Antoine Hubert, der Retter der Zürcher Spitäler? Der Ruf des Aevis-Victoria-Chefs und seines Swiss Medical Networks (SMN) kriegt Kratzer.
Am Freitag kams zum Knall in Winterthur. Das dortige SMN-Privatspital Lindberg soll weitgehend zugehen, gut 200 Jobs stehen auf der Kippe.
Jetzt kommen Huberts Methoden zum Vorschein. Laut einem Insider hat die Privatklinik Lindberg teils Rechnungen nicht beglichen – monatelang.
Fast jede Woche sei eine Mahnung ins Haus geflattert, sagt die Auskunftsperson.

Vielen Mitarbeitern schickten die Zuständigen vor 2 Monaten Änderungskündigungen. Diese trafen offenbar nicht nur spät bei den Betroffenen ein.
Sondern jene, die einen Einsatz für das SMN-Partnerspital Bethanien in Zürich akzeptierten, würden jetzt nicht in den Genuss eines Sozialplans kommen.
Auch bei Bethanien seien Rechnungen von Baufirmen für den Umbau lange offengeblieben, behauptete schon frühere eine andere Quelle.
Ein Hubert-Sprecher dementiert das wiederholt.
Ein Sozialplan bei der Lindberg-Privatklinik dürfte für deren wahrscheinliche Schliessung nötig werden.
Je weniger einen Anspruch auf Extraleistungen geltend machen können, desto günstiger kommt die Abwrack-Aktion Hubert respektive dessen SMN zu stehen.
Huberts börsenkotierte Aevis hatte vor zwei Wochen über ihre Tochter Infracore, eine Schwesterfirma von SMN, das See-Spital Horgen erworben.
Mit seinem „Move“ sicherte Hubert die im Juli fällig Obligationen-Anleihe des See-Spitals: Rettung in höchster Not.
Ohne Hubers Einstieg drohte dem Zürcher Regionalspital eine Zahlungsunfähigkeit à la Wetzikon.
Dort, im Zürcher Oberland, soll Huberts Gruppe auch Interesse an einem Kauf haben. Das dementiert jetzt ein Insider; es gebe keinerlei Offerte von der SMN und der Aevis-Gruppe.
In Horgen reiben sich Beobachter die Augen. Huberts SMN schnappt sich das Spital faktisch zum Nulltarif. „Die alten Verantwortlichen haben versagt“, so das Urteil der Quelle. Same-same in Winterthur?

Sozialpläne sind ein teurer, sozialistischer Spass. Wenn fertig ist fertig. Sucht Euch einen neuen Job. Es fehlen doch überall Fachkräfte.
Lindberg(h) bringt mir Fliegen bei.
Erinnert mich irgendwie an Benko, nur „kleiner“, und das es Spitäler sind
Antoine Hubert ist ein typischer Walliser. Sein Arbeitsstil ist
für Leute aus der Ostschweiz speziell. Bei ihm gehts nur um Kohle.
@K.Stockalper: nicht nur Kohle. Sehr wichtig ist auch „Lobhudelei“. Das ist eine Art „Narzisst“. Extrem gefährlich (alle Perspektiven).
Das trifft ja auch für die zweite Person auf dem Bild zu, Loretan ist ja in Sitten geboren. Zudem lange Zeit im Diplomatischen Dienst tätig. Der weiss auch wie man den Leuten den Schmus bringt. Eine typische Walliser Seilschaft.
Der Rechtsanwalt aus Horgen hat sich lächerlich gemacht.
In ein paar Jahren, werden wir uns fragen, wieso hat dem jeder geglaubt. Die Geschichte wiederholt sich meistens. Herr H, kauft Hotels und Kliniken seit ein paar Jahren. Davor hat man noch nie etwas von dem gehört. Irgendwie ein komisches Bauchgefühl. Offenbar kann man mit solchen Menschen Geld verdienen.
@007: „noch nie etwas von dem gehöhrt“ = Total falsch. In der französischen und italienischen Schweiz weiß jeder, wer diese Person ist (erster Beruf, beruflicher Werdegang, usw). Und bis ins kleinste Detail, da diese Person das Bling-Bling und die Zeitungsartikel, die über ihn berichten, extrem, wirklich extrem schätzt.
Mir fehlt die Führung durch SVP Regierungsrätin Natalie Rickli.
Sie ist wie vom „Erdboden verschwunden“, nicht wahrnehmbar!
Wenn es Probleme gibt respektive Lösungen benötigt mit Führungsstruktur, ist Rickli nie existent. Eigentlich auch klar, bei dem fehlenden Fähigkeitsausweis und dem Umfeld , das die sich in der Gesundheitsdirektion aufgebaut hat, da sind Empfänge von irgendwelchen medizinischen Amateuren und Eröffnung von neuen Spitalküchen oder überteuerten Bauten wie Kispi mit Cervelat von Peclard für die entsprechende „Prominenz“ an der Tagesordnung, oder sie lässt sich 50m zu Ferlin oder auch mal zum Taylor Swift Konzert kutschieren
Persönlich habe ich mich immer vor dieser Gruppe von Kliniken gewarnt, die von AH verwaltet werden. Aber auf jeden Fall können die mich nicht betreffen, da die Art von Nieren-„Bau-Defekte“, mit der ich seit mehr als 50 Jahren konfrontiert bin, in privaten Einrichtungen überhaupt nicht gut bekannt ist & absolut nicht verfolgt wird.
In der Regel wird meine Betreuung in der Lombardei durchgeführt, wo die Fach-Strukturen diese Pathologien perfekt kennen (Kosten = 100 Euro pro Semester). Dazu Preise extrem weit entfernt von den CH-Privatkliniken umso mehr, als die fast nichts für uns tun können !!
Und was sind die Gründe für die Schliessung?
Beide sehr unsympathisch. Profit, Profit und nur Profit. Das merkt man am Seelenverlust der Hotels, die sie übernommen habe. Teurer, dafür schlechter. Dass man denen vertraut, ist mir ein Rätsel.
Wann kann ich endlich mal in Ruhe meine Malediven Ferien geniessen?
Die Geschichten wiederholen sich, auch klar, da einige profitieren. Das bei dem SMN und der Aevis nichts dahinter steckt sieht ein Blinder. Das ist derartig Fake, hier wird skrupellos in im Gesundheitswesen rumgewütet, als ob es normale Immobilien wären. Und vor allem in Zürich, es wird offensichtlich unterstützt von Rickli