Die UBS zeigt ihre Muskeln. 3 Milliarden Dollar Reingewinn von Januar bis Ende März – ein Riesensatz. Vor Jahresfrist waren es „nur“ 1,7 Milliarden.
Fast eine Verdoppelung. Am grössten ist das Plus ausgerechnet dort, wo es am gefährlichsten ist: In der Investmentbank.
Sie explodiert, von 700 Millionen Dollar auf 1,2 Milliarden Vorsteuergewinn. Ein Plus um sage und schreibe 75 Prozent.
Here we go: Die UBS ist wieder Big in Trading.
Wie anno dazumal in den Nullerjahren. Das Resultat war dann eine Rettungsaktion durch die Schweiz.
Das soll nie mehr nötig sein, beteuert die Führung. Die Risiken im Trading seien nur unwesentlich gestiegen. Risk-on, das sei „definitiv“ falsch, meinte ein Sprecher.
Statt dessen verweist die Bank auf ihre anderen Bereiche. Man stehe stabil auf 4 Beinen.
Tatsächlich liefs im ersten Quartal querbeet rund.
Die weltweite Vermögensverwaltung, der Schweizer Heimmarkt, das Asset Management mit den Profi-Investoren: Alles zeigte nach oben.

Steil. Das kleine Asset Management machte einen Fünftel mehr Gewinn als im 1. Quartal 2025.
Im Personal Banking unter Schweiz-Chefin Sabine Keller-Busse stieg der Profit vor Steuern fast gleich stark.
Noch mehr legten Iqbal Khan und Rob Karofsky mit ihrem Private Banking zu. Pretax-Profit plus 28 Prozent.
Jeder Zylinder brummt, ist geschmiert und geölt.
Die Kosten sinken im Vergleich zu den Einnahmen, von 80 auf 70 Prozent beim Cost-Income. Das ist eine Weltreise.
Der Grund liegt in der CS-Integration. Die UBS kann jetzt die alten IT-Systeme der geschnappten Erzrivalin abstellen.
Und sie setzt auf KI. Immer mehr, immer stärker. Das hebt sie in ihrer heutigen Mitteilung hervor.
„We also continue to develop innovative AI solutions that complement our offering and enable us to deliver impactful outcomes faster and incrementally, with continued progress in reshaping our business capabilities and enhancing employee productivity.“
Den Preis bezahlen die Mitarbeiter, insbesondere in der Schweiz mit einem Drittel der Belegschaft.
Im ersten Quartal sank der weltweite Personalbestand auf rund 101’500, runter von über 103’000. Minus 1’500. Das geht so weiter.
Ende März erfolgte eine grosse Kündigungswelle, die nächste ist für Ende Juni, die übernächste für Ende September vorgesehen.
Neue Jobs gibts in Hyderabad, in Indien. Dort sucht die UBS 3’000 Leute.
Geht man von 33’000 Angestellte im Inland aus und geht es im gleichen Tempo weiter mit den Entlassungen und Frühpensionierungen, dann zählt die UBS hierzulande in einem Jahr hierzulande noch 30’000 Mitarbeiter.
Maximal. Der Abbau nimmt jedenfalls Fahrt auf. Seit Beginn von Opertion CS im vor knapp 3 Jahren hat die UBS fast 18’000 Stellen weltweit abgebaut.
Bei rund einem Drittel Anteil macht das in der Schweiz 6’000. Die Zahl kontrastiert mit den offiziellen 3’000, welche die UBS-Spitze abzubauen betont.
Dass es schon jetzt doppelt so viele sind, hängt mit den vielen Frühpensionierungen zusammen. Diese kommen zu den reinen Entlassungen hinzu.
Kein Wunder, haut der Bankpersonal-Verband auf die Pauke. Die 20 Milliarden Kapital-Verschärfung des Bundesrats würde Jobs gefährden, so das neue Mantra.
Das hat zum Schulterschluss von Gewerkschaft und Konzernleitung geführt – Sozis und Kapitalisten vereint gegen Bern.
Die einen wollen sichere Stellen, die anderen hohe Boni – backed by Bürger.
2008 sah die Schweiz, was Too Big To Fail bei einer UBS als Big Trading-Bank meint. Mit 70 Milliarden rettete das Land via Nationalbank die UBS vor dem Kollaps.
Wird nie mehr passieren, verspricht die Leitung. Sie vergoldet die Aktionäre mit Dividenden und Kapital-Rückzahlungen.
Statt dass sie wie von der Regierung, der Finma und der Nationalbank gefordert mehr Reserven für den Notfall bereithält.
Ein Showdown, der heute die UBS als starken Mann im Umzug zeigt. Schaut her, wir sind wieder die Masters of the Universe – was will uns da die Politik am Zeug flicken?



UBS entdeckt also wieder ihre alte Liebe: Risiko. 75 % mehr Gewinn in der Investmentbank klar, was soll schon schiefgehen, hat ja 2007 auch super funktioniert. Aber immerhin: Weniger Mitarbeitende, dafür mehr Adrenalin. Bravo.
Aha, die UBS spielt wieder „Wer hat die grösste Trading‑Position“. Historisch gesehen endet dieses Spiel selten mit Applaus eher mit Steuergeldern. Aber gut, wenn man schon Muskeln zeigt, kann man ja gleich die Nerven der Schweiz mittrainieren.
Keine Sorge, sagen sie. Alles unter Kontrolle, sagen sie. Genau wie damals, kurz bevor die Schweiz zum unfreiwilligen Sponsor wurde. Aber hey Hauptsache der Quartalsgewinn glänzt.
Lieber Tom, bitte hören sie auf mit diesem Stammtischgeplapper. Nicht «die Schweiz», sondern die SNB hat den grössten Teil (ca. 87%) beigetragen. Beide (und somit der Schweizer Steuerzahler) haben sehr gut verdient and der Aktion. Der Bund hat mit der Investition von 6 Mrd in Pflichtwandelanleihen in weniger als einem Jahr ca. 1.2 Milliarden verdient. Die SNB hat problematische Wertpapiere im Wert von 39 Mrd übernommen. Durch Verkauf dieser und aus Zinsen resultierte (je nach Rechnung) einen Gewinn von 4-5 Mrd. Man kann also nicht davon sprechen, dass «Die Schweiz» als Sponsor aufgetreten ist.
Genau und Lukas ist so gut vernetzt das er wahrscheinlich ein halbes Jahr vorher über geheimgehaltene Missstände und den bevorstehenden Untergang berichten wird. Bester Journalist der Schweiz. Wenn du noch einen günstigen loyalen Assistent brauchst–> contact me
@david
Wer ist hier die Dumpfbacke? Wohl du! Bei der CS-Rettung konnte die SNB das nicht alleine stemmen und der Bund musste mit gewaltigen Garantien einspringen!
Bitte: Umzug in die USA – wir Schweizer können nicht mehr helfen bei Problemen. 🇨🇭
Angsthase… 🙀
@Angsthase: Die Einschätzung von Helvetier hat nichts mit Angst zu tun, sondern wohl eher mit (Lebens-)Erfahrung. Es ist nur eine Frage der Zeit…
Die UBS wächst wieder dort, wo’s am meisten knallt. Investmentbanking als neue Gewinnmaschine und als altbekannte Zeitbombe. Wenigstens bleibt man seinen Traditionen treu.
Bravo! Super Leistung. Nun können alle Kritiker und die KKS nur staunen. Ich bin stolz auf die UBS. Warte nun auf die hoch intelligenten Kommentare von Palfner, Loomit und Papers.
Endlich! Ein Moment der Erleuchtung für alle Zweifler. Jetzt können Palfner, Loomit und Papers ihre hochkarätigen Analysen sicher kaum erwarten vermutlich arbeiten sie schon fieberhaft an ihren nächsten Meisterwerken.
Wer es noch nicht begriffen hat: Nur Leute mit IQ unter 80, arbeiten noch bei UBS, dem Spielplatz von viertklassigen Bankern aus dem Ausland und Schweizer, welche in der freien Wildbahn keinen einzigen Tag überleben würden.
Das Investmentbanking ist das größte Risiko der Bank. Es bringt kaum Gewinn aber fette Boni. Das finale Risiko trägt die Schweiz. Darum abspalten, wir wollen das nicht.
Sie lernen es nie – die Gier ist zu gross.
Hart bleiben!
Die Schweiz hat offensichtlich nichts aus dem Untergang der CS gelernt.
Eine Giga Bank wie die UBS sollte in der Schweiz gar nicht existieren. Das Risiko ist einfach zu gross.
Die UBS soll nicht nur mit der Abwanderung drohen. Sondern es auch machern!
Lasst die Spiele beginnen.
Popcorn ist bereit auch wenn man das Ende des Films bereits kennt.
Hebel haben eine physikalische Wirkung. Die geht in beide Richtungen gleich. Banker verstehen das, nicht.
Ach so. Man kann tausende Prozente gewinnen aber nur maximal 100% verlieren. Dann ist ja Alles gut.
Lasst die Spiele beginnen klar, das Drehbuch ist alt, die Pointe vorhersehbar, aber manche bestehen darauf, den Film trotzdem jedes Mal wie ein Überraschungsei zu behandeln.
Popcorn bereitstellen ist da fast schon Fürsorge.
Und der Klassiker:
„Man kann tausende Prozente gewinnen, aber nur 100% verlieren.“
Ja, ja.
Das ist ungefähr so tröstlich wie:
„Der Fallschirm öffnet sich bestimmt statistisch gesehen.“
Aber hey solange die Story gut klingt, ist ja alles gut.
Da macht ein Bonus-Jäger ein „Risky Trade“. Seine Vorgesetzten schauen weg, da der „Risky Trade“ auch ihren Bonus optimiert.
Und die Schweiz muss erneut eingreiffen.
Darum -> Jagt eure Boni und der USA! Auf nimmer Wiedersehen.
Sergio Ermotti ist mit der UBS auf dem richtigen Weg. Das Parlament
wird jetzt dafür sorgen, dass die FINMA und Karin Keller-Sutter die
Zügel nicht zu eng anziehen können.
Gewählte Volksvertreter können entscheiden, ob UBS oder die Schweiz die ungerechten Risiken tragen soll.
Ungerechte oder ungedeckte Risiken?
Großartig. Jetzt dürfen wir uns sicher wieder auf die „brillanten‘“Analysen der üblichen Expertenrunde (Loomit,Palfner,Papers) freuen. Manchmal frage ich mich, ob sie ihre Kommentare vorher würfeln oder ob das Chaos einfach natürlich entsteht.
Absolut! Ich kann es kaum erwarten, wieder in den Genuss dieser tiefschürfenden Orakelkunst zu kommen. Es ist jedes Mal faszinierend, wie sie es schaffen, gleichzeitig daneben zu liegen und überzeugt zu klingen. Wenn das Chaos nicht natürlich entsteht, dann haben sie definitiv die besten Würfel der Branche.
Bitte geh nicht aufs RAV wenns knallt. Wer mehr als eine halbe mio auf dem konto hat sollte keine unterstützung erhalten oder nur eine symbolische. Ihr braucht uns ja nich also sollten wir euresgleichen auch nicht helfen müssen. Bye bye babybonzen
Ein Gewinn auf dem Buckel der Mitarbeiter.
stimmt nicht, wir wollen dividende und nicht dead-wood durchfüttern.
Hello UBS: bezahlt einfach alle Steuern und Gebühren an Kanton und Eidgenossenschaft mit Aktien. Dann sind die 20 Milliarden bald beisammen.
Ich suche noch eine lukrative Praktikums Teilzeitstelle von 10:00 Uhr bis maximal 15.00 Uhr, da ausgesteuert. Vielleicht finde ich dann endlich auch eine Freundin, bin seit Jahren solo unterwegs!
Klingt nach dem Masterplan: vormittags ein bisschen Praktikum, nachmittags die große Liebe finden. Wenn das nicht klappt, kannst du immer noch ein Buch schreiben: „Wie ich zwischen 10 und 15 Uhr mein Leben neu sortieren wollte und der Arbeitsmarkt nur müde gelächelt hat‘.“
Einen rosaroten Panther wüsste ich Dir schon einen für 15:00 bis 10:00 Uhr – gratis ist der aber auch nicht. 🤭😂
@ Baarvermittler: Habe noch einen Notgroschen, was soll den der Spass kosten?
100.- AT-Schilling mit MwSt. und 150.- ohne MwSt. 🤭😂
Man muss immer wissen es stehen im Investmentbanking jeden Tag neue Kweko Aduboli, Frank Quattrone, Jordan Belforts und Gordon Gekos die das schnelle Geld und die schnellen Deals wittern.
Solange die Division Schweiz und das globale Wealth Management diese Risiken auffängt ist alles gut und dann haben sie noch das doppelte Anett in Form einer abstrakten Staatsgarantie.
Diese Seuche bringt man wohl nicht mehr raus auch mit mehr Eigenkapital nicht.
Weiterwursteln oder klare Vorgaben?
Wenn Kommentare die Staat, Regierung und Banken scharf kritisieren werden die Kommentare entweder zeitlich zurückgehalten, oder nicht mal veröffentlicht.
Beides verstösst gegen die Meinungsfreiheit, ist nicht mehr akzeptabel.
Freiheit und Demokratie sind so nicht mehr gewährleistet, denn Regierende, Medien und Banker machen mit den so ausgeschlossenen Staatsbürgern was sie wollen.
Wenn in Staaten die Wahrheit über das korrupte System verhindert wird, setzt automatisch und schleichend der Niedergang ein. An diesem Punkt befinden wir uns in der Schweiz, EU, USA, Japan etc.
Ist es Hr.Hässig egal?
Stimmt nicht, meine comments sind relativ kritisch und wurden immer veröffentlicht. Wenn du natürlich hasserfüllte oder rassistische oder defamierende aussagen tätigst kann es aus rechtlichen gründen nicht veröffentlicht werden. Soviel sollten gewisse boomer hier schon begreifen.
Lieber IP-Schreiberling. Bei genauem Hinschauen stellt man fest, dass ALLE UBS-Bereiche erfolgreich gearbeitet haben!
Wann bringt es IP (endlich) fertig, auch einmal ein Lob auf die UBS auszusprechen?
Immer die fanboys hier. Monsieur auch dein Ast wird einmal abgesägt und dann dankt dir niemand für deine schleimerei
Die ewige Wegzugdrohung der UBS-Führung ist ein Papiertiger. In den USA wäre die Bank ein nobody und würde von den grossen US-Banken sofort in die Ecke gedrängt. In der Schweiz würde sie im Private banking 20-40% der Kundengelder verlieren. Am Ende bestenfalls ein mittelmässiges farbloses Institut, im worst case hohe Verluste in den USA
Der Vermögensverwaltungsanteil würde von US-Banken mit Handkuss übernommen.
Frage bleibt nur, ob der ohne „Swiss made“ noch attraktiv gross genug bleiben würde.
Hier hagelt es von Kommentaren welche von Neidern geschrieben sind. Hört nun endlich auf Polemik zu machen und freut euch, dass es auch erfolgreiche Unternehmen in unserem Land gibt. Bravo UBS, gut gemacht und weiter so!
No business like Show business. Leere Flaschen für die Massen.
KI bei der UBS? Forget it, das ist nur für die Investoren, um zu zeigen dass man modern ist und nicht auf Mainframe Architektur.
wächst munter weiter.
Zwei Probleme sind nun rasch möglichst zu lösen: Garantien die unser Staat korrekterweise in Form höherem EK von der Bank fordert und die bekannte, von vielen erfahrenen Leuten, verlangte Zweiteilung der Bank. Alles andere wird es nicht bringen.
P.S. In der USA wäre die UBS vergleichsweise eine kleine Bank, ergo das Risiko kleiner ohne strengere Auflagen.
Auch „kleine“ Banken können sehr risikobehaftet sein – was von bankerfahrenen US-Senatoren auch klar mit strengeren Auflagen benannt wurde.
Die Schweiz muss der Welt nur unmissverständlich mitteilen, dass sie nie wieder eine Schweizer Bank retten wird. Der erst regelt der Markt.
Wichtig ist nur dass die Dividende und der Kurs steigt. Die Steuern welche CH, Kt und Gemeide erhalten werden von den Linken gerne genommen und mit vollen Händen ausgegeben.
Was wir im Jahre 2008 gesehen haben, war ein systemisches Versagen des gesamten Finanzmarktes, nicht das versagen nur einer großen Bank (Lehman Brothers).
Für ein solches Ereignis ist die UBS auch mit 20 Milliarden mehr Eigenkapital nicht gewappnet. Es könnte aber dazu beitragen, dass die UBS nicht zum Auslöser eines weiteren systemischen Versagens werden kann.
Man sieht also auch hier wieder einmal, dass die Banker immer noch in ihrem sich-selber-bereichern-nach-uns-die-Sintflut Modus sind. Profite gehen vor der Stabilität hat nachsehen. Es wird also wohl wieder eine Finanzkrise geben.
Ich freue mich auf die Wiedergeburt von Ospels weltgrössten Trading Floor in Stamford Connecticut mit allen Konsequenzen.
Damals wollte einer den US-Banken zeigen wie CH-Banking geht – Resultate zeigten sich 2008!
„163 Jahre und kein bischen Weise, aus gehabtem Schaden nichts gelernt!“ Die Entwicklung bereitet Sorge. Sich auf Systeme zu verlassen ging schon einmal in die Hose (Aera Ospelt, Wuffli, Rohner), KI ist noch ungenauer. Gibt es bei der UBS eigentlich keine Führungskräfte mehr, die über den Bonustellerrand hinausdenken können oder ist es diesen Riskproducers einfach egal weil sie ihren Allerwertesten eh im Trockenen haben.
Bravo UBS… weiter so… ein Aktionär. PS. Wie viele negative likes bekomme ich nun für diesen bewussten Kommentar? 100, 200… 500? Einmal schauen, ob ich den IP Negativ Rekord heute breche….?
Pffff!
Einfach stark von der Lobby. Die Bankentrennung wurde nie wieder von Politikern erwähnt. Neben der Swisscom-Telco Lobby, die die Schweiz zur Europäischen Roaming-Insel macht ist das Thema Bankentrennung ebenfalls ein grosser Sieg für die Lobbyisten… Wenn es zu einem Crash kommt, zahlen wir dann wieder gerne alle…
Ich gratuliere der UBS zum guten Ergebnis, warne aber davor das Risikomanagement zu vernachlässigen. Die „Trader“ Ernotti und Kelleher und ihre Gefolgsleute sind klare Risikobesetzungen und müssen durch Banker der alten Schule ersetzt werden; sonst endet das im „grounding“ oder „Game over“ wie bei Swissair oder CS.
Derivatives +89%, Investmentbank +75% — Ermotti strahlt. Ich nicht. Das ist keine Strategie, das ist Volatilitätsernte. Trump-Zölle, Ölschocks, Marktturbulenz — wer ein grosses Trading-Buch hat, verdient im Sturm prächtig. Nur Börsenwetter bedingt, nicht Meisterstück. AuM stabil ? US-Aktien auf Allzeithochs: Beta, kein Alpha, kein Beratungstalent. Beide Haupttreiber zyklisch, keiner strukturell. Kosten sinken? CS-Server abschalten, Zürich entlassen, Hyderabad 3’000 Jobs. Integration, keine Transformation. Was bleibt, wenn die Märkte drehen? 2006 sah genauso aus. 2008 kam trotzdem.
Die UBS ist besser in Trading als die SNB (siehe deren Bilanz)
@ Kenner
SNB ohne Gewinnauftrag mit UBS vergleichen? Bitte ! Die SNB kann nicht pleite gehen — sie druckt die Währung. Anderes Mandat, andere Existenzlogik. Das ist so, als würde man Ferrari kritisieren, weil er schlechter pflügt als ein Traktor. Die Frage ist nicht, wer besser tradet. Die Frage ist, wer 2008 gerettet werden musste.
Bevor die UBS im Notfall gerettet würde, würde Chuck Norris das Thema mit dem Vorstand ausdiskutieren.
Daher glaube ich nicht, dass der Vorstand zuviele Risiken eingehen wird.
nun,
i) es scheint klar zu sein dass die UBS zu gross geworden ist für die Schweiz im Vergleich zum BIP.
ii) Die Eigenkapitalquote von 14 % ist also für den Bundesrat klar zu tief aber für die UBS, die sich mit internationalen Standards vergleicht, eigentlich schon jetzt fast zu hoch.
iii) Da gibt es wohl nur einen Ausweg. Man gliedert zum Beispiel das Investment Banking in eine andere Firma aus.
Damit sind alle Problem gelöst. Die einzigen die möglicherweise unglücklich werden sind das top Management und der Verwaltungsrat aber damit müssen die halt leben.
Alles jubelt, wo bei der Investmentbank nicht aufgespalten wird, was aus dem US$ Geschäft kommt und was aus dem CHF und Euro Geschäft, dies sind ganz zwei verschiedene Sachen. Der Kelleher ist vollständig vernarrt in den Dollarstandard, mit einer Administration, denen die Staatsverschuldung vollständig gleichgültig ist und die sich einen Dreck schert, wie die ärmeren 50 % des US Volkes lebt, aber diese mit den höchsten Preisen und niedrigstem Qualitäts-Niveau aller OECD Staaten versorgt. Glaubt an die US-Börse und den US$, angeblich stärker als der Euro und der CHF.
Es werden gute Mitarbeiter gekündigt mit keinem sozialen Gedanke! Es hätte in dieser Runde Frühpensionen ohne ende geben können! Gekündigt wurde jedoch Personal von 50-53 Jahren da am günstigsten zu kündigen. Frühpensionen wurden gezielt nicht gemacht. Aus meiner Sicht, klar gegen die versprochene Taktik und gegen den Staat! Gekündigt wurden auch Familienväter teils angehend mit klein Kind, 50 Jährige mit grossem Know How und altersbedingt schwierigen Aussichten. Frühpensionen von Mitarbeitern welche nicht mehr wollen wurden absichtlich nicht gemacht. Versprochen wurde klar was anderes!
Banken leben weniger von Worten als von Taten. Es zählt was ist und Kohle bringt.
Wie 2008. Die Geschichte wiederholt sich. Riesige Boni für die ‚Gambler‘. ‚Eisberg voraus‘. Dies ist die Selbstzerstörung des Finanzplatzes.
Mit diesem Gewinn kann UBS einige Lobby-Aktivitäten und Kampagnen-Massnahnen zur entsprechenden Meinungsbildung im Parlament finanzieren. Ist nur Geschäftsaufwand. Risikogarantie soll ja Steuerzahler übernehmen.
Jetzt schon mal willkommen in der nächsten Finanzkrise, das Investment-Bank Roulette läuft wieder auf Hochtouren.
Ich habe die Finanzkrise 2008 bei dieser Bank miterlebt, zum Glück bin ich jetzt pensioniert!
hochmut kommt vor der staatsrettung.