Ob die Schweiz ihre Bevölkerung im Jahr 2050 bei 10 Millionen Einwohner einfrieren muss oder ob sie dann, bei freiem Wachstum, bereits bei 10.4 Millionen angekommen ist, spielt keine so grosse Rolle.
Tatsache ist, dass wir in den nächsten 25 Jahren sehr viele zusätzliche Wohnungen benötigen werden, 500’000 bis 600’000 Stück dürften es insgesamt sein beziehungsweise 20’000 bis 24’000 Einheiten pro Jahr.
Das schafft unsere Bauwirtschaft problemlos (in den letzten Jahren war die jährliche Produktion doppelt so gross). Aber die grosse Frage ist: Wo sollen die gebaut werden?
Von der Nachfrageseite sind die Präferenzen klar: Die Mehrheit will in die grossen Städte, primär nach Zürich oder Genf.
Einige gehen – aus Überzeugung oder mangels Alternativen gezwungenermassen – in die Agglomerationsgürtel oder in die mittelgrossen und kleinen Städte.
Auf dem Land wohnen wollen nur wenige.
Aus ökologischer Sicht passt das gut. In den Städten sind die Wege kurz, es braucht keinen Pendlerverkehr, die Infrastrukturen sind vorhanden, und der öffentliche Verkehr ist hervorragend ausgebaut.
Und Hand aufs Herz: Im internationalen Vergleich sind unsere Grossstädte kleine Provinzstädtchen, ja fast Parkanlagen, die meisten idyllisch gelegen an einem See oder Fluss, umgeben von Wiesen, Äckern und Wäldern.
Bedenken, dass wir mit einer leichten Vergrösserung unserer Städte unwirtliche Moloche heranzüchten, sind unbegründet.
Dummerweise gibt es aber in den grossen Städten faktisch kein Bauland mehr, und das Raumplanungsgesetz von 2014 lässt auch keinen Quadratmeter Einzonung mehr zu.
Mit der Zauberformel „Verdichtung nach innen“ soll auf dem bestehenden Stadtgebiet mehr Wohnraum geschaffen werden, eine sympathische und ökologisch sinnvolle Idee.
Nur: Damit lässt sich der Bedarf, lassen sich die Nachfragewünsche bei weitem nicht befriedigen.
Mit der Einzonung von Reservegebieten, Freihalte- oder Landwirtschaftszonen an den Stadträndern, direkt ans bestehende Siedlungsgebiet anschliessend, liessen sich einige tausend neue Wohnungen erstellen, und zwar genau dort, wo sie erwünscht sind.
Die Naherholungsgebiete für die Städter werden so nicht zerstört; nur ein wenig eingeschränkt, das lässt sich verkraften.
Beim Weiterbauen an den Stadträndern handelt es sich lediglich um eine „Verdichtung nach aussen“.
Selbstverständlich sind die Anforderungen für Investoren, die in neu eingezonten Gebieten an den Stadträndern Wohnungen erstellen wollen, hoch.
Neben der mittlerweile gesetzlich in Kraft getretenen Mehrwertabgabe (die übrigens für Entschädigungen bei Auszonungen auf dem Land verwendet werden kann), sind ökologisch vorbildliche Bauten zwingend:
Auto-arme, Energie-neutrale, bodennahe und durchgrünte Anlagen. Einfamilienhäuser sind ausgeschlossen, Hochhäuser ebenso.
Das Angebot darf diversifiziert sein, für Mieter, Genossenschafter und Eigentümer; kostengünstig, mittelständisch und gehoben.
Zusätzlich notwendige Infrastrukturen zum Wohnen – Kitas, Kindergärten und Schulen, Läden, Restaurants, Sport- und Freizeitanlagen – sind mitzuplanen, ebenso Verlängerungen von Bus- oder Tramlinien.
Und vielleicht auch ein paar Arbeitsplätze, damit neue ,lebendige Stadtquartiere entstehen.
Die „Verdichtung nach aussen“ unterstützt und ergänzt die „Verdichtung nach innen“ in den grösseren Schweizer Städten. Sie schafft Angebote dort, wo Nachfrage besteht.
Sie schont Ressourcen, vermeidet mehr Verkehr und mehr Strassen und verhindert die weitere Zersiedlung der ländlichen Räume.
Das Raumplanungsgesetz soll entsprechend in diesem Sinne angepasst werden – je schneller, desto besser.
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…ein wuchtiges JA am 14. Juni!!!
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Kann jemand Ukrainisch uns weiss was „Tourismo“ auf den Flix-Bussen aus der Ukraine (UK Nummernschild) bedeutet?
2027 kriegen die ersten die Aufenthaltsbewilligung „B“. Direkter Übergang von dem Status „S“. Willkommen im Schlaraffenland. Bleiben für immer (im Sozialsystem).
Die Schweizer Bevölkerung wurde pechschwarz angelogen! Die Ukrainer kamen um (im Sozialsystem) zu bleiben. Bald kommen noch die Familiennachzüge. Mir läuft es kalt den Rücken runter.
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UK ist das Kennzeichen für United Kingdom. Ukraine ist UA.
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Das gleiche Spiel wie in den 90ern mit den Jugoslawen. Natürlich sind alle geblieben und noch neue nachgekommen, als der Krieg schon längst vorbei war. Die Politik will es so, leider!
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Irgendjemand hat doch diesen Übergang von Status «S» zu Aufenthaltsbewilligung „B“ definiert. Warum ist das nun so eine Überraschung?
Schliesslich wurden die verantwortlichen Parlamentarier demokratisch gewählt. Das lässt sich doch herausfinden, oder?
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Warum sollen wir noch mehr Moloche hochziehen. Hört einfach auf mit dieser Zuwanderung. Die einheimische Schweizer Bevölkerung wird kleiner und man will jährlich hunderttausende aus der ganzen Welt hierher holen.
Es reicht. Alles ist voll. Dichtestress überall. Überfüllte Züge, Spitäler, etc. ein Flughafen der aus allen Nähten platzt. Verstopfte Autobahnen etc. etc.
Die Schweiz war viel gemütlicher vor 50 Jahren. Schade haben wir das derartig laufen lassen. Die Lebensqualität ist dadurch nicht besser geworden. Stopp bei maximal 10 Millionen ist völlig richtig.
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„Die Schweiz war viel gemütlicher vor 50 Jahren“?
1970…
„…Seit der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts war die Schweiz auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Gründe waren der wachsende Aufschwung, die steigenden Bedürfnisse von Industrie, Hoch- und Tiefbau, aber auch der Bau von Eisenbahnlinien und Alpentunnels…“
https://blog.nationalmuseum.ch/2020/06/schwarzenbach-initiative/
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Den Saisonnierstatut wieder einführen. Und das Problem ist gelöst.
Schön kommen die Leute in die Schweiz zum Arbeiten. Noch schöner wenn sie nach der Arbeit wieder gehen.
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Wenn’s so weiter geht, ist Schlieren, Dietikon und Bülach noch ein Teil der Stadt Zürich.
Nein Danke!
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Schlieren und Dietikon sind ja quasi jetzt schon Teil der Stadt Zürich.
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Aha, so soll dies funktionieren. Die Vorteile der Stadt geniessen ohne die Naherholungszonen für die Städter zu beschneiden. Die Städter sollen sich doch in der Stadt erholen. Immer Wegglin und Batze wollen. Typisch Egoismus.
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Die Arbeitslosigkeit schiesst in die Höhe. Trotzdem kommen jedes Jahr hunderttausend in unser Land. Die ganzen Sozialwerke sind gefährdet.
Die UBS stellt billige junge Zuwanderer an, die über 50 Jährigen müssen weichen aufs RAV. Das belastet die Sozialwerke und natürlich gibt es höhere Bonis für die UBS Bosse.
Für den Normalbürger verschlechtert sich die Lebensqualität.
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ü50 heisst für mich: teuer, langsam, beratungsresistent
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Woher wissen Sie, dass die UBS billige junge Zuwanderer anstellt, und dass die über 50 Jährigen aufs RAV weichen müssen ? Haben Sie das von irgendwoher abgeschrieben oder haben Sie es gehört ? Bitte dokumentieren.
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Zürich ist aber schon ziemlich nach aussen verdichtet. Und Genf auch.
Es gibt auch noch Basel, Bern und Luzern. Und mit Luzern fast verbunden Zug.
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Genauso. Und Thun.
Und zwischen Muri und Thun ist noch viel Platz.
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So ein Seich, man kann sich ja alle Agglolöcher wie Effretikon und Kloten ansehen um zu wissen was dann kommt.
Baut für Schweizer und gut ist, mehr brauchen wir einfach nicht.
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Danke für die sachliche Einschätzung, die ich teile. Ihre Einschätzung dürfte die Boomer und Arbeitshöseler triggern
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Aber hallo … super-Idee.
Reissen wir doch einfach den Gubrist, den Höngger- und den Uetliberg ab, damit wir noch ein paar potentielle UBS-ler und Hochqualitative aus dem Süden mehr ansiedeln können.
Und, natürlich auch, damit der Wüest und sein Partner noch etwas mehr Geld aus ihren FDP-Politiker-Investitionen raus kriegen und bauen können, was die Substanz der Gesellschaft noch her gibt
Das Einzige, was uns hierzulande nie ausgehen wird, sind Bekloppte !
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Hallo. Ich bin Reto Gerber, Seniorpartner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Ich bin der Ansicht, dass wir überall in der Schweiz bauen müssen, um unserer stetig wachsenden Bevölkerung Wohnraum zu bieten – ohne Ausnahme für heilige Stätten. Keine Obergrenzen für Zuwanderung. Wir sollten auch über einen Verkauf der Schweiz an Deutschland oder die EU nachdenken. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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Ich baue mir eine Villa auf der Rütliwiese und zwinge den Kanton, eine private Zufahrtsstrasse zu bauen.
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Ich schlage vor wir bauen Dutzende von Hochhäusern an der Goldküste. Die Profiteure der Massenzuwanderung wollen Verdichtung, also sollen sie sie haben.
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eine S-Bahn alle 30 Minuten ist ein Witz. Die Konkurrenz (München, Wien) operiert mit 10 bis 15 Minutentakt.
… und, innerstädtisch, mit der U-Bahn die in der Schweiz eher unbekannt ist.
Die Doppelstockwagen kaschieren diese Unterentwicklung nur, sie lösen das Problem der unterentwickelten Bahninfrastruktur nicht.
Klar können Sie die Vororte ausbauen. Wie Sie die Leute in die Stadt und aus der Stadt befördern ist nicht ersichtlich.
Für Sie als Wohnungsverkäufer existiert dieses Problem nicht. Sollen Andere lösen, oder ?
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Wenn wir die Zuwanderung verbieten, klappt die Wirtschaft zusammen und wir sind alle arm. Also bauen wir endlich breitere Strassen und höhere Häuser in den Städten, das wiederum gibt allen Aufträge und Wohlstand. Aber macht endlich was, als nur zu jammern. Was begreift ihr an Marktwirtschaft nicht?