Eric Gujer predigt Woche für Woche die Weihen einer freien Welt. In seinem eigenen Reich herrscht er dann wie ein Imperator.
Bei der NZZ. Dort schwingt der Chefredaktor seit 11 Jahren das Zepter. Inzwischen stoppt ihn niemand mehr.
Die absolute Machtfülle Gujers kriegte soeben ein Wirtschaftsredaktor der „Alten Tante“ von der Zürcher Falkenstasse zu spüren. Der verlangte vom Berner Wirtschaftsamt Seco Informationen.

Es ging um den Zoll-Deal des Seco und darum, was genau sich um die Delegation mit Fredy Gantner von Partners Group und weiteren Wirtschaftsführern bei deren Trump-Besuch im Herbst abspielte.
Diese hofften mit einer Rolex-Tischuhr und einem Gold-Barren, den US-Präsidenten zu besänftigen. Am Ende gabs 15 statt 39 Prozent Zölle fürs Land; heute läge man bei null, Supreme Court sei Dank.
Der NZZ-Rechercheur pochte rund um Operation Gold auf Herausgabe via Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten des Bundes, wie der Tages-Anzeiger heute berichtet.
Dieser kann die Verwaltung zu weit reichenden Offenlegungen verdonnern.
Das kam Seco-Chefin Helene Budliger in den falschen Hals. Sie verlangte von Eric Gujer, seinen Mann auf der Wirtschaft zu stoppen.
Budliger hatte beim NZZ-Chefredaktor einen Stein im Brett. Immer wieder geniesst die Seco-Chefin und oberste Zoll-Unterhändlerin viel Platz in der NZZ.

Gujer wollte diese Special Relationship offenbar nicht aufs Spiel setzen. Laut einer Quelle forderte Budliger den NZZ-Chefredaktor am Rande des Weltwirtschaftsforums im Januar auf, gegen seinen Unterstellen vorzugehen.
Der hatte wiederholt zum Zoll-Deal publiziert. Nach der Intervention aus Bundesbern durfte er das nicht mehr, schreibt der Tagi.
„Zuletzt hat er nur noch über Nebenaspekte des Dossiers berichtet“, so die Konkurrenz-Zeitung in ihrer aktuellen Story. Doch der Journalist gebe nicht klein bei.
„Seine Gesuche beim Seco hält er aufrecht, nun einfach ohne Unterstützung seines Arbeitgebers. Jeder Privatperson steht es offen, unter Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz Akten des Bundes anzufordern.“
Die Sache kocht innerhalb der NZZ hoch. Gujer hatte nämlich auf spezielle Art versucht, den Rechercheur auszubremsen.
Er befahl zunächst seinem Direktunterstellten Chanchal Biswas, dem Wirtschaftschef des Eliteblatts, dessen Mitarbeiter das Pochen auf Herausgabe via Datenbeauftragten des Bundes zu stoppen.
Als der Redakteur an seinem Vorhaben festhielt, nahm Chef Gujer die Angelegenheit selber in die Hand. Er verbot dem Journalisten unverblühmt, das Gesuch um Offenlegung im Namen der NZZ zu stellen.
Zudem beschloss Gujer gleich eine allgemeinbindende Neuregelung für die ganze Redaktion der wichtigen Zeitung.
Ab sofort würde nur noch die Chefredaktion darüber entscheiden, wann die NZZ die Herausgabe von Informationen mit Bezug aufs Öffentlichkeitsrecht und via Datenschutzbeauftragten verlange.
Die NZZ liess sich diese Woche 27 Stunden Zeit mit einer Stellungnahme. Am Mittwoch vor Auffahrt, kurz vor 3 Uhr am Nachmittag, meldete sich dann die Sprecherin des Verlags:
„Zu internen redaktionellen Abläufen und personellen Fragen äussern wir uns grundsätzlich nicht öffentlich.“
Im Innern der NZZ droht seit Monaten ein Machtkampf. Gujer bot dem Verwaltungsrat laut mehreren Insidern an, über 2027 hinaus Chefredaktor des Mutterblatts zu bleiben. Der VR lehnte ab.
Seither führt sich Gujer immer mehr auf, als ob es kein Morgen gäbe. Mit einer Personalie hat er viele Interne besonders vor den Kopf gestossen.
Mit jener von Dominik Feusi. Der Weggefährte von Markus Somm bei dessen „Nebelspalter“ stösst zur NZZ, obwohl Somm für viele in der NZZ ein rotes Tuch ist.
Der hätte nach dem Willen des damaligen NZZ-Präsidenten 2015 selber Chefredaktor des Zürcher Eliteblatts werden sollen, scheiterte dann aber am Widerstand grosser Teile der Redaktion.
Worauf Gujer das Rennen machte. Jetzt holt Gujer ausgerechnet Somms engsten Mitstreiter. „Es gab gute interne Kandidaten“, sagt eine Quelle. „Doch Gujer drückte Feusi von oben durch.“

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Die Feudalisten, Deppen und Proleten FDP waren schon in den 80ern nicht mehr frei-sinnig.
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Die Medien haben leider seit Corona die Funktion als 4. Gewalt verloren und sind zu reinen Propaganda Sprachrohren geworden…
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N – Nicht
Z – zaudern
Z – zensieren!
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Tja, genau aus diesem Grund baut man ja persönliche Netzwerke auf die einem mal nützlich sein könnten und für die man irgendwann mal von Nutzen ist.
Dies hier ist wohl eher im Interesse von Eric Gujer als im Interesse der NZZ.
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Anderswo nennt man das Korruption
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Hässig bietet dem NZZ Mitarbeiter Asyl sobald dieser die Unterlagen hat damit er auf seine Klicks kommt.
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Nimm deine verschriebenen Tabletten und gut ist!
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Gujer ist eine lame duck! Er fährt die NZZ gegen die Wand! Sofort abtreten!
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Der stets leise sprechende Eric Guyer hält sich selber für einen ganz
grossen Macher. Auch er kann den Niedergang der NZZ nicht abwenden.
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NZZ, die Hofpresse des Bundesrats. Man wird sich bei Gelegenheit erkenntlich zeigen.
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Was man sich fragen müsste, wo stoppte er sonst noch Recherchen oder Artikel.(Covid Beschaffungen?) Er kommt daher wie ein geläuterter Allwissender Mönch, ist aber ein Wolf im Schafspelz.
Schade um die NZZ, als neutraler Beobachter.
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Guyer mit seinen gestelzten Worten ist halt auch Diktator und die Journalisten bei der NZZ müssen buckeln wie bei allen Medien auf dem Platz Zürich! Wenn Budliger einen Maulkorb für den Journalisten will hängt ihn Guyer persönlich um, schleimerischer geht es nicht!
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Guyer bedeutet das Gegenteil von Freiheit. Sein Ego und seine Machtbesessenheit sind Schuld am unnötigen Niedergang der NZZ am Sonntag. Leider verstehen weder er noch Felix Graf und leider auch nicht Johannes Böge grundlegende markttechnische ökonomische Mechanismen.
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Guyer ist eine schwache Nummer.
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Eine Nullnummer, wie die Mehrheit der Linken Gutmenschen.
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Die 4 Mächte im Staat. Die Legislative, die Exekutive, die Judikative, die Medien. Die 4. Macht im Staat hat eine Hauptaufgabe: Kontrolle der Politik, indem sie das staatliche Handeln kritisch hinterfragen und Missstände aufdecken.
Diese Hauptaufgabe hat die NZZ verloren, in dem sie sich von der SECO beeinflussen lässt. Die SECO hat nichts da verloren. Wenn der Staat unsere Medien beeinflusst, ist das ein Eingriff in unsere Grundwerte der Demokratie. Qualitative unabhängige Medien, das war ein Mal, siehe SRG als Beispiel.
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Die ausgebildete Sekretärin diktiert dem Chefredakteur, was er zu tun hat. Verkehrte Welt, aber offenbar normal in Bundesbern.
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Abo abstellen!
Ich habe mein NZZAbo erstmals seit 40 Jahren nicht mehr verlängert. Habe genug von diesem Chefredaktor. Bald mehr Berichte über den grossen Kanton als über den Kanton Zürich. Sollte Namen ändern auf Neue Deutsche Zeitung.
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Die NZZ verrennt sich gerade mit ihren taglichen, ablehnenden Artikel zur 10-Mio Schweiz Initiative. Wahrscheinlich auch so ein Befehl von oben, was ein Fehler ist des deutschen Chefs. Denn die Leser sind gespalten.
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Haben wir nicht schon genügend von diesen Gummihälsen aus dem grossen Kanton?!
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Ich bin heilfroh, dass ich mein Abo der NZZ am Sonntag nicht verlängert habe. Wenn dort schon interne Stimmen zurechtgestutzt werden, muss man sich über den Zustand der „freien Meinungsäußerung“ im Hause nicht mehr wundern.