Am 5. Januar stellte ich eine unbequeme Frage: War der Rettungseinsatz nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana tatsächlich so hervorragend koordiniert wie öffentlich dargestellt?
Meine Kritik stiess teilweise auf Unverständnis. Die Schweiz sei bestens vorbereitet gewesen, die internationale Zusammenarbeit vorbildlich.
Auf Zweifel folgte Gewissheit. Schritt für Schritt gerieten die Logistik während der Rettungseinsätze, die Materialverfügbarkeit und die organisatorischen Abläufe ins Visier.
Besonders auffällig war die sofortige und weitreichende Abstützung auf ausländische Behandlungskapazitäten.
Internationale Hilfe war zweifellos notwendig. Weshalb musste die Versorgung aber derart früh und umfassend ins Ausland verlagert werden, statt die Möglichkeiten im eigenen Land auszuschöpfen?
Begründet wurde das Vorgehen mit der begrenzten Transportfähigkeit Schwerbrandverletzter. Medizinisch ist dieses Argument grundsätzlich nachvollziehbar.
Nur: Weshalb mussten Verletzte sofort ins Ausland gebracht werden, wenn eine rasche Versorgung im Inland entsprechend hätte organisiert werden können?
Heute ist klar: Das muss sich ändern. Die nationale Versorgung muss das Fundament bilden. Die Schweiz muss bei Grosskatastrophen primär eigenständig handlungsfähig sein und internationale Unterstützung anschliessend gezielt einbinden können – nicht umgekehrt.
Über 250 Spitäler gibt es in der Schweiz. Dennoch konzentriert sich die spezialisierte Versorgung Schwerbrandverletzter auf wenige Zentren: Universitätsspital Zürich (USZ), CHUV in Lausanne, Kinderspital Zürich.
Weshalb werden nicht auch Inselspital Bern, Universitätsspital Basel, Kantonsspital St. Gallen systematisch in eine erweiterte Versorgungsstrategie eingebunden?
Wenig später griff ich das bereits entwickelte SwissBurn-Konzept auf. Offenbar als veraltet eingestuft, wurde es auf Eis gelegt.
Warum wurde es trotzdem weder eingesetzt noch modernisiert? Welche Erfahrungen, Investitionen und entwickelten Lösungen gingen dabei möglicherweise verloren?
Heute folgt die Überraschung: Eine Software zur Katastrophen-Koordination soll plötzlich 40 statt wie versprochen 20 Millionen Franken kosten.
Der Auftrag wurde freihändig vergeben – ohne offenen Wettbewerb und mit einer Verdoppelung des Volumens.
Pikant: Ein Anbieterwechsel sei inzwischen nicht mehr möglich beziehungsweise nicht mehr sinnvoll.
Freihändig vergeben, doppelt so teuer – und am Ende alternativlos? Ausgerechnet in einem Markt, in dem sich KI-gestützte Rettungskoordination und Katastrophenmanagement technologisch rasant weiterentwickeln:
Wer hier auf Wettbewerb verzichtet, riskiert, innovativere, leistungsfähigere und möglicherweise günstigere Lösungen gar nicht erst zu prüfen.
Meinen eigenen Interessenkonflikt lege ich offen: Mit Partnern entwickle ich KI-gestützte Softwarelösungen für Notfallmedizin und Katastrophenmanagement.
Gerade deshalb kenne ich die Dynamik dieses Marktes und die technologischen Möglichkeiten.
Die Schweiz braucht ein hochmodernes Katastrophenmanagement, das weit über die blosse Zuweisung von Spitalkapazitäten hinausgeht.
Schneller reagieren. Besser koordinieren. Unabhängiger handeln: Das muss der Anspruch sein. Crans-Montana muss mehr auslösen als Millionenaufträge und nachträgliche Erklärungen.
Bei der nächsten Grosskatastrophe zählt nicht, ob 20 oder 40 Millionen Franken ausgegeben wurden. Sondern wie viele Menschenleben damit gerettet werden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ok, der Bund will wieder eine Software, was muss die können, wofür, für wen, Kanton, Bund, Armee, Zivilschutz, Rega, Spitäler usw.? Was für eine Hardware gibr es die oder muss die noch beschafft werden? Wer hat das Pflichtenheft erstellt und wann? 40 Millionen sind eventuell nicht viel die Gefahr besteht aber dass es 100 und mehr Millionen kistet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
ist das kein Fixpreis.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
In Thailand gibt es höchstens Sonnenbrand.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und Krankheiten von der Umweltverschmutzung, Pestiziden u.s.w. Meinst Du Euer Essen ist noch gesund? Thailand ist auch Weltführend in Cholesterin- und Diabeteskrankheiten. Die Politik versucht schon viel zu unternehmen, ist aber sehr schwierig.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ohne Ausschreibung, gaht’s no???? Das wird sicherlich noch mehr als 40 Mio, aber Autor hat recht, es geht nicht nur um Kosten sondern was bekommt man dafür?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer hat denn diese freihändige Vergabe entschieden. Sofort stoppen und überhaupt einmal transparent definieren was man will
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Steuerzahler ist gezwungen, alles zu finanzieren, was das Bundes-Irrenhaus will.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Abartig, dass eine solche Software 40 Mio kosten soll. Damit kann man 100 Top-Informatiker ein Jahr lang zu 100% beschäftigen. Da werden irgendwelche Buddies vergoldet, garantiert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Korruptionsalarm, offenbar bei Freihandvergabe (verboten!!!) gang und gäbe. Aber es tut sich wie überall … NICHTS
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Im 20Min ist soeben ein Bild 1 jungen Brandopfers (Kopf/Gesicht verbrannt).
140 waren es total. Schlimm diese Bilder und DEREN Zukunft als JUGENDLICHE !!! Super alle schnell prof. WEG ins Ausland gebracht – bravo
tolle CH Organisation…. (BR Amherd!!!)
WIE kann unser STAATS TV SRF: am GLEICHEN Tag noch: einen lustigen , froh jodelnden Neujahrsjass Live-JASS Stream ausstrahlen ? Nicht um 1 Tag verschieben ?!! Grauenhaft diese verlogene, gummihalsige Programm & Content DNA. Danach Kerzli Philosophie & SpeedTrauer Therapie mit Frau Bleisch & Kerzen Philosophen 🕯️(nicht die hellsten)
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Andre Plass soll eine Konkurrenz Offerte einreichen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Geht ja eben nicht
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
WAS soll man da überhaupt noch sagen ? Wochenlang von L bis R, kein einziges Polit-Promi Face mit klarer Stellungsnahme? WO sind die sofort Handschellen? WER sichert sofort ALLES Case&Evidence Material?
Konkordantes Schweigen & Kopfkratzen – rum eiern, de facto bis heute. Der Case wird monatlich noch tragischer! Wofür haben wir Bern de facto noch? Debatten planen?….
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn ich es nur schon höre!
Früher war das Qualität, heute ein Schimpfwort!
…wie das Schweizer Kreuzli auf Federer’s Schuhen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Am 14. Oktober stelle ich eine unbequeme Frage:
Warum hatten sich die Spitäler nich auf eine Corona Pandemie vorbereitet? Man hätte tausende retten können!
Spitäler sollten sich auch auf die nächste Katastrophe vorbereiten!!!
Welche das sein wird wissen wir jetzt zwar noch nicht, aber die Spitäler sollten sich darauf speziallisieren. Dringend!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bist du auch einer von denen, die an dieses Zeug geglaubt haben? Pandemie, Corona? Jetzt kommt die Lungenpest, kannst du nicht auch wieder mitmachen und Geld verdienen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lieber Herr Plass.
Wie hätten Sie denn diese unvorhersehbare Katastrophe gehändelt? Im Nachhinein ist man immer klüger. Viel wichtiger wäre, dass die Behörden alle den Finger aus der Nase nehmen und ihre Arbeit so machen, dass solche Ereignisse nicht mehr passieren.
Da fängt es aber an, weil jeder meint, es passiert schon nichts und man kennt sich untereinander (Walliser-Filz) und schon ist das Risiko gross, dass es wieder irgendwo kracht.
Es wird in anderer Form immer wieder vorkommen, weil das Behördenversagen bei uns System hat.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Diesen und andere dazugehörige Artikel von Plass lesen und Kontext verstehen, das erklärt ihre Frage bezgl was besser gemacht hätte werden können.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn auch Bünzli trotzdem zumindest ein wenig über den Tellerrand schauen und Realität sehen: Es kann/wird immer mal etwas passieren, auch Naturkatastrophen? Und dann???
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Bund hat für die Covidapp 450000.- CHF (ca.) bezahlt. Es schnäppli
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und wieder die Schweiz, die Bananenrepublik. Jeder macht, was er will. Wildkühl hoch zwei. Hauptsache Kohle, auch wenn es Tote gibt. Und Unfähigkeit bis in die Grube.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Eine weitere Mauschelei aus Bundesbern. Die Liste wird immer länger und unerträglicher ! Pfui !