Es ist ein Rendite-Argument – in einem Land, das sich auf Demokratie und Rechtsgleichheit gründet. Beides sollte man auseinanderhalten können.
Die Bundesverfassung verpflichtet Bund und Kantone, bezahlbaren Wohnraum zu fördern und die Niederlassungsfreiheit zu sichern.
Wer faktisch aus Städten verdrängt wird, erlebt die Aushöhlung dieses Verfassungsauftrags.
Die Menschenrechts-Konvention (EMRK) schützt das Privatleben — einschliesslich des sozialen Umfelds, das Menschen über Jahre aufgebaut haben.
Wer behauptet, der Markt dürfe ungestört ganze Bevölkerungsschichten verdrängen, hat die Verfassung nicht zu Ende gelesen.
Zürich zählt über 545’000 Arbeitsplätze — bei rund 440’000 Einwohnern. Ein Verhältnis, das selbst unter dichten Metropolen aussergewöhnlich ist.
Diese Infrastruktur — S-Bahn, Tram, Schulen, ETH, Uni, Fachhochschulen, Spitäler, Kulturhäuser, sozialer Wohnungsbau — wurde über Generationen aus Steuergeldern aufgebaut.
Von denselben Menschen, die heute verdrängt werden.
Wer Jahrzehnte in diese Stadt investiert hat — als Steuerzahler, als Mieter, als Nachbar —, wird heute für die Rendite institutioneller Anleger aus ihr herausgerechnet.
Anleger, die in Rendite denken und in Quadratmetern; nicht in Menschen.
Ihr eigentlicher Hebel ist nicht die Miete. Es ist der Boden. Dessen Wert steigt, weil die Stadt seit Jahrzehnten mehr Arbeitsplätze schafft als Wohnungen.
Eine Knappheit, die niemand korrigiert hat. Und von der wenige sehr gut leben.
Parallel dazu schrumpft der verfügbare Wohnraum von innen. Tausende Wohnungen werden in der Stadt als Business Apartments oder Airbnbs vermietet, zu Preisen, die ein reguläres Mietverhältnis um ein Vielfaches übersteigen.
Dazu kommen viele Wohnräume, die in den letzten Jahrzehnten still zu Büroraum umgewidmet wurden; just in dem Moment, in dem die Stadt dank ihrer Infrastruktur und Lebensqualität international attraktiver wurde.
Was Zürich gross gemacht hat, hat es gleichzeitig zur Beute einer neuen ökonomischen Verwertung gemacht: Arbeitsplätze zählen, bezahlbare Wohnungen für die ständige Bevölkerung nicht.
Die härteste Rechnung zahlen die Rentner. Jahrzehnte im selben Quartier gelebt, Kinder grossgezogen, ein Leben aufgebaut — und dann die Leerkündigung, weil Sanierung oder Ersatzneubau mehr hergibt als der Bestandsmieter.
Eine AHV-Rente von knapp 1’900 Franken trifft auf eine ausgeschriebene Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung für 2’820 Franken.
Das Umland ist keine Antwort: Auch dort herrscht Wohnraumnot. Wohin also?
Das Menschenrecht auf Wohnraum ins Nirgendwo zu reden, ist eine Zumutung, für alle, die diesen Staat tragen.
Nicht weniger betroffen sind Mittelstand und junge Familien. Sie suchen eine bezahlbare Dreizimmerwohnung für Kind, Kita und Arbeitsweg.
Wer heute in Zürich eine Familie gründet, ohne Erbschaft und Vermögen, sucht eine Wohnung, die er sich durch Arbeit leisten kann. Und findet sie nicht.
Die Schweiz weiss genau, wer wo wohnt – und was er leistet. Steuern, Militärdienst, Zivildienst, Schulpflicht, ÖV-Abgaben, Behördenkontakte, Feuerwehrdienst oder politische Nebenämter.
Nur beim Wohnraum schaut der Staat weg und überlässt das Feld dem Markt. Er handelt erst, wenn das Stimmvolk die Initiative ergreift.
Am 14. Juni stimmt die Zürcher Kantonsbevölkerung über die Wohnschutz-Initiative ab. Sie will Leerkündigungen bremsen und Mietzinse nach Sanierungen begrenzen.
Die Gegner sprechen von Investitionshemmnis. Für die Milliarden der neuen Anlageklasse mag das stimmen.
Für eine Gesellschaft, die ihren Zusammenhalt und die ihr zugrunde liegende Grundhaltung, dass der Stärkere nicht einfach den Schwächeren verdrängt, als Wert und staatstragendes Fundament begreift, ist es kein Argument.
Es ist ein Menschenrecht, in Zürich zu wohnen. Wer zahlt, dient und wählt, darf nicht aus dem Gemeinwesen verdrängt werden, das er mitgetragen hat.
Die Verfassung sagt genau das. Wer es anders liest, hat ein anderes Zürich im Sinn.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Masseneinwanderung ist Marktverzerrung.
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Es ist auch ein Menschenrecht, dass gewisse Splittergruppen der regierenden Parteien nicht jedes Privat-Eigentum in der Stadt verschmieren oder verkleben
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Was jetzt?
Ein Menschenrecht es zu tun oder nicht?
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Aber unsere Sozis bemühen sich doch so sehr „Begegnungszonen“ zu schaffen. Wo sollen denn all die Fachkräfte den Tag verbringen? Die Bahnhöfe sind mittlerweile schon voll von den anderen Fachkräften.
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BlackRock , WEF , WHO , Soros …. zusammen.
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Viele Menschen, die ich kenne, sind froh nicht mehr in der Stadt Zürich wohnen und Steuern zahlen zu müssen.
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„Aushöhlung des Verfassungsauftrag“…
ach Feusili, darüber darf man mit mir gerne diskutieren – sobald Art 121a der bundesverfassung, in kraft getreten am 9. Februar 2014 (!), nicht mehr „ausgehöhlt“ bezw. komplett ignoriert wird
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Ein Menschenrecht auf Zürich-Wohnen? Super, dann subventionieren wir halt ein paar glückliche wenige mit Hunderttausenden Franken Steuergeld – eine elegante Form von institutionalisierter Korruption.
Der Rest darf in Dietikon wohnen und die Rechnung zahlen. Sozialer Wohnungsbau: Gerechtigkeit für Friends & Family, Neid für alle anderen. Santé!
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Plafner Loomit wo sind sie?….
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Die träumen von einem besseren Leben…..
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@M die füllen sich die Lampe weil nichts erreicht im Leben.
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Höchstwahrscheinlich irgendwo weggesperrt!
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Die Argumente gehen in die falsche Richtung. Nachfrage drosseln durch Steuerung der Zuwanderung!
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Als Sozial Klient bekommst Du
immer eine Wohnung.Solche Leute
werden bevorzugt behandelt!!
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Nein, das ist es nicht!
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Wohne tuen i z Schwamedinge.
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Doofheit lässt grüssen.
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Wer will schon in Zürich wohnen?
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Bei uns im betreuten Wohnen ist es auch schön!
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Habt ihr noch Platz für Palfner, Loomit und Papers?
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Das du intensive Betreuung benötigst, muss du nicht noch speziell erwähnen!
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Wenn es der Staat richten soll, kommt es bestimmt falsch heraus.
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Ach so. Und Mercedes zu fahren, ist das auch ein Menschenrecht?
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Es ist interessant, dass man für solche Zustände immer nur Sozis die Schuld gibt. Seien wir doch mal ehrlich. Die Probleme haben mit der Einführung der Personenfreizügigkeit vor knapp 20 Jahren begonnen. Zuerst hat man mit Steuervorteilen die Unternehmen angelockt mit der Gewissheit, dass man sich dann in ganz Europa mit Arbeitskräften eindecken kann. So wurde aus einer 6,5 Mio CH innert 25 Jahren eine 9 Mio CH, fast ein Plus von 40%!! Einige haben gewonnen, jedoch sehr sehr viele haben mit diesem Deal verloren. Pikant: Gewisse Teile der Politik möchten, dass dies so weiter geht
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Selten unnützer Artikel. Phrasen statt Lösungsansätze.