Die Zimmer, ein US-Medtech-Riese, verkündet den Abbau aller Abbauten: 580 von 730 Jobs im grossen Ableger in Winterthur sollen verschwinden.
Die Nachricht ist ein Schock für die Stadt, den Kanton und die Schweiz. Gehen in Winterthur die Lichter aus?
Die Pharma-Industrie, zu der auch Zimmer mit ihren Hüftgelenken aus Sulzer-Tagen gehört, geht jedenfalls nach unten.
Die Novartis-Aktie fiel soeben wie ein Stein, weil sich ein Hoffnungs-Wirkstoff als unbrauchbar herausgestellt hat.

Die Nummer 1 im Pharma-Land hatte zuvor im Aargau eine ganze Fabrik dichtgemacht. 1’500 Stellen weg – Produktion Richtung Osteuropa.
Bei Erzrivalin Roche stehen in der Division Diagnostics die Zeichen auf Sturm. Hunderte Stellen könnten im Kanton Zug dem Rotstift zum Opfer fallen.
Takeda, ein grosser Ausländer im Pillen-Business, bricht seine Zelte in der Schweiz teilweise ab.
Und und und.
Was ist los mit der Pharma, welche die Alpenrepublik in ein blühendes Arbeits-Wunderland verwandelt hat?
Trump.
Der US-Präsident hat es auf die „Golden“ Industrie der Schweiz abgesehen. Er will die Jobs und das Geld der helvetischen Pharma-Champions für sich und „seine“ USA.
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Ich wurde bereits vor Jahren fristlos entlassen, mich stellt keiner mehr ein.
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Die wollen mich immer wieder in Beschäftigungsprogramme schicken trotz kognitiver Einschränkungen.
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Was die ganzen angebauten bei den Banken und der Pharma beruflich in Zukunft machen?
Auf Befehl von Trump.
Produktion geht aber nicht in die USA sondern in Billigländern. Die Gewinne dann direkt in die USA. Geld ist auch für Trump wichtiger als Arbeitsplätze.
Die Schweiz ist einfach zu teuer, zu reguliert, zu kleinkariert. Das mit dem Bevölkerungswachstum und den importierten Fachkräften, scheint sich von alleine zu regeln. Gibt wieder günstige Wohnungen in Wintherthur. Hurra! Nur da will ja auch keiner hin.
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….man kann auch feststellen das alte Europa wird demontiert und das neue im Osten als Bollwerk gegen RU aufgebaut. Also quasi ein neuer Marshallpan hin in den Osten… dem alten Eurooa wird damit nicht viel anderes übrigbleiben als sich wieder auf sich selbst zu besinnen. Die Binnemärkte wie einst zu kräftigen und Exporte als zusätzliches Zückerchen zu betrachten. Am wichtisten wird wohl sein Investoren und deren fremdbestimmendes Kapital rauszuhalten.
@Heiri: Das Hauptproblem sind die ausländischen Investoren oder halt auch deren Kapital.
Die Schweiz hat sich wirtschaftlich verkauft.
Jetzt verkaufen wir uns dann noch politisch an die EU.
Der letzte macht das Licht aus.
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„580 Pharmjobs ausradiert:“ nicht einmal den Titel schafft Lukas fehlerfrei. Der Bericht scheint auch wieder in der Mitte abzubrechen.
Was ist los bei IP?
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Was ist los? Wie wäre es mal mit Einsicht und Analyse der Investoren die an diesen Konzernen Anteile halten und bestimmen? Gerade die grössten Investoren sind bekannt das diese trotz kleiner Anteile es hinkriegen zu bestimmen… Investitionen & Desinvestitionen sind dank der Abhängigkeit von Kredit/Schulden/Kapital irgendwelcher Fremder mörderisch und das genaue Gegenteil von irgendeiner Selbstbestimmung. Auch hier werden sich die Kontrahenten Globalisierung und Nationalismus als unversöhnliche Feinde gegenüberstehen
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Trump verfolgt aus meiner Sicht den richtigen Ansatz: Produktionsstätten in die USA zurückzuholen, um langfristig die heimische Wirtschaft zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Schweiz hingegen hat es einmal mehr versäumt, rechtzeitig wirksame Gegenmassnahmen einzuleiten. Doch leider passt auch das nur allzu gut zur kurzsichtigen Politik im Alpenland getreu nach dem Sprichtwort „Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht“…. er ist am brechen.
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Lukas, die Lohnkosten in der Schweiz sind zu hoch. Das neue Traumland
fuer die Pharma-Industrie ist die Slowakei …..
@Rudi. Exakt. Unter anderem Slowakei. Auch chinesische MedTech- und Pharmaunternehmen siedeln sich bevorzugt in Osteuropa an.
Warum? Wir und Deutschland sind doch DER Pharma und MedTech Standort? So rein geschichtlich betrachtet.
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Dies zeigt, was der Kanton Zürich mit dem Linksdrall anrichtet, statt lukrative Steuer- und Standortpolitik für Joberhalt zu betreiben.
Der neue FDP-Stadtpräsi von Winti kann sich nun profilieren mit dem Ansiedeln von neuen Unternehmen zur Kompensation !!
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Winterthur ist viel zu unattraktiv. Insbesondere auch steuerlich.
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Ich würde Mattes Meyer fragen
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In Velo-Winti freut man sich. Weniger Arbeitsplätze, weniger Pendlerverkehr, weniger Parkplätze. Und wer braucht schon Steuereinnahmen bei diesen tiefen Zinssätzen? Dafür befindet sich die Stadtverwaltung (Arbeitsintegration Winterthur) gleich neben der Firma Zimmer und die Entlassenen können dem Standort treu bleiben. Erst als Kunden der Stadt und dann als Rentner in den neu erbauten Wohnungen (Wohnen im Alter). Winterthur ist sozial, da wird niemand alleine gelassen…
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War zu erwarten.
Grund: Fachkräftemangel.
Jetzt kann nur noch ein sofortiger und totaler EU-Beitritt helfen.
BR Jans, übernehmen Sie.
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Medtech ist nicht Pharma. Zwei unterschiedliche Branchen mit völlig verschiedenen Produktionsweisen. Allenfalls könnte man sie sprachlich noch unter Life Sciences zusammenfassen. Bei Medtech ist die Produktion arbeitsintensiv, obschon vieles automatisiert ist. In der Schweiz sind die Kosten hoch und es herrscht Fachkräftemangel. Andere Standorte holen auf und die Lebensqualität für qualifizierte Angestellte ist besser.
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Die Begrenzung der 10 Millionen Schweiz kommt nun ganz von alleine durch die Marktwirtschaft. Wer ein Schneeballsystem aufbaut, der muss sich nicht wundern, wenn es irgendwann zusammenfällt. Spare in der Zeit so hast du in der Not. Aber Winterthur baut ja lieber in der Grüze (Grüze miteinander ich arbeite in der Winterthur Grüze, grüüüze wohl) ein Brücke für Millionen für ein Paar Velos… Die Quittung folgt. An der PH lernt man eben nur ganz rudimentär die Grundlagen der BWL und VWL.