Der neuste Streich aus dem Hause „Nebelspalter“ heisst: „Camille uf Bsuech“. Dort besucht Camille Lothe Schweizer Unternehmen.
Bodenständig, freundlich, nahbar.
Vor zwei Wochen stand eine Metzgerei auf dem Programm, Fleischkäse war das grosse Thema. Urchig, schweizerisch, sympathisch.
Danach zog es die ehemalige SVP-Hoffnung an den Bodensee in ein Restaurant.
Man könnte fast sagen: Patricia Boser light – einfach mit bürgerlicher Schlagseite statt Lifestyle-Mikrofon.

Der „Nebelspalter“ setzt immer stärker auf Videoformate.
Kein Zufall. Print alleine trägt heute kaum mehr Reichweite, schon gar nicht im bürgerlichen Lager.
Aufmerksamkeit läuft über Clips, Gesichter, Persönlichkeit. Zuvorderst jene von Camille Lothe.
Umso erstaunlicher wirkt die Richtung, die man ihr derzeit gibt. Lothe hat viel mehr Potenzial, als über Fleischkäse und Dorfbeizen zu berichten.
Alles da bei ihr: Das Rüstzeug, das Charisma und die rhetorische Präsenz.
Damit sie nicht freundlich durch Beizen führt, sondern dort auftaucht, wo Macht ungern gestört wird und Fragen weh tun.
Mehr Investigation statt Wohlfühl-Reportage. Mehr Wucht statt Wärmebild Schweiz.
Als Markus Somm vor fünf Jahren die Satirezeitschrift „Nebelspalter“ kaufte, um es mit seinem gleichnamigen Portal zu verschweissen, ging der bekannte Journalist auf Tour.
Vor bürgerlichen Investoren machte er ein zentrales Versprechen: „Recherche vor Kommentar.“
Lothe wäre dafür gemacht. Jetzt setzt Somm für investigative Wucht lieber auf erfahrene Kräfte wie Binswanger.
Für Lothe bleibt „Camille uf Bsuech“: Sympathisch produziert, professionell gemacht, angenehm anzuschauen. Schweizer Content für Schweizer Gemütlichkeit.
Zwischen Fleischkäse und Wiener Schnitzel geht grösseres journalistisches Potenzial verloren.
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Der Nebelspalter ist ein Diamant in der Schweizer Medienlandschaft.
Fleischkäse? Da ist weder Fleisch noch Käse drin, aber gut für die Verwertung von Schlachtabfällen. Die Schweizer haben das gerne mit Senf. Das wäre dann mein wesentlicher Beitrag zu diesem Thema.
Lothe wer?
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Hoffentlich schwänzt sie nicht wieder wie in der Schulbehörde Letzi. Immerhin Podcast kann jede/r, auch Lothe von Markus!
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Sehr geehrter Herr Schellenbaum ich mag wie die schreiben: mutig, Recherche (Sfdrs was ist das 😀😃) sue Gerr Schellenbaum zeigen das Journalisten €lebt“ auch Schmerzen (20Millisekunden Nein…) auch Wurtschaft (Fremdwort Sfdrs nur Länder oder Musik) bitte weiter so Hans Gerhard
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Und schon ist er wieder da! Nein nicht Paulchen Panther, vielmehr der lustige Pseudo-Anal-Fabeet Gans Herhard. Herr Hässig, wann ziehen Sie diesem Sprachanarchisten endlich des Stecker?
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Solche Videoformate aufzubauen ist eine Herausforderung. Ungeachtet des Backgounds… man sieht die Hürden bei denen, wo es offenbar nicht gelingt, eloquent aufzutreten. Als Bsp. R. Köppel: ein hervorragender Journalist, Redakteur und mit Background… Vor der Kamera aber nicht wirklich überzeugend.
Für mich ist da Somm besser – und das Duo Feusi/Somm unschlagbar. Camille hat das Rüstzeug – sollte aber etwas kürzere Sätze mit mehr Inhalt (analog Somm) liefern… Dann ist das Duo wieder perfekt.
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Mir gefallen diese Videoformate und Podcasts nicht. Viel lieber lese ich einen Artikel, bei dem ich auch mal ein paar Zeilen überspringen kann, das lese was mich interessiert.
Podcast muss man immer von vorne bis hinten durchstehen, das ist mühsam. So gut ich Lothe, Köppel, etc. schätze, diese Formate sind mir einfach zu viel.Kommt dazu, dass ich lieber lese als mit Kopfhörer aufsetze im Zug.
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Journalisten sind eben keine Journalisten mehr sondern nur noch Plapperi!
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Ich habe auch aufgehört den Nebelspalter zu lesen. Zu viel von den Plauderis die sich profilieren wollen und mit ihren Weinkenntnissen wichtig tun.
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Ich habe auch aufgehört den Nebelspalter zu lesen. Zu viel von den Schwätzern die sich profilieren wollen und mit ihren Weinkenntnissen wichtig tun.
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Mir gefällt der Nebi: Somm zieht in Ber einfach vom Leder, nennt Ross und Reiter und der Millius aus dem nahen Osten gibt den Welke für uns Rechte. Diese Hauruck-Formate gab und gibt es ja in Deutschland in Mengen, aber in der Schweiz eher Mangelware. Wer halt lieber liest, statt hört und schaut, soll woanders glücklich werden.
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Podcast hören braucht auch ein paar mal mehr Zeit als Lesen.
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Wenn es nach Roli aus dem Rüebliland ginge, würde Camille remigiriert. Und als woke Politikwissenschaftlerin auch von anderen.
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Clara fühlt sich weiblich, deshalb wäre es eigentlich „PsychiatriepflegerIn“?
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Oh, wer hat denn die Löschung der Kommentare von Clara und dem Psychiatriepfleger veranlasst? Klar waren sie vom Burim-Prankster, aber der ist ja komplett irrelevant?
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Für solche Reportagen gibt es die Glückspost. Was hat sich Somm dabei nur gedacht?
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@Bratwurst. Panikentscheid kurz vor der Einstellung des Blättlis. Mit dem BlocherBlättli von Köppel haben wir ja schon genug Polemik im Lande.
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Aber oho, Somm und Denken? Das ist aber bestimmt so was wie vernebelt und ein trüb-ungebührlicher Verweis.
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Den Nebelspalter wird auch die hübsche Camille nicht retten können.
Dieses ultra-rechte Blättli interessiert niemanden.
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Ich fand es schon schade, als sie sich im Prinzip aus der aktiven Politik zurückgezogen hat. Ihre Sichtweise als im urbanen Raum lebende SVP-Politikerin hat mir gut gefallen, hat es doch dadurch ein wenig Gegengewicht zu den Bauerntölpeln im Emmental und Toggenburg gegeben.
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Hr Jonas, wie meinen Sie „Bauerntölpel im Emmental und Toggenburg“ ? Nehmen Sie damit Bezug auf ganz bestimmte Personen ?
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Wieso baut die SVP diese Frau noch mehr auf? Sie wäre eine gute Kandidatin für den Nationalrat (und dereinst Nachfolgerin von RR Rickli). In Bern brauchen wir nicht noch mehr Landwirte, die sich gegenseitig Subventionen zuschanzen.
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OMG
Habe ich den Film verpasst
„Er tanzte nur einen Somm lang“?
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M, was mein Chef ist, sagte zwar, ich solle nicht darüber sprechen, aber ich muss es einfach loswerden.
Ich wäre als Moderator auch lieber im Plauderprogramm. Investigative Journalisten die was können werden von den Techies rund um Q überwacht.
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Sucht der Nebelspalter jetzt sein Hirn in der Metzgerei?
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Ich hatte ein paar Mal bei ihrem Nebelspalter Podcast reingehört. Das waren ganz dünne Brettchen, die da gebohrt wurden. Für einen informierten Hörer war das einfach uninteressant und ohne Humor.
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Fr Lothe hat Politikwissenschaften studiert, typisches Fach für Linke. Vor ein paar Jahren kündigte Sie an, nach dem MA mache sie noch ein Doktorat.
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Lothe am Limit!
Froh war die SVP Stadt als sie zurück getreten ist und froh war die Schulbehörde Letzi. Sie nimmt die Fleischkäse Beurteilung ernster als die Schulpflege Sitzungen die sie meist vergessen hat zu besuchen.
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Ich halte von dem Format von Madame rosarot nicht wirklich viel. Da schaue ich lieber auf 3+ Werbung und die ist schon sehr nervig. Sie ist das beste Beispiel dafür, dass auch bürgerliche Politiker nicht alles meiner Meinung nach, schlau machen. Die piepsi Stimme dann noch dazu und man lädt nun ernsthaft ein Hochformat-Video auf Youtube. Meine Güte! Ich lege es jetzt wieder zur Seite und schubladisiere es, als bürgerliches Kulturgut.
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Ob Lothe damals als Präsidentin der Stadtpartei zurückgetreten ist, weil sie sich nicht mit der Bändigung der SVP-Chaostruppe in der Gemeinderatsfraktion unter Balsiger verheizen lassen wollte?
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Ihr armen Hampelmänner wisst nicht, dass ihr nichts wisst!
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Passt doch – Fleisch+Käse (..) Somm’s Aufbäumen vor dem Untergang der einstigen renommierten Satire Zeitschrift, die er zum Käseblatt reorganisiert hat …
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Finde CL auch gut. Sie muss aber noch Format und Biss zulegen. Interview mit Prof. Frei war sehr schwach. Pastorales Gefasel statt harte Debatte. Aber entwicklungsfähig.
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Uff… habe die Dame mal bei einem Nebelspalter Podcast mit Somm gesehen. Sie wirkte auf mich ziemlich distanziert und Somm wie immer mit ordentlich Lautstärke unterwegs. War stellenweise mehr Lautstärkewettbewerb als Gespräch…