Als ich vor ein paar Tagen am Bahnhof Stadelhofen auf meinen Redaktionskollegen Beni Frenkel wartete, spielte sich direkt vor meinen Augen ein kleines Lehrstück der Marktwirtschaft ab.
Zwischen Rolltreppe, Pendlerstrom und dem ewigen Zürcher Zeitdruck prallen dort gerade zwei Schweizer Traditionsunternehmen aufeinander.
Zehn Meter Luftlinie, mehr nicht. Auf der einen Seite das glarnerische Traditionshaus Läderach, klassisch, konservativ, geschniegelt wie eh und je.
Auf der anderen Seite das luzernische Familienunternehmen Bachmann, das sich seit fünf Monaten im neuen Calatrava-Gebäude breitmacht.
Frech, pink, laut und modern.
Wer dort hineingeht, merkt sofort: Das ist kein gewöhnlicher Laden. Das ist ein Auftritt.
Ein Statement.
Hohe Räume, Licht, Linien, diese typische Calatrava-Wucht. Man hat fast das Gefühl, nicht eine Confiserie zu betreten, sondern eine imposante Kathedrale.
Ein paar Schritte weiter befindet sich der Läderach. Holz, Tradition, Verlässlichkeit. Die Stammkundschaft weiss genau, was sie bekommt.
Frischschokolade, Klassiker, Schweizer Präzision. Keine pinken Experimente. Keine Instagram-Ästhetik. Sondern das gute alte „wir machen das seit Jahrzehnten“.
Man könnte meinen, hier tobe ein regelrechter Verdrängungskampf, ein Zürcher Schoggi-Krieg mit Ellenbogen am Truffes-Regal.
Vor Ort zeigt sich das Gegenteil. Die Leute gehen bei Bachmann rein und raus. Bei Läderach rein und raus. Die Frequenz stimmt bei beiden.
Die einen holen sich den Cappuccino im pinken Lifestyle-Tempel, die anderen ihre vertraute Schokolade nebenan.
Marktwirtschaft in ihrer schönsten Form. Wettbewerb zerstört nicht – im Gegenteil, er belebt.
Wettbewerb zwingt Unternehmen, besser, schärfer, mutiger zu werden.
Bachmann kommt nicht nach Zürich und versucht, Läderach zu kopieren. Läderach rennt nicht plötzlich in Neonfarben herum.
Beide bleiben sich treu; genau deshalb funktionieren beide.
Die Zahlen geben ihnen recht: Sie wachsen, sie expandieren, sie finden ihre Kundschaft.
Der Markt hat Platz für unterschiedliche Konzepte, wie der Schoggi-Wettlauf am Bahnhof Stadelhofen zeigt.
Am öV-Knotenpunkt prallen zwei Schweizer Welten aufeinander: Zentralschweizer Selbstbewusstsein gegen Glarner Tradition, Pink gegen Schwarz-Weiss, modern gegen klassisch. Quickfidele, erquickende Konkurrenz.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich bleibe bei Sprüngli.
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Jetzt übertreibt mal nicht. Beide sind super und haben ihre Nische. Und Läderach fischt def. nicht im Gleichen Markt wie Bachmann.
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Lieber zu Neuhaus in Brüssel.
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Je mehr Schoggi, je besser.
Läderach ist eine Liga höher wie Bachmann. Mindestens. Auf der Stufe von Sprüngli. Das Publikum beider Läden ist ein anderes (die Preise lassen grüssen).
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Läderach ist primär eine Freikirche und erst sekundär eine Schokoladefabrik.
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Godiva aus Belgien. Es gibt keine bessere Schoggi.
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Zu süss.
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Leonidas, da stehen die Holländer Schlange.
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Zu diesen 10 Meter Luftlinie gehört aber auch noch der Sprüngli mit dazu, nur befindet sich dieser im Untergeschoss aber praktisch an der selben Stelle.
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Diese Schoggifirmen können mich allesamt mal am Allerwertesten …
Bei Läderach kommen zu den in diesen Kreisen üblichen Wucherpreisen eine dunkle Vergangenheit und ein Management mit seltsamen Ansichten hinzu.
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Vladi vergleicht Birnen mit Äpfel, wenig Ahnung von Marktwirtschaft!
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Sorry, meinte Schälli, nicht Vladi!
Wenigstens etwas was noch einigermassen schmeckt in Zürich.
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Die Mieteinnahmen schmecken mir in Tsüri also auch. 😉
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Wie wäre es mit: Stadelhofen im Schokorausch?😂
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Finden sie mal heraus, warum Läderach nur kurz in Davos GR war. Der Laden ist schon wieder geschlossen….
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Das kleine „Lehrstück der Marktwirtschaft“ ist weit umfangreicher.
Läderach in der Foto-Hausecke, Bachmann vis a vis im Calatrava-Bau, Sprüngli am Ende der Rolltreppe im unterirdischen Stadelhofen-Shop oder am Stadelhofen-Platz und am Platz-Ende das NZZ-Gebäude das Vollenweider Chocolatier beheimatet.
Nicht mein Herz oder Portemonnaie – aber mein Lustgefühl, resp. Gaumen – führt mich in eines oder mehrere der vier Confiserien, wo ich das seit Jahren Geschätzte kaufe.
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Haben die auch eine lukrative Praktikumsstelle für mich? Kann aber nur von
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr da danach obligate Therapie-Doppelstunde, wenn ihr wisst was ich meine.
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Ich verkehre oft im Kafi Bachmann im zweiten Stock an der Bahnhofstraße.
Ich fühle mich wohl dort, die Qualität ist fein.
Zwei Sachen die mir nicht gefallen: Im Liftschach hat es Querstreben, die sind voller Abfall. Seit Monaten liegt der Schmutz da. Automatische kommt der Gedanke, wie sieht das wohl im Betrieb aus.
Die Mitarbeiter hinten im Kafi machen viel unnötign Lärm. Schlagen Türen zu, sind laut etc.
Schade .
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Läderach soll zuerst einmal seine Vergangenheit aufarbeiten. Danach reden wir vielleicht wieder miteinander.
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Dafür werden Lindt & Sprüngli schoggi zu ladenhüter! 🫨
Die Firma ist so überbewertet an der Börse, das ist ja grauenhaft!⚡
30x KGV für ein kaum wachsendes Geschäft und die margen kommen ja gehörig unter Druck!
Verrückt! 🙈
Viele Investoren wissen ja nicht mal, dass die Confiserie Sprüngli nicht zu Lindt & Sprüngli gehört!!
Also… Tafel 🍫 Schokolade und Lindor Kugeln sind sowas von out!
Hände weg von LISN & LISP, ihr Pensionskassen Manager!
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Vielen Dank für diesen positiven Beitrag!
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Bachmann verbindet doch niemand mit Schokolade. Das ist ein guter Bäcker, der auch noch etwas Schokolade im Angebot hat.
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„Opfer“ des Neuzuzugs wird nicht Läderach, sondern Sprüngli, der bei seinen beiden Läden und auch bei seinen Produkten längst einen neuen Anstrich benötigt. Ich hoffe, das Traditionshaus reagiert schnell genug …
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Wer anders ist, hat Erfolg. Immer der gleiche Goldhase und Lindor sind langweilig.