Die Banken haben einen neuen Trick. Sie horten Liquidität – die Behörden wollen das so. Angst vor Kundenansturm in der Krise, CS lässt grüssen.
Die Folgen gehen ans Portemonnaie. Jenes der Kunden. Das merkte die Firma Mister Kools, die Polstermöbel und Teppiche reinigt.
Das KMU in Rüschlikon am linken Zürichseeufer erhielt von ihrer Raiffeisenbank Thalwil kürzlich mitgeteilt, dass der abgemachte Gratis-Cash-Bezug bis 100’000 Franken im Halbjahr nicht mehr gelte.
Neu müsse man 6 Monate im Voraus das Firmensparkonto kündigen, wenn man kostenfrei an sein eigenes Erspartes herankommen wolle.
Wem das zu lange sei, der müsse 2 Prozent Strafgebühr berappen.
Mister Kools fand das nicht cool. Die Firma stand auf die Hinterbeine.
„Bei Eröffnung des Geschäftssparkontos galten andere Rückzugsbedingungen, welche es uns ermöglichten, bis zu CHF 100’000 pro Semester frei zu beziehen.“
„Genau diese Flexibilität war für uns als Unternehmen wichtig.“ Die Raiffeisen Thalwil kam dem KMU etwas entgegen.
Man würde die Gebühren-freie Frist auf 91 Tage reduzieren, hiess es nun. Dies durch Umwandlung des Sparkontos in eine anderes „Produkt“.
Der Mister Kools-Chef fand auch das keinen Service am Kunden.
„Da es sich zudem lediglich um eine überschaubare betriebliche Liquiditätsreserve handelt, erscheint mir dieses Vorgehen unverhältnismässig kompliziert.“
Ihm blieb aber keine andere Wahl – die Raiffeisen blieb hart. „Gerne bestätigen wir Ihnen, dass die Kontoumwandlung am 04.12.2026 erfolgt“, schreibt die Beraterin.
„An diesem Datum werden wir das Guthaben auf Ihr angegebenes Konto übertragen und das bestehende Konto anschliessend für Sie schliessen.“
Bei der Raiffeisen Schweiz heisst es auf Anfrage: „Die Empfehlungen von Raiffeisen Schweiz zu den Rückzugsbedingungen bei Firmensparkonten haben sich seit einigen Jahren nicht verändert.“
„Es bestehen drei verschiedene Standard-Varianten mit Rückzugsfristen von 31, 91 beziehungsweise 180 Tagen und entsprechend variierenden Zinskonditionen.“
„Die Raiffeisenbanken sind eigenständig und frei in der Umsetzung der Empfehlung von Raiffeisen Schweiz und der Festlegung ihrer Konditionen.“
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Die Bank braucht nun wirklich keiner…
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Und das nennt sich „Wir machen den Weg frei“?
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Raiffeisen – eine Genossenschaft – jeder Ableger mit Willkür – St. Gallen lahm.
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Im Leben ist nichts gratis. Sogar das Leben bezahlt man mit dem Tode.
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Diese Bank in Thalwil erscheint in letzter Zeit etwas häufig hier… High Noon an der Pfnüselküste?!?
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Vielen Dank, für die Blumen!
Vielen Dank, wie lieb von Dir!
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Raiff-eisen
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… in China ist ein Sack Reis umgefallen.
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Interessant, der Unternehmer hat ein Sparkonto, bei welchem die Kündigungsfrist sogar im Namen des Kontos steht und er kapiert es trotzdem nicht?!
Manchmal muss man sich fragen, wie solche Leute ein Geschäft führen…