In der Schweiz finden aktuell Debatten über die Zukunft der Armee statt. Dabei fällt auf, dass diese praktisch ausschliesslich auf der Ebene von einzelnen Systemen und den quantitativen Personalbeständen bleiben.
Beispiele sind die Diskussionen über die F-35A Lightning II, die MIM-104 PATRIOT-Fliegerabwehrsysteme oder gar die erstaunliche Forderung der OG Panzer, massive Zusatzinvestitionen in Panzerfahrzeuge zu tätigen.
Die kriegerischen Ereignisse sowohl in der Ukraine als auch im Nahen Osten bilden ein Umfeld, in dem Forderungen nach zusätzlichen finanziellen und personellen Mitteln auf fruchtbaren Boden fallen.
Eine grundlegende Auseinandersetzung mit den militärischen Erkenntnissen dieser Konflikte und eine Einbettung der Forderungen in einen grösseren strategischen Rahmen findet hingegen nicht statt.
Viele Diskussionspunkte und Vorschläge sind realitätsfern. Dies beginnt bei der Fliegerabwehr und der Luftwaffe.
Felder, die auch in der Schweiz erhebliche Mittel binden. Die USA investieren etwa die Hälfte des Militärbudgets für den Luftkrieg.
Die Probleme bemannter Kampfflugzeuge – wie der F-35 – haben sich im Krieg der USA und Israels gegen den Iran erneut bestätigt.
Sobald der verteidigende Gegner einigermassen organisiert ist, können Kampfflieger lediglich noch Stand-off-Angriffe fliegen.
Moderne Fliegerabwehrsysteme verfügen über enorme Reichweiten.
Zwei moderne Fliegerabwehrsysteme wie das S-400 oder vergleichbare System in den Vogesen und auf der Höhe Stuttgarts sind problemlos in der Lage, praktisch jede effektive fliegerische Aktivität im Schweizer Mittelland zu unterbinden.
Schweizer Luftwaffenoffiziere argumentieren teilweise gegen diese Tatsache – sofern sie sich überhaupt den aktuellen Entwicklungen in der Fliegerabwehr bewusst sind.
Kampfflugzeuge fliegen im Einsatzgebiet überwiegend weniger als 200 Meter – oft gar nur 75 Meter – über Boden, um der feindlichen Aufklärung auszuweichen. Die Reiseflughöhe bis zum Einsatzgebiet ist aber, um Treibstoff zu sparen, deutlich höher.
Wie auch bei Landung oder Start. Dadurch werden die Flieger verwundbar gegen moderne Fliegerabwehrsysteme.
Neben der Fliegerabwehr ist auch die Sicherung der Basen ein Problem. Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran zeigte sich dies deutlich. Die USA waren nicht in der Lage, ihre eigenen Basen wirksam gegen Lenkwaffen- und Drohnenangriffe zu schützen.
Wie soll es der Schweiz gelingen, die wenigen und kleinen Fliegerbasen im Ernstfall zu schützen?
Es fehlt dem Land an strategischer Tiefe, um eine bemannte, militärische Luftwaffe effektiv zu betreiben. Insbesondere die F-35A sind realistisch nur im Verbund mit der Nato einsetzbar.
Dies widerspricht grundlegend der heutigen Neutralitätspolitik.
Auch in der Schweizer Fliegerabwehr ist die Situation problematisch.
Eine effektive Fliegerabwehr besteht vereinfacht aus drei Elementen: Der Langstreckenabwehr (bodengestützt und Luft-Luft), der Nahbereichsverteidigung (SHORAD und VSHORAD) und der Vernetzung (Sensorik, Konnektivität).
Alle Elemente stehen vor enormen Umwälzungen. Dabei sind insbesondere die Drohnen zu nennen, wo sich die Shahed/Geran-Familie zum „Dominant design“ entwickeln.
Auch im Krieg der US-Israel-Allianz gegen den Iran hat sich gezeigt, dass diese Drohnen sehr schwierig zu bekämpfen sind.
Drohnen sind ökonomisch nicht bekämpfbar mit traditionellen Langstrecken-Fliegerabwehr (wie PATRIOT). Auch die Erfahrungen von Flugabwehrpanzern wie dem FlakPz Gepard sind sehr gemischt.
Immobile Systeme (MANTIS oder Skynex) sind verwundbar gegenüber Lenkwaffen und somit auch keine Lösung.
Es braucht bei der Bekämpfung der Drohnen völlig neue Ansätze. Hier kann man durchaus von den Erfahrungen im Russland-Ukraine-Krieg lernen.
Die Qualität und Quantität der eingesetzten Drohnen für strategische Angriffe liegt dort deutlich über dem, was man während dem Iran-Krieg beobachten konnte.
Die effektivste Drohnenbekämpfung erfolgt heute durch eine Mischung aus defensiven Drohnen-Systemen, Hubschraubern, Turboprob-Flugzeugen und bodengestützten Systemen mit massenproduzierten, günstigen Abwehrraketen.
Dies unterstützt durch dezentrale Radarsysteme und integrierte Feuerleitsysteme.
Es handelt sich um einen völlig neuen Ansatz, von dem die Schweiz konzeptionell und faktisch meilenweit entfernt ist.
Das Rüstungsprogramm Air2030 – die Blaupause der Schweizer Fliegerabwehr – wurde Mitte der 2010er-Jahre entwickelt und setzt auf eine Mischung von bemannten Systemen und Grossystemen in der Fliegerabwehr.
2022 hat die Schweiz bei Raytheon 5 Patriot-Systeme bestellt. Unterdessen sind auch umfangreiche Anzahlungen erfolgt.
Weltweit herrscht ein Mangel an Patriot-Abfangraketen (sowohl PAC-3 als auch PAC-2). Die Produktionsmengen sind gering, und die USA verfügen nach dem Krieg gegen den Iran über viel zu niedrige Bestände.
Es ist undenkbar, dass die Schweiz in den nächsten Jahren nennenswerte Bestände erhalten wird.
Patriot-Systeme werden somit vor Mitte der 2030er-Jahre keine Rolle in der Schweizer Verteidigung spielen können. Aktuell werden hier mögliche erste Lieferdaten von 2034 genannt.
Dies gilt auch für alternative Fliegerabwehrsysteme europäischer Hersteller. Die verfügbare Produktion wird aktuell in die Ukraine geliefert.
Und auch nach einem Ende des Ukraine-Kriegs wird es viele Jahre dauern, bis die Bestände der europäischen Nato-Staaten auf ein akzeptables Niveau zurückgeführt werden.
Ein Aufbau einer Schweizer Fliegerabwehr mit solchen Systemen ist somit nicht möglich. Man kann zwar Budgets sprechen, Bestellungen vornehmen und sogar Anzahlungen leisten. Aber Lieferungen sind auf absehbare Zeit keine zu erwarten.
Eine mögliche Alternative wären Fliegerabwehrsysteme russischer und chinesischer Hersteller. Wenn man die Propaganda durchschaut und sich an den Fakten orientiert, dann weisen diese Systeme hervorragende Preis-/Leistungsverhältnisse auf.
Jedoch stellen sich hier erhebliche geopolitische Herausforderungen. Die immer wieder genannten Probleme bei der Integration sind dabei eher vorgeschoben. Osteuropäische Staaten und auch die Ukraine zeigen, dass diese keine besondere Herausforderung darstellt.
Aus einer rein militärischen Sicht drängt sich heute ein radikaler Schritt auf. Die bemannte Schweizer Luftwaffe hat in der heutigen Form kaum eine Zukunft.
Selbst die immer wieder genannte Luftpolizei ist wahrscheinlich nicht realisierbar, da die Reaktionszeiten zu kurz sind.
Hier drängt sich eine enge Zusammenarbeit mit Österreich auf, das sich als neutraler Kleinstaat in einer ähnlichen Situation wie die Schweiz befindet.
In Bezug auf die Fliegerabwehr braucht es neue Wege. Es entstehen gerade ganz neue Konzepte und Doktrinen, basierend auf völlig neuen Systemen und deutlich leistungs- und widerstandsfähigerer Sensorik/Integration.
Sie haben vor allem für Staaten wie die Schweiz enorme Vorteile, da sie voraussichtlich deutlich kosteneffizienter, leistungsfähiger und flexibler sind als die heutigen Systeme.
Es braucht aktuell eine sofortige Entwicklung eines zeitgemässen Programms für die Luftraumverteidigung („Air2040“). Dieses muss explizit bei den Erfahrungen der Kriege seit 2022 beginnen und sich vollständig von der Vergangenheit lösen.
Die Annahmen und Ergebnisse von Air2030 sind überholt, und die dort getroffenen Typenentscheide müssen alle hinterfragt und im Zweifel ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten korrigiert werden.
Es macht kaum Sinn, weiter Mittel in Legacy-Systeme wie PATRIOT oder die F-35A zu stecken und damit die Schweizer Rüstungspolitik für Jahrzehnte zu blockieren.
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Bei der Deutschen Luftwaffe heisst die F-35 bereits Thermomix der Lüfte.
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gut gebrüllt löwe!
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Im Ernstfall sind die Fliegerli sowieso nutzlos.
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Die Schweiz sollte nicht versuchen, eine Mini-NATO oder Mini-USA zu kopieren. Unsere Stärke liegt eher in einer defensiven, dezentralen und technologisch hochvernetzten Luftverteidigung: Drohnenabwehr, Sensorik, Robotik, KI, Cyber und günstige Abfangsysteme. Mit ETH, EPFL, UZH, ZHAW, armasuisse und der Industrie hätten wir dafür eigentlich einen natürlichen Heimvorteil. F-35 und Patriot können vielleicht Teil eines Gesamtsystems sein, aber sie dürfen nicht die ganze Strategie blockieren. Jetzt bräuchte es ein echtes “Air2040”-Denken statt einfach weitere Milliarden in alte Konzepte.
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Die Schweiz hat viel zu wenig Biss. Drohnenabwehr wie? Lese seit langer Zeit über das enorme Wissen der ETH in dieser Materie.
Schon vor vielen Jahren hätte sich die Schweiz mit vertrauenswürdigen Ländern wie Schweden, Dänemark und Norwegen intensiv austauschen müssen.
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Das Know-How wäre auch einfach auf der Dt. Seeseite zu holen.
Die original Drohne Anti-Radar aus den 90er hing im Dornier Museum in Friedrichshafen, das System Iris-T SL kommt aus Überlingen und wird dort in 3 Sichten gebaut für Kiev, Radar und Vernetzung gäbe es aus Ulm von Hensoldt — ABER das war nie gut genug für Guy P. und Ko, muss man nicht verstehen.
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Bruder Klaus (Niklaus von Flüe, 1417–1487), ein Schweizer Einsiedler und Mystiker, gilt als bedeutender Friedensstifter, der 1481 die Eidgenossenschaft durch seinen Rat in der Tagsatzung von Stans vor einem Bürgerkrieg bewahrte. Als Schutzpatron der Schweiz war er ein geschätzter Ratgeber, der für Gerechtigkeit, Zusammenhalt und Ausgleich zwischen Stadt- und Landkantonen eintrat.
„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne ihre Väter, in jenem die Väter ihre Söhne.“ (Herodot, griechischer Historiker und Geograph, 490/480 v. Chr. – um 430
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Sowohl die F-35 als auch die Patriots sind rein politische Entscheide gewesen.
Beide Systeme sind militärisch für die Schweiz nahezu wertlos.
Wie auch die unbrauchbaren, veralteten und überteuerten Israel-Drohnen.
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und auch unser Bundesrat
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Die Schweiz braucht keine Flieger sondern Drohnen.
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Haben wir. Ein paar Aufklärungsdrohnen. Stückpreis in den Millionen.
Während man in der Ukraine auf Temu-Drohnen setzt, die mehr können.
Aber vermutlich kann man bei den Temu-Drohnen weniger abkassieren.
Nimmt man in Bundesbern schlicht nicht zur Kenntnis. Doktrinär hängen die irgendwo in den 1970ern fest.
Youtube ist voll von Videos, wie die schweren IDF-Panzer von einfachen Drohnen abgeknallt werden wie die Hasen.
Die Jungen schauen im WK die Youtube-Videos an. Aber wer mal das Maul aufmacht, der wird zusammengestaucht.
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Kampfflugzeuge sind wie die Ritter im Hochmittelalter: Hochspezialisiert. Unglaublich teuer im Unterhalt. Glorifiziert.
Und dann kommen ein paar motivierte Bauern, und knüppeln sie mit Gusto zu Tode (siehe Morgarten, Sempach, Näfels, Grandson, Murten, Nancy und Dornach).
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet die Schweizer Armee heute Unsummen sinnlos für überteuerte Kampfjets ausgibt.
Hat mich schon immer gestört.
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Jetzt mal ehrlich, wenn es mal (hoffentlich nicht) so weit kommen würde, dass wir unsere Luftwaffe für den absoluten Ernstfall einsetzen müssten… Währe es da eh nicht schon zu spät oder bin ich da einfach nur zu pessimistisch?
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Luftwaffe würde vewrmutlich bereits am Boden zerstört, heute, wo jeder genau weiss, was sich wo befindet.
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diese ewig langen Rüstungsprozesse mögen gut sein für die Armasuisse, mit der Realität haben sie aber wenig zu tun. Sobald ein Konflikt ausbricht ist alles Makulatur, dann muss man produzieren können.
Aber klar, wir können auch zum teuersten Zeitpunkt Rüstungssysteme kaufen, die 10 Jahre Lieferzeit haben und dann 20 Jahre betrieben werden… für die Männer mit Schnäuzern ist das sicher der richtige Weg.
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Bei der Armasuisse und generell im VBS herrscht das Motto: Je teurer, desto besser.
Das sichert Stellen.
In der freien Wirtschaft sind die doch alle chancenlos.
Der militärische Nutzen interessiert absolut niemand.
„HD Clausewitz“ is, per Inside Paradeplatz’s own disclosure, a pseudonym — anonymous „for professional reasons“ — and his subversive line against the Swiss Government and VBS procurement is by now well known.
The substance therefore deserves correction.
The F-35A is the 5th-generation fighter-bomber and SIGINT/ELINT platform of choice — combat-proven in Caracas and across Epic Fury 2026, and an integral node in the U.S. System-of-Systems fused sensor-shooter loop spanning orbital, air, surface, sub-surface and ground.
Calling it „legacy“ is a category error.
CENTCOM’s Spearhead — F-35 at the heart of the loop:
https://pnajadi1967.substack.com/p/centcoms-spearhead-the-f-35-at-the-9ed
GeoStrat Agency LLC, Washington, DC — the world’s fastest reporting on Epic Fury, AI-augmented with Anthropic Claude (Pentagon-deployed across Caracas and Epic Fury) and Grok X AI, running up to 4 weeks ahead of the global wires at 95–100% accuracy.
Fully open access, no paywalls, no traps:
https://pnajadi1967.substack.com/p/unclassified-merz-meloni-macron-starmer
With every good wish,
Pascal Najadi and Yael R. Eastman
Geostrat Agency LLC
Washington, DC
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Gemäss Rüstungsguru U. Loher sind momentan nur 8 % des Luftraums verteidigungsbar. – Der Rest muss wegen fehlender Waffensysteme geopfert werden.- Die Walliserin und ihr Süssholzraspler haben vorher untätig zugeschaut scheinbar…!
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War auch schwierig nach drei nichtstuenden unfähigen SVP-Bundesräten wieder etwas sinnvolles im VBS auf die Reihe zu kriegen.
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Die Rüstungsindustrie lacht sich
kaputt, über solche unfähigen
und ohne Fachkenntnisse
Schweizer Militär Einkäufer.
Bezahlen wenigstens zum voraus,
die Ware überhaupt geliefert
wird.und zum bestellten Preis.
Lass dich überraschen der Termin
bestimmt der Lieferant nicht
der Käufer aber nur bei den
Schweizern,haben schon einige
solche Waffenkäufe getätigt !!
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Guter Artikel. Fachlich korrekt. Wir sind auf dem falschen Pfad.
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Der Eigenbedarf von Drohnen bzw. Raketenabwehrsystemen der Schweiz ist für eine halbwegs rentable Produktion bei weitem zu klein. Den Export können wir mit unseren Gesetzen praktisch vergessen, wer will schon Waffen die er im Bedarfsfall nicht weitergeben kann.
Und wenn das VBS und die Ruag das Szepter übernehmen ist ein Milliardenloch vorprogrammiert.
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Alt-BR Ogi hat seinerzeit mit seiner AXXI blauäugig die Schweizer Armee an die Wand gefahren. Warner und Kritiker wurden damals mundtot gemacht. Zu unrecht wie sich heute zeigt. Das Ogi-Ei wurde, im Sinne des Wortes, der Schweiz ins Nest gelegt. Die von ihm prognostizierte, längere Vorwarnzeit und den Aufwuchs der Armee in 10 Jahren, hat sich als Fata Morgana entpuppt. Heute steht die Schweiz ohne Luftschirm völlig schutzlos im Regen. Regierung und Parlament stehen bezüglich Rüstungsbeschaffung mit abgesägten Hosen da, weil sie unschlüssig am Ende der Warteschlange stehen. Schöne Aussichten!
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Was bei Schweizer Militärexperten oft zu kurz kommt: Alles kostet Geld, und die Politik wird immer kreativer, neue Quellen anzuzapfen. Die Armee muss jedoch aus dem ordentlichen Haushalt finanziert werden. Schliesslich zahlen wir mit der Direkten Bundessteuer bereits die ehemalige Wehrsteuer – ein Provisorium, das laut Verfassung bis 2035 befristet ist. Vor allem: Hände weg von der Schuldenbremse! Sie verhindert, dass die nächste Generation übermässig unsere Altlasten tragen muss.
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In der Zwischenzeit, bis Patriot einsatzfähig wird, wurde das Boden-Luft Lenkwaffensystem BL64 Bloodhound stillgelegt. Warum? Nun stehen wir da ohne SAM-Kapazität. Das BL64 System, trotz seines Alters, war immer noch hoch wirksam gegen hoch und schnell fliegende Ziele und gleichzeitig sehr resistent gegen elektronische Kriegsführung. Völliger Fehlentscheid.
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Der wichtigste Entscheid wäre, keine US-Systeme zu kaufen, sondern sich an eurasische Anbieter zu halten.
Bis zum 2. Weltkrieg war die Schweizer Armee realistisch unterwegs. Mit dem Aufschwung ab den 50ern wurden die Ambitionen riesig. Nur das Teuerste war gut genug.
Dabei ging völlig vergessen, dass wir ein Kleinstaat sind. Und der hat halt limitierte Mittel.
Die Schweizer Armee hat auch heute noch viel zu viel Geld zu Verfügung. Das fliesst notwendigerweise in solche Systeme, die die Armee doch gar nicht beherrscht und im Ernstfall auch nicht warten oder betreiben kann.
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Guter Artikel, die richtige Diskussion. Aber: a) keine russischen Systeme (?!?), westliche zwar teurer, aber überlegen (siehe friendly Fire Vorfälle der USA – das eigene Zeugs funktioniert tadellos). b) Luftpolizeidienst ist immer noch Luftpolizeidienst (d.h. „in-visual-range“ und eine Stufe vor dem vom Himmel ballern), der vor allem im Betrieb ca. fünf mal günstigere Gripen hätte es mehr als getan… Punkto F35: Pierre Sprey was right all along… 😉 Ev. das Ende des Allzweckjägers? Wieder hochspezialisierte, günstigere Flugzeuge? Alte Mirage 2000 Abfangjäger rocken gegen Marschflugkörper.
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APEM 07.04.25:Lasergesteuerte Energiewaffen (LDEWs) stellen einen großen Durchbruch in der modernen Kriegsführung dar… Diese Technologie ermöglicht es den Streitkräften, Bedrohungen wie Drohnen, feindliche Flugzeuge und ankommende Raketen zu neutralisieren, ohne teure Munition zu verbrauchen…“
Der Neuanfang werden wohl die lasergesteuerten Energiewaffen sein. Die können die teueren Waffensysteme schnell und günstig neutralsieren. Könnten wohl auch eine Gefahr für die Rüstungskonzerne werden, deren teueren Waffensysteme werden zum Schrott.
Gunther Kropp, Basel
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Klingt gut in der Theorie. Seit 40 Jahren wird immer über Laserwaffen gesprochen. In der Praxis ganz schwierig und funktioniert bestenfalls unter Optimal-Bedingungen (die es im Krieg nie gibt).
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@Marktkenner
Defence Network Arie Ergozi 30.05.25: „Weltpremiere: Israel setzt erstmals Laserabwehr im Krieg ein“
Man kann wohl davon ausgehen, dass man den Fortschritt nicht aufhalten kann. Das Militär musste schon immer die alten Zöpfe abschneiden und sich den technischen Entwicklungen anpassen. Erinnerung: Die Panzer machten auf dem Schlachtfeld die Kavallerie überflüssig. etc etc.
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Vermutlich müsste der Bundesrat den Mut haben, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen und die Anzahlungen an F35 abschreiben. Bis die geliefert werden, werden ganz neue Waffensysteme vorherrschen.
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Stur wird an militärisch nahezu wertlosen Systemen festgehalten. Aus falsch verstandener Tradition.
Die alten Römer waren hier konsequent: Funktionierts? Wird sofort übernommen und integriert. Ohne irgendeine Rücksicht auf Befindlichkeiten.
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Eher verlässt ein Afghaner sein Zuhause nackt als er auf sein Kalaschnikov Sturmgewehr verzichtet.
Die Afghanen haben: Koran, Berge, Sturmgewehre, RPGs, Manpads und viel Zeit an den IEDs zu basteln.
Mehr ist nicht notwendig um die Rote Armee und gleich danach die US Army zu besiegen.
Wann endlich fängt die Schweizer Armee an von den Talibans zu lernen ? Warum kauft die Schweiz die Waffen der Verlierer ?
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Das einzige, was bald noch fliegt, ist die Aufwuchslüge der Armee XXI : Die Militärs liessen sich von fahrlässigen (auch bürgerlichen) Politikern einlullen, man solle jetzt mal alles was teuer ist und schiesst runterfahren, man werde dann schon merken, wenn es brenzlig würde und dann rasch aufwach(s)en.Spätestens 2014 (Krim) klingelte der Wecker, doch doch die Politil pennte weiter.
Es wäre redlich sich und der Welt einzugestehen, dass man es vergeigt hat. Jetzt im komplett überhitzten Markt zu überteuerten Preisen zu wenig Waffen zu kaufen, die zu spät gliefert werden ist ein Witz.