Die Chefs der Helvetia-Baloise legen ein Abbau-Tempo vor, das Sergio Ermotti bei der UBS zur Lame Duck macht.
Sie kicken raus, als ob’s kein morgen gäbe. Im Dezember war die offizielle Heirat, vier Monate später, per Ende März, standen bereits 1’100 Leute auf der Strasse.
Einige schafften es in die Frühpensionierung, viele müssen auf Stellensuche gehen. Die meisten landen wohl als Erstes auf dem RAV.
Aktie hoch, Management vergoldet, Schufter auf Wiedersehen.

Selber sieht man sich in St.Gallen und Basel als sozial. Wo’s geht, würde man Jobs mit Internen besetzen, schreibt die Helvetia-Baloise heute früh.
In den nächsten Monaten hagelt es weitere Kündigungen. Am Ende verlieren 2’600 Angestellte den Job, davon der grösste Teil in der Schweiz.
Expresstempo und Umfang machen den Abbau zum grössten ever. Neue Zeiten, nicht nur auf der Welt, sondern auch in der Ostschweizer Provinz und in der Pharma-Town am Rheinknie.
Die grossen Verlierer sind die Innendienstler. Sie füllten Excels, jetzt braucht sie die Führung nicht mehr.
Überleben werden die Frontleute in den Agenturen. Sie sollen mehr Prämienzahler an Land ziehen.
Und ich dachte immer in der reichen Schweiz herrsche Vollbeschäftigung!
NACH ILO/OECD-Definition beträgt die CH Arbeitslosenquote bei 5 %. Von wegen Fachkräftemangel.
Falsche Ausbildungen. Trotz K.I. wollen immer noch alle das KV lernen.
Der Arbeitsmarkt ist schon von den UBS Entlassenen übersättigt.
Wer jetzt keine Stelle mehr hat, hat ein Problem.
Sofort umorientieren! Die Läden an der Bahnhofstrasse suchen noch Verkäufer. Und ein Verkäufer im Rolex Laden, Gucci oder Verzache Laden der alle Produkte der Firma besitzt, macht sich sicher gut. Es gibt für Angestellte auch Rabatte beim Kauf im eigenem Laden (Bonus du weisch).
Seit wann bist du den abgehängt und ausgemustert?
Und selbst? Heute keinen Termin beim Eingliederungsberater oder ist es bereits aussichtslos?!
Jetzt wird es für mich nach meiner Aussteuerung noch schwieriger einen Job zu finden, suche schon seit 2-Jahren erfolglos!
Bei den Arbeitslosen Zahlen sind die Ausgesteuerten nicht einberechnet.
Es sind viel mehr auf Jobsuche. Zusätzlich noch die welche doch noch versuchen rechtzeitig bei der UBS abzuspringen.
Da braucht es viel Gottvertrauen wenn man etwas neues sucht.
Dann können wir nur alle hoffen, dass wenigstens du in der Statistik einberechnet wurdest!
Seit wann suchst Du eigentlich?
Die die schon 2 Jahre lang niemand wollte sollten sich allenfalls mal Gedanken machen woran es liegen könnte….Arbeit gibts immer
Und diese altbekannte Mär: „Front bleibt, Backoffice geht“ als wäre Wertschöpfung Magie, die ohne Admins, Compliance und Betrieb plötzlich von allein läuft. Funktioniert ungefähr so gut wie ein Auto ohne Motor, aber mit fancy Lackierung.
Wenn das wirklich so kommt, ist es weniger „schärfster Abbau ever“ als eher: gleiche Kostenschnittlogik wie immer, nur mit besonders lautem Marketing-Feuerwerk drumherum.
Schändlich, mit welcher Kaltschnäuzigkeit diese oberen Kanülen wüten und kleine Büezer rauskicken zur Sicherstellung ihres Profits und überrissenen Wucherbonus 🥲☹️!!
Man hat anderen Mackies noch rasch 100 Mio ins Füdli geschoben wo man heute merkte es war viel heisse Luft die müssen jetzt refinanziert werden….ich schätze der Grosse Moneypark abschreiber kommt bald
Geht neuakquise stets zu lasten des Bestandes, man zahlt grossartige Provisionen für Neukunden, die Aussendienstler schuften und bringen neukunden und verlieren stets etwa gleich viel Bestand, unter dem Strich ausser Spesen nichts gewesen, weil man ganz oben die notwendigen Hirnzellen nicht hat, den Vertrieb und die Kundenebetruunh gesamtheitlich zu sehen….
Who cares?
helvetia baloise macht das sehr gut. bravo. wir wollen höheren aktienkurs.
genau so weitermachen, bravo
alles muss raus
Das ist nicht mehr in Ordnung. Nicht in Ordnung. So geht das nicht.
Saftladen bleibt Saftladen! Es wird sich gar nichts ändern. Doch! Der Kundendienst wird noch mieser und die Prämien noch höher. Jeder ein Trottel, der denen noch Kohle zahlt!
Hol den Champagner raus Lukas, es gibt was zu feiern!
Das stimmt, dass die Hälfte raus muss, eben die von Helvetia. Baloise Leute bleiben alle. Stossen wir drauf an!
nein, das stimmt so nicht. Intern wird alles totgeschwiegen wer gehen muss oder gegangen ist. Zum Beispiel wird intern die monatliche Liste der Eintritte oder Austritte nicht mehr publiziert.
Keiner vom normalen Personal weiss was genaues, man erfährt es nur über den Latrinenweg
…die Helvetia-Mitarbeitenden sich in strikter Arbeitsverweigerung üben. Auch längst zu erledigende, einfache Schadenfälle werden viele Wochen nicht weiter bearbeitet oder wenigstens bestätigt. Kein Wunder, dass der Helvetia-Hauptsitz an der Dufourstrasse in St. Gallen demnächst an die HSG verscherbelt wird.
P.S.: Aus meiner Erfahrung ist die Helvetia die Versicherung, die seit Jahren den miesesten Kundendienst hat…
Darum reibt sich die HSG nebenan schon das Händchen: Die bald leere Helvetia-Objekt befindet sich an der allerbesten Lage in der sonst arg serbelnden Stadt St. Gallen.
Seitdem die heillos überforderte Stadtpräsidentin Maria Pappa (ist immer mehr das Dauerthema) orientierungslos und linksgrün wütet, verlassen die besten Steuerzahler die Stadt in Richtung der Steuerparadiese Horn/TG und Mörschwil. Die rote Stadt St. Gallen rast in Richtung Finanzdesaster, da der sehr bürgerliche Kanton St. Gallen der Stadt den Stecker noch total ziehen wird..
Schmalspurmanagement sagt man dem. Vorhandene (Personal) ressourcen werden nicht genutzt. Keine gute Entwicklung. Aber eigentlich braucht es die ganze Helvetia-Baloise nicht.
Backoffice tot es lebe die Front. Die geht aufs Champion Reisli zum Hundeschlitten Rennen nach Finnland und wird jeden Monat gehuldigt wie toll sie doch sind. Ausbildung VBV somit nahe dem Nullpunkt oder zu vergleichen mit einem Online Abschluss in Fernkochen. Motorfahrzeug und Hausratversicherungen im Schnellzugstempo und danach sofort andocken zum Verkaufen von Lebensversicherungen und Hypotheken via Moneypark. Der Innendienst darf dann all die Böcke dieser Truppe wieder ausbügeln. Die Zukunft gehört wohl eher der Mobiliar.