Claudio Cisullo ist bei der Zürcher Vontobel zum Handkuss gekommen. Seine Chain IQ übernimmt den Einkauf bei der Privatbank.
Für den Unternehmer ein Glücksfall. Er begann vor über 10 Jahren mit dem Einkauf der UBS, gewann dann weitere Firmen wie die Implenia als Kunden für seine Einkaufs-Gruppe.
Und jetzt schenkt ihm also auch die Vontobel das Vertrauen.
„Wir hatten im Januar die Ausschreibung sowie die Preisverhandlungen mit externen Dienstleistungsanbietern ausgelagert“ bestätigt ein Sprecher.
„Mitarbeitende sind davon nicht betroffen.“
Laut einem Insider würden allerdings einige Angestellte der Vontobel zur Chain IQ wechseln. Dort hätten sie dann ein Jahr lang Besitzstandswahrung.
Danach könnte die Chain IQ die Löhne anpassen. Ob das passiert, bleibt offen.

Weniger Freude bereitet Cisullo der Fussballclub Zürich, kurz FCZ. Dort agiert der Geschäftsmann seit ein paar Monaten als zentrale Figur im Verwaltungsrat.
Er muss Geldgeber finden, um das „ewige“ Präsidentenpaar Canepa abzulösen, das keine Lust mehr hat auf ständiges Löcherstopfen.
Seit Cisullo mit am Ruder steht, gehts noch schneller bergab mit dem Traditionsverein. Eine Niederlage reiht sich an die nächste.
Die Negativspirale würde direkt Richtung Abstieg aus der höchsten Liga drehen – wären da nicht die zwei anderen Zürcher Vereine.
GC und Winterthur. Die sind noch schlechter.

Das war zu erwarten. Hingegen macht einen der Absturz des FCZ ratslos.
Die Zürcher haben eine grosse Fangemeinde, sie könnten pro Heimspiel 15’000 oder mehr Zuschauer ins Stadion locken.
Das brächte zusätzlich Sponsoren und insgesamt genug Einnahmen für eine schlaue Transferpolitik. Von dem ist nichts zu sehen – bisher auch nicht unter Cisullo.
Einen schlechteren FCZ gabs seit Jahren nicht mehr.
Die Schuld tragen die Canepas. Sie haben den Klub in die Misere geführt.
Cisullo ist ihr letzter Hoffnungsträger. Mit Marcel Koller als Trainer ab diesem Sommer hofft der Italo-Schweizer mit Sitz im Ringier-Verwaltungsrat auf schnelle Erfolge.
So wie die Wende Richtung Spitze schon einmal gelungen ist – mit Lucien Favre.

Der Romand übernahm im Sommer 2003, auch damals befand sich der Klub in der Krise; allerdings bestand diese in einem 5. Platz in der Schlussrangliste.
Sven Hotz reichte das nicht: Er wollte als Präsident nochmals einen Titel.
Schon im Folgejahr holten sich die Zürcher unter Favre den Cupsieg, zwei Saisons später stand der FCZ als Schweizer Meister da. Und doppelten in der Saison 2006/07 nach.
Zweiter Meistertitel in Folge, dieser bereits unter Ancillo Canepa, der 2006 in Hotz‘ gemachtes Netz springen konnte.
Favre wechselte 2007 in die Bundesliga – und der FCZ sank. Und sank. Und sank.
20 Jahre Canepa haben den Verein an den Rand des Abgrunds geführt. Wird Cisullo sein Retter?

Eine Bank die selber nicht mehr einkaufen kann. Ausser einen teuren Service von einer fragwürdigen Firma.
Er kann ja selber Geldgeber sein?
Es braucht einfach endlich mal das neue Stadion.
Für was, für die ChL?
Weil dann besser gespielt wird? Ist an der schlechten Leistung das alte Stadion schuld, oder „kein neues Stadion“ Ursache? So argumentiert mein 11-Jähriger, wenn er Fehler in Prüfungen macht: Sonne hat geblendet, Finger tat weh, Mitschüler hatte einen gelben Pulli an…
Was meinen Sie mit „das neue Stadion“ ? Der Letzigrund ist relativ neu (Einweihung 2005), und inzwischen wurden an der Baute auch verschiedene Verbesserungen, Erweiterungen und Renovationen vorgenommen.
Wieso selbst günstig einkaufen wenn man den Auftrag teuer an 3. (Freunde?) weitergeben kann?
Darum: Neues Stadion NEIN
Warum bist Du so doof?
Vontobel macht wirklich einen Fehler nach dem anderen. Die Mischung von Familienmitglieder die Banker spielen wollen und möchtgern Bankmanager ohne echte und breite Erfahrung, hat das Ende der Vontobel schon länger eingeleitet.
Im VR sitzen Deutsch-English Asset Management Versager und erfolglose Politiker.
Je schlechter es dem FCZ und GC geht, desto grösser ist die Chance auf eine Fusion!
Die Querulanten-Fans und Ewiggestrigen wollen die jeweiligen Defizite ja auch nicht begleichen, also „Gring-abe-u-seckle“! GC ist jetzt günstig zu haben; dito FCZ.
@ Sepp – das glaubst du ja selbst nicht!
Eine Fusion wird es NIE geben!
beleben das Stadtbild.
Aus zwei Kranken gibt es keinen Gesunden.
das spricht nIcht für vontobel.
Erfolg kann man nicht kaufen, der kommt mit dem Teamspirit und dem ultimativen Siegeswillen in Mannschaft und Staff, siehe FC Thun.
Beides sehr ich leider schon länger nicht beim FCZ.
Vielleicht könnte ja Ringier sponsern? Cisullo hat dort ja connections?
Ich bin jetzt über 60 und habe die glorreichen Zeiten des FCZ und GC miterlebt. Da waren halt noch richtige Kaliber am Werk, welche wussten wie man einen Klub führt. Aber zugegebenermassen waren dies auch komplett andere Zeiten. Ob Zürich heute noch zwei Fussballvereine verträgt ist fraglich, da sich die wichtige Mittelschicht mehr und mehr anderen Sportthemen zuwendet und damit den Chaoten das Feld überlässt, was noch mehr Fanverluste bedeutet. Mit einer Fanbasis von 5-10k Zuschauern pro Spiel hat der Zürcher Fussball verloren. RIP!!
Das Cabaret Hässig hat die Schuhe verwechselt. Was hat der Materialeinkauf mit dem FCZ zu tun?
Zu dieser Zeit hatten auch andere Kaliber einfluss auf das Verhalten unserer Beamten und deren Vorgesetzten. Seither kleben auf den Sesseln nur noch dieselben kleinen Könige, welche alles unternehmen den Sportvereinen das Leben schwer zu machen. Z.B. Stadion; Parkplätze bei Sportanlagen usw. usf.
Cisullo passt zum FCZ. Auch er ist – wie die Canepas – in erster Linie ein Fan. ABER: Fans sollten keine Clubs führen. Ab und zu hatten Cillo und sein blindes Huhn mal eher zufällig einen guten Trainer gefunden. Über den gesamten Zeitraum betrachtet, war ihr fehlender Fussballsachverstand allerdings hinderlich, aus dem FCZ einen soliden Club zu machen.
Canepa war früher nicht FCZ-Fan. Er hat einfach eine Bühne gesucht. Konnte er dank des Geldes seiner Frau. Aber: Non olet.
Abwärts mit dem FCZ dank den beiden Italos…
Sie sagen es schon laut in der Stadt. Wir hoffen auf den Abstieg des Canepa-Klubs, damit die lästigen Kleber und Graffitis verschwinden.
Dank der ChainIQ kann der FCZ nun besser „negotiaten“ und endlich die Spielers einkaufen, die es braucht,wenn nötig, mittels eAuction.
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Ein kleiner Ball im grossen Fall mit vielen Baller-Männern/Frauen. Was für ein Dauer-Riesenzirkus & Sturm im kleinen CH Kaffi-Tässli! Ein rundes Leder & Pyroshows hat bei vielen offensichtlich den tieferen Lebenssinn & Spannung im Alltag erweckt (?)Wie lange macht dieser ganze Zirkus noch wirklich Sinn? Bei all den massenhaften Jobabbaus, KMU Konkursen & den neusten, RAV-Spielplänen ? Wer hat jetzt den Ball im Strafraum? Wer wird zukünftiger RAV-Cup Schweizer Meister&Tabellenführer 2026+ ?
Wo wäre der FCZ heute ohne das Engagement der Fam. Canepa? Längst verschwunden?
Für wen wäre das ein Verlust ?
Canepas haben so viel Geld investiert und so wenig daraus gemacht – ausser dass sich Herr Canepa darstellen konnte. Chacun à son goût!
Da hat er sich verzockt und glaubte nach einer mittelmässigen Treuhänder-Karriere könne er mit dem Geld seiner Frau sich bei der Wirtschafts- und Politikelite sowie den Superreichen einschleimen und sich in den Medien positiv darstellen lassen.
Das Gegenteil ist passiert „ou nei dä Canepa chunt“ eine Lachnummer.
da war doch vor gewisser zeit ein extrem gerissener consultant zu rate bei vontobel.
tom portmann sein name.
hatte seine finger überall im spiel auch im einkauf.
Dass man hier in Zürich noch nicht auf „Velo-Fussball“ setzt, ist echt rätsel-& schleierhaft.
Das heisst Radball.
Waren die Schweizer einmal führend.
15’000 Zuschauer und mehr? You Dreamer! 24/25 waren es effektiv anwesend 11’500 und 25/26 9’100. Man lese den Artikel im Tagi vom 27.09.2025.
Die St. Galler Vontobel-Filiale (im Gebäude der gecrashten Wegelin-/Nothenstein-Bank) gleicht einem Geisterschloss. Kein Mensch in St. Gallen weiss, was diese vereinsamte Filiale in St. Gallen verloren hat.
….Canepa’s den FCZ in den Abgrund geführt, ist etwas krass! Nur ein gutes Händchen hatten die Canepa’s tatsächlich meist nicht.Ich bin aber überzeugt, dass sich insbesondere Cillo oft überschätzt hatte, wahrscheinlich darum, weil er stets überzeugt war vom Fußball und vor allem von Menschen etwas zu verstehen!
Mit geschätzten 100 Millionen Vermögen der Canepas, wie das die Handelszeitung vor 16 Jahren berichtete und heute noch geschätzte +/- 40 Mio. Vermögen da sein sollen, kann man keinen SL-Klub alimentieren und schon gar nicht mit jährlichen Verlusten von durchschnittlich 8 Mio. wie in den vergangenen beiden Jahren. Wenn die vielen Millionen mit der Champions League-Teilnahme nicht generiert werden können dann geht gar nichts!
FCZ und GC sollten fusionieren –
dann würde die Greater-Zurich-Area
nur noch die letzten zwei – statt drei – Plätze
für sich beanspruchen… 🙂
Heliane hat diesen Schlamassel zu verantworten. Machtversessen, kombiniert mit mangelnden Kenntnissen ist noch eine freundliche Beschreibung. Mitarbeiter herumschieben, keine Menschenkenntnis runden das Bild ab. Sie ist einfach nur furchtbar.
Jamarauli.
Die beiden Vereine leben nur noch von einer grossen Vergangenheit.
Und die „Fans“ sind kein Asset, sondern ein Problem (schrecken Sponsoren und „normale“ Leute ab).
Cisullo kann es gerne versuchen. Er sollte einfach zwischen 3-5 Millionen pro Jahr budgetieren. Erfolge wird es keine geben, aber so wird man irgendwo im hinteren Mittelfeld bleiben können.
Eine Fusion könnte ein Ansatz sein. Auch, weil man so vielleicht einige der extrem schädlichen „treuen“ Fans verliert.
Herr Hässig, Sie mögen ein Spezialist in der Finanzbranche sein, aber von Fussball verstehen Sie zu wenig, vor allem was beim FCZ in der Vergangenheit abging und in Zukunft abgehen wird, liegt nach wie vor in der Hand der Canepas. Was aber augenfällig ist und auch von Ihnen nicht wahrgenommen wird, ist die Arbeit von Berater Dino Lamberti. Er arbeitet, ohne dass er gross in der Öffentlichkeit auftritt am zukünftigen FCZ. Die Basis mit einem neuen Trainerteam wurde gemacht. Am Team für die neue Saison, sprich Käufe und Verkäufe von Spielern, wird gearbeitet.Ich bleibe für die Zukunft positiv.
man kann den Canepa’s vorwerfen, was man will, für die Förderung des Frauenfussballs haben sie viel getan.
GC united!
Ohne Alleinikow Sutter.