gerne durch ehemalige Politspitzen besetzt. Politiker benehmen sich grundsätzlich wie in einem Selbstbedienungsladen und toben sich aus als gäbe es kein Morgen, für sie alles gratis und noch mehr. Es wird in Zukunft noch schlimmer werden, denn die EU Funktionäre wollen auch noch etwas vom CH-Kuchen abhaben. Will man sich diesen Leuten entziehen, bleibt einem nur die Flucht ins Ausland, wo die Abgaben weniger sind.
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Es ist einfach unglaublich. Jeden Tag folgen langsam solche Skandalmeldungen, egal in welcher Branche und aus welchem Grund. Die Schweiz wird langsam zu einem richtig korrupten Scheissstaat! Und für solches Dreckpack im Selbstbedienungsladen habe ich einmal zwei Jahre Militärdienst geleistet – ich könnte mich jeden Tag ohrfeigen dafür!
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Oben kassieren alle. Und niemand, wirklich niemand auf Stufe Bund, Kanton und den Pseudo- und Alibi-VR von eidgenössischen und kantonalen, staatseigenen Betrieben und Institutionen wie auch Krankenkassen schaut für vernünftige Corporate Government. Wo ist auch die Eidg. Finanzkontrolle EFK, Hüterin über wirtschaftlichen Einsatz von Bundesmitteln? Auch die Parteien tun nichts: werden wohl noch mitfinanziert.
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Ist ok. Lediglich, dass offenbar keine Krawatten getragen werden, ärgert mich etwas. Das ist sonst nämlich Standard bei der SNB (Quelle: F. Canetg).
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«Die Niederlassung Singapur ermöglicht es der Nationalbank, den asiatischpazifischen Teil der Devisenreserven effizient zu bewirtschaften, und dient auch der Umsetzung der Geldpolitik»
Das sind operative Tätigkeiten, d.h. unter anderem auch Trading, keine reine Marketing Aktivitäten, wie es der Artikel suggeriert. So einen Job hätte ich auch gerne – aber die Absteigen bezahlen die Angestellten wohl aus ihrem Lohn und im Slum wohnen will wohl auch keiner.
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Die SNB ist doch eine private Firma. Wenn die Geschäftsleitung das in Ordnung findet, dann ist doch alles gut. Wer Singapur kennt weiss, dass die Taxi-Angelegenheit normal ist und die Taxis auch nicht teuer sind. Ich finde es schade, dass bei IP immer mehr sehr linkslastige Meinungen vertreten werden, die zudem noch durch Unkenntnis der lokalen Realität auffallen.
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Schon wieder eins aus dem grossen Kanton.
Gibt es keine Schweizer, die den Job machen können?
Ob die dann Business fliegen oder nicht, ist mir egal.
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BNS, die einzige Zentralbank der Welt mit einem Sonderstatus und einer besonderen Form der Aktienbeteiligung🙃