Rudi Bindella wird zum Frontrunner der 10-Millionen-Verlierer, die keine SVP-Fans sind, aber das Problem des Heimat-Kontrollverlusts auch erkennen.
Der grösste Gastro-Unternehmer der Eidgenossenschaft macht sich heute im Tages-Anzeiger stark für längeres Arbeiten.
Bis 70. „Mir ist bewusst, dass die Forderung politisch derzeit chancenlos ist, aber wenn wir das Rentenalter wie Dänemark stufenweise auf 70 Jahre erhöhen würden, wäre der Fachkräftemangel zu einem grossen Teil entschärft.“
Bau- und Küchenleute nimmt er davon aus. „Ein Gipser oder ein Küchenchef übt einen harten Beruf aus und ist froh, wenn er sich mit 60 oder noch früher pensionieren lassen kann.“

„Bei leichteren Tätigkeiten sieht es aber anders aus.“
Er selber sei 78 und „arbeite jeden Tag freiwillig. Ich sage nicht, dass alle so extrem sein müssen, aber viele Menschen sind froh, wenn sie weiterarbeiten dürfen.“
Im Blick hatte Bindella vor der Abstimmung vom Sonntag gesagt: „Wenn die Leute mehr arbeiten, brauchen wir weniger Ausländer“.

Bindella zeigt Weg nach vorne auf. Heinz Tännler, SVP-Finanzdirektor von Zug, der persönlich von einem Nein zu einem Ja zum Deckel geschwenkt war, versucht jetzt wieder einen Schlenker.
In der NZZ zeigt er Herz für die „guten“ Ausländer.
„Einfach die Expats ins Visier zu nehmen, ist schon fast fremdenfeindlich“, meint Tännler. Die Sieger, die das Nein zum Deckel durchbrachten, seien jetzt gefordert.
Einen eigenen Plan hat Tännler offenbar nicht. Bindella schon – dabei ist der ja „nur“ Unternehmer.
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Ich kann diese ewige und dumme Floskel vom „länger Arbeiten“ nicht mehr hören. Schon heute findet man ab 50 kaum noch einen Job. Billige und junge Arbeitskräfte zu Importieren ist wesentlich günstiger.
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„Billige und junge Arbeitskräfte zu importieren ist wesentlich günstiger.“
Und immer noch günstiger, als junge, motivierte Einheimische auszubilden.
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Völlig richtig. Wir verschieben die Alten in die Sozialwerke (RAV/Sozialhilfe) und wundern uns über steigende Kosten. Das Einzige was den Wohlstandsdegenerierten dann einfällt, ist mehr Zuwanderung. Vorzugsweise aus Ländern die im PISA-Test meilenweit hinter uns landen, aber jeden an die Uni lassen…. Herr lass Hirn herabregnen….
Wir brauchen zwingend einen Inländervorrang auf dem Arbeitsmarkt. Es sind genügend Arbeitswillige und gut Ausgebildete vorhanden. In der Zwischenzeit finden selbst KV- und Uniabsolventen keine Anstellung mehr. So kann es nicht weitergehen!
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Leider ist es heute so, dass die Arbeitgeber es gar nicht unterstützen dass ihre Mitarbeiter länger im Berufsleben bleiben.
Ausserdem ist Herr Bindella privilegiert in seiner Arbeit, das lässt sich also gar nicht vergleichen. Es gibt auch viele Bürojobs, welche die Menschen enorm verschleissen in Grossraumbüros eng an eng.
Ich denke die Arbeitgeber können viel dazu beitragen dass die Leute weiter über das Pensionsalter hinaus arbeiten. Ebenso wäre es an der Politik dafür zu schauen, dass die Rentenleistungen bei allen drei Säulen davon profitieren würden.
Es fehlt der Wille dazu!
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Mein Vorschlag wäre, weiter arbeiten aber freiwillig dafür keine Lohnabzüge mehr.
Es könnten weitere Anreize geschaffen werden. Das gäbe Vorteile für die Weiterarbeit und weniger Belastung für Rente und AHV wenn man es richtig macht.
Win, win.
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Bindella (respektive deine Leute zugewanderten Mitarbeiter für ihn) müssen länger arbeiten um die teuren Alimente seiner 2.(Blick 45’000 CHF monatlich)Frau und seinen Lebebstil zu finanzieren.
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Wer fordert, dass Menschen bis 70 arbeiten sollen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sollte auch über die entsprechenden Rahmenbedingungen sprechen. Erfahrung und Verantwortung haben einen Wert. Es wäre widersprüchlich, ältere Mitarbeitende länger arbeiten zu lassen, ihre Leistung aber nicht angemessen zu entlöhnen. Längeres Arbeiten kann nur funktionieren, wenn Wertschätzung und faire Vergütung gewährleistet sind.
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Bindella fordert Rentenalter 70 und gibt im selben Atemzug zu, dass Köche und Gipser schon mit 60 kaputt sind. Das ist keine Lösung, sondern eine Zweiklassen-Pensionierung: Die Bürohälfte arbeitet länger, die Maloche-Hälfte zahlt mit dem Rücken.
Entlarvend ehrlich: Die Zuwanderungsgebühr würde er «gern» zahlen – weil sie billiger ist als echte Lohnerhöhungen. Und wenn ein Patron mit 78 freiwillig schuftet, verwechselt er Eigentum mit Erwerbsarbeit. Wem der Laden gehört, hat eine andere «Lebensphilosophie» als die 58-jährige Serviceangestellte mit Bandscheibenvorfall.
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Auch Büroangestellte haben z. T. Arbeitsbedingungen, welche eine Weiterarbeit nach 60 praktisch verunmöglichen. Wer jahrzehntelang wegen stetig steigender Budgetvorgaben und ständig wechselnden Vorgesetzten mit 60 einem Burnout zusteuert, weiss davon ein Lief zu singen
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Der Herr Bindella möchte am liebsten Arbeitssklaven. „Fackkräfte“ ist nur ein Synonym dafür.
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Die Forderung nach Arbeiten bis 70 greift zu kurz, solange viele ältere Stellensuchende Mühe haben, überhaupt eine Anstellung zu finden. Bevor über ein höheres Rentenalter diskutiert wird, sollten Politik und Parlament Rahmenbedingungen schaffen, die den Erhalt und die Wiedereinstellung älterer Arbeitskräfte fördern. Wer länger arbeiten soll, muss auch beschäftigt werden können.
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Ich bin dafür die vielen Asyl- Flüchtlingsmilliarden für spezifische Förderung von Einheimischen, Familien, Kinder und heimischen Nachwuchs zu verwenden anstatt völlig Fremde mit Integrationskursen , Sprachkursen, Ferien, Familiennachzug, Arbeitssuche, Ausbildung und allgemein dieses Jahrelange durchfüttern zu verwenden.
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Jans und alle Nicht-SVP Politiker haben immer gedroht, dass man bei einem Ja zur Initiative keine Pflege im Spital oder im Alter haben wird. Die Pflegeinitiative wurde (wie viele andere angenommenen Initiativen) nicht umgesetzt: weder besseren Löhne noch attraktivere Arbeitsbedingungen. Das würde ja Geld kosten (höhere Krankenkassenprämien).
Und jetzt sollen diese Fachkräfte auch noch bis 70 arbeiten. Geht’s noch.
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Wenn viele froh sind etwas länger zu arbeiten dann mache es freiwillig. Aus freiem Willen heisst ohne Leistungskürzungen.
Ausserdem werden in den PK über 1 Billion Schweizer Franken verwaltet. Das reicht aus um alle hier mit 50 in Rente zu schicken, nichts mehr einzuzahlen, die PK Leistungen zu verdoppeln und doch wäre dieses Vermögen (Eigentum der Pensionäre) erst in 30 Jahren aufgebraucht. Ausserdem soll man die Milliarden die für Migranten rausgeworfen werden doch bitte endlich für Einheimische Familienförderung spendieren
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Wie sieht den die Realität aus? Spätestens ab 55 wird man vor die Türe gestellt, weil die Lohnnebenkosten (BVG) steigen. Offizieller Grund ist dann immer ein Umstrukturierung, weshalb die alle 6 Monate vonstatten geht. Kurz nachdem die Mitarbeiter draussen sind, schreit man Fachkräftemangel, wir brauchen Mitarbeiter aus dem Ausland. Effektiv geht es darum die Lohnkosten runterzuschrauben. Um die Alten soll sich der Staat kümmern, denn je nach Branche findet man ab 50 keinen Job mehr.
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Jans und alle Nicht-SVP Politiker haben immer gedroht, dass man bei einem Ja zur Initiative keine Pflege im Spital oder im Alter haben wird. Die Pflegeinitiative wurde (wie viele andere angenommenen Initiativen) nicht umgesetzt: weder besseren Löhne noch attraktivere Arbeitsbedingungen. Das würde ja Geld kosten (höhere Krankenkassenprämien).
Und jetzt sollen diese Fachkräfte auch noch bis 70 arbeiten. Geht’s noch.
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Soso. Der Tännler bezeichnet die eigene Initiative als ethnokulturell – wer hätte das gedacht.
Rassisten wollen ja nicht mehr als Rassisten, sondern wenn schon als Ethnopluralisten bezeichnet werden.
Bindella übrigens zu remigrieren, Roli.
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Die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative haben bei einem Ja gedroht, dass man bis 70 arbeiten muss, weil sonst die AHV in Gefahr ist und jetzt gilt dies auch bei der Ablehnung.
Wurden wir schon wieder von rot-grün-mitte-gelb und dem Bundesrat angelogen?
Es geht doch gar nicht um den Fachkräftemangel, sondern um das Lohnniveau. Ich könnte ohne Probleme bis 75 arbeiten, aber nicht zu 70% von meinem früheren Lohn.
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Wenn die Fachkräfte ab 50 systematisch entlassen (siehe UBS, Helvetia, Migros, etc.) und dem Sozialsystem überlassen werden, nützt eine Erhöhung des Pensionsalter gar nichts.
Tragischerweise sind es dieselben Firmen, die dauernd über einen Fachkräftmangel faseln, den sie selbst verursachen. Es gibt 500’000 Arbeitsuchende, die ausgebildet werden könnten.
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Rudi Bindella war seiner Zeit immer voraus . Typen wie ihn gibt’s leider immer
weniger !
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Der Herausforderung für die älteren Arbeitnehmer sind die gesetzlich verankerten progressiven PK-Sparpläne. Leider begreift das offensichtlich nur einzelne Mitte-Politiker. Wenn über 55jährige mit 18% der Zusatz-Kosten auf den Lohnbeiträge „BVG zwangsgespart“ werden, so sind die dadurch automatisch out! Obwohl die „Alten“ zur reichsten Bevölkerungsgruppe gehört, macht keiner etwas gegen diesen Missstand. Ich meine „Flatten“ nach 45 – und gut wäre!
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Ernsthaft jetzt? Wenn die Schweizer länger arbeiten sinkt die Zuwanderung? Was für Drogen?
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Es ist durchaus wünschenswert mehr und länger zu arbeiten um weniger Zuwanderung zu brauchen. Dazu müsste mal generell der ‚Altersdeckel‘ bei Pensionierungen verschwinden und dann auch das AHV Alter angehoben werden. Natürlich werden viele Schweizer gewisse Jobs weiterhin nicht machen wollen. Tännler fährt mit seinem Seiltanz weiter und meint nun die Verantwortung liege bei den Nein-Sagern. Stattdessen erzählt er den Unsinn die 150 Mio Fr die er in Standortförderung verbrennt sei im durch die OECD -Mindeststeuer aufgebrummt..?!! Glaubwürdig tönt anders .
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Die Firmen wollen die Zuwanderung egal wie lange und viel sie arbeiten. Jünger ist halt besser. Und dank dem gesamteuropäiachen Arbeitsmarkt ist das halt auch machbar…
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Ich und andere IT-ler (gute Leute, solide Ausbildung) können sich schon mit 40 anhören, dass sie langsam zu alt sind. Rentenaltererhöhung ist da ein Joke. Da muss nur länger die Sozialhilfe einspringen.
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Jeder soll selber entscheiden, ob er länger arbeiten wiil. Der Staat soll Anreize für das längere Arbeten schaffen. Die Firmen sollen bereits mit Personen ab 60 prüfen, ob ein Wille da ist, für die Firma länger zu arbeiten.
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Bindella stellt besonders viele 55+ an und ist leuchtendes Beispiel von ‚walk your talk‘, oder labert er nur für das leichtgläubige Publikum?
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Dieser Schoggijöbbler musste selber noch nie richtig arbeiten – er delegiert nur und hat immer krampfen lassen meistens unterste Büezerschichten zu ganz tiefen Löhnen für seine Profitmaximierung…!!