Grenchen am Jura-Südfuss hat einen besonderen Klang. Uhren-Metropole, Ernst Thomke, Industrie-Herz.
Jetzt herrscht Zoff im Städtchen. Denver und Dallas sind harmlos dagegen.
Die FDP-Stadtpräsidentin ist abgetaucht. Das Bundesgericht hatte vor kurzem ihre Wahl aufgehoben. Es könnte zu Betrug gekommen sein.
Hinter dem Aufsehen erregenden Fall kommt ein machiavellistisches Manöver zum Vorschein. In den Hauptrollen: Ein SVP-Tycoon mit Redlight-Power und die designierte höchste Schweizerin.

Letztere heisst Farah Rumy, eine junge Sozialdemokratin aus der Uhrenstadt, eine Krankenpflegerin, die es vor 3 Jahren aus dem Nichts in den Nationalrat geschafft hat.
Und Ende 2027 zur Präsidentin der grossen Kammer gekürt wird. Soforn sie im Herbst 2027 ihre Wiederwahl schafft.
Rumy ist zentral in der Grenchner Posse, welche die ganze Solothurner Region seit Wochen in Atem hält. Die Frau aus Sri Lanka boxte nämlich eine Parteikollegin raus.
Angela Kummer, eine angesehende, langjährige Politikerin der Sozis in Grenchen und ehemalige Bibliotheks-Leiterin. Kummer kanditierte 2025 fürs Stadtpräsidium, mit grosser Hoffnung, den Sieg zu erringen.
Bis zum Pfingst-Wochenende. Da stellte Rumy ihre Kollegin Kummer vor die Wahl: Entweder verzichtest Du sofort, oder dann können wir für nichts garantieren.
Es ging um Kummers Ehemann. Der hatte sich in der Vergangenheit etwas zuschulden kommen lassen. Ein Insider hausierte mit der Story, kein Medium biss an – nicht einmal der Blick. Alles privat.
Und sowieso: Ist ja der Partner, nicht die Kummer.
Doch Rumy liess sich davon nicht abschrecken. Für sie war Kummers Kandidatur fürs Grenchner Stadtpräsidium ein absolutes No-Go. Würde die Geschichte publik, nähme die Partei Schaden.
Die Nationalrätin setzte sich durch, Kummer gab ihren Verzicht per Facebook bekannt, am Tag nach Pfingsten war sie Geschichte.

Seither ist sie von der Bildfläche verschwunden. Abgetaucht.
„Als Parteikolleginnen standen Angela Kummer und ich während ihrer gesamten Kandidatur in regelmässigem Kontakt“, sagt Rumy.
„Ich habe sie während des Wahlkampfs beraten und unterstützt. Mit Rücksicht auf die Privatsphäre von Frau Kummer, kann ich nicht mehr dazu sagen und ich bitte Sie, dies zu respektieren.“
Die 34-jährige Solothurnerin bestreitet, Kummer zum sofortigen Rückzieher gedrängt zu haben mit dem Ziel, sich selber die Türen für eine spätere eigene Kandidatur ums Grenchner Stadtpräsidium offen zu halten.
„Wenn ihre Informationen stimmen würden, müsste ich in absehbarer Zeit selbst für das Stadtpräsidium kandidieren“, sagt sie. „Das ist bekanntlich nicht der Fall.“
„Ich vertrete die Bevölkerung des Kantons Solothurn im Nationalrat und habe die grosse Ehre 2028 voraussichtlich den Nationalrat zu präsidieren. Folglich habe ich zu keinem Zeitpunkt eine Kandidatur angestrebt oder vorbereitet.“
Laut Grenchner Insidern ist die wahre starke Figur nicht Rumy. Sondern ein Schlachtross von der anderen Polpartei, jener am entgegengesetzten Rand.
Der SVP. Die Rede ist von Ivo von Büren, Fraktionschef der SVP Grenchen, Unternehmer und Autogewerbler.
Von Büren soll dank Redlight-Power viel wissen über die Prominenz der Uhren-Stadt.

„Von Büren ist der wahre Herrscher unseres Städtchens“, sagt eine Quelle. „Er will Einfluss nehmen auf die Exekutive.“
Im Fall Kummer kams zu einem Manöver der eigenartigen Art.
Der Vater von Angela Kummer warf seinen Hut in den Ring ums Stadtpräsidium. Dabei lebte er gar nicht in Grenchen. Doch er hatte sich mit seiner Tochter überworfen.
„Vater Kummer wurde von Angela Kummers Gegner ins Rennen geschickt“, ist der Gesprächspartner überzeugt. „Er sollte ihrer Kandidatur schaden.“
Das Hauen und Stechen hat vor kurzem einen neue Dimension erreicht.
Das Bundesgericht gab der Klage eines Grenchner Bürgers recht, wonach die Präsidentenwahl vom letzten Herbst möglicherweise manipuliert gewesen sei.
Die vorgefallenen Schlampereien hätten angesichts des knappen Ausgangs das Potenzial, dass die falsche Person aufs Podest gekommen sei.

Die heisst Susanne Sahli, eine Freisinnige, die mit einer Spritztour mit ihren Spitzenbeamten in ein Wellnesshotel am Thunersee zu reden gab.
Mit dem Verdikt aus Lausanne ist auch Sahli, gleich wie davor Kummer, ausser Rang und Traktanden gefallen.
Die Wahlen müssen wiederholt werden – in Grenchen sind die Messer für den nächsten Durchlauf gewetzt.
„Ihr journalistischer Stil ist wirklich fragwürdig“, meinte Sahli nach dem Beitrag zum Wellness-Weekend, das sie und ihre Begleiter im Grenchner Feuerwehrauto unter die Räder genommen hatten.
„Darf ich Sie fragen, von wem Sie sich für diese Kampagne gegen die Stadt und gegen mich einspannen lassen – und aus welchen Gründen?“

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist gut, dass beim Auszählen der Stimmen genauer hingeschaut wird.
Es gibt ein Sprichwort das sagt, die Wahl gewinnt nicht der Wähler, sondern der Stimmenzähler.
Hier wurde das offenbar verhindert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und was genau ist die Story?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Rumy?
A story that looks like „Hässig’s Ruminations“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
What?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
“…gab sie (Frau Kummer) per Facebook bekannt.”
Wenn Facebook Dein wichtigster Partner ist, bist Du m.E. hat man/frau in der Politik nichts zu suchen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
bist Du reif für die Insel oder Dauergast bei TherapeutenInnen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Können Sie Ihren Satz verständlich schreiben? Selbstkontrolle ist nicht so Ihr Ding, oder?
FDP und Betrug? Nein, kann ich mir nicht vorstellen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
ist Grenchen beschaulich?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
ist ja allgemein bekannt,
dass vorallem innerhalb der svp,
jeder gegen jeden schiesst.
alle wollen mehr rechts sein,
als ihr rechtester.
das sieht man auch in den usa,
italien usw.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was ist Redlight-Power? Und ist die Geschichte jetzt beendet?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Damit man versteht um was es überhaupt geht
Auszählungsfehler: Es gab eine ungeklärte Differenz von 177 Wahlzetteln.
Aufbewahrung: Die Wahlcouverts wurden nicht wie vorgeschrieben in einer versiegelten Urne, sondern in Schachteln in einem abgeschlossenen Raum aufbewahrt.
Fristen: Der Briefkasten wurde erst am Sonntagmorgen statt am Samstag um Mitternacht geleert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Festzuhalten ist, dass die Uhrenproduktionsstandort Schweiz unter heftigen Druck aus Japan und neu auch aus China kommt: Aus Fernost strömen seit einiger Zeit echte Highend-Uhren mit viel präziseren, wartungsfreien Uhrwerken auf den Markt. Echte Uhrenkenner wissen das. Warum wohl beginnen renommierte Uhrenhändler plötzlich, das Top-Marke „Grand Seiko“ und weitere aus Fernost ins Programm aufzunehmen. Jeder Kenner weiss, dass bspw. Rolex nur noch ein sündhaft teures Massenprodukt ist. Echte Uhrenkenner meiden immer mehr bspw. Rolex oder die billig gebauten Hublot oder Breitling.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
…aus Grenchen spricht Bände.